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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 12.05.2011, 09:28   #1
Thing
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Alter: 74
Beiträge: 35.119

Standard Galapas

.
.

Ich mach aus Fledermäusen Federn.
Ich ward an einem Quell gebaut,
dort hatt ich eine Höhle - traut -
betrat sie nur in Ledern.

Dort traf ich einen Schüler fein,
er war ein Königssohn.
Kristallen war sein erster Thron.
Ins Schauen wies ich ein.

Er schaute tief. Er wurde blaß.
Er sah auf Reiches Grund.
Ab dieser großen tiefen Stund
blieb Reich geeint ohn Haß.

Schlug Römer mir auch das Gebein:
Der Reife deckt' mich zu.
Er ruht bis vor der Zeiten Ruh
in d e m Kristall allein.
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Alt 01.06.2014, 15:03   #2
männlich Sylvester
 
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Hallo Thing,

in wenigen Versen eine so tiefe, mystische und vielfältige Geschichte, das ist ganz nach meinem Geschmack.

Der Protagonist macht (wohl ?) auch nicht viele Worte, doch vermittelt den Eindruck, dass er das Wissen der Welt in sich trägt.

Du warst, nehme ich an, von der Geschichte Mary Stewarts inspiriert ?

Sonntagsgrüße von

Sylvester
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Alt 01.06.2014, 16:49   #3
Thing
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Beiträge: 35.119

Standard Hallo, Dr. Karg und Sylvester -

dieses Gedicht nach 3 Jahren hochgehievt -
naja, ungelogen, das freut mich sehr!

Ja, Sylvester, Du hast es gleich erkannt, es geht um den noch kindlichen Merlin.
Ich hab den Roman verschlungen, der Stil hatte mich hingerissen.

Habt Dank und
laßt Euch grüßen
von
Thing
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