Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Gedichte-Forum > Liebe, Romantik und Leidenschaft

Liebe, Romantik und Leidenschaft Gedichte über Liebe, Herzschmerz, Sehnsucht und Leidenschaft.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 29.01.2008, 02:16   #1
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

Standard der, der dich sucht

Der, der dich sucht, der findet sich wieder -
weder ein noch aus. Er findet Gefühl,
liebt ohne Verstand kaltkühles Kalkül,
sucht immer weiter, gräbt immer tiefer.

Denn der, der dich sucht, der findet sich ab -
und zu, glaubt er, doch erfindet Gefühl,
sieht was du nicht zeigst und sieht viel zu viel,
gräbt immer weiter und gräbt sich das Grab.

Wer dich findet, verlor sich im Suchen -
nur selbst. Er findet nie wieder hinaus,
der Brunnen ist tief und schreit er auch rauf,
an den Mauern verhallt all sein Rufen.

nun sag was du willst und tu was du tust,
ich tat was ich kann, ich hab mich versucht.



dies ist mein zweites. auch hier bitte gnade vor recht ergehen lassen
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 02:36   #2
männlich Schmierfink
 
Dabei seit: 01/2008
Alter: 37
Beiträge: 195

Hallo Kumquatbaum,

also die zweite Kumquats hat mir besser geschmeckt.
Die Erste, tut mir leid, kam überhaupt nicht bei mir an.
Da hab ich nur Bahnhof verstanden.

Gruss Fink
Schmierfink ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 02:41   #3
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

das glaube ich dir!

die "sonette" die ich schreibe, sind an eine bestimmte person gerichtet. das erste mit der rose, versteht man auch nur mit hintergrundwissen, dass zweite sicherlich auch so.

dennoch wollte ich sie reinstellen um mal kritik von leuten zu kriegen, die sich mit sowas weitaus intensiver beschäftigen als ich.

worum es mir hautsächlich geht, ist das ein wenig das imitieren shakespearscher sprache, also diese wortspielerei, die petrarkistischen motive und das spiel mit ihnen und auch der aufbau dieser art von gedichten rüberkommt. ich hatte immer sehr viel spaß an den shakespearschen sonetten.
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 02:54   #4
männlich Schmierfink
 
Dabei seit: 01/2008
Alter: 37
Beiträge: 195

Da sprichst du gerade mit den Falschen,weder kenn ich groß Shakespear
oder mag ihn sonderlich.Aber durch die Strophe mit den Brunnen, die ich richtig klasse fand,hast du es geschafft, dass ich mir vielleicht doch
ein paar Minniorangen vom alten Knaben reinzieh.

gute Nacht Fink
Schmierfink ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 02:59   #5
HeinrichSpatz
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 130

Das Problem, wenn wir es nicht verstehen, können wir schwer Kritik üben. Zumal auch der Inhalt von entscheidender Bedeutung ist.
HeinrichSpatz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 03:02   #6
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

na gut. das will ich einsehen. aber doch nicht bei diesem hier, oder?

das ist ja thematisch nicht sehr speziell und gedichte sollen ja auch immer grundlage für interpretationen sein.
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 10:50   #7
Mo.-
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 531

*autsch
der, der dich sucht klingt schon so ulkig wie der mit dem wolftanzt.
nur sprachlich unweit schlechter. nach dem icht tiel und die erste zeile gelsen habe ist mir fünfmal der artikel "der" begegnet. jegliche möglichkeit den leser zu fessln und dazu zubringen deinen text zu interpretieren ist mit diesem rhythmusdebakel vollkommen verwirkt.
aber die diletanerei geht weiter. auf wieder folgt weder auch spachlich unausggoren. ehrlich gesagt bin ich zu fau die ganzen wortwiederholungen rauszusuchen. jede...aber auch jede strophe ist durchsetzt mit stottrigen wiederholugsdebakeln. inhatlich ist das mit spärlichen metaphern versetzte artikel hin und her auch völlig öde.
interpretationen machen hier schon keinen spaß weil der inhalt alzu banal serviert wird.
ne also...geht gar nicht.

gruß mo.-
Mo.- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 11:09   #8
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

haha

mag sein, dass ist auch nicht der titel (eigentlich nummer 2, weils mein 2. "gedicht" ist) mir viel nur nichts dümmeres ein was ich da schreiben sollte. also streich das ruhig. was rhyhtmus angeht, stimme ich dir völlig zu, ist das desaströs ich habe das gestern nacht quasi nur silbentechnisch zugekleistert, dass es allerdings den kompletten zugang zum gedicht verhindert, naja, weiß ich nicht.

ich glaube eh, dass du, durch den vermurksten anfang mit den "der's" die eigentliche methode überlesen hast. wohl auch verständlich, geb ich zu

wiederholungsdebakel? spärliche metaphern?

hmm, kann man sicherlich so sehen, führt aber daran vorbei was ich bezwecken wollte. für mich ist der versuch, die shakespearsche sprache ein wenig zu imitieren, also den ausdruck des sonetts und die wortspielerei, gar nicht so grotesk misslungen. für mich führt der weg jetzt nicht über die typischen metaphern aktuellen schreibens, wie ich sie auch hier oft finde, sondern über das kombinieren mit petrarkistischen motiven. muss nicht jedem schmecken. im übrigen sinds in diesem falle keine metaphern, sondern die person verbindet mit den bildern bestimmte sachen, weil es sehr persönlich ist.


edit:

und wegen banal? naja. das ist ja zum glück noch geschmacksache, oder? ich finde schon, dass ein gedicht auch durch, für dich vielleicht "naiv", erscheinende mittel einen gewissen ausdruck hat.

wiederum ist für mich poetizität nicht das zusammenklauben von ewig langen wortneuschöpfungsketten, wie es in der heutigen lyrik gang und gebe ist. das ist und bleibt halt geschmackssache.
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 11:25   #9
Mo.-
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 531

Zitat:
wiederholungsdebakel? spärliche metaphern?
ja. de ganze text besteht daraus.


Zitat:
für mich ist der versuch, die shakespearsche sprache ein wenig zu imitieren, also den ausdruck des sonetts und die wortspielerei, gar nicht so grotesk misslungen.
8o unter diesem gesichtspunkt ist es noch viel schlimmer.

shakespeare war engländer...auch nur ganz ganz kleine annäherung an seine sprache sind völliger blödsinn. schon wenn ich die unterschiedlichen übersetzungen lese.

das wa du wortspielerei nennst wirkt eher wie ein eimer wortbrocken.


Zitat:
. für mich führt der weg jetzt nicht über die typischen metaphern aktuellen schreibens, wie ich sie auch hier oft finde,
ach, neee

Zitat:
sondern über das kombinieren mit petrarkistischen motiven. muss nicht jedem schmecken.
ok, ganz unter uns: sonnatags setzte ich mich immer in meinen schaukelstuhl mit einer schachtel pralinen und meiner wasserpfeife und lese sonettet. das schöne an sonetten [denn darm sind sie sonett] ist ihre klanglichkeit. man könnte sie fast singen so frohlockend ist die sprache. man glaubt kleine grüne absinthengelchen umschwiren einem den kopf und trällern schwermütig die vollendeten verse.

wenn ich deinen text lese sehe ich einen fleischer der mit seinem hackmesser auf meiner sprache rumstückelt.

das hat nichts mit gefallen zu tun. du hast die sinnhaftigkeit eines sonetts um längen verfehlt.

Zitat:
im übrigen sinds in diesem falle keine metaphern, sondern die person verbindet mit den bildern bestimmte sachen, weil es sehr persönlich ist.
-.- dazu sag ich jetzt mal nichts.
Mo.- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 11:43   #10
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

herr im himmel!

du gehst hart mit mir ins gericht, was ich auch gut finde, aber ich will mich, auch wenn ich von dem schreiben von gedichten nichts verstehe, dennoch verteidigen.

wenn du sagst, dass shakespeares sprache nicht übersetzbar ist, muss ich dir leider sagen, dass ich anderer meinung bin. für mich ist sie sehr wohl übersetzbar, kann dir da klaus reicherts übersetzung ans herz legen (zwar in prosa, allerdings schafft er es als einzigster die sprache ins deutsche zu transformieren). die übersetzungen die du kennst, scheitern daran diesen geist mit der form des sonetts zu verknüpfen, weshalb nur noch eine leere schale übrigbleibt.

du gehst ja leider nicht auf die wirklichen ansatzpunkte des gedichtes ein. ich könnte jetzt ellenweise verweise auf shakespeares schreiben geben, könnte zeigen warum ich das so geschrieben habe, könnte das ausklamüsern... nur wenn du von beginn an alles als "eimer wortbrocken" bezeichnest, ist da ja keine grundlage gegeben.

wegen deinen einwand des sonetts. ich würde mich auch quälen das als als sonett zu bezeichnen, eben weil es nicht den klang, schon allein die metrik gelingt mir nicht, eines solchen gedichts hat. ich kann keine gedichte schreiben, noch weniger sonette. was ich versuche sind wortspiele und andere typische elemente einzubauen.

achja. und wenn du die "sinnhaftigkeit" eines sonetts in seiner "klanglichkeit" erkennst, liegst du für mich, fern ab von persönlichem geschmack, völlig daneben. aber das nur am rande.


zuletzt wegen den metaphern. sie sind eben keine metaphern weil sie zu abstrakten begriffe im umgang mit mir und ihr wurden. ich benutze sie aber halt extra um eben ein wenig den petrarkistischen ton zu halten, aber eben mit einem zugekniffenden auge, was sie auch daraus lesen würde. aber das ist dann halt ein insider.
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 12:03   #11
Mo.-
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 531

Zitat:
wenn du sagst, dass shakespeares sprache nicht übersetzbar ist, muss ich dir leider sagen, dass ich anderer meinung bin. für mich ist sie sehr wohl übersetzbar, kann dir da klaus reicherts übersetzung ans herz legen (zwar in prosa, allerdings schafft er es als einzigster die sprache ins deutsche zu transformieren). die übersetzungen die du kennst, scheitern daran diesen geist mit der form des sonetts zu verknüpfen, weshalb nur noch eine leere schale übrigbleibt.
ich sage nicht das shakespeare nicht übersetzbar ist. aber als vorbild für deine dichterischen arbeiten...unbrauchbar.

Zitat:
du gehst ja leider nicht auf die wirklichen ansatzpunkte des gedichtes ein. ich könnte jetzt ellenweise verweise auf shakespeares schreiben geben, könnte zeigen warum ich das so geschrieben habe, könnte das ausklamüsern... nur wenn du von beginn an alles als "eimer wortbrocken" bezeichnest, ist da ja keine grundlage gegeben.
es ist in der literatur völlig gleich welche iden und ansätze du da hattes. entscheient ist was dein leser erkennen kann.

bsp:

Zitat:
gräbt immer weiter und gräbt sich das Grab.
das ist einfach schlecht. und der text besteht aus solchen versen.
da kannst du dich mit deinen
intentionen verteidigen wie du willst. ich bewerte nur das was rausgekommen ist und was ich erkennen kann.
selbst wenn ich mir mühe gebe deine ideen da reinzustecken finde ich mich den finger in der scheiße bohrend wieder.
weiß der teufel vieleicht hast duja eine ganz olle idee aber lern doch erstmal hübsche elementare sonette zu zaubern, ein bisschen metrik dann gelingt dir vieleicht das rüberbringen deine

gruß mo.-
Mo.- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 12:10   #12
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

na, super.

gräbt sich das grab. klar. natürlich, da steckt ja auch nichts anderes drin als der gleichklang, der aber auf die anderen gleichklänge im "gedicht" anspielt. das war unfair.

suchen - finden - graben. mehr soll es nicht hergeben und das spiel damit.

damit bin ich auch schon zufrieden. und ich weiß das du das nicht nachvollziehen kannst. nur dann verhalte dich nicht so verbohrt und filtere alles negative heraus. daran kann man sich hier stundenlang aufhalten.

für mich ist das nur ein zeitweiliger ausflug ins schreiben.

ich bin danach wieder weg und lass dir "deine" sprache, versprochen.


Zitat:
Original von kumquatbaum
weiß der teufel vieleicht hast duja eine ganz olle idee aber lern doch erstmal hübsche elementare sonette zu zaubern, ein bisschen metrik dann gelingt dir vieleicht das rüberbringen
herjemine. ich will doch keine sonette zaubern. vielleicht würdest du aufhören mit dieser ekligen arroganz und affektiertheit zu kommen, wenn du das endlich einsehen würdest.
nachdem ich deine gedichte überflogen habe, verstehe ich eh nicht, warum du dich grade auf die form versteifst...
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 12:16   #13
Mo.-
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 531

danke. schönen tag noch.
Mo.- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 12:20   #14
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

gut.

vielleicht kann man sich jetzt auf das was ich versuchte konzentrieren und nicht auf das, was ich als blutiger amateur eh nicht beherrsche.
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 13:46   #15
Neruda
 
Dabei seit: 04/2008
Beiträge: 257

Hi Kumquatbaum,

Verstehst du das nicht? Das, was du versucht hast, ist dir nicht gelungen. Dein Gedicht ist in meinen Augen eine absolute Katastrophe. Und solange du nicht bestimmte Formregeln beachtest (wenn du dich nicht gerade auf moderne Lyrik konzentrieren willst) wirst du auch kein Gefühl rüberbringen können oder irgendjemanden mit der Anlehnung an Shakespeare beeindrucken können. Vor dem Inhalt und vor dem Gefühl kommt erstmal die Form und die Technik. Die musst du beherrschen, damit du ein Gefühl rüberbringen kannst, damit der Leser sich fallen lassen kann. Und das du das als Anfänger noch nicht kannst ist vollkommen okay, aber deshalb sagen wir dir das alles, damit du daran arbeiten kannst. Wenn du daran kein Interesse hast, bist du hier definitiv falsch. Wenn du keine Lust hast an der Form zu arbeiten, versuch es mit moderner Lyrik, auch da kann man Wortspielereien, wie du sie nennst, mit einbauen und dann eventuell auch etwas vermitteln, wenn die Form nciht so wahnsinnig stört wie hier. Du musst dich nur auch für eine Form entscheiden. Dieses Gedicht zeigt eindeutig Ansätze von einem Sonett aber du ziehst das nicht durch. Ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten und ist sorgfältig durchgeplant. Das ist dieses Gedicht nicht. Aber du fängst mit den beiden Quartetten an und beachtest auch die umschließenden Reime ( deren richtiger Name mir gerade nicht einfällt, sry) und der Leser erwartet ein Sonett ( so ging es mir zumindest). Es geht dann aber ganz anders weiter. Dadurch ist der Leser irritiert und kann sich nicht in das Gedicht reinfühlen. Verstehst du was ich dir sagen will. Wenn du Gefühl vermitteln willst musst du die Technik beherrschen oder ohne Form schreiben. Das mag vielleicht etwas paradox klingen, ist aber so. Sonst ist der Leser zu sehr abgelenkt.

Lg, Kim
Neruda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 14:11   #16
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

naja, ich verstehe den angriff nicht. immerhin habe ich sachlich und beschwichtigend auf diese wüsten attacken reagiert.

wegen der form:

wie gesagt, es ist eben kein sonett. die form ist eben nur an jene sonette shakespeares angelehnt: 3 quartette und ein couplet. im deutschen ist das anders, da herrscht wohl auch der kreuzreim vor glaube ich.

aber sie will eben nur angelehnt sein, nirgends steht es seien sonette.

recht schrecklich wiederum finde ich, sieh das bitte nicht als attacke, dass ihr immer wieder alles auf die form bezieht. will mir nicht in den kopf, bislang habe ich hier nur vertreter moderner lyrik gefunden und grade dann müsste es doch das verständnis vorhanden sein, die formalen zwänge ein wenig beiseite zu schieben, oder?

von euch zu hören, dass gefühl und inhalt hinter der form stehe, ist ungefähr so als würde ich mir die zeitungskampagne des bahnchefs angucken.

es geht mir nicht um die form. die anlehnung der form ist ebenso wie das spiel mit den elementen dieser dichtung, ein spaß mehr nicht.

aber ihr seid verbohrt. ihr behandelt eure dichtung doch auch nicht so träge und konservativ.

darum, bitte, ich will endlich über das "gedicht" reden und nicht darüber warum mir kein sonett gelungen ist, weil das ich mir dessen bewußt bin, habe ich wohl schon oft genug gesagt.
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 14:15   #17
männlich Ex Albatros
abgemeldet
 
Dabei seit: 12/2005
Beiträge: 1.227

Standard Hi Leute,

seht die Sache doch ein bischen entspannter, wenn es kumquatbaum in der Form gefällt, dann soll er es eben so belassen, wir möchten ihn ja deshalb nicht gleich vertreiben.

untertänigst Albatros
Ex Albatros ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 14:17   #18
Mo.-
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 531

Zitat:
darum, bitte, ich will endlich über das "gedicht" reden und nicht darüber warum mir kein sonett gelungen ist, weil das ich mir dessen bewußt bin, habe ich wohl schon oft genug gesagt.
das sagte ich nicht.

dir ist kein gutes gedicht gelungen.
Mo.- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 14:22   #19
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

Zitat:
Original von Mo.-
Zitat:
darum, bitte, ich will endlich über das "gedicht" reden und nicht darüber warum mir kein sonett gelungen ist, weil das ich mir dessen bewußt bin, habe ich wohl schon oft genug gesagt.
das sagte ich nicht.

dir ist kein gutes gedicht gelungen.
argh

dabei habe ich sogar gedicht in anführungszeichen gesetzt.
naja, es tut mir leid, aber auf dich kann ich nicht mehr eingehen. du achtest ja eh nicht darauf was ich sage, gehst nicht darauf ein. darum belassen wir es einfach dabei. dein selbstverständnis und deine arroganz stehen einem gespräch doch arg im weg.



@albatros: danke
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 15:57   #20
Mo.-
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 531

enschuldige aber dein gefaselüber die hintergründe und inntentionen die zu diesem text führten sind schlicht und ergreif gleich für seine bewertung.
wenn du problme mit der art,weise und inhalten meines kommentars hast tut mir das leid für dich ich halte meine einwände für berechtigt acuh wenn sie wohl nicht in deinem verständnis liegen.
da ich nicht vor hatte dich oder deine person anzugreifen brauchst du auch nicht das gefühl haben dich für den text verteidigen zu müssen.
wenn du weiter auf kritik so reagierst wirst du keine sehr konstruktive entwicklung durchleben dürfen.

falls du noch irgend etwas zu antworten lade ich dich gerne dazu ein mir eine pn zu schreiben.

@albatros ich bezog mich nicht nur auf die form.

grüße mo.-

edit: mich als arrogant zu bezichen fasse ich als beleidigend auf sollte das wieder passieren werde ich mich bei der moderation beschweren.
Mo.- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 18:48   #21
HeinrichSpatz
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 130

Du machst in meinen Augen ein paar Grundsätzliche Fehler.


Dein Vorbild.

Ein Vorbild zu haben ist schön, man kann daran erkennen wohin man will und ich kniffe abgucken. Was du allerdings machst ist falsch.
Du kannst nicht wie Shakespear schreiben, genauso wenig wie ich wie Heinrich Heine schreiben kann.
Lyrik ist immer auch etwas persönliches und du kommst nur zum Erfolg, wenn du so wie du schreibst und dich an Vorbilder nur orientierst, anstatt dich von ihnen leiten zu lassen. Sonst steckst du in einem Korsett und kannst dich nicht entfalten und wie willst du deinem Vorbild so jemals gerecht werden?


Für Mich

Du betonst ja, dieses Gedicht ist so persönlich, das es eigentlich nur zwei, oder drei Personen verstehen können. Dann behalte es für dich und sie. Deine Stilmittel können perfekt benutzt sein, wenn wir allerdings nicht den Inhalt verstehen können, werden wir es nicht wissen. Wenn wir nicht wissen das du eine Wüste beschreibst, können wir mit noch so viel Sand nichts anfangen.


Die Interpretation

Ein Gedicht muss frei interpretierbar sein, unabhängig vom Wissen der Person über dich, oder du setzt es so in Steine, dass die Aussage deutlich ist. Ein Gedicht, welches du erklären musst, damit überhaupt irgendetwas heraus kommt, ist schlecht.
Wenn jemand mit deinem Gedicht nichts anfangen kann hast du zwei gute Möglichkeiten. Entweder du siehst der Kritik an, was sie will und schaust nach den Fehlern, die dazu im Text sind, oder du fragst den Kritiker mehr dazu, um besser zu verstehen. Du musst die Menschen kennen, um gute Gedichte zu schreiben und da heißt es lernen, welche Dinge gelegentlich Probleme bereiten.


Der Kritiker

Die schlechteste und wirklich nur noch mit "billig" zu bezeichnende Methode jemanden Mundtot machen zu wollen ist es mit seinen Gedichten zu kommen. Das wirkt fürchterlich kindisch.
Ein guter Kritiker muss nicht gut dichten können, wie ein Guter Dichter nicht gut kritisieren können muss.
Ganz zum Schluss schreibst du doch auch für all die Menschen und von denen sind die wenigsten Dichter und noch weniger Gute.


Du musst erst die richtige Einstellung dazu finden, bevor du gute Gedichte schreiben kannst. Sonst wirst du immer erwarten können, wie hier in den Boden geredet zu werden.



Die Zeit bekommst du,
die Worte nimmst du,
die Seele hast du,
doch den Geist,
musst du dir verdienen,
dich ihrer zu bedienen.
HeinrichSpatz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 19:28   #22
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

siehe unten
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2008, 20:04   #23
kumquatbaum
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 12

Zitat:
Original von HeinrichSpatz
Du machst in meinen Augen ein paar Grundsätzliche Fehler.


Dein Vorbild.

Ein Vorbild zu haben ist schön, man kann daran erkennen wohin man will und ich kniffe abgucken. Was du allerdings machst ist falsch.
Du kannst nicht wie Shakespear schreiben, genauso wenig wie ich wie Heinrich Heine schreiben kann.
Lyrik ist immer auch etwas persönliches und du kommst nur zum Erfolg, wenn du so wie du schreibst und dich an Vorbilder nur orientierst, anstatt dich von ihnen leiten zu lassen. Sonst steckst du in einem Korsett und kannst dich nicht entfalten und wie willst du deinem Vorbild so jemals gerecht werden?
hm. ich hatte eigentlich versucht mich nur an ihm zu orientieren, ich bin nicht vermessen genug zu sagen ich würde dichten, noch bin ich so vermessen das ich irgendwas kopieren würde.
aber das zu verwechseln hieße ja auch die ganze sonetttradition abzulehnen, die sich ja quasi nur auf einander bezieht, oder? mein einzigster bezug zu shakespeare ist wie seiner zu petrarca:
ich habe mich bestimmter elemente bedient und versuche sie für mich weiterzuführen. leider kam das ja noch nie zur sprache, weil sich alle um die form betrogen fühlen, was aber nie mein anspruch war und auch nie sein wird, weil ich eben nicht shakespeare kopieren will.
ich wiederhole mich, oder? aber das liegt daran, dass die vorwürfe immer die gleichen sind.

Zitat:
Original von HeinrichSpatz
Für Mich

Du betonst ja, dieses Gedicht ist so persönlich, das es eigentlich nur zwei, oder drei Personen verstehen können. Dann behalte es für dich und sie. Deine Stilmittel können perfekt benutzt sein, wenn wir allerdings nicht den Inhalt verstehen können, werden wir es nicht wissen. Wenn wir nicht wissen das du eine Wüste beschreibst, können wir mit noch so viel Sand nichts anfangen.
was heißt schon verstehen? ich finde diese frage in einem lyrikforum recht merkwürdig. lyrik ist ja nicht zum verstehen des einen sinns da. und natürlich spreche ich jemanden bestimmtes an, meine laura oder meine dark lady, wenn man so will. und natürlich habe ich scheuklappen auf, immerhin les ich das gedicht mit dem wissen um uns, darum fällt mir das wahrscheinlich nicht auf, an welchen stellen der leser zwangsläufig ins stolpern gerät. ich weiß aus anderen foren, dass man sehr wohl zugang zum text finden kann, wenn man nur will. aber diese bereitschaft war ja leider nicht gegeben und es wäre mal fair das einfach zuzugeben. keine ahnung, ich habe oft festgestellt das es mir als arroganz ausgelegt wird, weil man sofort denkt (wie zum wiederholten male hier, egal was ich dazu schon geschrieben habe), ich würde shakespeare imitieren wollen, ich würde sonette schreiben wollen und bla. aber ich glaube ich habe langsam wirklich genug zum selbstverständnis meiner lyrischen fähigkeiten und dieser texte gesagt.
im übrigen, hat ja bisher keiner nach dem sinn des gedichts gefragt. vielleicht fällt jetzt mal auf wie diese diskussion hier verlaufen ist, offensichtlicher kann ichs nicht mehr schildern.

Zitat:
Original von HeinrichSpatz

Die Interpretation

Ein Gedicht muss frei interpretierbar sein, unabhängig vom Wissen der Person über dich, oder du setzt es so in Steine, dass die Aussage deutlich ist. Ein Gedicht, welches du erklären musst, damit überhaupt irgendetwas heraus kommt, ist schlecht.
Wenn jemand mit deinem Gedicht nichts anfangen kann hast du zwei gute Möglichkeiten. Entweder du siehst der Kritik an, was sie will und schaust nach den Fehlern, die dazu im Text sind, oder du fragst den Kritiker mehr dazu, um besser zu verstehen. Du musst die Menschen kennen, um gute Gedichte zu schreiben und da heißt es lernen, welche Dinge gelegentlich Probleme bereiten.
siehe oben. wenn es denn wirklich um den text an sich gegangen wäre, wäre ich froh gewesen. mehr wollte ich doch nicht. langsam verzweifel ich ein wenig... ich hab doch sogar geschrieben "bitte, ich kann nicht dichten, ich weiß die form ist scheiße, ich will nicht shakespeare imitieren - aber sagt doch bitte was zum inhalt/ zum verständnis / zu den wortspielen"
was soll ich denn noch tun? und natürlich muss kritik konstruktiv sein und das was da passiert ist, ist nicht konstruktiv. nicht hilfreich. und ich glaube das siehst du auch, oder nicht?

Zitat:
Original von HeinrichSpatz

Der Kritiker

Die schlechteste und wirklich nur noch mit "billig" zu bezeichnende Methode jemanden Mundtot machen zu wollen ist es mit seinen Gedichten zu kommen. Das wirkt fürchterlich kindisch.
Ein guter Kritiker muss nicht gut dichten können, wie ein Guter Dichter nicht gut kritisieren können muss.
Ganz zum Schluss schreibst du doch auch für all die Menschen und von denen sind die wenigsten Dichter und noch weniger Gute.
glaubst du ich hätte ihre gedichte angegriffen?
herrgott. ihr wollt aber auch so ziemlich alles falsch verstehen, oder? wo hab ich das denn geschrieben? mir gings darum, dass sie moderne, freie verse schreibt - also eine form die sich nicht irgendwelche barrieren vorsetzt. und darum verstand ich nicht, dass jemand der so schreibt, penibel auf die einhaltung von gesetzen picht. ihr seid so voreingenommen...

weil bitte: ich wollte kein sonett schreiben. nirgendwo steht dies als sonett beschrieben. und das habe ich jetzt glaube ich schon 8mal gesagt.
schon allein um den aus dem weg zu gehen, habe ich mich an die englische form angelehnt, weil ich eben nicht damit konfrontiert werden wollte. aber dann wird mir vorgeworfen ich hätte die deutsche sonettform verfehlt.

das ist doch zum verzweifeln.

verstehst du?

Zitat:
Original von HeinrichSpatz

Du musst erst die richtige Einstellung dazu finden, bevor du gute Gedichte schreiben kannst. Sonst wirst du immer erwarten können, wie hier in den Boden geredet zu werden.
und ihr müsst zuhören lernen. ehrlich. ich schätze deinen rat, aber du hast mich wie alle vollkommen falsch eingeschätzt und egal was ich sage, keiner nimmt es an.

ich hoffe jetzt tut man es.



Zitat:
Original von Mo.-
edit: mich als arrogant zu bezichen fasse ich als beleidigend auf sollte das wieder passieren werde ich mich bei der moderation beschweren.
wie man in den wald ruft. seh dir meine antworten an, sieh was du geschrieben hast. irgendwann muss ich mir den ton auch nicht mehr bieten lassen.
kumquatbaum ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für der, der dich sucht

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche



Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.