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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 18.09.2016, 21:16   #1
weiblich Kama Tanha
 
Benutzerbild von Kama Tanha
 
Dabei seit: 08/2015
Alter: 35
Beiträge: 119

Standard Vergänglichkeit

Sieh die Pflanzen, sieh ihr Welken
erkenn den Samen, der aufgeht,
ob Maiglöckchen oder Nelken,
wie nichts und niemand lang besteht.
Sieh die Bäume, wie sie gewachsen,
sie sind auf einen Schlag gefällt.
Und die Kinder sind längst erwachsen,
so kurz sind wir auf dieser Welt.
Sieh den Regen, der zu Eis friert.
Ja ist der Herbst denn schon passé?
Bald ist Winter, der wohl kurz wird,
einst dunkles Haar glänzt weiß wie Schnee.
Denn flüchtig wie ein Wimpernschlag
vergeht die Zeit- in Windeseile!
Auf Tag folgt Nacht, auf Nacht folgt Tag..
Lass los- oh Herz, lass los und heile!
Kama Tanha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2016, 21:22   #2
männlich Ex-Poesieger
abgemeldet
 
Dabei seit: 11/2009
Beiträge: 7.249

Wozu soll das gut sein?
Ex-Poesieger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2016, 21:28   #3
Thing
R.I.P.
 
Benutzerbild von Thing
 
Dabei seit: 05/2010
Alter: 74
Beiträge: 35.127

Standard Liebe Kama Tanha

allein um des letzten Verses willen hat das Gedicht drei Sterne verdient!

Die Reime sind nicht alle sauber und hin und wieder komme ich beim Lesen ins Stolpern.
Aber das wiegt alles nichts,
denn der letzte Vers läßt alles andre vergessen!

Lob.

Lieben Gruß
von
Thing
Thing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2016, 09:49   #4
weiblich Kama Tanha
 
Benutzerbild von Kama Tanha
 
Dabei seit: 08/2015
Alter: 35
Beiträge: 119

Vielen Dank, Thing!
Du hast recht, es holpert noch...

Hier ein weiterer Versuch (auch noch nicht ganz einwandfrei.?.)


Vergänglichkeit

Sieh die Pflanzen, sieh ihr Welken,
sie gedeihen und vergehen.
Purpurglöckchen und auch Nelken,
nichts und niemand kann bestehen.
Sieh die Bäume, wie sie gewachsen,
sie sind auf einen Schlag gefällt.
Und die Kinder sind längst erwachsen,
so kurz sind wir auf dieser Welt.
Sieh den Regen, der zu Eis friert.
Ja ist der Herbst denn schon passé?
Bald ist Winter, der wohl kurz wird,
einst dunkles Haar glänzt weiß wie Schnee.
Denn flüchtig wie ein Wimpernschlag
vergeht die Zeit- in Windeseile!
Auf Tag folgt Nacht, auf Nacht folgt Tag..
Lass los- oh Herz, lass los und heile!
Kama Tanha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2016, 13:16   #5
männlich dr.Frankenstein
 
Benutzerbild von dr.Frankenstein
 
Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 37
Beiträge: 4.247

Sieh die Pflanzen, sieh ihr Welken
erkenn den Samen, der aufgeht,
ob Maiglöckchen oder Nelken,
wie nichts und niemand lang besteht.
Sieh die Bäume, wie gewachsen,
sie sind auf einen Schlag gefällt.
Und die Kinder längst erwachsen,
so kurz sind wir auf dieser Welt.
Sieh wie eisig der Regen friert.
Ja ist der Herbst denn schon passé?
Bald ist Winter, der wohl kurz wird,
einst dunkles Haar glänzt weiß wie Schnee.
Denn flüchtig wie ein Wimpernschlag
vergeht die Zeit- in Windeseil!
Auf Tag folgt Nacht, auf Nacht folgt Tag..
Lass los- oh Herz, lass los und heil!
dr.Frankenstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2019, 22:01   #6
männlich BladeRuner
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Berlin
Beiträge: 314

Standard Stöbern im Sand lohnt immer wieder

Auch dieses Gedicht von dir gefällt mir sehr.
Ich schließe mich Thing an, allein die letzten Zeilen sind alles wert und greifen mir ans Herz.
Die überarbeitete Version verdient es gesondert eingestellt zu werden.
Gruß vom Herzen Blade
BladeRuner ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2019, 16:08   #7
männlich Gylon
 
Dabei seit: 07/2014
Beiträge: 4.268

Liebe Kama Tanha,
leider schreibst du hier nicht mehr, vielleicht schaust du ja noch ab und zu vorbei. Gefällt mir sehr gut dein Text und die Überarbeitung ist vorteilhaft. Sehr gerne gelesen!

Liebe Grüße Gylon
Gylon ist offline   Mit Zitat antworten
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