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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 22.11.2018, 00:07   #1
männlich Einsamkeit
Gast
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Im Süden Sachsens
Beiträge: 166

Standard Nur ich und dem des Leids

In meiner Hand, da hielt ich dich
du Hoffnung, die du bist.
Doch Unglück kommt gelegentlich
bis Frieden wieder ist.

Du bist das Lieb, mein liebstes Amen,
mein Herz, dies so sehr glüht.
Du lässt in mir das Leid erlahmen,
das sich so sehr bemüht.

Ich spür in mir dies Menschenleid.
Von wilden Stürmen kommend.
Doch sehn ich mich nach Herrlichkeit
in Sommers Blüten blühend.

Die Gärten stehn schon bald in Blüte,
und doch spür ich den Herbst.
Die Winde kommen, tote Güte,
die Du im Winter erbst.

Das ist das Spiel der kurzen Jahre,
der Ursprung jeden Leids.
Kein Weg gibt es, den ich befahre,
nur ich und dem des Leids.
Nur ich und dem des Leids.












Geändert von Einsamkeit (22.11.2018 um 09:04 Uhr)
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