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Alt 25.04.2019, 08:29   #1
weiblich DieSilbermöwe
 
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Standard Kasimir (Satire)

Kasimir Sargnagel war Arzt. Schon als kleiner Junge wusste er, was er werden wollte und auch sein seltsamer Name hielt ihn nicht davon ab. Wenn manchmal Fremde vor dem Schild vor seiner Arztpraxis standen, dann lachten die meisten und sagten: "Was für ein Name für einen Arzt!" Aber das machte Dr. Sargnagel nichts aus. Er tat das, was er schon immer tun wollte: Leute gesund machen. Er heilte sie von Husten, Schnupfen, Fieber, Magenschmerzen und wenn er nicht mehr weiter wusste, schickte er die Patienten zum Spezialisten. Aber das kam selten vor. Meistens waren die Patienten kuriert, kurz nachdem sie bei Dr. Sargnagel gewesen waren.
Aber dann wurde Dr. Sargnagel selbst krank. Erst war es nur ein schwacher Husten, dann wurde er immer lästiger und Dr. Sargnagel wurde ihn einfach nicht los. Er verschrieb sich selbst Tinkturen und Hustensaft, aber all das nutzte nichts. Schließlich suchte er einen Spezialisten auf.
"Hm Hm", sagte der Spezialist, während er Kasimir Sargnagel in den Hals schaute. "Ich kann leider nichts finden. Aber wir haben Winter. Wenn das Frühjahr kommt, dann verschwindet der Husten sicher von selbst."
Dr. Sargnagel nickte und glaubte dem Spezialisten.
"Die Rechnung schicke ich Ihnen zu", sagte der Spezialist, denn Dr. Sargnagel war natürlich Privatpatient. Es war Ende Februar und die Rechnung erhielt Dr. Sargnagel Mitte März. Als er den Briefumschlag öffnete und die Rechnung sah, bekam er einen großen Hustenanfall, doch eine halbe Stunde später war der Hustenanfall vorbei.
Und tatsächlich musste Dr. Sargnagel vom nächsten Tag an nicht mehr husten.
Es war ja auch Frühlingsanfang,
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Alt 25.04.2019, 23:13   #2
männlich Plutino
 
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›Vor dem Schild seiner Praxis‹ reicht völlig aus.

Die Geschichte ist angenehm zu lesen. Gefällt mir.

Zitat:
"Hm Hm", sagte der Spezialist, während er Kasimir Sargnagel in den Hals schaute.
Der Wechsel von Dr. Sargnagel zu Kasimir Sargnagel fällt sehr auf. Obwohl mir der Grund klar ist.

Eventuell bis zu folgendem Satz beim Dr. bleiben:

Zitat:
Aber dann wurde Dr. Sargnagel selbst krank.
und danach zum Nachnamen ohne Titel übergehen.

Aber ich bin mir da noch nicht ganz schlüssig.

Zitat:
bekam er einen großen Hustenanfall, doch eine halbe Stunde später war der Hustenanfall vorbei.
Und tatsächlich musste Dr. Sargnagel vom nächsten Tag an nicht mehr husten.
Es war ja auch Frühlingsanfang,
Das ist noch nicht ganz stimmig. Es ist Mitte März, also noch nicht ganz Frühling. Jedenfalls nicht offiziell. Und der Husten (wie Sargnagels Leben selbst) hat schon vor dem ›nächsten Tag‹ aufgehört.

Ganz spontan:

›war der Hustenanfall vorbei.‹ Und der Frühling schaute zum Fenster herein. [Oder ein ähnlicher Satz.]

Und Schluss.
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Alt 26.04.2019, 17:44   #3
weiblich DieSilbermöwe
 
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Hallo Plutino,

freut mich, dass dir meine kleine Satire gefällt.
Allerdings bin ich erstaunt über deine Interpretation des Schlusses. Den hatte ich so nicht im Sinn.
Kann man natürlich auch so interpretieren....

Aber ich will mal nicht vorgreifen. Vielleicht sagen andere User noch etwas dazu.

Zitat:
Das ist noch nicht ganz stimmig. Es ist Mitte März, also noch nicht ganz Frühling. Jedenfalls nicht offiziell
Am 20. März oder 21. März ist Frühlingsanfang (nicht jedes Jahr gleich, aber ganz offiziell). Ist das bei dir nicht Mitte März?

LG DieSilbermöwe
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Alt 26.04.2019, 20:52   #4
männlich Plutino
 
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Zitat:
Zitat von DieSilbermöwe Beitrag anzeigen
Am 20. März oder 21. März ist Frühlingsanfang (nicht jedes Jahr gleich, aber ganz offiziell). Ist das bei dir nicht Mitte März?
Ich versuche im Alltag ungenaue Zeitangaben zu vermeiden. Hätte man nur Anfang, Mitte und Ende zur Auswahl, müsste der 20ste März noch als Mitte durchgehen. Für mich ist die Mitte ein Punkt oder eine Linie. Ich weiß aber, dass andere Leute das weniger eng sehen.

Mich stört eigentlich auch weniger die Sache mit der Mitte, sondern dass Dr. Sargnagel vom nächsten Tag an nicht mehr hustet. Der Hustenanfall ist nicht der Husten selbst, okay. Aber ich würde beides zusammenfassen. Rechnung kommt, Sargnagel bekommt einen Hustenanfall, irgend etwas löst sich in seinen Brochien und der Husten ist vorbei. Das Ende der Krankheit auf den nächsten Tag zu verschieben, irritiert mich.
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Alt 26.04.2019, 21:58   #5
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von DieSilbermöwe Beitrag anzeigen
Als er den Briefumschlag öffnete und die Rechnung sah, bekam er einen großen Hustenanfall, doch eine halbe Stunde später war der Hustenanfall vorbei.
Und tatsächlich musste Dr. Sargnagel vom nächsten Tag an nicht mehr husten.
Es war ja auch Frühlingsanfang,
Na ja, im Titel steht ja, dass es eine Satire sein soll. Der Hustenanfall angesichts der Arztrechnung hat also nichts mehr mit einem bronchialen Infekt oder Ähnlichem zu tun, sondern mit dem Entsetzen über die Höhe der Rechnung - was aber in wundersamer Weise zur Heilung beiträgt. Eine solche Rechnung will man nicht noch einmal bekommen, also sind Hustenanfälle künftig ausgeschlossen. Die Logik ist natürlich absurd, aber komischerweise funktioniert sie in vielen Gehirnen. Vermeidungsstrategie - ein interessanter Fall für Psychiater, Psychotherapeuten und Gehirnforscher.
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Alt 27.04.2019, 10:08   #6
weiblich DieSilbermöwe
 
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Hallo Ilka,

Zitat:
. Eine solche Rechnung will man nicht noch einmal bekommen, also sind Hustenanfälle künftig ausgeschlossen.
Stimmt, so war es gemeint. Dr. Sargnagel hat beschlossen, einfach nicht mehr krank zu werden.

Hallo Plutino,

Zitat:
Das Ende der Krankheit auf den nächsten Tag zu verschieben, irritiert mich.
Ja, damit hast du wohl recht. Er könnte auch fortan am gleichen Tag nach dem Hustenanfall nicht mehr husten.

LG DieSilbermöwe
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Alt 27.04.2019, 11:54   #7
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Zitat:
Zitat von DieSilbermöwe Beitrag anzeigen
Dr. Sargnagel hat beschlossen, einfach nicht mehr krank zu werden.
Sind Ärzte überproportional häufig nicht krankenversichert? ›Privatpatient‹ gibt keinen Aufschluss über den Versicherungsstatus. Falls Dr. Sargnagel privat versichert ist, dann kann ich mir kaum erklären, weshalb die Rechnung zu der Entscheidung geführt haben sollte, nicht mehr krank zu sein. Ich hatte mir vorgestellt, dass die Rechnung einen von einem Hustenanfall begleiteten Schock ausgelöst hat. Und der Anfall führte entweder zu einem tödlichen Herzinfarkt oder er löste hartnäckig festsitzenden Schleim in der Lunge und führte zur Genesung. Wobei die Frühlingswärme ja tatsächlich ein hustenreizlindernder Faktor sein kann. Aber einen hartnäckigen Husten per Beschluss dauerhaft zu unterdrücken, ist nicht einfach. Es bleiben ein paar Fragen offen. Die könnte der Text beantworten, ohne den Interpretationsspielraum ›Genesung/Tod‹ zu verkleinern. Der Name des Arztes hat natürlich dazu beigetragen, dass ich das Ende des Hustens als Tod interpretiert habe, war aber nicht der einzige Faktor. Nur weil der Gärtner mit Nachnamen ›Totschläger‹ heißt, ist er noch nicht der Mörder. Das sollte einem als Leser natürlich klar sein. Trotzdem sucht man in so einem Namen Bedeutung. Für das Ende deiner Geschichte hat der Name ›Sargnagel‹ anscheinend keine Bedeutung, jedenfalls scheinst du den großen Interpretationsspielraum nicht absichtlich angelegt zu haben.
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Alt 27.04.2019, 15:35   #8
männlich Heinz
 
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Liebe Silbermöwe,
entweder bin ich begriffsstutzig, was ja bei älteren Semestern nicht überraschend ist, oder Du hast den Begriff "Satire" in den falschen Hals bekommen.
Was ist an Deiner Geschichte satirisch? Bitte klär mich auf.
Libe Grüße,
Heinz
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Alt 27.04.2019, 15:43   #9
weiblich DieSilbermöwe
 
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Zitat:
Für das Ende deiner Geschichte hat der Name ›Sargnagel‹ anscheinend keine Bedeutung, jedenfalls scheinst du den großen Interpretationsspielraum nicht absichtlich angelegt zu haben.
Hallo Plutino,

stimmt, das habe ich tatsächlich selbst verpennt.
War eine meiner 5-Minuten-Übungen, auf die Schnelle runtergeschrieben und nicht besonders ausgefeilt.

Zitat:
Falls Dr. Sargnagel privat versichert ist, dann kann ich mir kaum erklären, weshalb die Rechnung zu der Entscheidung geführt haben sollte, nicht mehr krank zu sein
Weil die Rechnung, obwohl der Spezialist nichts gefunden hat, so hoch war.

Zitat:
Privatpatient‹ gibt keinen Aufschluss über den Versicherungsstatus
???? Das gibt Auskunft darüber, dass er die Rechnung selbst bezahlen muss.

LG DieSilbermöwe

Zitat:
Liebe Silbermöwe,
entweder bin ich begriffsstutzig, was ja bei älteren Semestern nicht überraschend ist, oder Du hast den Begriff "Satire" in den falschen Hals bekommen.
Was ist an Deiner Geschichte satirisch? Bitte klär mich auf.
Libe Grüße,
Heinz
Hallo Heinz,

eine Satire stellt einen Sachverhalt überspitzt dar, prangert Missstände an...

Aber dein Beitrag bringt mich jetzt zu der Frage: Wie wirkt die Geschichte denn auf dich, wenn du davon ausgehen würdest, dass es keine Satire ist?

LG DieSilbermöwe
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Alt 27.04.2019, 17:11   #10
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Zitat:
Zitat von DieSilbermöwe Beitrag anzeigen
???? Das gibt Auskunft darüber, dass er die Rechnung selbst bezahlen muss.
Wenn er privat versichert ist, muss er nur in Vorkasse gehen, oder nicht? Er bekommt das Geld also zurück. Aber es kann ja sein, dass Ärzte überproportional häufig nicht krankenversichert sind. Schließlich können sie Krankheiten besser selbst diagnostizieren und behandeln als Laien, auch eigene Krankheiten. (Sargnagel hat das ja zumindest vor dem Besuch des Spezialisten auch versucht.) Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Ärzte mit anderen Ärzten befreundet sind, recht hoch. Sie können also ärztliche Dienstleistungen untereinander tauschen. Und vermutlich gibt es auch reine Versicherungen für Zahnbehandlungen. Unter dem Strich könnte es also für Ärzte zumindest bis zu einem bestimmten Alter kostengünstiger sein, sich nicht oder nur teilweise privat zu versichern.
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Alt 27.04.2019, 17:18   #11
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Plutino Beitrag anzeigen
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Ärzte mit anderen Ärzten befreundet sind, recht hoch. Sie können also ärztliche Dienstleistungen untereinander tauschen.
Genauso lief es bei einem meiner Verwandten, der Arzt war. Und diese "Freundschaftsdienste" schlossen die nächsten Angehörigen mit ein (Ehefrau/-mann, Kinder und sogar Haustiere).
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Alt 27.04.2019, 20:17   #12
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Liebe Silbermöwe,
ich möchte erst einmal bemerken, dass Kritik, die von mir kommt, niemals den Verfasser/die Verfasserin angreift. Ich weiß um die Empfindlichkeiten, wenn es um „eigene Kinder“ geht und verstehe manche Überreaktionen. Ziel meiner Kritik ist immer (von Ausnahmen, zu denen Du nicht zählst, abgesehen), eine mögliche Verbesserung eines eingestellten Gedichts/einer Geschichte.
Du nennst Deine Geschichte eine Satire. „Satire“ ist für mich eine spöttische Form der Literatur (und nicht „nur“ eine Überspitzung). Da bietet sich natürlich die Namensschöpfung
„Kasimir Sargnagel“ gradezu an. Kasimir (die Endung „...mir“ - russisch „Frieden“) soll Frieden, Gesundheit, Wohlergehen künden - „Sargnagel“ ist etwas recht Endgültiges: Er wird eingehämmert, wenn nix mehr zu retten ist.
Ich habe aus Deiner Geschichte ein Drabble gemacht. Die Begrenzung auf hundert Wörter zwingt zu äußerster Knappheit und soll mit einer Pointe enden.
Dein „Doktor Sargnagel“, Du wirst es mir nachsehen, wenn ich versucht war „Kargnagel“ zu lesen (aber im Text keine Verbindung hergstellt habe), heilt andere, wird selbst krank und keiner kann ihm helfen. Sein Name ist bedeutungsvoll - die schwere Erkrankung endet mit seinem „ewigen“ Frieden und leise klopft der Hammer die Nägel seines Sarges fest.
Liebe Grüße,
Heinz

Dr. Kasimir Sargnagel - eine Moritat

Kasimir Sargnagel war trotz oder gerade wegen seines Namens Arzt.
Dass seine Eltern ihn den „Friedensbringer“ benamst hatten, erwies sich richtungsweisend, denn schon in Kinderjahren beschloss er Medizin zu studieren.
„Doktor Kasimir Sargnagel“ lasen die Leute auf dem Schild gleich neben der Eingangstür zu seiner Praxis, und jeder grinste über die Doppeldeutigkeit des seltsamen Namens.
Ja - Gesundheit und Frieden der Menschen waren sein Ziel und, wenn Krankheiten nicht zu heilen waren, wurde im zweiten Namensteil die ultima ratio kostenfrei verkündet.
Selbst schwer erkrankt, suchte er Hilfe bei einem Kollegen.
„Nomen es Omen“, sprach jener und kaum vernehmbar klopfte der Hammer.

Geändert von Heinz (27.04.2019 um 23:44 Uhr)
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Alt 27.04.2019, 20:51   #13
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Dr. Kasimir Sargnagel - eine Moritat

Kasimir Sargnagel war trotz oder gerade wegen seines Namens Arzt.
Warum seine Eltern ihn den „Friedensbringer“ benamst hatten, erwies sich richtungsweisend, denn schon in Kinderjahren beschloss er Medizin zu studieren.
„Doktor Kasimir Sargnagel“ lasen die Leute auf dem Schild, das neben der Eingangstür zu seiner Praxis, und jeder grinste über die Doppeldeutigkeit des seltsamen Namens.
Ja - Gesundheit und Frieden der Menschen waren sein Ziel und, wenn Krankheiten nicht zu heilen waren, wurde im zweiten Namensteil die ultima ratio kostenfrei verkündet.
Selbst schwer erkrankt, suchte er Hilfe bei einem Kollegen.
„Nomen es Omen“, sprach jener und kaum vernehmbar klopfte der Hammer.
Das Ding ist echt brillant!

Aber wäre es dir ohne Silbermöwes Steilvorlage eingefallen?
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Alt 27.04.2019, 21:14   #14
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Nö,
wahrscheinlich - so vermute ich - ist die Doppeldeutigkeit des Namens auch Silbermöwe nicht bewusst gewesen.
Danke für das "brillant"!
Liebe Grüße,
Heinz
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Alt 27.04.2019, 21:37   #15
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Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Nö,
wahrscheinlich - so vermute ich - ist die Doppeldeutigkeit des Namens auch Silbermöwe nicht bewusst gewesen.
Das habe ich nicht gemeint, Heinz. Sondern: Sie hat dich erst darauf gebracht, das Thema zu bearbeiten, aus dem du ein Drabble gemacht hast, um das dich Ralfchen beneiden wird - da bin ich mir sicher .

Wie Silbermöwe schrieb, war ihre Geschichte eine Minutenübung. Solche Texte sind nie perfekt. Aber man sieht, was sie auslösen können.

Es ist wie das Aufschreiben einer ersten Idee, aus der man dann mehr machen kann. Eine Art Notizbuch.

Es hat noch nie einen Autor gegeben, der von Anfang an so schrieben hat, dass sein Entwurf druckreif gewesen war (ausgenommen Karl May, aber der schrieb ja viel ab, was schon gedruckt gewesen war).

Schreiben wollen heißt, immer wieder in die Startlöcher zu gehen, die Strecke neu abzulaufen und die Erfahrungen in Worte umzusetzen.
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Alt 27.04.2019, 23:24   #16
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Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Kasimir Sargnagel war [ ]trotz oder gerade wegen seines Namens Arzt.
Dass seine Eltern ihn [ ]den „Friedensbringer“ benamst hatten, erwies sich als richtungsweisend, denn schon in Kinderjahren beschloss er, Medizin zu studieren.
„Doktor Kasimir Sargnagel“ lasen die Leute auf dem Schild, das neben der Eingangstür zu [ ]seiner Praxis hing, und jeder grinste über die Doppeldeutigkeit des seltsamen Namens.
Ja [-] – Gesundheit und Frieden der Menschen waren sein Ziel und, wenn Krankheiten nicht zu heilen waren, wurde im zweiten Namensteil die ultima ratio kostenfrei verkündet.
Selbst schwer erkrankt, suchte er Hilfe bei einem Kollegen.
„Nomen es Omen“, sprach jener, und kaum vernehmbar klopfte der Hammer.
Korrekturen fett von mir hervorgehoben. (Abgesehen vom Gedankenstrich, um dir den Vergleich zu ermöglichen.)

Das Komma, das ich im letzten Satz ergänzt habe, ist (leider mittlerweile) optional. Ich halte ein Komma an der Stelle für sinnvoll.

Das Komma vor dem Infinitivsatz ›Medizin zu studieren‹ – keine Ahnung, ob das mittlerweile auch optional ist (oder schon immer war). Ich finde, dass da ein Komma hingehört.

Das Komma nach ›selbst schwer erkrankt‹ hast du richtigerweise selbst gesetzt. Ich erwähne das nur, weil der Satz ohne das Komma interessanterweise eine ganz andere Bedeutung hätte.

›erwies sich als richtungsweisend‹. Zwei Wörter, die von ›weisen‹ abgeleitet sind bzw. das Wort enthalten. Mal überlegen: Wenn sich etwas als richtungsweisend erweist, muss es dann nicht von Anfang an richtungsweisend gewesen sein? Vielleicht einfach:

Dass seine Eltern ihn den „Friedensbringer“ benamst hatten, war richtungsweisend: Schon in Kinderjahren beschloss er, Medizin zu studieren.

Aber mich stört das nur ein bisschen.

Zitat:
wurde im zweiten Namensteil die ultima ratio kostenfrei verkündet.
In Bezug auf das Folgende bin ich mir nicht sicher: Mit dem zweiten Namensteil? Etwas wird mit bestimmten Worten verkündet, oder? Ich schätze, es hieße dann ›in‹, wenn die Alternative ein anderes Medium als die Sprache wäre. Oder aber, wenn die Worte unbestimmt sind, z. B.: Das Evangelium in Worten verkünden.

Edit: Außerdem sollte der Hammer schlagen. Man klopft keine Nägel ein. Aber ein schlagender Hammer ist wahrscheinlich vernehmbarer als ein klopfender, also kaum zu überhören. Wobei der Herr Sargnagel nichts mehr hören kann, wenn der Sarg seiner Leiche zugenagelt wird.

Na ja. Ich denke da gerade noch einmal drüber nach. Ein Hammer kann schon klopfen. Nur wenn ich die Handlung ›Nageln‹ vor Augen habe, will Klopfen nicht so recht passen. Jemand, der die Herkunft des Geräusches nicht bestimmen kann, hört möglicherweise ein Klopfen.
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Alt 28.04.2019, 00:04   #17
männlich Heinz
 
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Hallo Plutino,
einen Flüchtigkeitsfehler habe ich eliminiert.
Was hast Du am zweiten Namensteil auszusetzen?
Mein vollständiger Name ist Hans Müller und oft wird man gebeten, seinen vollständigen Namen anzugeben. Mein vollständiger Name besteht aus einem Vornamen (Hans) und einem Nachnamen (oder Familiennamen), hier also Müller. Folglich ist der erste Teil meines Namens der Vorname, der zweite Namensteil mein Nachnahme.
"... erwies sich richtungsweisend" oder "...erwies sich als richtungsweisend" - ist meiner Meinung nach Geschmackssache.
Mit dem Hammer, das ist richtig, schlägt man Nägel ein. Mir ging es um die gewünschte "Anmutung" des Anklopfens von Bruder Hein. Nebenbei: Woher weißt Du, dass Herr Sargnagel die Geräusche, sei es das Klopfen oder das Schlagen nicht mehr hört?
Heinz
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Alt 28.04.2019, 00:40   #18
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Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Hallo Plutino,
einen Flüchtigkeitsfehler habe ich eliminiert.
Was hast Du am zweiten Namensteil auszusetzen?
Nicht am zweiten Namensteil, sondern am ›im‹. Und da ich mir, wie angemerkt, nicht sicher bin, habe ich noch nichts auszusetzen.

Ich versuche es noch einmal:

Etwas wird in einem Buch verkündet. Über dieses Etwas hinaus enthält das Buch aber noch viele Informationen, die mit dem Etwas nicht in Zusammenhang stehen.

Aber der zweite Namensteil ist ein einzelnes Wort und nicht etwa der zweite Teil eines Buches.

Ich verkünde mit dem Wort ›Hurra‹ meine Freude über eine Sache.
Ich verkünde in/mit vielen Worten meine Freude.

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
"... erwies sich richtungsweisend" oder "...erwies sich als richtungsweisend" - ist meiner Meinung nach Geschmackssache.
Das scheint tatsächlich beides zu gehen.

Edit Anfang

Mir fällt ein Beispiel ein, in dem ›als‹ nicht angebracht ist:
Er erweist sich erkenntlich. ›Er erweist sich als erkenntlich‹ klingt unschön. Das Erweisen ist in dem Fall eine Handlung. Vielleicht gibt es da doch eine Regel.

›Etwas erweist sich richtig.‹ Das klingt in meinen Ohren hingegen merkwürdig. Da schreibe/sage ich immer ›als‹.

Edit Ende

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Mit dem Hammer, das ist richtig, schlägt man Nägel ein. Mir ging es um die gewünschte "Anmutung" des Anklopfens von Bruder Hein.
Aber du kannst es dem Leser nicht verdenken, dass er den Hammer mit einem Sargnagel in Verbindung bringen will, u. z. nicht nur mit der Person Sargnagel.

Mir wäre es neu, dass der Tod einen Hammer mitbringt, um zu klopfen. Klopft er nicht normalerweise mit blankem Knöchel oder seiner Sense an die Pforte?

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Nebenbei: Woher weißt Du, dass Herr Sargnagel die Geräusche, sei es das Klopfen oder das Schlagen nicht mehr hört?
Heinz
Wenn der Tod an die Haustür klopft, mag Dr. Sargnagel das Klopfen noch hören. Aber um die Hammerschläge hören zu können, mit denen der eigene Sarg zugenagelt wird, müsste Dr. Sargnagel lebendig eingesargt werden.

Geändert von Plutino (28.04.2019 um 11:34 Uhr)
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2019, 11:41   #19
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Wäre gut, wieder auf Silbermöwes Geschichte zurückzukommen. Es ist ihr Faden, und davon führt der Weg jetzt zu weit weg.

Zitat:
War eine meiner 5-Minuten-Übungen, auf die Schnelle runtergeschrieben und nicht besonders ausgefeilt.
Das nennt man "stream of consciousness" und ist eine von vielen Lehrmethoden in Schreibseminaren. Damit soll erreicht werden, dass der Bilderfluss (entsteht in der rechten Gehirnhälfte) die Oberhand über die Ratio (linke Gehirnhälfte) bekommt. Bei diesen 5-Minuten-Übungen kommt es nicht auf Gammatik, Syntax, Rechtschreibfehler oder Logik an, sondern rein um die Imagination.

Der Sinn dahinter: Es entsteht eine Kettenreaktion, die sich an den Folgetagen fortsetzt. Immer neue Bilder steigen auf, so dass eine wahre Fundgrube an Ideen entsteht.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2019, 13:15   #20
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Sehr interessant. Die Methode muss nicht unbedingt nur zur Übung dienen. In dem Fall sollten die Arbeitseinheiten aber nicht zu groß sein und am Folgetag auf Fehler überprüft werden. Jeden Satz unmittelbar nach dem Schreiben zu überprüfen, blockiert den Bilderfluss natürlich. Es kommt quasi auf die Frequenz an, mit der man zwischen den Gehirnhälften wechselt. Nach zehn Seiten festzustellen, dass die Geschichte auf einem kapitalen logischen Fehler fußt, kann sehr ärgerlich sein.
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2019, 17:19   #21
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Hallo Heinz,

ein wirklich gutes Drabble tja, da ist mir so ein guter Name für den Protagonisten eingefallen und ich habe das Potential gar nicht selbst erkannt.

Hallo Ilka,

Zitat:
Sondern: Sie hat dich erst darauf gebracht, das Thema zu bearbeiten, aus dem du ein Drabble gemacht hast, um das dich Ralfchen beneiden wird - da bin ich mir sicher
Ich mir auch. Ralfchen ist sowieso auf alle anderen und ihre Kreativität neidisch. Selbst fällt ihm ja nicht allzuviel ein, sonst hätte er es nicht nötig, die Geschichten und Gedichten anderer zu verballhornen - wie damals Letreos Gedicht und jetzt meine Geschichte "Wenn die Kirschbäume wieder blühen". Noch nicht einmal einen eigenständigen Titel hat er in der ersten Fassung gebracht, sondern das Ding "Wenn der Kirschbaum wieder blüht" genannt. Gelesen habe ich es nicht, mir war sowieso klar, was drin steht.

Hallo Plutino,

10 Seiten schreibt man in einer 5-Minuten-Übung nicht. Das schafft keiner.

LG DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2019, 17:39   #22
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Zitat:
Zitat von Plutino Beitrag anzeigen
Sehr interessant. Die Methode muss nicht unbedingt nur zur Übung dienen. In dem Fall sollten die Arbeitseinheiten aber nicht zu groß sein und am Folgetag auf Fehler überprüft werden. ... Nach zehn Seiten festzustellen, dass die Geschichte auf einem kapitalen logischen Fehler fußt, kann sehr ärgerlich sein.
Das ist nicht der Sinn des "stream of consciousness". Wenn der 5-Minuten-Flow zu Papier gebracht ist, wird daran weder etwas überprüft, noch überarbeitet. Genau davon soll der Kopf nämlich frei bleiben, um den Ideen für eine Geschichte freien Lauf zu lassen. Es geht einzig darum, eine Kettenreaktion in Gang zu setzen, um Iden aus dem Unterbewussten zu schöpfen.

Du kannst dir das wie einen Zettelkasten vorstellen: Der Autor nimmt später die einzelnen Zettel (im Fall des "stream of consciousness" die 5-Minuten-Texte), schaut sich die aufgeschriebenen Ideen an und überlegt, ob und wie sie sich zu einer Story zusammenfügen lassen. Nur dass beim "stream of consciousness" nicht mit Wörtern gearbeitet wird wie beim "mind mapping", sondern mit Sätzen.

In fünf Minuten wird man, wie Silbermöwe richtig angemerkt hat, kaum zehn Seiten schreiben können. Es gibt auch keine Faustregel dafür, ab wieviel Seiten man mit der Prüfung und Überarbeitung eines Textes beginnen soll. Es gibt eine Menge Autoren, die alles, was ihnen einfällt, bis zum Ende runterschreiben und dann erst ihren Text überarbeiten (z.B. Stephen King). Von anderen Autoren habe ich gelesen, dass sie es Kapitel für Kapitel tun. Aber noch nie habe ich von einem Autor gehört, dass er Satz für Satz oder Abschnitt für Abschnitt auf die Goldwaage legt, bevor er weiterschreibt.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2019, 18:15   #23
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In fünf Minuten entstehen natürlich keine zehn Seiten Text, jedenfalls keine großformatigen, vollständig gefüllten … Es ging mir um die Frage, was mit dem Text an den ›Folgetagen‹ passiert, ob also der ›stream of consciousness‹ an den Text der Vortage ohne Korrektur anknüpft. Wenn er ausschließlich der Sammlung von Ideen dient, stellt sich die Frage nicht.

-------------------

↓ Dann geht es vermutlich um einen Kniesehnenreflexklopfer …

Geändert von Plutino (28.04.2019 um 20:47 Uhr)
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Alt 28.04.2019, 19:40   #24
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Hallo Plutino,
das Schlagen des Hammers scheint Dir keine Ruhe zu geben. Da ich selbst ein Anhänger von Genauigkeiten bin, also noch mal zum Klopfen. Meine letzten Zeilen lauten:

Selbst schwer erkrankt, suchte er Hilfe bei einem Kollegen.
„Nomen es Omen“, sprach jener und kaum vernehmbar klopfte der Hammer.

Von einem bereits Eingesargten ist keine Rede. Doktor Sargnagel sucht schwer erkrankt einen Kollegen auf. Der spricht (wohl nach der Untersuchung) "Nomen - in diesem Fall Sargnagel - ist Omen" und kaum vernehmbar war das Klopfen des Hammers.
Als ehemaligem Bergmann fällt mir dazu ein, dass es ein altes Bergmannslied gibt "Hinab, hináb, die Klopfe ruft, ihr Bergleut...". Die "Klopfe" ist eine Glocke und den Zimmerleuten ist die Aufforderung gläufig "Klopp mal den letzten Nagel rein".
Und damit soll es genug sein der Reiterei auf Petitessen.
Gruß,
Heinz
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Alt 28.04.2019, 19:52   #25
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Zitat von Plutino Beitrag anzeigen
In fünf Minuten entstehen natürlich keine zehn Seiten Text, jedenfalls keine großformatigen, vollständig gefüllten … Es ging mir um die Frage, was mit dem Text an den ›Folgetagen‹ passiert, ob also der ›stream of consciousness‹ an den Text der Vortage ohne Korrektur anknüpft. Wenn er ausschließlich der Sammlung von Ideen dient, stellt sich die Frage nicht.
Genau. Es geht um den freien Kopf und die Ideen strömen zu lassen.
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