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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 22.08.2005, 21:12   #1
schwarzer Engel
 
Dabei seit: 08/2005
Beiträge: 11

Standard Raben

Dunkle Geschöpfe mit schwarzem Gefieder,
stimmen an, ihre dunklen Lieder,
kreisen umher, in all meiner Not,
was sol ich tun, wo bleibt mein Tod?

Jeden Abend besuchen sie mich,
erlischen den Rest von meinem Licht,
berühren mich mit ihrem Gefieder,
wann nehmen sie mich und bringen mich nie wieder?

Eines Tages ist es dann so weit,
nun bin ich zu sterben bereit,
endlich tragen sie mich hinfort.

Auf ewig leben mit den Raben,
so wollte ich es immer hben,
an einem andren, magischen Ort.

Dies ist auch in meiner Anfangszeit entstanden. Daher nicht wundern weil e so schlecht ist
schwarzer Engel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2005, 11:00   #2
weiblich ravna
 
Benutzerbild von ravna
 
Dabei seit: 04/2005
Ort: Berlin
Alter: 33
Beiträge: 732

aber immerhin hast du es gepostet, darum unterstelle ich dir jetzt mal, dass du auch kritik wünschst.

Dunkle Geschöpfe mit schwarzem Gefieder,
stimmen an, ihre dunklen Lieder,

zweimal dunkel? und raben haben nun wirklich keine "lieder" die sie singen. und die umschreibung "dunkle geschöpfe mit schwarzem gefieder" finde ich irgendwie auch etwas... übertrieben?

kreisen umher, in all meiner Not,
was sol ich tun, wo bleibt mein Tod?

1. dir fehlt ein l
2. not - tod klingt sehr erzwungen
3. wirkt es auf mich auch etwas sinnentleert, zu fragen, was soll ich tun?, aber die antwort, nämlich: auf den tod warten, schon zu kennen.
weiterhin fehlt mir ein bild über die not. was hat das lyr. ich denn für nöte?

Jeden Abend besuchen sie mich,
erlischen den Rest von meinem Licht,

das erlischen geht ja nun gar nicht man erlischt nicht etwas, sonder etwas erlischt. man löscht etwas. abgesehen davon, dass erlischen und licht in einer zeile doch sehr merkwürdig klingt

berühren mich mit ihrem Gefieder,
wann nehmen sie mich und bringen mich nie wieder?

wir wissen bereits das da jmd. auf den tod wartet. warum erzählst du es noch mal? (obgleich die metapher besser ist als dieses "wo bleibt mein tod")

Eines Tages ist es dann so weit,
nun bin ich zu sterben bereit,

das ist das lyr. ich doch schon länger, sonst würde es doch nicht auf den tod warten?

endlich tragen sie mich hinfort.

also eine völlig überflüssige strophe.

Auf ewig leben mit den Raben,
so wollte ich es immer hben,

+a, der reim ist wieder etwas fad

an einem andren, magischen Ort.

entweder and'ren oder anderen, ansonsten: uff.
ravna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2005, 12:25   #3
schwarzer Engel
 
Dabei seit: 08/2005
Beiträge: 11

Danke für die Kritik, war die erste negative Kritik die ich dazu bekam. Stand: 5 mal positive, einmal negative.

Ich bin damit zufrieden und mir gefällt es ehrlich gesagt so wie es ist, und solange ich damit meine Gefühle ausdrücken kann ist es mir egal wie es andere sehen. Es muss ja mir gefallen und keinem anderen.
schwarzer Engel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2005, 19:02   #4
weiblich ravna
 
Benutzerbild von ravna
 
Dabei seit: 04/2005
Ort: Berlin
Alter: 33
Beiträge: 732

Standard RE: Raben

Zitat:
Original von schwarzer Engel

Dies ist auch in meiner Anfangszeit entstanden. Daher nicht wundern weil e so schlecht ist
Zitat:
Ich bin damit zufrieden und mir gefällt es ehrlich gesagt so wie es ist, und solange ich damit meine Gefühle ausdrücken kann ist es mir egal wie es andere sehen. Es muss ja mir gefallen und keinem anderen.
¿
ravna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2005, 22:53   #5
tagedieb
 
Dabei seit: 07/2005
Beiträge: 520

5:2 bitte

Als Rechtschreibschwächling, der ich selbst auch bin, möchte ich hier nochmal sagen, dass ich es unhöflich finde, wenn dem Leser eines Gedichtes vermeidbare Fehler zugemutet werden.

Die Autonomie des Dichters in allen Ehren; aber sie sollte nicht mit der Ignoranz verwechselt werden.
tagedieb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2005, 16:31   #6
schwarzer Engel
 
Dabei seit: 08/2005
Beiträge: 11

@ ravna: es mag zwar in meiner heutigen sicht schlecht sein, aber dennoch bin ich zufrieden mit dem was ich damals geschrieben habe. Damals war ich 14, und ich denke, nicht jeder schreibt mit 14 Gedichte. Also muss ich mich hier nicht für Anfängerfehlr rechtfertigen. Und da es meine Gefühle sind muss es ja nur mir gefallen

@ tagedieb: ich zwinge keinen meine Gedichte zu lesen. Wem zu viele Fehler drinne sind der kann meine Gedichte auch einfach ignorieren und schon hat es sich. oder liege ich da falsch? Ich denke das hat wenig mit arroganz zu tun...
schwarzer Engel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2005, 20:53   #7
tagedieb
 
Dabei seit: 07/2005
Beiträge: 520

Lieber Engel!

Natürlich kann jeder, der es will, Deine Gedichte ignorieren. Aber das ist doch gar nicht Zweck eines solchen Forums. (Wir sind doch hier nicht in der Schule.) Und gerade weil die hiesigen Leser sich freiwillig mit den Texten anderer auseinandersetzen, ist es meiner Meinung nach wichtig, die eigenen Werke so vorzulegen, dass zumindest bei den Randbedingungen alles stimmt. Was sollte Dich denn auch daran hindern, Dein Gedicht nochmal zu überarbeiten?

Gruß, tagedieb
tagedieb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2005, 18:38   #8
männlich j.j.remigi
 
Benutzerbild von j.j.remigi
 
Dabei seit: 04/2005
Ort: Luzern CH
Beiträge: 138

Standard Raben

Fluhkrähen -> immer wenn es kalt ist, kommen sie im Schwarm zu 50 hinunter vom Berg.
Herbst und Frühling haben diese Gemeinsamkeit, die Du in deinem Gedicht beschreibst.
j.j.remigi ist offline   Mit Zitat antworten
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