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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 25.05.2013, 16:13   #1
weiblich Ex Carina M.
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Standard KopfLos

Hinter Stirngewölbe klopft und hämmert der Morgen.
Aus dunklen Nachtgespinsten schält sich Erkennen
und Windungen erinnern sich dumpf mit Widerstand

Im Labyrinth schwarzer Schatten langsam tastend,
gleiten sie auf den zerklüfteten Abgrund zu,
unendliche Tiefe ohne jegliche Sicht auf ein Ende.


Migräne
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Alt 28.05.2013, 10:25   #2
weiblich Ex-Nitribitto
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Standard Kopflos

Carina, für mich ist es immer wieder erstaunlich, mit welcher bombastischen Theatralik Lyriker die einfachsten Vorgänge des Lebens hochstelzen können, sie quasi zu überirdischen Vorgängen verklären. Bei diesem Gedicht handelt es sich lediglich um Kopfschmerzen. Wenn man es aber ohne die untenstehende Erklärung liest, glaubt man, es handle sich um einen Vorgang von wahrer monströser Monumentalität. Dass Migräne quälend ist, weiß jeder. Ein gutes Gedicht darüber aber zeichnet sich nicht dadurch aus, dass man die seltsamsten Begrifflichkeiten findet, sondern dass man schlicht dem Leser den Schmerz klarmacht. Und das kann man mit sehr einfachen Worten bewerkstelligen. Schreib mit klaren, ungekünstelten Worten darüber, was du fühlst, wenn du Kopfschmerzen hast, dann hast du auch die Chance, verstanden zu werden.

Gruß, Nitribitto
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Alt 28.05.2013, 10:56   #3
weiblich Ex Carina M.
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Nitribitto,

es ist schon erfreulich, dass du dich zu meinem Text verirrt hast.

Nur Kopfweh mit Migräne gleich stellen zu wollen, das wäre ein wirklich fataler Fehler.
Freu dich einfach darüber, wenn du noch keine hattest.

LG Carina
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Alt 28.05.2013, 13:00   #4
männlich Phönix-GEZ-frei
 
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Hallo Carina M.,


KopfLos

Hinter Stirngewölbe klopft und hämmert der Morgen.
Aus dunklen Nachtgespinsten schält sich Erkennen
und Windungen erinnern sich dumpf mit Widerstand

Im Labyrinth schwarzer Schatten langsam tastend,
gleiten sie auf den zerklüfteten Abgrund zu,
unendliche Tiefe ohne jegliche Sicht auf ein Ende.

Migräne

Gestern habe ich meine Tochter frühzeitig aus der Schule abholen müssen. Wir sind direkt zum Hausarzt. Infusion mit schmerzlindernden Präparat. Neben dem immer wiederkehrendem Erbrechen bis nur noch Galle gespuckt wird schwerster Kopfschmerz verbunden mit taktilen Missempfindungen, Gleichgewichtsstörungen, visuelle Defizite usw.

Die Ärzte dort räumen frei heraus ein, das es auch für sie Grenzen der Behandlung gibt. Das ganze erinnert mich an eine Art der Epilepsie!

Ich habe dein Gedicht meiner Tochter vorgelesen und sie konnte es nachempfinden. Hilfreich kann sein: Ruhe, ein verdunkelter Raum, viel Schlafen, Wasser trinken und solches die den Elektrolythaushalt wieder auf vorder man bringen.

LG Phönix
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Alt 28.05.2013, 13:04   #5
weiblich Persephone
 
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Ich hatte glücklicherweise noch nie Migräne. Aber was ich darüber gehört habe, ist echt übel. Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der betroffen ist, bei den ersten Vorzeichen in Panik gerät und sich ganz genau beobachtet in der Hoffnung, dem Anfall zu entgehen.

Ich finde, der unaufhaltsame Weg dieses Elends ist sehr gut und plastisch beschrieben. Gefällt mir gut.

Eine wirklich schlimme Krankheit,Betroffene haben mein Mitgefühl.

LG

Persephone
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Alt 28.05.2013, 13:39   #6
Thing
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Zitat:
Zitat von Phönix-GEZ-frei Beitrag anzeigen
Hallo Carina M.,


KopfLos

Hinter Stirngewölbe klopft und hämmert der Morgen.
Aus dunklen Nachtgespinsten schält sich Erkennen
und Windungen erinnern sich dumpf mit Widerstand

Im Labyrinth schwarzer Schatten langsam tastend,
gleiten sie auf den zerklüfteten Abgrund zu,
unendliche Tiefe ohne jegliche Sicht auf ein Ende.

Migräne
Ich selbst bin zum großen Glück nicht betroffn.
Aber ich habe (noch )zwei Familienmitglieder, die buchstäblich damit geschlagen sind.

Licht, Geräusche und Bewegung sind dann unerträglich. Blässe bis zu Grün macht regelrecht Angst.
Das mit der Flüssigkeitsaufnahme klappt erst , wenn der Magen nicht sofort alles wieder von sich gibt.
Es muß eine ganz besondere Hölle sein, unter Migräne zu leiden.

Der einzge Lichtblick: Mit steigendem Alter lassen sowohl die Anfälle als auch ihre Heftigkeit nach.

Das Gedicht find ich sehr ausdrucksstark, konnte jedes Wort nachvollziehen.

Thing
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Alt 29.05.2013, 04:30   #7
männlich El Machiko
 
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Dein kopflos gedicht errinert mich irgendwie an den Mond.

Der kopf ist mal da und dann auch mal wieder nciht und der hat auch so viele graben auch die 3d sicht würde an manchen stellen passen die man im mond erkennen kann.

Ich wünsche euch eine angenehme nachtruhe, eine gute führsorgliche unterhaltungen.
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Alt 29.05.2013, 09:35   #8
weiblich Ex Carina M.
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Ich danke euch fürs Lesen und eure Kommentare zu meinem Text.

Ich will das jetzt auch nicht vertiefen nur so viel, wenn man, ich, du, er, sie, es, eine Migräne Attacke hat, dann ist das wirklich fürchterlich und heftig.

Mit Kopfschmerz nicht zu vergleichen. Kopfweh habe ich öfter mal, besonders nach meinem Autounfall vor ein paar Jahren, Migräne zum Glück nur sehr selten.
Eine Erfahrung die man nicht unbedingt machen möchte.

@ Phönix liebe Grüße an deine Tochter, ich wünsche ihr Gute Besserung.

Ich wünsche allen einen schmerzfreien Tag.
LG Carina
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Alt 29.05.2013, 09:58   #9
männlich Ex-Bane
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Hallo Carina M.,

so gern ich Deine Zeilen gelesen habe, deren Entstehung sicherlich einiges an Zeit in Anspruch nahm,
sie sind einfach zu dick aufgetragen. Zu einem anderen Thema wären diese Wort vielleicht genau richtig gewählt gewesen. Die von Dir gewählten Begriffe Stirngewölbe, Nachtgespinnst, Labyrinth, Schatten, zerklüfteter Abgrund und Ende drücken keine Gefühle aus. Aber genau darum ging es Dir doch, oder?
Angst wäre zum Beispiel ein Begriff, der sich hier anbietet. Na ja, jedenfalls lässt sich Dein Text sehr interessant lesen. Das ist auch schon etwas wert.

Bane
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Alt 29.05.2013, 10:12   #10
weiblich Ex-Nitribitto
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Standard Kopflos

Glückwunsch, Carina, du bist nämlich die einzige, die Migräne kennt und die sie uns so interessant nahebringen kann. Ich habe nicht die Absicht, mich mit dir über Migräne zu streiten, mir geht es um den Text. Und der ist an Schwülstigkeit und Theatralik leider nicht zu überbieten. Ich dachte, du hättest das begriffen.

Gruß, Nitribitto
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Alt 29.05.2013, 10:21   #11
weiblich Ex Carina M.
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Standard Kopf - Los

Hallo Bane,

es mag ja sein, dass du es als zu dick aufgetragen lesen möchtest.
Aber es sind schon meine Gefühle, die ich danach niederschrieb.
Was ich mit meinen Texten versuche, ist, es so weit wie möglich, bildlich darzustellen.
Gelingt nicht immer aber ich bin schon zufrieden, wenn es ab und an mal passiert.

Ich mag auch keine Texte, die so staubtrocken daher kommen, die ich nur mit einem Pott Kaffee lesen kann.
Das ist alles Geschmacksache. .


Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, male ein Bild davon oder versuche ein Gedicht zu schreiben.

Ich wünsche einen Vitaminreichen Tag,
LG, Carina
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Alt 29.05.2013, 10:22   #12
weiblich Ilka-Maria
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Dem "Zuviel" kann abgeholfen werden (im letzten Vers ist ohnehin eine Doppelung vorhanden):
Hinter Stirngewölbe hämmert der Morgen.
Aus Nachtgespinsten schält sich Erkennen,
und Windungen erinnern sich dumpf mit Widerstand.

Im Labyrinth schwarzer Schatten tastend,
gleiten sie auf den zerklüfteten Abgrund zu:
Tiefe ohne jegliche Sicht auf ein Ende.
Das ändert aber nichts an der Intensität der Erfahrung, und genau diese sollte umgesetzt werden. Das Gedicht ist für mich authentisch und in seiner spontanen Entstehung wertvoller als jede theoretisch-technisch perfekte "Kopfgeburt".
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Alt 29.05.2013, 10:25   #13
weiblich Ex Carina M.
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Hallo Nitribitto,

ich habe es voll und ganz begriffen, was du mir sagen willst.

Du must dich auch keineswegs mit mir über Migräne oder Sonstiges unterhalten.
Das kannst du dir schenken.

Frohen Tag noch.
Carina
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Alt 29.05.2013, 10:33   #14
weiblich Ex Carina M.
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Hallo Ilka,

danke fürs Lesen und Nachempfinden.
Dein Vorschlag ist gut, ich werde das in meine Gedichtekistedatei dahingehend ändern.
Hier ist das nicht mehr möglich, es sei denn, ich bemühe den Admin.

LG Carina
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Alt 29.05.2013, 10:41   #15
Thing
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Standard KopfLos

Mich spricht der erste Text mehr an, weil er mehr über die "Qualität" der Symptome sagt als die reduzierte Fassung.

Thing
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Alt 29.05.2013, 10:46   #16
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Mich spricht der erste Text mehr an, weil er mehr über die "Qualität" der Symptome sagt als die reduzierte Fassung.

Thing
Aber "unendliche Tiefe ... ohne Ende" ist nun wirklich ein bißchen zuviel. Alles andere ist Geschmackssache.

Ich habe mal eine Betroffene über ihre Meinung zu dem Gedicht befragt, bin gespannt, ob ich eine Antwort erhalte.
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Alt 29.05.2013, 10:53   #17
Thing
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ja, unendlich mit ohne Ende zu kombinieren, ist etwas ungeschickt.
Ich würde eher das "ohne Ende" anders formulieren.
Ohne Lichtblick
oder so...
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Alt 29.05.2013, 10:56   #18
weiblich Ilka-Maria
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Carina wird schon etwas einfallen. Wenn das überhaupt notwendig ist. Ich sehe in dem Text eine ganz spontane Wiedergabe eines scheußlich schmerzhaften Zustands, dem die Patientin hilflos ausgeliefert ist. Jede Änderung wäre sowieso nur noch etwas Gekünsteltes.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2013, 10:57   #19
Thing
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Ita est!
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Alt 29.05.2013, 11:43   #20
männlich Ex-Bane
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Hallo Carina M.!

Zitat:
Zitat von Carina M.
Aber es sind schon meine Gefühle, die ich danach niederschrieb.
Wenn Du ganz ehrlich zu Dir selbst bist, dann stellst Du fest, dass Du kein Gefühl zum Ausdruck brachtest, sondern wirre Bilder zeichnetest.

Zitat:
Zitat von Carina M.
Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, male ein Bild davon oder versuche ein Gedicht zu schreiben.
Das ist ein gutes Beispiel. In diesem Fall sollte man, um Gefühlen Ausdruck verleihen zu können,
nicht die Schale mit der Frucht zeichnen, sondern das verzerrte Gesicht des Genießers.
Nicht das kompliziert Erscheinende macht die hohe Kunst aus, sondern das genaue Gegenteil.

Bane
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Alt 29.05.2013, 12:15   #21
weiblich Ex Carina M.
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Liebes Lottchen, so viel Aufregung wegen eines kleinen Textes.

Also, Bane, du willst mir doch wohl meine Gefühle die ich bei dem Erlebten und bei diesem Text hatte absprechen wollen.
Bilder = Gefühl.
Ich kann doch auch nur über das schreiben, was ich fühle und erlebt habe.
Mag sein, dass es andere Autoren anders schreiben würden.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Oder anders: Du darfst.
Ich will so bleiben wie ich bin.

Aber danke, dass du dich mit meinem Text überhaupt beschäftigt hast.
LG Carina

PS, ich werde mir ein anderes Ende überlegen.

Wenn der Betroffene solchen heftigen und üblen Schmerz verspürt, glaubt in den Abgrund zu fallen, wünscht man sich nur, dass es endlich ein Ende haben werde. Aber das dauert oftmals sehr lange.
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Alt 29.05.2013, 12:23   #22
weiblich Ex Carina M.
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Standard Kopf Last

Wer klopft dort hinter meiner Stirn,
dringt wie mit Messern in mein Hirn,
wird das jetzt noch lange dauern
und Gänse mein Haut beschauern,
dann nehm ich, kommt mir in den Sinn,
das altbewährte Aspirin.

29.05.20013
© Carina M.

Sorry, ich weiß, die letzten Zeilen sind nicht ganz sauber.

Geändert von Ex Carina M. (29.05.2013 um 13:41 Uhr)
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Alt 29.05.2013, 13:11   #23
Thing
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Zitat:
Zitat von Carina M. Beitrag anzeigen



Wenn der Betroffene solchen heftigen und üblen Schmerz verspürt, glaubt in den Abgrund zu fallen, wünscht man sich nur, dass es endlich ein Ende haben werde. Aber das dauert oftmals sehr lange.
Meine ältere Schwester sagte immer, daß sie sich dem Tod nahe fühle, er aber (manchmal leider) nicht komme.
Soviel zur miterlebten Migräne.

Dein Nachtrag, Carina M., scheint mir als verniedlichende Parodie hierher nicht zu passen.

Thing
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Alt 29.05.2013, 13:17   #24
weiblich Ex Carina M.
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Meine ältere Schwester sagte immer, daß sie sich dem Tod nahe fühle, er aber (manchmal leider) nicht komme.
Soviel zur miterlebten Migräne.



Dein Nachtrag, Carina M., scheint mir als verniedlichende Parodie hierher nicht zu passen.

Thing
Ja, so kann man das ausdrücken.

Das sollte auch keine Parodie sein, sondern so würde ich das Kopfweh beschreiben.
Eben anders.
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Alt 29.05.2013, 13:27   #25
Thing
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Pardon -

ich hatte nicht genau auf den Titel geachtet.
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Alt 31.05.2013, 09:35   #26
weiblich Ex Carina M.
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Pardon -

ich hatte nicht genau auf den Titel geachtet.
Kein Problem, war ja auch nicht so klar ersichtlich.
Nur ein paar hingeworfene Zeilen über Kopfweh.
Vielleicht schreibe ich irgendwann mal einen richtigen Text über Kopf oder sonstige Schmerzen.

Aber viel lieber schreibe ich doch über etwas Schönes.
Über einen sonnigen Mai, den es ja leider nicht wirklich gab.

Wetterfühlige Grüße,
Carina
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Alt 31.05.2013, 09:38   #27
Thing
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Zitat:
Zitat von Carina M. Beitrag anzeigen
Über einen sonnigen Mai, den es ja leider nicht wirklich gab.

Wetterfühlige Grüße,
Carina
Ist der Mai kühl und naß,
füllt er den Bauern Scheuer und Faß.

Das ist doch auch ein Trost.

LG
Thing
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Alt 31.05.2013, 10:20   #28
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Ist der Mai kühl und naß,
füllt er den Bauern Scheuer und Faß.

Das ist doch auch ein Trost.

LG
Thing
Der Spruch stimmt so aber leider nicht.
Dieses Jahr war es wirklich zu viel des Guten.
Es wird keine Frühkartoffeln geben, Erdbeeren reifen nicht und das Getreide auf den Feldern versinkt und fault in der Regenflut.
Die Folge davon ist eine Lebensmittelverteuerung.

Aber das führt hier zu weit, weil es nichts mehr mit meinem Text zu tun hat. Obwohl, wenn man mal darüber nachdenkt, konnte man schon Kopfweh davon bekommen.
*Hoffnung die sich verzögert ängstigt das Herz.*

Carina, auf Sonne und Wärme hoffend.
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Alt 31.05.2013, 10:23   #29
Thing
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Diese Bauernweisheit war etwa in dem Sinne gemeint, wie manche Politiker vom Aufschwung reden.
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Alt 31.05.2013, 10:29   #30
weiblich Ex Carina M.
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Schönfärberei.

Wenn ich lese oder höre, was Politiker alles so *verbrechen dann könnte...
Ich klinke mich jetzt mal hier aus, sonst gibbet verbale Haue.

C.M.

Ach, so, das M steht für Maria.
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Alt 31.05.2013, 10:44   #31
männlich Pit Bull
 
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Hallo Carina M.!

Ich kurve schon länger um Deinen Text herum.

Deine Zeilen finde ich insofern interessant, da ich bisher noch nichts zum Thema „Migräne“ gelesen habe.

Das fast „gigantische“ an Deinen Beschreibungen finde ich durchaus zutreffend.
Es sind hauptsächlich Frauen (aber auch Männer), die unter wirklich sehr quälenden Migräne-Attacken zu leiden haben.

Zu Deinem anderen Text „Kopf Last“ fiel mir noch etwas ein, schau mal:

Wer klopft dort hinter meiner Stirn,
dringt wie mit Messern in mein Hirn,
wie lang wird das wohl wieder dauern,
bis Gänse meine Haut beschauern?
Dann nehme ich als Medizin
das altbewährte Aspirin.

VG Pitti
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Alt 31.05.2013, 10:54   #32
weiblich Ex Carina M.
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Hallo Pitt,
danke fürs Lesen und deine Zustimmung.
Und danke für deinen Vorschlag, das ist es.

Ich bin eigentlich ein totaler Anti-Tabs Mensch, nur manchmal geht es eben nicht anderes.
Leider.

Ich werde mir jetzt mal ein Sommersonnenlied anhören, das wird die Stimmung bestimmt erhellen.

Derweil lieben Gruß,
Carina M.
Ex Carina M. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2013, 10:56   #33
Thing
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Zitat:
Zitat von Carina M. Beitrag anzeigen

Ich bin eigentlich ein totaler Anti-Tabs Mensch, nur manchmal geht es eben nicht anderes.
Leider.

Kenne ich von höllischen Zahnschmerzen am Samstagabend.
Kein ZA weit und breit hat Notdienst.
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