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Alt 05.10.2017, 08:18   #67
weiblich DieSilbermöwe
 
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Hat vielleicht jemand gestern Abend den Film "Gefährten" gesehen (Regisseur Steven Spielberg)?
Nach gutem Anfang wurde er mE immer kitschiger.

Es geht um einen Jungen in England, der ein Pferd groß zieht. Dann bricht der erste Weltkrieg los und das Pferd wird an die Armee verkauft. Zum Schluss finden die beiden sich wieder.

Die Geschichte ist schon nicht sehr glaubwürdig, die Bilder vom Krieg waren es auch nicht.

Pluspunkt: Der Film war sehr schön fotografiert, was der einzige Grund war, dass ich ihn mir zu Ende angesehen habe.
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Alt 05.10.2017, 08:37   #68
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Zitat:
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Pluspunkt: Der Film war sehr schön fotografiert, was der einzige Grund war, dass ich ihn mir zu Ende angesehen habe.
Kein Wunder, denn hinter der Kamera stand einer der besten Leute seines Fachs: Janusz Kaminski. Er hat viel mit Spielberg zusammengearbeitet (Schindlers Liste, Der Soldat James Ryan, Krieg der Welten, Amistad).
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Alt 05.10.2017, 08:42   #69
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Ich dachte auch gestern schon , dass die Bilder genau so toll sind wie in "Amistad" .
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Alt 05.10.2017, 18:18   #70
Thing
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Ich habe den Film vor Jahren gesehen und war tief beeindruckt.
Ich fand ihn sehr realistisch, in manchen Szenen furchtbar traurig stimmend.
Beruht er nicht auf einer Tatsache?
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Alt 05.10.2017, 18:23   #71
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Zitat:
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Ich habe den Film vor Jahren gesehen und war tief beeindruckt.
Ich fand ihn sehr realistisch, in manchen Szenen furchtbar traurig stimmend.
Beruht er nicht auf einer Tatsache?
Ich vermute, du meinst "Amistad", nicht "Gefährten".

Ja, "Amistad" ist realistisch wiedergegeben, unabhängig davon, ob es diese Gerichtsverhandlung gegeben hat oder nicht. Das ganze Drumherum ist absolut gut recherchiert gewesen. Siehe weiter oben meinen Kommentar Nr. 59.
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Alt 30.10.2017, 00:18   #72
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Ich habe mir gerade diesen ganz speziellen Grusel-Tatort angeschaut. Der war wirklich richtig, richtig gut. Und richtig gut gespielt.

Zuerst dachte ich zwar, einige Elemente hat man so schon mal gesehen. Aber das ist eigentlich klar, es kann in einem Gruselfilm nicht alles neu sein.
Für einen Tatort allerdings wirklich sehr außergewöhnlich.
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Alt 10.12.2017, 00:57   #73
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"Bridge of Spies".

Steven Spielberg versteht sein Handwerk und macht gute Unterhaltungsfilme, lobenswert ist aber vor allem, dass er die Einnahmen dafür verwendet, zwischendurch qualitativ hochwertige politische Themen anzupacken, wie er das schon mit "Schindlers Liste" bewiesen hat. Wenn man für das Drehbuch von ""Bridge of Spies" obendrein die Cohen-Brüder unter Vertrag bekommt, kann nichts schief gehen.

Mit Tom Hanks hat er einen erfahrenen Schauspieler, der die Rolle eines Anwalts routiniert runterspult. Kein Vergleich mit den hohen physischen Anforderungen in "Forrest Gump" oder "Cast Away". Das Setting - 60er Jahre - ist exzellent, ebenso die Wahl der Schauplätze, nicht zuletzt der Glienicker Brücke in Potsdam, auf der am Schluss zwei Agenten ausgetauscht werden. Die Handlung ist vielleicht etwas zu komplex und zieht die Laufzeit in die Länge, was aber bei Spionagefilmen nichts Ungewöhnliches ist.
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Alt 10.12.2017, 06:22   #74
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Vielen dank für alle deine auskünfte. Hast du eigentlich schon die verfilmung vom dunklen turm gesehen? hab das nie gelesen aber wuste was das ist. Hat mir gefallen! werde ihn nochmal sehen und dann ein endgültiges urteil zu dem stück king cronik fällen.
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Alt 20.12.2017, 22:42   #75
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Zitat:
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Hast du eigentlich schon die verfilmung vom dunklen turm gesehen?
Nein, die Kritiken waren zu schlecht.
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Alt 21.12.2017, 08:49   #76
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Darf ich jetzt auch wissen warum du meinen letzten post gelöscht hast.


( kenne das buch nicht, vieleicht ist es im vergleich auch schlecht aber ich fand den film gut. )

Denn ich mache mir grade wieder sorgen das alle meine interentaktivitäten abgefangen werden.... also bitte sei so lieb udn verrate es mir, denn du weißt ja das ich viele sachen drucheinader bringe manchemal wegen der krankheit. Und das is ncht so wütend gemeint sondern eher traurig.
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Alt 21.12.2017, 09:35   #77
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Zitat:
Zitat von El Machiko Beitrag anzeigen
Darf ich jetzt auch wissen warum du meinen letzten post gelöscht hast.
Das hatte ich erklärt, bevor ich die Beiträge gelöscht habe. Offensichtlich hast du es nicht mehr gelesen. Poste deine persönlichen Probleme künftig bitte unter Small Talk oder mache einen eigenen Faden auf. In diesem Faden hier geht es nicht um verquaste Ideen für unrealisierbare Filmprojekte oder um paranoide Vermutungen, sondern um die Besprechung "richtiger" Kinofilme.

Besten Gruß
Ilka
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Alt 24.12.2017, 00:14   #78
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Was für ein wunderbarer Film, gerade im Fernsehen angeschaut: "Die Herzogin", Regie Saul Dibb, mit Keira Knightley und Ralph Fiennes. Wundervoll ausgestatteter Kostümfilm und tatsächlich eine echte Biographie. Die Herzogin von Devionshire lebt in einer gefühlskalten Ehe, muss akzeptieren, dass ihr Mann und ihre beste Freundin ein Verhältnis haben und sie mit ihnen zusammen wohnen muss und auf ihr eigenes Glück mit einem anderen Mann verzichten, damit sie ihre Kinder nicht verliert.
Gezwungen zur Polyamorie, während ihre Liebe ihr versagt bleibt. Gleichzeitig war sie damals in der Politik tätig.
Ich bin echt hingerissen, was mir bei einem Film im Fernsehen nicht oft passiert.
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Alt 24.12.2017, 00:43   #79
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Der Film lief vor etlichen Wochen schon mal, und er wühlte mich auf. Bei jeder Szene dieser unglücklichen Ehe dachte ich: "Wann vergiftet sie ihn endlich, statt um seine Gunst zu buhlen?"

Ich lasse mich nicht in Ketten legen, und bei dem Gedanken, in der damaligen Zeit gelebt haben zu müssen, möchte ich gar nicht wissen, wo ich gelandet wäre. Wahrscheinlich auf dem Schafott. Oder in einem Bordell.

Der Film ist ein Meisterstück, aber schwer zu ertragen.
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Alt 24.12.2017, 12:24   #80
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Zitat:
Bei jeder Szene dieser unglücklichen Ehe dachte ich: "Wann vergiftet sie ihn endlich, statt um seine Gunst zu buhlen?"
Ich hatte gar nicht den Eindruck, als würde sie um seine Gunst buhlen. Als sie merkt, dass sie ihm als Person und und Frau gleichgültig ist, wendet sie sich ab und sucht die Liebe woanders. Nur werden ihre Forderungen, das genauso ausleben zu dürfen wie er, nicht erfüllt.

Außerdem war die Ehe von Anfang an ein Handel. Nachdem sie ihren Teil erfüllt hatte, den Sohn zu gebären (obwohl das, wie wir heute wissen, ja nicht von der Frau abhängt), erhielt sie einen Scheck. Geschäftlich hat er sie immerhin nicht geleimt.
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Alt 24.12.2017, 13:00   #81
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Zitat:
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Ich hatte gar nicht den Eindruck, als würde sie um seine Gunst buhlen. Als sie merkt, dass sie ihm als Person und und Frau gleichgültig ist, wendet sie sich ab und sucht die Liebe woanders.
Das stimmt. Aber die Abwendung kam erst viel später, nachdem sie vergeblich versucht hatte, ihm alles recht zu machen und seinen Respekt zu gewinnen.
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Alt 12.01.2018, 19:05   #82
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Standard ARTE

In letzter Zeit habe ich mir immer mal einen Film auf ARTE angesehen. Der Sender bürgt für Qualität. Selbst die Filme, die nicht als Meisterwerke klassifiziert werden können, sind es wert, angesehen zu werden.

Vor ein paar Tagen sah ich mir "Meine liebste Jahreszeit" an. Darsteller: Catherine Deneuve, Chiara Mastroianni und eine Chaplin-Enkelin. Was mich aber anzog, war die Mitwirkung von Daniel Auteuil, ein Schauspieler, der mich nie enttäuscht hat.

In dem Film geht es um einen Bruder-/Schwesterkonflikt, der über längere Zeit eingedämmt wurde, aber wegen zweier Vorkommnisse aufbricht: Bruder und Schwester müssen sich um die Mutter sorgen, die Anzeichen von Hinfälligkeit zeigt; und das Weihnachtsfest muss wegen dieser Tatsache gemeinsam verbracht werden.

Die Abarbeitung dieses Konflikts wird in stark gespielten Konfrontationen mit brillanten Dialogen gezeigt. Die Psychologie, die in den Rollen lag, ging mir unter die Haut, denn ich konnte für keinen der beiden gegensätzlichen Geschwister Partei ergreifen: Hier der provozierende Bruder, da die um Ausgleich und Harmonie bemühte Schwester.

Als im letzten Teil des Films die Ursache des Konflikts aufgedeckt wurde, lag meine Sympathie ganz bei dem Bruder. Weshalb?

Weil er ein ehrliches Leben führte, während seine Schwester, immer der Vernunft folgend, ein falsches Leben führte.

Er war glücklich, als sie endlich ihren Mann verlassen hatte, und hoffte, seine Schwester wieder an sich binden zu können, um so mit ihr zu werden, wie es in der Kindheit war. Aber sie verweigerte sich, weil sie das unnatürlich fand. Ohne dass es der Film klar zeigte, wurde offenbart: Die einzige Liebe des Bruders (ehelos!) war immer seine Schwester gewesen, die sich seinem Bedürfnis, mit ihr Zusammenzubleiben, aber entzog (Sexuelles klang nicht mit, es ging also nicht um inzestuöse Gedanken, sondern um Geborgenheit oder Bewahrung der Kindheit).

Ein klasse Film. Mit einem grandiosen Daniel Auteuil.
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Alt 15.01.2018, 23:40   #83
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Nachdem ich lange danach gesucht, aber nur Ausschnitte gefunden hatte, habe ich diesen alten Schwarz-weiß-Film endlich in voller Länge im Internet ansehen können: "The world, the flesh and the devil". In den Rollen (es gibt nur drei) Harry Belafonte, Inger Stevens und Mel Ferrer.

Was mich an dem Film interessiert hatte, war ein Vergleich mit Filmen des gleichen Themas: "Legend", "Omega Man", "The Last Man on Earth" und "Quiet Earth".

Am nächsten kommt der Film an "Quiet Earth" heran: Überlebt haben zwei Männer und eine Frau.

Bei einem Vergleich zwischen diesen beiden Versionen wird offenbar, wie naiv die Geschichte in dem älteren Film erzählt wird. Fast peinlich wirkt der Versuch, die Rassenfrage zu thematisieren. Zudem nervt die Musik von Miklos Rosza, der wunderbare Scores zu "Ben Hur", "König der Könige" und "Quo Vadis" komponierte, hier aber eine glatte Fehlbesetzung war.

Der Film ist nur zu ertragen, wenn man ihn mit dem Blick der 50er Jahre ansieht. Ein Genuss sind die schönen Automodelle, die leider einer unterkühlten Stromlinienform weichen mussten, die man auch als Gleichförmigkeit bezeichnenen könnte.
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Alt 17.01.2018, 07:54   #84
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Gestern abend habe ich den Film "Salz auf unserer Haut" gesehen und weiß jetzt, dass ich das Buch garantiert nie lesen werde. Den Film hätte man quasi ohne Text drehen können, der hat eh nur genervt. Eine ziemlich flache Geschichte, Frau kann zuerst nicht, will dann nicht ihre große Liebe heiraten. Statt dessen haben beide andere Lebenspartner, treffen sich aber immer wieder für "leidenschaftliche Stunden." Das war die ganze "Handlung". Es gab keinen Konflikt, keine Spannung und die Charaktere blieben schwammig, wurden kaum gezeichnet. Am Schluss stirbt der Mann auf Grund von Krankheit. So richtig thematisiert wurde überhaupt nichts, der Film war nicht interessant, nicht komisch, nicht anrührend, für mich auch nicht im geringsten erotisch und auf mich wirkte mancher Text, aus dem Off gesprochen, schon fast peinlich, beispielsweise als sie darüber spricht, dass sie nun aelter ist und versucht, sich für ihn so gut und jung aussehend wie möglich zu machen.
Der einzige Pluspunkt und warum ich ihn mir überhaupt angesehen habe, waren die schönen Bilder (an Originalschauplaetzen).
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Alt 20.01.2018, 08:54   #85
weiblich Ilka-Maria
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Gestern wollte ich mir auf Pro7 "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" anschauen, weil ich ihn als den einzigen Film aus der Reihe noch nicht kannte. Nach einer halben Stunde habe ich das Gerät abgeschaltet. Der Film hatte nichts mehr von der Atmosphäre und dem Charme seiner Vorgänger, sondern war einfach nur nervig, allein schon wegen des Einstiegs, der alles andere als neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte machte. Der Protagonist John McClane hätte genauso gut anders heißen und von jemand anderem als Bruce Willis gespielt werden können.
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Alt 21.01.2018, 15:13   #86
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Ich habe mir gestern
"Der Tag, an dem die Erde stillstand"
angesehen (weil ich Keanu Reeves sehr mag), aber ich hätte nach 15 Minuten abschalten sollen, weil diese hanebüchene Verfilmung mir nur auf die Nerven ging.
Dem Bengel eins hinter die Ohren und der Mom einen in den Allerwertesten -
aber nein!
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Alt 21.01.2018, 16:36   #87
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_seh_Ich_seh

Einer der besten Horrorfilme laut Rotten Tomatoes
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Alt 24.01.2018, 13:50   #88
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Ich habe gestern auf DVD "Picknick am Valentinstag" gesehen, den kannte ich auch noch nicht. 3 Mädchen und eine Lehrerin verschwinden am Hanging Rock in Australien bei einem Ausflug. Schöne Bilder, aber das war auch eigentlich schon alles. Ich dachte, die Handlung sei gruseliger, aber irgendwie fehlte da sowieso ein richtiger Plot. Wahrscheinlich sollte es gruselig werden, aber so richtig gut ausgearbeitet war das nicht.
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Alt 02.02.2018, 18:44   #89
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Standard Filmtipp: "Der Saustall" demnächst auf ARTE

Philippe Noiret und Isabelle Huppert in ihren bis dahin (1981) besten Rollen. ARTE zeigt den Film, der nur noch selten zu sehen ist, am 12. Februar um 20.15 h. Leider ist der Film nur noch als DVD-Import (nur in Französisch, keine Untertitel) zu bekommen, eine gebrauchte deutsche VHS-Fassung wird bei Amazon für den stolzen Preis von ca. 50 Euro angeboten. Also die Gelegenheit nicht verpassen und am 12.02. (Rosenmontag) ARTE gucken oder Film aufnehmen.
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Alt 02.02.2018, 19:42   #90
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https://youtu.be/D00wvd3TncI

Wie sich Wut auch äussern kann, sehr krass und stark von Frances MacDormand gespielt
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Alt 03.02.2018, 07:28   #91
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Zitat:
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Ich dachte, die Handlung sei gruseliger, aber irgendwie fehlte da sowieso ein richtiger Plot. Wahrscheinlich sollte es gruselig werden, aber so richtig gut ausgearbeitet war das nicht.
Du darfst von den Kopien nicht das Echte erwarten.

The Grudge ist einer der genialsten Horrorfilme. Ich habe erst beim dritten Teil alles kapiert.

Bei Grusel:

We are still here
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Alt 05.02.2018, 22:24   #92
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Gestern auf ARTE: "Ich - die Nummer eins" (Org.-Titel: "Le silencieux").

Auf Agentenfilme springe ich für gewöhnlich nicht an. Aber dieser hier war mit Lino Ventura, und das zündete bei mir die Lunte. Lino spricht für Qualität, und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Story war altmodisch, angesiedelt in der längst vergessenen Zeit des Ost-West-Konflikts, aber - abgesehen von dem schleppenden Einstieg - so gut erzählt und auf die Hauptperson zugeschnitten, dass sie zunehmend fesselte. Auf den Punkt bringen lässt sich die Story mit einem lapidaren Satz: Der Protagonist landet von einer Scheiße in der nächsten, und der Zuschauer fragt sich gebannt, wie er von einer Problemlösung zur nächsten kommt.

Dabei jongliert der Film so geschickt zwischen ruhigen Szenen, die dem Zuschauer eine Atempause gönnen, und Action-Szenen, in denen man auf den Protagonisten keinen Pfifferling mehr setzen würde. Das alles bei kurzen Schnitten.

Bei alledem bekommt man noch eine logisch gut aufgebaute Story präsentiert.

ARTE eben. Und Lino Ventura.
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Alt 07.02.2018, 08:12   #93
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Ich habe gestern den Film "Mr. Bill" mit Danny DeVito gesehen. Er reißt einen zwar nicht gerade vom Hocker, war aber ganz unterhaltsam. Ein Lehrer wird zur Armee geschickt, um einer kleinen Anzahl von "Privates" (Soldaten ohne höheren Rang) etwas beizubringen. Er entscheidet sich für Hamlet. Aus dem Film habe ich tatsächlich in groben Zügen die Geschichte von Hamlet mitgenommen. Was mich verwunderte: Im Film wurde gesagt, es gehe in diesem Drama unter anderem um Inzest. Stimmt doch gar nicht. Weil der König die Witwe seines Bruders heiratet? Das ist doch kein Inzest, die sind nicht im Geringsten miteinander verwandt.

Immerhin hat der Film mein Interesse dran geweckt, den Hamlet mal zu lesen.
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Alt 12.02.2018, 18:32   #94
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Zum ersten Mal habe ich gestern einen Erotik-Horrorthriller gesehen (ich wusste gar nicht, dass es ein solches Genre gibt): den Film "Knock Knock" mit Keanu Reeves. Völlig unglaubwürdige Handlung, aber spannend.
Plot: Ein glücklich verheirateter Familienvater ist allein zuhause, um übers WE ungestört zu arbeiten. Um 1.00 Uhr nachts klingeln 2 hübsche junge, vom Regen völlig durchnässte Mädchen.
(Wer ist so bescheuert, um die Uhrzeit Unbekannten die Tür aufzumachen?)
Die beiden Mädchen machen Smalltalk, wollen ins Internet, er lässt sie an sein IPhone
(wie bescheuert muss man sein, völlig Fremden sein IPhone in die Hand zu drücken?)
Dann wollen sie ihre nassen Sachen ausziehen und er steckt die nassen Sachen in den Trockner und gibt Ihnen 2 Bademäntel
(2 Wildfremde ziehen sich nach 10 Minuten aus)
Und dann bekommen sie es hin, dass er mit beiden zusammen ins Bett steigt (das einzig Glaubwürdige am Film).
Später wollen sie ihm heimzahlen, dass er nicht Nein gesagt hat, und dann werden sie sadistisch. Deswegen wird es dann wohl zum Thriller.
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Alt 12.02.2018, 19:00   #95
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Quiet earth kenn ich schon sehr lange und hatte ich damals auch langezeit gesucht, weil ich ihn mal als kind im fernsehn gesehen hatte aber nicht wusste wie er heißt. Und zu irgendeiner zeit wo ich wie heute selten fernseh gesehen hatte hatte ich das glück das er zufällich lief und ich im abspann den titel ergattern konnte.

Irgendwie fängt er so an wie 28 days later.

Im diesem zuge sei das philadelphia experiment einmal erwähnt.


Die vampiere des dr. dracula halte ich für einen sehr gelungenen film. Suche noch mehr indem stiel. Mir gefallen die bilder, vor allem das mit dem gebäude und das es alte flaschen in der gruft gab. Und das mystische, aber des darf nicht zu flach und zu platt sein. Mir gefällt auch die stelle wo man vom werwolf das zeichen so stark sehen kann das er es verdeckt weil das ein symbolisches geheimess synonym für seine tranzendenten kräfte ist, also so kräfte wie singen oder zeichenen oder dichten auch wenn sowas in dem film gar nicht erwähnt wird, verstehen die eingeweide diese codes sofort.
jedenfalls ist der film sogar grauenvoler als die meisten horror filme gegen ende. die unterschwellige andeutung zu der hippy culture an bestimmten stellen gefällt mir auch sehr. sowas mag ich auch voll.

ich liebe Vampiere vor allem wenn sie was mit Banhöfen zu tun haben. Ich bin eh ein bahnhoffs fetischist.


ich brauch echt gute alte vampier filme nicht diesen neumodischen scheiß mit sprengkapseln und dem ganzen unsinn. Aber sie müssen halt ernst sein, nicht kitschich.

Auch wenn ich underworld eins gut fand und natürlich die verfilmungen von anne rise aus der cronik der vampiere.


ich hab noch im angebot einen klassiker :



Superfly von 1972.

ein alter gängster film mit kokain dealern in den gehttos amerikas der schwarzen kultur. Der film ist sehr bekannt in dem mitye und man merkt das sich sogar snoop dogg in seiner weise wie er sich gibt ein wenig bei dem protaginisten aus dem film bedient hat.


Ich suche noch mehr so alte gängster filme aus denn 70zigern und 60zigern.


sonst kenn ich da auch nur noch foxy brown und der pate selbstverständlicher weise.


Ebenso suche ich hippie und drogen filme alles je älter je besser.


Ok weil ihr es seid gibts noch ein paar wenige gehiemtipps auch meinem archiv:

Da wäre easy rider was natürlcih die ganze rockerkultur betrifft, miit dem weltberühmten titelsong born to be wild und


Fritz the cat 1972. Animationsfilm für erwachsene

Eine art garfield katze in blau die jedemnege joints raucht in jazzbars rumhängt und weiber vögelt.

der bekommt bei mir hundert oscars weil er einfach extrem gut ist und für die zeit bestimmt ein bedeutender meilenstein war, so auf den ersten blcik aber ich hab nicht nachgelesen jedoch denke ich versteht sich das von selbst.

Bitte helft mir nochmehr solche filme zu finden hier sind ja einige die auch richtige digger sind und scih auskennen.

Grade eben habe ich gesucht und da ist mir The Trip ins auge gefallen von 1967. den werde ich mal versuchen besorgt zu bekommen und mal sehen was das ist.
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Alt 12.02.2018, 20:33   #96
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Quiet earth kenn ich schon sehr lange und hatte ich damals auch langezeit gesucht, weil ich ihn mal als kind im fernsehn gesehen hatte aber nicht wusste wie er heißt. Und zu irgendeiner zeit wo ich wie heute selten fernseh gesehen hatte hatte ich das glück das er zufällich lief und ich im abspann den titel ergattern konnte.
Den Film "Quiet Earth" kannst du kostenlos auf youtube sehen (deutsch).
https://www.youtube.com/watch?v=M0vTWsLb2yE
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Alt 12.02.2018, 20:41   #97
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ok.

Dann werde ich mal auf youtube nachsehen....
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Alt 12.02.2018, 20:51   #98
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Und wenn du auf youtube nach "film noir" suchst, bekommt du eine Menge kostenloser Kriminal- und Gangsterfilme in voller Länge:
https://www.youtube.com/results?search_query=film+noir

Die sind allerdings in der Originalsprache.
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Alt 12.02.2018, 22:04   #99
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Angenommen man hätte die möglichkeiten von heute und man würde sich hinsetzen und nur mit der alten technik solche filme producieren, und das möglich künstlerisch dann wäre das hohe kunst.

Allerdings funktioniert das nicht wenn man dann gegenstände aus der heutigen zeit filmt wie z.b. ein iphone.

das ist das gleiche als würde in einem ritterfilm das wort funktioniert ausgesprochen werden.

Denn im mittelalter waren keine funktionen bekannt.............!


das bedeutet das filme aus der steinzeit, über die antiken völkern oder dem mittelalter, falls das wort funktion fällt, wahrscheinlich in einer anderen zeitepoche gedreht wurden sein müssen.

Das habe ich mir übrigens ausgedacht.
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