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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 26.10.2007, 19:18   #1
Pinky Floyd
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 62

Standard Körper I

Körper I


Zwischen Donnerwellen auf weiter Flur
im Sud aus Erde und Regen
gebettet liegen,

wo die Seele im Laut in Laut erbraunt.
Wie spätes Laub im Straßengraben
Abschied sagen.

Und jedes Niederschlagen ist ein Knallen,
das milliardenfach ein Rauschen macht.
So klingt die Nacht

vor einer Wand aus Stille langsam aus,
die wogt und wütet in ihrer Tonlosigkeit
und du verstummst.
Pinky Floyd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2007, 22:18   #2
Kirmesbollo
 
Dabei seit: 03/2008
Beiträge: 304

Hallo Pinky Floyd!

Hat sich etwa hier:
Zitat:
Zwischen Donnerwellen auf weiter Flur
der Fehlerteufel eingeschlichen, meintest Du nicht eigentlich „Donauwellen“?

Hilft immer gerne: Der Kirmesbollo
Kirmesbollo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2007, 01:04   #3
Pinky Floyd
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 62

Hi Bollo,


das hat schon so seine Richtigkeit.

Danke trotzdem,


Pinky

Blitz -> Donner
Viele Blitze -> Viel Donner -> Donnerwellen (naja, es gibt besseres, aber was soll man machen, ne?)
Pinky Floyd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2007, 10:26   #4
Thalberg
 
Dabei seit: 11/2006
Beiträge: 294

Hi Pinky,

der Text gefällt mir.

Jetzt wo Bollo mit den Donauwellen angefangen hat, hat er mir ein bisschen das Lesen versaut, weil ich jetzt einfach nicht mehr Donner lesen kann. Aber vielleicht wird das wieder...

Die eingebauten Ähnlichklänge und unreinen Reime gefallen mir. Strophe 1-3 lesen sich richtig gut, man fällt durch die Worte, die fast sensibel aufeinander folgen.

In Strophe 2 bin ich am "erbraunt" hängen geblieben. Interessantes Wort, vor allem, wenn man es nicht (wie von dir wahrscheinlich gemeint) als er-braunt, sondern als erb-raunt liest.

Die 4. Strophe hakt leider ärgerlich an Vers 3, wo man in den Worten "in ihrer Tonlosigkeit" hängen bleibt. Den Inhalt möchte ich jetzt nicht interpretieren und mich auf etwas festlegen, was vielleicht nicht deinen Absichten entspricht. Ich lese es einfach immer wieder und hänge meinen eigenen Gedanken, zwischen den Zeilen, nach.

Will sagen: schöner Text, danke!

Gruß,

Thalberg
Thalberg ist offline   Mit Zitat antworten
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