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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 30.05.2014, 00:54   #1
männlich Johannes P.
 
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Standard Entrückung

Entrückung

Befreit
von allem Erdenleid;
bereit
für Gottes Herrlichkeit.
Vollkommenheit
in Ewigkeit.
Johannes P. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2014, 01:30   #2
weiblich Merith
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Hallo Johannes,

ich frage ohne jegliche Hintergedanken: Bist du ein gläubiger Christ ?

Lg
Merith
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Alt 31.05.2014, 08:37   #3
männlich Johannes P.
 
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Beiträge: 49

Hallo Merith,

danke für deine Frage.
Ich selber wünschte mir, meines Glaubens so gewiss zu sein. Jedoch herrscht in meinem Leben ein ständiger Kampf zwischen Zweifeln und Glauben. Dieses Gedicht ist nur eine Momentaufnahme davon.
Oftmals befasse ich mir auch mit dem Gedanken der Reinkarnation und versuche verbissen, ihn mit dem christlichen Glauben in Einklang zu bringen. Schließt das Eine das Andere aus?
Abschließend kann ich jedoch hier sagen: Die Lehren von Jesus begeistern mich dermaßen, dass ich eigentlich nicht umher komme, mich als gläubiger Christ zu bezeichnen - jedoch ginge ich nie davon aus, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt die 'abschließende, endgültige Wahrheit' erkannt habe/erkennen werde, weil mich dies für andere Ansichten verschließen würde.

lg
Johannes P.
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Alt 31.05.2014, 15:20   #4
weiblich Merith
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Hallo Johannes,

das freut mich aufrichtig, dass es hier jemandem gibt, dem ich uneingeschränkt "beichten" darf, dass ich fest an Gott glaube.
Aber wirklich n u r das !
Von der Kirche habe ich mich völlig distanziert, ohne dich ich gut leben kann, niemals kann diese Art Kirche im Sinne Jesus gewesen sein.
Letzte Woche kam in der ARD ein Dokumentarfilm über den Vatikan, erschreckend, grausam ... mehr will ich nicht sagen.

Lieben Gruß
Merith
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Alt 31.05.2014, 15:28   #5
männlich Johannes P.
 
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Liebe Merith,

ich sehe das genauso wie du, dass diese Art der Kirche nie im Sinne von Jesus gewesen sein kann. Wie so vieles andere in dieser Zeit...
Ich finde es traurig, dass sich heutzutage so viele Christen meinen ihres Glaubens schämen zu müssen und Angst haben sich dazu zu bekennen. Daher - sei unverzagt und sage den Menschen, was dich bewegt! Wir verstoßen damit gegen kein geltendes Gesetz!

lg
Johannes P.
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Alt 31.05.2014, 15:37   #6
weiblich Merith
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Beiträge: 3.384

Lieber Johannes,

ich mache mir oft Gedanken über Menschen, die überzeugt nicht glauben, sind sie stärker als wir Gläubigen, in jedem Menschenleben , das ist meine persönliche Meinung, gibt es Situationen, wo es keinen Trost, keine Hilfe mehr gibt - aber da ist Gott, an den ich mich wenden kann, den ich bitten kann.
Menschen ohne Glauben an diesen Gott müssen alles alleine durchstehen, daher meine Überlegung, ob sie stärker, gefestigter in sich sind.

Merith
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Alt 31.05.2014, 16:01   #7
männlich Johannes P.
 
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Beiträge: 49

Manche Menschen die ich kenne, lehnen den Glauben an einen Gott deshalb strikt ab, weil ihnen der Gedanke nicht gefällt, sich für all ihre Taten eines Tages einem höheren Wesen gegenüber verantworten zu müssen. Sie wollen unabhängig sein und frei in ihren Entscheidungen. Sie wollen sich keine Vorschriften machen lassen, wie sie zu leben haben.

Ja, diese Menschen müssen oft stärker sein als wir Gläubigen, denn wenn wir Gläubigen in einer verzweifelten Lage sind, vertrauen wir einfach darauf, dass alles im Leben letztenendes zum Guten dient und Gott mit allem einen Master-Plan verfolgt. Der Atheist dagegen ist mit seiner Verzweiflung oft auf sich allein gestellt und braucht deshalb eine starke Psyche.
Allerdings habe ich auch oft erlebt, dass sich Menschen, die sich nicht an ihr Gottvertrauen lehnen können, oft in Alkohol und andere Drogen flüchten, oder andere Ablenkungen und Vergnügungen, die ihren Verletzungen, Verzweiflungen und der Inneren Leere kurzfristige Linderung schaffen können.
Der Vorwurf vieler Menschen, dass der christliche Glaube nichts anderes ist, als eine Hilfe für die Schwachen um zu überleben, ist gar nicht mal so verkehrt. Gott hilft denen, die sich selbst nicht helfen können und auch denen, die erkennen, dass ihre eigene Stärke unzulänglich in ihrem Leben ist. Christen mögen also selber psychisch schwächer sein als Nichtglaubende, doch wenn der Geist Christi durch sie wirkt, verleiht es ihnen größere Stärke als sich irgendjemand vorstellen kann. "Gott in uns ist die Kraft, die alles Gute schafft!"

lg
Johannes P.
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