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Die Philosophen-Lounge Forum für philosophische Themen, Weisheiten und Weltanschauungen.

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Alt 13.01.2015, 11:10   #1
männlich Twiddyfix
 
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Standard "Der Islam gehört zu Deutschland"

Liebe Poetryaner/innen.

Stimmen diese Sätze der Kanzlerin?

Der Islam gehört zu Deutschland?

Deutschland ist ein Einwanderungsland?


Wenn wir auch immer wieder versuchen, der "Politik" fernzubleiben, können wir doch nicht verhindern, dass sie uns immer schneller überholt.

Sollten wir uns an dieses Thema heran wagen?

Eure Meinung ist mir wichtig.

Danke

Es grüßt Euch ...Twiddy...
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Alt 13.01.2015, 11:32   #2
männlich Versard
 
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Das Thema ist ja momentan stärker im Fokus als je zuvor.

Ja, ich finde der Islam gehört bedingt zu Deutschland. Der Islam an sich, den wir durch die Familien von Gastarbeitern kennengelernt haben ist eine friedliche und offene Religion.

Es gibt keine Statistiken, die beweisen, das innerhalb Deutschlands Muslime aggressiver oder auffälliger sind als Deutsche. Die Medien schlachten Dinge sehr gern aus, es werden kaum einmal Muslime gezeigt die in der Mitte der Gesellschaft stehen, und wenn, werden sie regelrecht über den Haufen geredet, nein, es wird permanent das Klischee des aggressiven Ali aus der Hochhaussiedlung verbreitet. Die Menschen in Deutschland haben Angst vor dem Islam. Teilweise bedingt durch mediale Hetze, teilweise durch eigene Bequemlichkeit.

Warum sollten sie denn auch etwas neues kennenlernen? Deutschland ist schön, Deutschland ist ihr Land. Und alles, das dieses Land eventuell bereichern kónnte wird direkt als Gefahr für unsere Kultur gesehen. Der Großteil Deutschlands besitzt kaum so etwas wie eine Kultur. Mit einer der Gründe warum alle im Ausland denken wir tragen Lederhosen und wohnen in Fachwerkhäusern. Deutschland braucht Farbe.

Und denken wir ein paar Jahrhunderte zurück. Sind nicht die Europäer damals in jedes Land marschiert um das Christentum zu verbreiten und Jerusalem zu erobern? Das nannte man Kreuzzug. Tun es die Muslime ist es menschenverachtender Terror.

Jetzt dem Islam die Schuld am Tode von Menschen zu geben mag richtig erscheinen. Aber auch der Islam ist eine Sache der Auslegung. Mein bester Freund ist Türke. Er ist hier aufgewachsen, seine Familie lebt hier und er praktiziert seinen Glauben. Er geht in die Moschee,er ist kein Schwein und er ist keinesfalls aggressiv. Diese Familie begegnet einem mit einer solchen Herzlichkeit, die man von einem deutschen kaum erwarten durfte.

An solche Dinge sollten wir uns halten wenn wir vom Islam in Deutschland reden, nicht an die Berichterstattung, nicht an Hochhaus-Ali und nicht an irgendwelches rechtes Gesochs das versucht uns leicht verdaulich portioniert Hass einzutrichtern.

Geht raus und guckt euch den Islam an. Geht euch einen Döner kaufen. Man wird euch mit dem Messer nicht enthaupten.

Gruß,

Versard
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Alt 13.01.2015, 14:02   #3
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Twiddyfix Beitrag anzeigen
Der Islam gehört zu Deutschland?
Nein, der Islam gehört nicht zu "Deutschland", sonst müsste er zu jedem unserer Mitbürger gehören. Deutschland ist jedoch ein Land, dessen Kultur im Geist des Christentums, der Aufklärung, des deutschen Idealismus (Kant, Schiller) und der Hinwendung vom Kollektivismus zum Individualismus gewachsen ist. In der westlichen Welt sind zudem Religion und Gesetz getrennt. Dies alles steht in völligem Gegensatz zur islamischen Kultur (die ohnehin nicht einheitlich, sondern stark verzweigt und daher kompliziert ist), und diese Tatsache kann nicht im Sinne eines "wishful thinking" mit einem Wulff'schen Zitat einfach vom Tisch gewischt werden.

Der Islam gehört nicht zu Deutschland, sondern zu den Moslems, die in Deutschland leben. Sie sollen in ihre Moscheen gehen, ihren Koran lesen und ihn nach ihrem Gutdünken auslegen und sich auf ein Jenseits freuen, in dem sie von 72 Jungfrauen empfangen und verwöhnt werden. Sie sollen ihren Propheten Mohammed verehren und sich über dessen Verunglimpfung empören, solange sich die Empörung nicht in Massakern entlädt. Aber sie sollen uns unsere Bibel, unsere Witze über Jesus und Luther und vor allem unsere Meinungsfreiheit lassen.

Der Islam gehört - leider - auch zu Krieg und Gemetzel (bzw. vice versa). Während wir Deutschen von zwei Weltkriegen und dem RAF-Terror die Nase restlos voll haben und bei jeder Gelegenheit Händchen haltend Friedensketten bilden oder ganze Straßenzüge mit brennenden Kerzen bestücken, radikalsiert sich die moslemische Welt immer mehr. Die meisten Moslems, die gewaltsam sterben, fallen ihren eigenen Glaubensbrüdern zum Opfer, entweder in Kriegen oder bei Anschlägen. Wo bleiben eigentlich die moslemischen Protestmärsche gegen die Kriege im Nahen und Mittleren Osten? Die Moslems hätten bei uns doch gar nichts zu befürchen, wenn sie ihre Meinung lauthals kundtäten. Aber die Mehrheit schweigt.

Es findet eine Reislamisierung statt, das kann schönzureden versuchen wer will. Hat sich mal jemand gefragt, weshalb Erdogan alle westlichen Errungenschaften in der Türkei zurückdreht und seine Frau, die immer westlich-modern aufgetreten ist, jetzt plötzlich (angeblich freiwillig) mit einem Kopftuch durch die Gegend läuft? Hat sich mal jemand gefragt, weshalb wir uns nicht schon in den 60er bis in die 90er Jahre mit dem Thema "Islam" so intensiv auseinandergesetzt haben wie seit der Zeit des Anschlags auf New York? Was ist denn seit 9/11 passiert? In den letzten 15 Jahren fanden fast 100 Terrorangriffe durch radikalisierte moslemische Gruppen rund um den Globus statt. Das hat es vor der Jahrtausendwende in der westlichen Welt nicht gegeben.

Zitat:
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Deutschland ist ein Einwanderungsland?
Für diese Frage wäre ein gesonderter Faden gut gewesen, denn sie betrifft unsere Gesetzgebung und hat nicht explizit mit dem Islam zu tun.

Beste Grüße
Ilka
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Alt 13.01.2015, 14:36   #4
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Der Islam gehört zu Deutschland?

Wenn Muslime, seit Generationen, zu Deutschland gehören, dann selbstverständlich auch ihr Glaube. Es gibt keine halben Muslime. Ja, der Islam gehört zu Deutschland.

Deutschland ist ein Einwanderungsland?

Geht es darum in die Sozialsysteme zuzuwandern, ist Deutschland Einwanderungsland Nr.1

Geht es um die "qualifizierte" Einwanderung, liegen wir nur im Mittelfeld
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Alt 13.01.2015, 14:54   #5
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
[B]Wenn Muslime, seit Generationen, zu Deutschland gehören, dann selbstverständlich auch ihr Glaube. Es gibt keine halben Muslime. Ja, der Islam gehört zu Deutschland.
Ich widerspreche: Ein Staat wie Deutschland kann keinen Glauben haben, die Zeit des "Cuius regio, eius religio" ist lange vorbei. Die Menschen haben einen Glauben, nicht das Land, deshalb kann der Glaube einzig zu den Menschen gehören. Was Wulff gemeint hat, war nicht dieser unüberlegte Satz, sondern dass der Islam in Deutschland ausgeübt wird wie jede andere bei uns beheimatete Religion. Es wäre gut gewesen, wenn er dies so gesagt hätte, dann fühlten sich jetzt nicht die Juden, Christen und sonstige Glaubensgemeinschaften auf die Seite gedrückt.

Abgesehen davon ergeben sich aus einer jahrelangen Ansässigkeit in einem Land, dessen Kultur eine völlig andere ist, nicht automatisch irgendwelche Selbstverständlichkeiten.
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Alt 13.01.2015, 15:06   #6
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Zitat:
Die Menschen haben einen Glauben, nicht das Land, deshalb kann der Glaube einzig zu den Menschen gehören.
Wenn, dann müsste das für alle Menschen, uns somit auch für die Christen, gelten. Wenn also der Islam nicht zu Deutschland gehört, dann auch nicht das Christentum. Ich bin und bleibe der Meinung; der Islam gehört zu Deutschland.
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Alt 13.01.2015, 16:25   #7
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Zitat:
Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Wenn, dann müsste das für alle Menschen, uns somit auch für die Christen, gelten. Wenn also der Islam nicht zu Deutschland gehört, dann auch nicht das Christentum. Ich bin und bleibe der Meinung; der Islam gehört zu Deutschland.
Das sehe ich anders: In den Ländern, die heute Deutschland bilden, ist das Christentum (ebenso wie das Judentum) seit dem Mittelalter verwurzelt, während der Islam hier keine historischen Wurzeln hat. Im Gegenteil: Die Muslime traten seit der Zeit Mohammeds nur als Invasoren auf. Die gesamte muslimische Geschichte ist durchzogen von Kriegszügen gegen Juden und Christen im Nahen Osten, in Nordafrika und in Europa.
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Alt 13.01.2015, 17:14   #8
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Standard Deutschland ist ein Einwanderungsland

ja Ilka, hier hast Du Recht, ein gesonderter Faden wäre hier besser gewesen.

Auch stehe ich voll hinter Deinen Antworten zu: Gehört der Isslam zu Deutschland?

Nein, natürlich gehört er nicht zu Deutschland.

Du hast alles so gut und ausführlich beschrieben (Du bist -Gut-!) dass mir keine bessere Antwort darauf einfällt.


Hallo Versard...

ich weiß nicht wo Du -groß- geworden bist, welche Schulbildung Du besitzt, denn, wenn Du Deutschland eine -Kultur- absprichst, kannst Du kein Deutscher sein.
Kennt man im Ausland nur Lederhosen und Fachwerkhäuser?
Die Deutsche Kultur ist eine der höchsten in Europa.

Und darum sage ich...Der Islam gehört nicht zu Deutschland.
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Alt 13.01.2015, 17:57   #9
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Zitat:
In den Ländern, die heute Deutschland bilden, ist das Christentum (ebenso wie das Judentum) seit dem Mittelalter verwurzelt, während der Islam hier keine historischen Wurzeln hat
Du schreibst es ja selbst: Mittelalter

Wir leben aber in der Neuzeit

Zitat:
Die gesamte muslimische Geschichte ist durchzogen von Kriegszügen gegen Juden und Christen im Nahen Osten, in Nordafrika und in Europa.
Das gleiche gilt auch für die christliche Geschichte - nur mal als Beispiel:

- 100 Millionen Menschen hat die katholische Kirche alleine auf dem amerikanischen Kontinent getötet ( Eroberung durch die Spanier)

- Hexenwahn und Inquisition ca. 10 bis 15 Millionen Opfer

- Kreuzzüge ca. 20 bis 25 Millionen Opfer

.....ich könnte die Liste ewig fortsetzen...
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Alt 13.01.2015, 18:19   #10
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Mir war klar, dass die Gegenrechnung mit dem Christentum kommt, das ist die übliche Reaktion. Der Unterschied ist aber, dass die christlichen Herrscher seit Jahrhunderten damit aufgehört haben (den Holocaust kann man nicht mitzählen, der der war nicht religiös, sondern rassistisch und nationalistisch geprägt), während sich Muslime aller möglichen Islam-Auslegungen heute noch zerfleischen und ihren Terror über die gesamte Erde verbreiten. Es stimmt einfach nicht, dass ihre Eroberungs- und Terroraktivitäten mit dem Islam nichts zu tun haben.

Die Hexenverfolgung passt hier auch nur eingeschränkt als Beispiel für christliche Grausamkeiten hinein, denn sie ging hauptsächlich von weltlichen Gewalten aus. Ganz im Gegenteil standen die meisten Geistlichen diesem Hexenwahn eher skeptisch gegenüber. Abgesehen davon gehört die Hexenverfolgung in die Neuzeit, im Mittelalter war sie noch nicht sonderlich verbreitet.

Eben weil dies alles lange her ist und die Menschheit eigentlich aufgeklärter sein sollte, stellt sich die Frage, was die massive Verbreitung eines rückwärts gerichteten Islam und der gesamte Terror heute noch auf der Welt zu suchen hat. Da stehe ich ganz auf Deiner Seite: Es geht darum, was heute ist.
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Alt 13.01.2015, 18:20   #11
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Twiddyfix, ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, allerdings beruht das was die deutsche Kultur ausmacht zum Großteil auf vergangenen Werten
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Alt 13.01.2015, 18:34   #12
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Zitat:
während sich Muslime aller möglichen Islam-Auslegungen heute noch zerfleischen und ihren Terror über die gesamte Erde verbreiten
Das sind aber ein paar Muslime - und nicht die Muslime

Ich habe nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und persönlich noch nie eine schlechte Erfahrung mit auch nur einem Moslem gemacht. Auch kenne ich niemanden, der mit einem Moslem jemals eine schlechte Erfahrung gemacht hätte. Es gibt 2,2 Milliarden Muslime auf der Welt, davon sind ein paar Hundert, meinetwegen auch tausende militant - also 0,00 irgend etwas Prozent. Von was reden wir also?

Der Islam, und da darf es überhaupt keine Zweifel geben, gehört zu Deutschland
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Alt 14.01.2015, 08:35   #13
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Zitat:
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Das sind aber ein paar Muslime - und nicht die Muslime
Dem stimme ich zu, es sind nicht DIE Muslim; es sind aber auch nicht nur ein paar, sonst gäbe es nicht so viele verheerende Kriege und Terroranschläge im Namen des Islam auf der Welt. Darum allein geht es mir aber nicht, sondern um die globale Islamisierung, und die reicht von friedlicher Mission bis zur Gewalt. In weniger als 150 Jahren nach Mohammeds Tod hatten die Muslime bereits riesige Gebiete unter ihre Herrschaft gebracht. Sie reichten im Westen bis zum Atlantik, im Norden bis an den Kaukasus, im Nordosten bis an das heutige Kirgistan und im Osten bis an den Indus. Das ist schon eine Spitzenleistung, aber in den folgenden Jahrhunderten dehnte sich der Islam über große Teile von Asien und Südosteuropa aus. Ist es da ein Wunder, dass europäische Herrscher (u.a. Alfons VI. und Iwan der Schreckliche) dagegen angingen? Wieso wohl hatte es die Kreuzzüge gegeben?

Aber damit genug, die Geschichtsbücher wirst Du, da bin ich sicher, selbst kennen. Ich will damit lediglich zu bedenken geben, dass sich am Panislamismus jener Zeit nichts geändert hat. Die Vertreter dieser Religion drängen auf Expansion.

Zitat:
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Ich habe nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und persönlich noch nie eine schlechte Erfahrung mit auch nur einem Moslem gemacht. Auch kenne ich niemanden, der mit einem Moslem jemals eine schlechte Erfahrung gemacht hätte.
Ich habe persönlich auch noch nie schlechte Erfahrungen mit Muslimen gemacht, aber ich kenne Leute, bei denen das bedauerlicherweise anders war. Allerdings beruhten diese schlechten Erfahrungen nicht auf religiösen Fragen. Wie ich schon öfter andeutete, lebe ich in einer historisch gewachsenen Multikulti-Umgebung, in der man sich wegen allen möglichen Dingen die Köpfe einschlägt, aber nicht wegen Religion, Sprache oder Hautfarbe. Der zusammengewürfelte Haufen lebt friedlich und angepasst, und der kleine Rest ist hoffnungslos kriminell und am ständigen Testen der letzten SOKO-Fortbildungsmaßnahmen.

Zitat:
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Der Islam, und da darf es überhaupt keine Zweifel geben, gehört zu Deutschland
Zu mir gehört der Islam so lange nicht, bis mir jemand zeigen kann, wo und wann genau nach dem Ende des Heidentums die Wurzeln des Islam in Deutschland gewachsen sind (bzw. auf dem Boden, der sich jetzt Deutschland nennt) und bis mir jemand beweist, dass unsere von Humanismus, Aufklärung und Idealismus geprägte Kultur mit den Ideologien des Islam in Einklang zu bringen ist. Es ist kein Zufall, dass der fanatische Islamismus zur selben Zeit entstand wie die faschistischen Bewegungen in Europa, nämlich ab der Zeit nach 1920. Die haben wir überwunden, und die brauchen wir nie wieder.
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Alt 14.01.2015, 11:21   #14
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Zitat:
Zu mir gehört der Islam so lange nicht, bis mir jemand zeigen kann, wo und wann genau nach dem Ende des Heidentums die Wurzeln des Islam in Deutschland gewachsen sind
Wir können nicht weiterhin so rückwärtsgewandt leben. Wenn der Islam früher nicht zu unseren Wurzeln gehörte, dann eben heute. Die Welt ändert sich.
Das Mittelalter darf nicht unser heutiger Maßstab sein.

Ich zitiere Sigmund Freud

"Die Religion ist eine kollektive Neurose"

"Grundlage der Religion ist die menschliche Hilflosigkeit. Eine infantile Reaktion hierauf ist der Wunsch nach einem schützenden Vater".

"Der Fortschritt der Wissenschaft führt zur Anerkennung der menschlichen Ohnmacht und damit zu einem Niedergang der Religion".

Egal welche Religion, es ist eine so mies wie die andere. Hier auch noch Unterschiede zu machen wäre grotesk.

Der Mensch ist noch nicht so weit um zu kapieren welchem Irrtum er da aufsitzt - er ist schlichtweg gesagt noch zu dumm dazu.
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Alt 14.01.2015, 11:45   #15
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Wir können nicht weiterhin so rückwärtsgewandt leben. Wenn der Islam früher nicht zu unseren Wurzeln gehörte, dann eben heute. Die Welt ändert sich.
Das Mittelalter darf nicht unser heutiger Maßstab sein.

...

Der Mensch ist noch nicht so weit um zu kapieren welchem Irrtum er da aufsitzt - er ist schlichtweg gesagt noch zu dumm dazu.
Ob Religionen ausschließlich dumm sind, will ich so strikt nicht sagen. Sie stammen aus einer Zeit, in der die Menschen viele Dinge nicht besser wussten. Houellebecq würde Dir jedoch zustimmen (Zitat: "Der Islam ist die dümmste aller Religionen").

Was der Anfang Deines Kommentars angeht, so liegt hier genau das Problem: Der Islam war schon mal vorwärtsgewandt, hat sich dann aber wieder auf seine frühenTraditionen, also den Islam des Mittelalters, besonnen.

Hierzu Tilman Seidensticker, Professor für Islamwissenschaft, Universität Jena:

Zitat:
Erklärungsbedürftig scheinen weniger der Sieg der Muslime gegen das byzantinische und sassanidische Imperium und die weiteren Landgewinne zu sein als die Frage, warum Europa etwa ab dem 15. Jahrhundert durch seefahrerischen Wagemut, die Entwicklung von Feuerwaffen und andere technische Neuerungen den Rest der Welt ins Hintertreffen bringen konnte. Aber selbst wenn diese Frage zu beantworten wäre: Von einer großen Zahl heutiger Muslime wird der Befund des Niedergangs als schwere Kränkung empfunden.

Ein Weg zur Bewältigung des Traumas besteht in der Überzeugung, auf den Islam der frühen Zeit zurückgreifen zu müssen, um an dessen politische und kulturelle Erfolge anknüpfen zu können. Welche (vermeintlichen) Merkmale des Goldenen Zeitalters dabei entscheidend sind, ist umstritten …
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Alt 14.01.2015, 13:02   #16
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Zitat:
Ob Religionen ausschließlich dumm sind, will ich so strikt nicht sagen. Sie stammen aus einer Zeit, in der die Menschen viele Dinge nicht besser wussten. Houellebecq würde Dir jedoch zustimmen (Zitat: "Der Islam ist die dümmste aller Religionen").
Zwischen dumm und dümmer mag ich nicht unterscheiden - in dieser Hinsicht muss sich keine Religion hinter der anderen verstecken.

Ich halte es, wie oben zitiert, mit Freud. Viele andere Philosophen von Bedeutung waren/sind der gleichen Meinung.

Die Religionen haben schon immer verstanden aus dem fehlenden Wissen der Menschheit Kapital zu schlagen - umso "schlauer" der Mensch wird, desto mehr verliert die Religion an Bedeutung. Ohne jemanden persönlich beleidigen zu wollen ...ist es legitim zu sagen; je dümmer desto gläubiger. Wobei mit "dumm" nicht unbedingt der Intellekt gemeint ist. Du kannst dich in der Welt umschauen; dort wo die Hinterwäldler hausen, wird jeder Glaube zur Religion. Unsere Religionen stammen aus den dunkelsten Zeiten der Menschheit - sie sind quasi ein Werk der "Affen". Wie man heute noch, wo doch so ziemlich alles was in den heiligen Büchern steht schon widerlegt wurde, immer noch an solche Märchen glauben kann...das ist mir ein Rätsel.

Und wenn wir jetzt davon ausgehen, bzw wissen, dass sich alle Religionen auf Lügenmärchen stützen, brauchen wir keine Unterschiede mehr zu machen.
Ein Haufen stinkt wie der andere - am besten man weicht allen aus.
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Alt 14.01.2015, 13:09   #17
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Ja, der Islam gehört zu Deutschland, genauso wie der Buddhismus, der Hinduismuss, der Dollarismus, die Massenarbeitslosigkeit und das Gesundheitssystem.
Nichts von dem mag "historisch" verwurzelt sein, aber es gehört zu uns.
Ich werde ja auch nicht mit einem Auto unterm Arsch geboren, aber solange ich es fahre, gehört es zu mir. Selbst wenn es nur noch ne Schrottkarre ist und ich es loswerden möchte - es bleibt meins.

Wir haben damals die ganzen Alis und Mustafas hier her geschleust und die Integration grundlegend verkackt. Isolierung vertsärkt Versippung und wenn die dann ihre Erstgeborenenen vorzugsweise Mohammed "tauften" ist das zum Teil unser Versagen. Uns hat auch nie interessiert, was die da in ihren Moscheen treiben, solange der Döner schmeckte und die Klos sauber geputzt waren, waren wir zufrieden.
Hochhausghettos, Isolation, Neid und ne Nullanzeige bei Perspektiven radikalisieren Menschen mehr als jede Religion oder "Idee"!
Dergleichen wissen Demagogen natürlich auch und um latent Radikale zu Ultraextremisten zu formen - da brauchts nicht mehr viel Gehirnwäsche.

Der Islam gehört zu uns - ob es uns gefällt oder nicht. Je weiter wir ihn aber ausgrenzen (ghettoisieren) um so mehr leisten wir der Radikalisierung Vorschub. Menschen die in einer Solidargemeinschaft fest integriert sind, geachtet und geliebt sind, ein menschenwürdiges Leben führen, kurz etwas zu verleiren haben, radikalisieren sich nicht so schnell wie jemand der kaum was zu verlieren hat.

Wir haben nur strikt darauf zu achten, das die Eigenheiten des "Fremden", die mit unseren Grundwerten kollidieren, hier nicht praktiziert werden dürfen.
Und das betrifft nicht nur Ehrenmorde und Vaginalverstümmelung. Koscheres Schlachten und öffentliche Hetze sind ebenso komplett inakzeptabel, stellen Strafbestände dar und müssen leider hart geahndet werden. Und Boykott der Integration, bspw. durch Verweigern der Deutsch-Kurse dürfen wir ebenfalls nicht hinnehmen. Obwohl wir dergleichen besser mittels Motivation (finanzielle Anreize) statt Sanktionierung lösen.
und das nicht nur weil wir mitschuldig am "Scherbenhaufen" sind, sondern schlicht weil Motivation nachhaltiger wirkt, als Dressur.

Und jegliche Form von Gewalt sollte sowieso schneller und härter geahndet werden.
Allerdings sollten wir mal grundlegend über Strafanstalten nachdenken, sie mehr als Lehranstalten begreifen. Die derzeitige Praxis dürfte wohl eher einer noch tieferen Radikalisierung Vorschub leisten, denn geläuterte Menschen entlassen.
Karl Lauer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2015, 13:24   #18
männlich AndereDimension
 
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Zitat Wikipedia

Kant wendet sich ausdrücklich gegen jede „statutarische“ Religion, also gegen jede Religion, deren Gebote durch bloße Autorität (z. B. durch Gott, durch die Bibel, durch einen absoluten Herrscher usw.) gelten. Wirklich moralisch können für Kant nur diejenigen moralischen Pflichten sein, die sich durch reine Vernunft erkennen lassen. Gegen eine dogmatisch verstandene Religion hatte Kant sich bereits in seiner berühmten Schrift Was ist Aufklärung? gewendet. In diesem Sinne fordert Kant eine „Vernunftreligion“, die jeden blinden Glauben – etwa den Glauben an Offenbarungsweisheiten, den Kant als „Afterdienst“ bezeichnet – überwindet und allein auf dem Fundament der Vernunft ruht. Über die „wahre Religion“, die Vernunftreligion, sagt Kant daher:
---Ende des Zitats---
Das Christentum, der Islam, der Hinduismus, das Judentum...sind dogmatisch gelebte Religionen - sie haben keine Existenzberechtigung. Der Buddhismus ist
nicht dogmatisch, aber er ist auch keine Religion. Die o.g. "Religionen" sind in Wirklichkeit Ideologien - und zwar von der übelsten Sorte. Ich behaupte sogar: jeder, der einer solchen Religion aus freien Stücken angehört, macht sich eines Verbrechens schuldig.
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Alt 14.01.2015, 13:39   #19
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Zitat Wikipedia

„Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt der herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“
Karl Marx

In seiner Spätzeit spitzt Nietzsche seine Kritik auf den Kern der christlichen Botschaft zu (Der Antichrist): Er sieht im Christentum eine barbarische Schwächung aller edlen Eigenschaften des Menschen. Das Christentum habe beginnend mit Paulus eine lebensfeindliche Sklavenmoral gepredigt, sodass Nietzsche sich den Aufschwung zu einem höheren Menschsein nur als totales Abstreifen des abendländischen Christentums mit einer „Umwertung aller Werte“ vorstellen kann. Als Beispiel für seine ethische Umorientierung kann folgender Satz am Beginn seines Antichristen dienen: "Die Schwachen und Mißrathnen sollen zu Grunde gehn: erster Satz unsrer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen."[13]
Friedrich Nietzsche

Stärker als die meisten englisch- und deutschsprachigen Aufklärer strebte die Mehrheit der französischen Enzyklopädisten des 18. Jahrhunderts nicht bloß die Überwindung konfessioneller Streitereien, sondern die Destruktion aller bestehenden Religionen zugunsten des erklärten Atheismus an. Sie orientierten sich dabei am Materialismus Demokrits und Epikurs. Vertreter dieser Denkrichtung waren unter anderen Jean Meslier (1664–1729), Julien Offray de La Mettrie (1709–1751), Denis Diderot (1713–1784); Claude Adrien Helvétius (1715–1771) und Paul Henri Thiry d’Holbach (1723–1789).

Einer der schärfsten Kirchenkritiker damals war François-Marie Arouet (1694–1778), der sich Voltaire nannte. Er bekämpfte vor allem den Machtanspruch der katholischen Kirche und das Bündnis des Klerus mit Adel und Absolutismus. Er rief zur Zerstörung des Papsttums auf („Écrasez l’infâme!“) und trat gegen religiöse Indoktrination, für die Glaubens- und Gewissensfreiheit ein. Voltaire bekannte sich jedoch nicht zum Atheismus, sondern zum Deismus, weil er den Glauben an einen strafenden Gott als beste Basis für ein soziales Leben nach moralischen Grundsätzen hielt („Wenn Gott nicht existierte, müsste man ihn erfinden.“). Im Jahr 1762 ließ Voltaire, ohne sich als Herausgeber zu erkennen zu geben, Auszüge aus Jean Mesliers "Testament" publizieren. Diese Passagen sind im Original so voll ätzender Kritik, dass Voltaire sie umschrieb und abmilderte, was ihren ursprünglichen Inhalt zum Teil entstellte.
Französische Aufklärer



Die Stoa kritisiert mit ihrer aus Naturbeobachtung gewonnenen Idee der Vorsehung (providentia dei) jene Gottesvorstellungen, die einen Weltgrund von der Welt getrennt denken, als rationale Erfindung.
Stoa (Lehrgebäude in der abendländischen Geschichte)
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Alt 14.01.2015, 14:08   #20
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Zitat:
Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Das Christentum, der Islam, der Hinduismus, das Judentum...sind dogmatisch gelebte Religionen - sie haben keine Existenzberechtigung. Der Buddhismus ist
nicht dogmatisch, aber er ist auch keine Religion. Die o.g. "Religionen" sind in Wirklichkeit Ideologien - und zwar von der übelsten Sorte. Ich behaupte sogar: jeder, der einer solchen Religion aus freien Stücken angehört, macht sich eines Verbrechens schuldig.
Oh je! Da habe ich aber Glück, dass ich schon sehr lange keiner Konfession mehr angehöre. Aber wie kann ein Kind, das der Tradition wegen von den Eltern in eine Konfession hineingeschoben wird, sich eines Verbrechens schuldig machen?

Aber du hast wohl recht, das sehe ich ja an meinem Sohn. Ich habe ihm keinen Glauben übergestülpt, sondern es ihm überlassen, am Religionsunterricht teilzunehmen, um zumindest die Bildungslücke "christliche Lehre" zu schließen und später selbst entscheiden zu können, ob er der Kirche beitreten will oder nicht. Er hat sich dagegen entschieden.
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Alt 14.01.2015, 14:12   #21
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Zitat:
der einer solchen Religion aus freien Stücken angehört,
deshalb schrieb ich das.

Der Religionsunterricht gehört von den Schulen verbannt. Es ist eine regelrechte Schweinerei, dass hier schon die Jüngsten konditioniert werden - und sich somit später kaum noch eine freie Meinung bilden können. Die Schule hat einen ganz anderen Auftrag - sie soll Wissen vermitteln ... und keine Märchen erzählen.

Der Religionsunterricht verstößt gegen Artikel 5 des Grundgesetzes

Zur Farce wird es dann, wenn ein Theologe unterrichtet.
Das ist mit der Befangenheit des Richters zu vergleichen.

Und die größte Sauerei ist, dass dieser Unterricht auch noch benotet wird.
Wenn man Pech hat, dann auch noch von einem fettwanstigen Pädophilen.
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Alt 14.01.2015, 14:16   #22
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Nichts von dem mag "historisch" verwurzelt sein, aber es gehört zu uns.
Ich werde ja auch nicht mit einem Auto unterm Arsch geboren, aber solange ich es fahre, gehört es zu mir. Selbst wenn es nur noch ne Schrottkarre ist und ich es loswerden möchte - es bleibt meins.
Merkwürdiger Vergleich. Ich wurde z.B. nicht mit dem Islam unter dem Arsch geboren, die Bundesrepublik Deutschland ebenfalls nicht. Wir haben den Islam auch nicht gekauft, trotzdem durchdringt er uns, ob wir ihn nun haben wollen oder nicht. Und zu Schrott fahren lässt er sich auch nicht. Im Gegenteil: einmal Muslim, immer Muslim, alles andere zöge die Todesstrafe nach sich.

Ein Auto ist weder eine Religion noch sonst eine Ideologie. Es predigt keine Hasstiraden gegen Andersgläubige und fordert auch niemanden auf, Leuten den Kopf abzuschneiden. Man kauft es, wenn man es haben will, und man kann es durchaus loswerden, wenn es nur noch Schrott ist, nämlich auf dem Schrottplatz.
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Alt 14.01.2015, 15:34   #23
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Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Ich behaupte sogar: jeder, der einer solchen Religion aus freien Stücken angehört, macht sich eines Verbrechens schuldig.
Machts du es dir damit nicht ein bissl zu einfach? In jeder Religion gibt es Gläubige, die zuvorderst die Liebe und Menschlichkeit uas ihren speziellen Lehren absorbieren UND praktizieren. Ohne Mutter Theresa & Co. sähe die Welt noch viel grauer aus.

Ich sage nicht, das es ohne Religionen vielleicht überhaupt erst garnicht so weit gekommen wäre, es gab, gibt und wird wahrscheinlich immer Missbraucher der einzelnen Katechismen geben. Und je intelligenter und psychopathischer diese Missbraucher sind, desto mehr Einfluss und Lenkkraft besitzen sie. Bettel-Mönche, Wanderäbte, Nonnen-Orden... standen immer im Widerspruch zur Auslegung des Glanz- und Gloria Klerus. (und ich denke das gilt für alle Religionen).
Als es noch keine staatliche Fürsorge und somit bezahlte Fachkräfte gab, waren es vor allem vereinzelte Priester, Prediger und Nonnen die den Kranken, Verhungernden, Aussätzigen und Sterbenden -so gut sie eben konnten- Hilfe angedeihen liessen und oft sehr wohl als anklagender Kontrapart der vatikanischen Auslegung der Macht-Kirche.

Jeden Gläubigen per se unter Generalverdacht zu stellen ist exakt so intolerant wie jeden Andersgläubigen als Ketzer zu diffamieren.
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Alt 14.01.2015, 15:50   #24
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Machts du es dir damit nicht ein bissl zu einfach? In jeder Religion gibt es Gläubige, die zuvorderst die Liebe und Menschlichkeit uas ihren speziellen Lehren absorbieren UND praktizieren. Ohne Mutter Theresa & Co. sähe die Welt noch viel grauer aus.
Ich verstehe was Du meinst, aber nein, ich mache es mir nicht einfach - ganz im Gegenteil.

Wir alles wissen, welche Verbrechen unter dem Dach der katholischen Kirche verübt wurden und werden - wenn ich nun wissentlich eine solche Organisation unterstütze (z.B. mit der Kirchensteuer), dann mache ich mich moralisch, aber streng genommen auch rechtlich, strafbar. Die Religionen genießen eine Immunität, die gewiss nicht mehr zeitgemäß ist. Da es aber immer noch so viele Gläubige und Kirchenanhänger gibt, kann sich kein Politiker erlauben sich mit der Kirche anzulegen - die haben halt keine Eier in der Hose.

Und eine Mutter Theresa braucht keine Religion um gute Taten zu vollbringen.
Jeder weiß, dass die Ausgaben der Kirche für wohltätige Zwecke in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Würde man dieses Geld einer rechtschaffenden Organisation zur Verfügung stellen, könnte man tausendmal mehr tun.
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Alt 14.01.2015, 15:58   #25
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Liebe Ilka,
du hast Recht: Der Verglich hinkt nicht nur, er hat 2 Gipsbeine.

Mir gings eher um den Rest: wie gehen wir am geschicktesten mit dieser (in breiten Schichten anscheinend sehr) unliebsamen GEGEBENHEIT um?

Da wir diese GEGEBENHEIT nun mal nicht so einfach wie ein altes Auto entsorgen können ist die einzig relevante Frage: wie arrangieren wir uns am besten, wie finden wir Brücken über unsere Kluften?

Auf den (radikale) Islam-Auslegung anderswo haben wir keinen Einfluss und innerorts möchte wohl kaum ernsthaft ne Verfassungsänderung, die unsere Glaubensfreiheit beschneidet. Also, quo vadis?
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Alt 14.01.2015, 16:21   #26
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Also, quo vadis?
Ich wäre schon zufrieden, wenn wir Deutsche ein stärkeres Selbstwertgefühl zeigten und die Traditionen verteidigten, die uns jahrhunderelang als soziales Schmiermittel dienten. Was vom christlichen Glauben früher Zeiten übriggeblieben ist, sind keine Religionskriege mehr und auch keine Übergriffe der Geistlichen (meist in Zusammenarbeit mit weltlichen Kräften) auf das Leben und Vermögen von Privatpersonen unter fadenscheidigen Vorwänden. Wir feiern Ostern, Pfingsten und Weihnachten, und wer an Gott glaubt, geht in die Kirche zum Beten und hört sich die Predigt an ... das war's. Wer an Gott glaubt und lieber auf diese Rituale verzichtet - auch gut.

Es kann aber nicht sein, dass wir darüber diskutieren, ob wir das Weihnachtsfest in "Winterfest" oder den Weihnachtsmarkt bzw. Christkindlmarkt in "Wintermarkt" umbenennen; dass wir ernsthaft darüber nachdenken, ob ein muslimischer Busfahrer regelmäßig mehrmals am Tag den Bus stehen lassen darf, um seine Gebete zu verrichten; dass Mädchen nur in einer "Burkina" am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen, während gleichzeitig christliche Symbole in den Schulräumen nicht mehr erlaubt sind (hier sehe ich es wie AnDi: Was hat die Religion in der Schule zu suchen?); ob wir christliche Feiertage streichen zugunsten der Einführung muslimischer Feiertage, obwohl Deutschland insgesamt soviel Feiertage hat wie kein anderes Land und alle Mitbürger davon profitieren (haben wir das schon mal mit Rücksicht auf die Juden und deren Feiertage diskutiert?). Diese Verrücktheiten sind aber an der Tagesordnung: Wir diskriminieren uns mit solchen Themen selbst, aus lauter Sorge, wir könnten die Muslime diskriminieren.
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Alt 14.01.2015, 16:24   #27
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Zitat:
Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Die Religionen genießen eine Immunität, die gewiss nicht mehr zeitgemäß ist.

................

Jeder weiß, dass die Ausgaben der Kirche für wohltätige Zwecke in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stehen. Würde man dieses Geld einer rechtschaffenden Organisation zur Verfügung stellen, könnte man tausendmal mehr tun.
Ich stimme dir in allem komplett zu, für mich stellen Religionen auch ein archaisches, komplett überholtes Weltmodell dar - aber das gilt eben für mich, nicht für Abermillionen anderer Menschen.
Mit steigender Aufklärung werden Religionen über Generationen zur Bedeutungslosigkeit schrumpfen, aber noch sind wir nicht soweit. Noch bleibt der Glaube für Millionen Menschen, das einzige was ihnen Kraft und Zuversicht gibt.
Solange sie ihren Glauben nicht missbrauchen (sich fehlleiten lassen), im Gegenteil daraus sogar Motivation für "Gutes tun" ziehen, sehe ich aber keinen Handlungsbedarf das per Dekret zu ändern, den Betroffenen vorzuschreiben was sie galuebn dürfen oder nicht, oder sie ihn hassender Art und Weise zu diffamieren.

Ich stimme komplett zu das Ethik statt Religion auf dem Schulplan zu stehen hat und fordere ebenso jede Subventionierung von Religionen (der erhalt von Baudenkmäler und anderen Kulturgutes mal aussen vor) einzustellen.

Aber mehr Einmischung würde ich mir, als bekennender Heide, nicht wünschen.
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Alt 14.01.2015, 18:18   #28
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Ich wäre schon zufrieden, wenn wir Deutsche ein stärkeres Selbstwertgefühl zeigten und die Traditionen verteidigten,

----------------------

Wir diskriminieren uns mit solchen Themen selbst, aus lauter Sorge, wir könnten die Muslime diskriminieren.
Verteidigen impliziert einen Angriff, den ich nicht wirklich sehe, ich stimme aber vorbehaltlos zu, das es allmählich Zeit wird unser SWG zu reanimieren, wir haben lange genug kollektiv gebüsst.

Auch beim Rest gehen wir, liebe Ilka, in ziemlich vielen Fragen deckungsgleich: Wenn meine Religion es verlangt, das ich mir beide Arme abhacke kann ich nicht erwarten eine Stelle als Jongleur zu finden. Und wir werden auch die allgemeine Ruhezeiten nicht ändern, nur weil 2 Personen im Haus Nachtschicht haben. Bei aber 20% Muslimen vs 80% Christen, könnte man schonmal überlegen, einen von 5 Feiertagen zugunsten der anderen Konfession zu ändern. Das ist Demokratie auf Mehrheitsbasis! Mir ist das schnuppe - Hauptsach ich muss nicht arbeiten.
Wenn Mädels nur in sich vollsaugenden Trachten baden "dürfen", wird das jeder Rettungsschwimmer oder wer auch immer die Obhut hat, zu Recht ablehnen. Dann schwimmen sie eben nicht und lernen stattdessen ein paar deutsche Gedichte, oder erhalten ne Bonus-Stunde Ethik. Lässt sich alles lösen.

Wir sind die Hausherren, unsere Aufgabe ist es, die neuen Mieter in die Gemeinschaft zu integrieren, dazu gehört einerseits, das die neuen Mieter unsere Spielregeln anerkennen, andererseits das wir ihnen keine unnötigen Steine in den Weg legen.
Das ist ein bilateraler Prozess, wir sind die Hausherren, bestimmen die Regeln. Wir sollten wie besonnen Väter reagieren, lange Leine lassen aber ganz klar die Grenzen definieren. Fordern und Fördern! Wir sollte uns ebenso wenig auf der Nase rumtanzen lassen, wie bei jeder Schrulle n Herzinfarkt riskieren.
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Alt 17.01.2015, 21:55   #29
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Das brutale Lauer hat gesprochen und muss bearbeited werden.

ich löse mich mal von den angebrachten punkte und überstze deine aussage mal als: die sind dumm und wir sollten mit harter hand vorranschreiten.

Ich weiß das du erschütternd wirken möchtest allerdings wirkst du eher erdrückend und das hat einen eskalativen neben geschmack den man meiner meinung nach aus dem öffentlichen verkehr ziehen sollte.

Es ist eigentlich ganz einfach und ich bin es eigentlich leid immer wieder dei selbe leier zu wiederholen.

Der Islam ist eine religion die sich ausschließlich auf die Koran verse bezieht.

Im prinzip bezieht sich das Christentum auch nur auf die Bibel verse.

Da gibt es menschen die das missbrauchen und menschen die das nicht missbrauchen.

beide bücher haben dinge gemeinsam.

Sie geben dem menschen anleitung einfach gut zu sein nicht zu töten, steheln oder ganz einfach ungerecht zu sein. Beide bücher behaupten von sich die einzige wahrheit zu sein das ist fakt kann man nciht ändern, und in beiden wird an gewissen stellen auch gewallt als mittel propagiert wie man zum beispiel mit ungläubigen umzugehen hat.

Und ich mit meinem allwissen kann dir ganz einfach erklären das gott uns auf die porbe stellt den er sagt: du kannst ein problem so lösen oder aber auch so. Welche endscheidung wir treffen ist der punkt an dem das ganze dann spannend wird und das wird es auch noch.

Auf teufel komm raus sozusagen.

jetzt hab ich auf teufel komm raus gesagt den "reinen" wird das nciht jucken weil er sich nciht blenden lässt da ich ja die wahrheit sage den unreinen wird das aufregen und er wird mich straffen wollen weil cih das sagte und er nciht darauf vertarut das gott das richten wird und somit ist er ein zweifler an gottes macht oder gerechtigkeit.

beide religionen geben auch vor das man die anderen menschden von siener religion überzeugen soll.
Das kann auch jeder machen, man macht werbung für seine sache. Aber wenn du gebote brichst udn gewalt anwendest um diese ziele zu ererichen dann brichst du gebote und glaubst an die gewalt. In wahrheit aber wird der ungläubige ja nach dem tod oder sogar ncoh auf erden bestrafft weil er an das falsche geglaubt hat, und somit ist das traurig konntest du einen nciht überzeugen, ( auch nicht ohne ein gebott zu brechen) abergott richted das dann schon wichtig ist das man alles getan hat um den anderen zu überzeugen doch man sollte halt mit den besseren erklärungen das ziel erreichen denn, ansonsten glaubt man nciht an die WORTE! der eigenen heiligen schrift weil diese ja den glauben bringen sollten;

und so sieht das aus den ansonsten hätte gott kein buch verfasst oder verfassen lassen sondern die menschen direkt gezwungen. Wo wir wieder bei dem freine willen udn somit dem funken des göttlcihen im menschen sind den das unterscheidet uns von der toten materie wir können entscheidungen treffen, können wir das nciht oder lassen wir das nciht zu werden wir selbst zu toter materie werden.


So.

Früher haben die menschen den hass oder hohn den ein anders gläubiger gegen einen anbringt nicht ertragen können dann sind die menschen ausgerasted und haben geschlagen und getötet und ihren glauben und die gebote verloren.

Dann gab es glaubenskrige udn zwar viele viel jahre lang die kreutzüge z.b.

Da wurden jedemenge Muslime geschlachted udn die christen dann mit der pest dahingerafft eine krankheit die hauptsächlich zu der zeit der kreutzzüge auftrat und ein drittel der bevölkerung elliminierte was ich behaupte gottes hand war.
Gottes hand hat die muslime die den hass udn den krig wehlten im krig dahingerafft udn die christen die den krig und den hass welten mit der krankheit, udn natürlcih auch in einzellfällen umgekehrt.

das sind nunmal einfach historsiche tatssachen die man nachlesen kann.

Wenn die medeien von problemem aufgrund des isalm sprechen ist das gelogener schwachsinn und schürrt hass in der muslimschen bevölkerung denn die problem ein deutschland liegen eher in der migrationsporblematik und minderheiten bildung das ähnlcihe probleme hat amerika mit schwarzen krimninellen und die sidn ebenso christen wie die weißen amies und hier zu behaupten das läge an der religion ist eine lüge was auch ein fakt ist.

Das es viele unter den migranten gibt die durcchaus falsch handeln ist ja wohl klar weil wer zu gewalt als lösung greifft tut was böses und derjenige kann einfach kein gläubiger muslim sein.

Und da komt der punkt wo cih mich jetzt auch in gefahr bringe den wenn cih sage das wenn einer so redet wie karl lauer und du nie hier bist und dagegen argumenteirst wenn er redet und du draussen auch nciht reden kannst weil du dich endschieden hast dumm wie brot zu sein udn du ihn dan schlagen willst weil du zu uneherenhaft bist um zu reden und zu ungläubig um an die worte eines buches zu glauben das du nie richtig gelsesen hast dannn bist du ein arrgesives unehernhaftes ungläubiges arschloch das den hass udn den kampf wählt.

und dann bist du selber schuld wenn du in die hölle kommst. Und die vorhölle nennt sich knast oder abschiebung in ein ärmeres land mit weniger sozial und medizin leistung,also mach dat maul auf und glotz ncih so böse und lerne von mir wie man arrgumentiert. Oder zumindest von einem glaubensfüherer deines vertrauens.

Klar gibt es da welche die falsch und richtig lehren wie in jeder religion. deswegen muss man das was jemadn gesagt hat prüfen mit dem herzen und dem verstand.

einer sagt zu dir der koran ist schuld und du bist dumm. Dann hör ihn doch reden jeder weiss das er sich selber blamiert hat den alle anderen raffen das doch das er hass schürt udn dei unwahrheit sagt, reg dich nciht auf und glaube sag das das nciht sein kann weil es eine religion des friedens udn der liebe ist. vertich.
er hat schon genug schande über sich gebracht und der nächste ungläubige steht schon mit hasserfülltem blick da und starfft ihn, also warum willst du dann die schande über dich bringen wenn gott dafür sorgte das ein anderer ungläubiger das schon richten wird?


Es ist einfach wenn man mit dem herzen hört und nciht mit dem wille dem wille udn drang eines kleinkindes das weint wenn es kein recht bekommt.

und wenn du mcih fragst da hab cih ja schon mal gesagt das ich in meiner theroie glaube das der geist des guten für alle unterschiedlcihen menschen auf der welt eine eigene religion in die welt setzte damit alle unterscheidlcihen menschen ihren eigenen weg zu gott finden können. Und unsere aufgabe ist es den freiden zu sichern. und ich glaube das die aliens und der geist der guten moral an den diese engel glauben sogar ein herz für atheisten hat wenn sie den gute menschen sind.

und sollte ich mich irren dann soll mir gott einen engel oder ein erlebniss eine begegnung einfach die erkenntniss zu lebzeiten schenken das ich zu der wahren wahrheit finden kann und ich hoffe dann demütigst das er mir vergeben wird.

und ich hätte den gleichen geist mit anderen worten schreiben können mit anderen aussagen doch antastbar währe es auch nciht gewesen denn ich habe vertrauen und darum, kann man mich in diesen aussagen auch nciht ausargumentieren oder angreiffen und das macht mich sehr stolz.

denn es deint dem frieden auf der welt auch wenn cih mcih jetzt hochgehoben habe und die ungläubigen erzürnnt weil sie wieder geblendet werden von meinem licht.
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Alt 17.01.2015, 22:06   #30
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„Wir sind die Hausherren, unsere Aufgabe ist es, die neuen Mieter in die Gemeinschaft zu integrieren, dazu gehört einerseits, das die neuen Mieter unsere Spielregeln anerkennen, andererseits das wir ihnen keine unnötigen Steine in den Weg legen.“
KL


Fremdschämen.
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Alt 19.01.2015, 12:56   #31
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ja liebe Freunde von -Pro und Kontra-, eigentlich bin ich enttäuscht von der wenigen Resonanz auf dieses brisante Thema, da hatte ich mehr erwartet.

Aber es ist doch interessant zu erfahren, wie sehr die Meinungen auseinander gehen.

Wie wird es einmal sein...werden unsere Frauen nur noch -verschleiert- in die Stadt gehen dürfen?
Wird auch der -Turban- getragen werden müssen?

Nein, so weit wird es nicht kommen, denn der Islam gehört nicht zu Deutschland.

Der mordende Mob der IS...ja, auch das ist der Islam.

Nein, er gehört nicht zu Deutschland.

Ich bedanke mich bei allen Usern für ihre interessanten Kommentare.

Gruß vom ...Twiddy...
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Alt 19.01.2015, 14:18   #32
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Zitat:
Zitat von Twiddyfix Beitrag anzeigen
ja liebe Freunde von -Pro und Kontra-, eigentlich bin ich enttäuscht von der wenigen Resonanz auf dieses brisante Thema, da hatte ich mehr erwartet.
...

Lieber Twiddy,

vielleicht interessieren Dich noch die beiden nachfolgenden Beiträge.

Besten Gruß
Ilka


Zitat:
Islam und Distanzierung vom Terror

Reichlich unverbindlich

Von Lorenz von Stackelberg

Wenn Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung eine nachdrückliche Mahnung an Exponenten des Islam weltweit richtet, klare Grenzen zwischen muslimischem Glauben und islamistischem Terror zu ziehen, dann bezeichnet sie exakt den Kern des Problems.. Richtig ist nämlich, dass nach den•Pariser Morden ungewohnt deutliche Distanzierungen von muslimischen Würdenträgem zu hören waren, richtig ist aber auch, dass sie sich in der gebetsmühlenhaften Formel erschöpften, die grausigen Verbrechen hätten nichts mit dem Islam zu tun. Das wirkt reichlich unverbindlich angesichts der Tatsache; dass mitten im 21. Jahrhundert massenhaft Köpfe abgeschlagen, Frauen gesteinigt oder Bomben gezündet werden von Menschen, die sich ausdrücklich auf ebendiese Religion berufen.

Das Christentum hat seine Nachtseite in Gestalt von fanatischen Bibel-Exegeten, Kreuzzüglern und Inquisitoren hinter sich gelassen. Der Islam hat dies noch vor sich. Angesichts des blutigen Terrors in Paris, in Syrien, dem Irak oder in afrikanischen Staaten müssen sich seine geistlichen Führer, die großen und die unbedeutenden, tagtäglich aufs Neue der Frage stellen, warum sich eine Weltreligion, wenn ihr denn Gewalt und Terror nicht immanent sind, offensichtlich massenhaft pervertieren lässt. Und wie das künftig zu verhindern ist. Natürlich gehört der Islam, wie die Kanzlerin sagt, zu Deutschland - ganz einfach, weil er da ist. Aber nur ein Islam auf dem Boden des Grundgesetzes, ohne Scharia, aber in der unaufhörlichen Auseinandersetzung mit jenen, die seinen Namen beschmutzen.

Offenbach-Post, 16. Januar 2015


Zitat:
Der Islam ist ein Problem

Es hat keinen Sinn, darum herumzureden, dass die integrationsfeindlichen Milieus, die die europäischen Gesellschaften belasten, fast ausschließlich muslimische Milieus sind. Da es aber im Zeichen von political correctness nicht zulässig ist, bestimmte ethnische Gruppen mit unerfreulichen Eigenschaften oder Verhaltensweisen in Verbindung zu bringen, wird die Erklärung für dieses Phänomen häufig woanders gesucht.

So haben die Kritiker der Islamkritiker herausgefunden, dass „der Islam“ sowieso nur das ideologische Konstrukt feindlich gesinnter Westler ist - und versichern uns im nächsten Atemzug, „der Islam“ sei selbstverständlich genau so friedfertig wie wir. Es handle sich hier um ein soziales Problem, denn beispielsweise von den eingewanderten Türken gehöre die Mehrzahl bildungsfernen Schichten an. Das ist allerdings bei den eingewanderten Griechen und Süditalienern genauso, ohne dass bei ihnen der Wunsch nach Abgrenzung besonders ausgeprägt wäre.

Auch die Meinung, die gegenwärtige Militanz des Islam sei die „normale“ Reaktion auf imperialistische Unterdrückung, greift zu kurz: Es ist die spezifisch islamische Reaktion - China rächt sich für die Opiumkriege und alles, was danach kam, nicht durch „Dschihad“, sondern durch eine wirtschaftliche Effizienz, die uns heute schon enorm zu schaffen macht.

Der Unterschied zwischen Muslimen und Südeuropäern liegt in der sozialpsychologischen Ausgangslage. Das unlösbare Problem der islamischen Welt ist die Kluft zwischen der ihr von Gott versprochenen Weltherrschaft (die ja vor tausend Jahren zum Greifen nahe schien) und ihrer fast durchgehend miserablen heurigen Lage. Es ist nur menschlich, dass man die Schuld dafür nicht bei sich selbst sucht, sondern beim „Anderen“, und das ist für die islamische Welt eben seit jeher der Okzident. Im Unterschied zu China haben die Muslime, die seit gut zweihundert Jahren wissen, dass sie „unterentwickelt“ sind, bis heute keinen ernsthaften Versuch unternommen, auf diese Herausforderung produktiv zu reagieren.

Uwe Simson in: "Feststellungen zu Migration, Ethnizität, Integration" (Merkur Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, 751, Dez. 2011, Klett-Cotta)
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 18:36   #33
weiblich Ilka-Maria
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Und hier noch etwas:

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