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Kolumnen, Briefe und Tageseinträge Eure Essays und Glossen, Briefe, Tagebücher und Reiseberichte.

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Alt 15.05.2012, 21:26   #67
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Ja, ganz recht: es geht um das Zeitempfinden, das so sehr von der individuellen Situation abhängig ist und doch so schwer zu beeinflussen ist.

Zitat:
Besonders gut gefällt mir die Beschreibung der Sehnsucht und dass die Sehnsucht der Liebsten wesentlich schlimmer empfunden wird als das eigene Sehnen - das hat Tiefe!
Danke, das freut mich sehr, dass du es erkannt hast!

Zitat:
Der letzt Satz ist (wie immer) ein Schmankerl
- praktisch der Käsenacho zum Abschluss.

Danke!

LG
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Alt 16.05.2012, 21:04   #68
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Standard Brief Nr. 15

Liebe Babsi,

mich hält hier nichts mehr. Ich fahre zu ihr! Morgen früh breche ich mit dem bisschen Geld, das ich zusammengespart habe nach Berlin auf und werde auf dem Weg zu ihr jeden Gedanken an den Weg zu ihr überwinden, bis ich bei ihr bin. Ein Drängen steigt in mir auf, das mich zu entschlosseneren Taten führt als ein bewusster Entschluss es vermag und du wirst mich für verrückt halten und mich verstehen. Ich weiß nicht, wann ich wieder komme, aber ich werde dir sicher bald schreiben.
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Alt 16.05.2012, 21:12   #69
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Zu Brief Nr. 15:

Das Thama ist: absolute Entschlossenheit!
Der feste Wille, die Liebste endlich in die Arme schließen zu können.
Das LI fühl sich getrieben, aufzubrechen.
Alles Vergangene ist vergangen ("Mich hält hier nichts mehr.")
Jetzt gibt es nur noch die gemeinsame Zukunft.
Es gibt keine Pläne, keine Sicherheiten ("Ich weiß nicht, wann ich wieder komme..) - nur die Zuversicht, ein gemeinsames Leben zu haben.

Sehr romantisch. Schön.

Liebe Grüße
Peace
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Alt 16.05.2012, 21:48   #70
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Vielen Dank, lieber Peace!

Ja, um die wundervolle, da unreflektierte Entschlossenheit geht es hier. Das ist vollkommene Freiheit, keine Pläne oder Sicherheiten zu benötigen. Einfach nur aufbrechen, des Aufbruchs wegen.

LG
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Alt 16.05.2012, 22:55   #71
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Standard Brief Nr. 16

Ich kann nicht schlafen und sie ebensowenig. Jetzt fahre ich los, sofort! In der Nacht ist die Reise ohnehin bequemer.
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Alt 16.05.2012, 23:54   #72
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Zu Brief Nr. 16:

À point!!!
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Alt 17.05.2012, 00:00   #73
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Merci beaucoup!
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Alt 17.05.2012, 00:02   #74
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De rien!
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Alt 17.05.2012, 00:15   #75
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Rien n'approcherait ta gentillesse.
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Alt 20.05.2012, 17:45   #76
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Standard Brief Nr. 17

Liebe Babsi,

ich habe nun schon so viele Male angesetzt, dir alles genau und wohlgeordnet zu beschreiben, aber die letzten Tage und Nächte sind zu einem wundervollen Gesamteindruck verschwommen, der keine Zuordnung mehr gestattet. Ich kann dir bestenfalls eine Ahnung dieses Eindrucks geben, indem ich dir Szenen schildere, die mich seither gefangen halten. Eines weiß ich jedenfalls noch sehr genau - dass ich mit meiner Sanny die glücklichsten fünf Tage meines Lebens verbracht habe und ich kann mit guten Gründen daran zweifeln, ob in der Welt der Menschen überhaupt größeres Glück zu erlangen ist.

Alles war voller Freiheit, Schönheit und Leichtigkeit. Wie ich mich in ihrer Wohnung so heimisch gefühlt habe, wo die beiden Katzen ungezähmt um uns herumtollten und das helle Grün ihres Zimmers und die liebevoll gepflegten Pflanzen auf dem hübschen Holztischchen in der Raummitte eine heitere Natürlichkeit ausstrahlten, als verlöre sich irgendwo bei dem großen Fenster die Grenze zu dem dicht bewachsenen Wald davor oder als greife der Wald in das Zimmer hinein! Da umfing mich so eine tief empfundene Ruhe, die im Kontrast zu den Spielereien der Katzen - wie sie einander fingen und um alle Möbel herum rannten und die Kleinere auf den Sessel neben mir sprang, um eine Streicheleinheit von mir zu erzwingen - umso friedlicher erlebt wurde.

Babsi, sie ist das hinreißendste Geschöpf, das man sich vorstellen kann! Das sehe ich jetzt noch viel klarer, obschon ich es doch vorher wusste. Als ich sie zum ersten Mal sah, in ihrem weißen, sommerlichen Kleidchen, ihrem langen, ungezähmten dunklen Haar, ihrem lebhaften Lächeln, meinen Namen als Ausdruck von Seligkeit rufend, ach, mir war so wohl! Zur Begrüßung haben wir uns lange und herzlich umarmt wie zwei Liebende, die einander nach Jahren zum ersten Mal wieder sehen. So oft musste ich mich selbst daran erinnern, dass wir uns vorher noch nie getroffen hatten, was mir angesichts dieser angenehmen Vertrautheit schwer fiel. Wir lachten viel und - oh Babsi, wenn sie lacht... da hatte ich den allergrößten Anreiz, meine Späße zu machen, für die sie einen Sinn hat.

Als wir bei herrlichstem Maiwetter einen Spaziergang machten, da hat sie auf einmal mit freudigem Blick den Arm Richtung Wald ausgestreckt und voller Entschlossenheit ausgerufen: "Querfeldein!", als fänden die unzähligen Reize der reichen Natur umher durch sie ihren Ausdruck. Ich habe noch gelacht, da gingen wir bereits durch das Gebüsch. Bald hatten wir keine Ahnung mehr, wo wir waren, doch als ich inmitten des dichten Strauchwerks ihre Hand hielt, da kümmerte uns das nicht mehr, wussten wir uns doch in gediegener Sicherheit. Ich war erfüllt von einer unbestimmten Dankbarkeit, so dass die Anregung, sie zu küssen mit zutunlicher Macht über mich kam, ohne einen Beweggrund oder eine Absicht dazu nennen zu können. Oh, dass der Mensch immer nach Absichten fragt! Sind Absichten nicht nachträgliche Rechtfertigungen vor den Erwartungen herrenloser fremder Mächte, vor denen wir unsere Gefühle zu verbergen suchen? Dieser Kuss war eine gegenseitige Offenbarung der menschlichen Ursprünglichkeit, in welcher sich meine Leibhaftigkeit aufzulösen schien! Ich habe keine Erinnerung daran, aber ich weiß, dass wir irgendwann wohl doch noch nach Hause gefunden haben müssen.

Es war mir alles in allem so, als ob wir keine ähnlichen Empfindungen hatten. Nein! Wir nahmen teil an derselben Unmittelbarkeit einer wesenlosen Naturerscheinung, so dass alles, was wir taten ganz und gar den Gedanken und Empfindungen des Anderen preisgegeben war. Davon könnte ich dir hunderte Beispiele geben, wovon mir folgende Begebenheit am eindringlichsten in Erinnerung geblieben ist: An einem wolkenverhangenen Nachmittag zog es uns zu den Gärten der Welt am Rande der Stadt, wo die exotischen Gartenkünste aus aller Welt zu bestaunen waren. Beide hatten wir ein genaues Auge für dieselben Wesenszüge der fremden, bunten Blüten. Doch als wir auf unserem Weg einen Spielplatz erblickten, da konnte keiner von uns mehr seine Vorfreude verbergen - ich schreibe bewusst Vorfreude, da es in der Klarheit des Moments keinen Zweifel am weiteren Hergang gab - wir stießen zugleich ein kindlich anmutendes "Karussell!" aus und eilten dorthin, um uns dem geschwinden und unschuldigen Spaß hinzugeben. In ihren Augen konnte ich sehen, wie rein ihre Freude über dieses simple Geschehen war und wie bin ich begeistert, dass sich ein solch feiner Verstand eine derartige Offenheit für das reine Erleben erhalten hat.

Eines Abends, wir lagen nebeneinander auf ihrem kreisrunden Bett, ergab es sich, dass wir Gedichte rezitierten, Heine, Eichendorff und viele Andere, die uns so faszinierten. Als ich Eichendorffs "Abendlich schon rauscht der Wald" zum Besten gab und kam an die wunderschönen letzten Verse "Hier in Waldes stiller Klause, Herz, geh endlich auch zur Ruh", da entfuhr ihr ein neckisches, leicht schelmisches "Zur Ruh?! Wieso denn zur Ruh? Ich will raufen!". Ehe ich mir einen Reim darauf machen konnte, rang sie mich wild zu Boden und lachte laut und herzlich dazu. Darauf hielt sie mich mit Armen und Beinen gefangen, während ich mich mit raschen Bewegungen herauszuwinden versuchte; so ergab sich ein ständiges Kämpfen um eine nicht festgelegte Stellung nach unbekannten Regeln, ein Herumwälzen vom Bett auf den Boden und wieder zurück, ein heftiges Liebesraufen. Und je mehr es am Spielerischen verlor, umso mehr gewann es an Nähe, bis wir nichts weiter waren als zwei Stimmen derselben wunderschönen Melodie, die ein zärtliches, aber in Anbetracht des uns Beide führenden eingänglichen Rhythmus' beinahe überflüssiges "ich liebe dich" ausstießen.

Oh, wie ist es so erfüllend, seine Muse zu lieben! Ich lag auf dem Bett und schrieb:

Du Brunnen meiner tausend Sinne,
du Anregung in allen Dingen!
Ganz tief will ich in dir versinken
und in dem Rhythmus leichter Minne
schwere Atemnot bezwingen
und endlich ganz in dir ertrinken.

Sogleich griff sie nach ihrer Gitarre, spielte und sang für mich, sang mein Gedicht mit der kräftigsten Stimme, mit der man ein Liebeslied zärtlich singen kann. Ach, wie ihre zauberhafte Stimme mir ganz tief in Mark und Bein geht und an jeder Stelle meines Körpers heilige Spuren hinterlässt! Der Mensch kann von Schönheit nichts wissen, der diesem Moment nicht beiwohnte.

Voller Mut blicken wir nun einer verheißungsvollen Zukunft entgegen, auch wenn die Situation gewiss nicht einfach ist. Wir sponnen unsere Gedanken, äußerten Ideen, sie könne vielleicht nach Frankfurt ziehen oder ich eröffne in Berlin einen Buchladen oder wir ziehen gemeinsam aufs Land und halten uns einen Hof. Dies sind gewiss alles keine Dinge, die wir in naher Zukunft verrichten werden und den Meisten in unserer Lage würde da Angst und Bange, aber dass wir völlig ungezwungen darüber sinnieren konnten, ohne einen Zwang oder Druck zu verspüren, bezeugt unser gegenseitiges Vertrauen. Nichts ist versprochen, doch alles ist möglich und das ist eine süße Gewissheit.

Als ich mich auf den Heimweg machte, da war mir so unwohl, als zöge ich von zu Hause aus. Eine Kraft, so stark, dass jedes Leugnen, jeder Verweis auf die Unsinnigkeit metaphysischer Bilder keine Macht mehr hatte, hielt einen wesentlichen Teil meinserselbst zurück, während mein Körper durch die wildwuchernden Wälder Brandenburgs reiste und sich bald zwischen den grünen Hügeln Thüringens wiederfand. Mich erreichte zum ersten Mal eine Ahnung, wie schön dieses Deutschland sein muss, das mir doch so fremd ist. Aber diese Schönheit kann die Sehnsucht nach Heimat nicht befriedigen, die ich endlich in Berlin fand.
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Alt 20.05.2012, 20:16   #77
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Zu Brief Nr. 17:

Ich glaube, ich habe nie zuvor etwas derart Vollkommenes gelesen.
Dieser Brief ist ein Kunstwerk, das ich nur in seiner Gesamtheit kommentieren kann.

So einen Text lesen zu dürfen, ist ein Geschenk!!!
Vielen, vielen Dank.

Viele liebe Grüße
Peace
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Alt 20.05.2012, 22:02   #78
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Vielen lieben Dank, Peace!

Ich bin dir in tiefster Dankbarkeit verbunden für deine unglaublich liebevolle Reaktion. Das ist wohl der wichtigste und beste Brief bisher und ich bin so froh, dass er dir gefällt!

LG

P.S.: Vielleicht nenne ich meinen Roman "Querfeldein"
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Alt 20.05.2012, 22:58   #79
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Ja, "Querfeldein" ist ein toller Titel!!!
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Alt 20.05.2012, 23:00   #80
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Schön, dann neige ich tatsächlich dazu.
Danke!
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Alt 28.05.2012, 16:33   #81
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Standard Brief Nr. 18

Liebe Babsi,

wie unzureichend bin ich mir selbst, da mir fehlt, was mir am meisten wert ist und ich schäme mich ob meiner Eitelkeit, dennoch nach Ausdruck zu suchen. Als wir gestern telefoniert haben, war Sanny - oh wieso zwinge ich mich selbst zu der Erinnerung - so traurig, die unerfüllte Sehnsucht nach Nähe wiederzugeben. Ihre Stimme, beinahe stumm, trug Züge einer verzweifelten Sinnsuche in einem tragischen Geschehen, dem wir unsere Teilnahme nicht versagen können. Und ich... ich konnte meine Tränen nicht länger zurückhalten. Zu treffend drückte sie die Essenz meiner inneren Unruhe aus, als sie seufzte: "Komm zurück!", da ich doch, kaum zu Hause angekommen, vom Willen ganz durchdrungen war, wieder abzureisen.

Der Tag erscheint mir wie eine heitere Melodie, in der meine Seele voller Vorfreude auf den Schlussakkord aufgeht, der jedoch ausbleibt, so dass mein Bewusstsein zu einem leidvollen Warten verkommt, wenn ich in den Momenten an sie denke, in denen ich erkenne, dass Denken nicht genug ist. Wie soll ich nun mehr sein, als eine ungenaue Frage nach mir selbst, auf deren Antwort ich noch so lange warten muss?
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Alt 28.05.2012, 17:13   #82
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Zu Brief Nr. 18:

Der Erzähler lässt den Leser an einer der schmerzhaftesten Seiten der Liebe teilhaben: Sehnsucht ...

Es ist ein wunderschöner Brief, der mich sehr berührt.

Danke.

Liebe Grüße
Peace
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Alt 28.05.2012, 17:18   #83
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Danke für deinen Kommentar!

Zitat:
Der Erzähler lässt den Leser an einer der schmerzhaftesten Seiten der Liebe teilhaben: Sehnsucht ...
Ich hoffte natürlich, dass ihr daran teilhaben könnt, auch wenn Sprache zu schwach dafür ist. Aber ich freue mich darüber, dass du die Sehnsucht herauslesen konntest.

Schön, dass dir der Brief gefällt!

LG
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Alt 08.06.2012, 19:38   #84
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Standard Brief Nr. 19

Liebe Babsi,

ihre Zeichnung an meiner Wand spendet mir wertvollen Trost. Wie die beiden Wölfe inmitten der romantischen Landschaft so sehnsüchtig in die Ferne blicken... ach, in allem, was sie tut, in jedem Detail ihrer Kunst, in jedem Wort, womit sie unserem Dasein so viel Leichtigkeit und Sinn verleiht, in der Unbekümmertheit ihrer Gesten ist eine unerdenklich erfüllende Freiheit erlebbar. Im Geiste dieser Freiheit könnte ich auf so Vieles verzichten, fast als sei ich über das Atmen erhaben.

Doch, und es mag dir wie Wahn erscheinen, mir dürstet nach so viel mehr, denn ich leide an einem ungefähren Mangel. Immerzu verzehre ich mich nach einem Wort von ihr und wenn ich sie reden höre, obgleich ich eine nie gekannte Seligkeit erfahre, will der lebendige Wunsch nach mehr nicht weichen. Was ist dieses "Mehr"? Es ist jedenfalls kein Mehr an Worten und fast glaube ich, dass es kein Wunsch ist, den ein Mensch einem erfüllen kann. Woher kommt nur diese unergründliche Sehnsucht?
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Alt 11.06.2012, 17:06   #85
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Hallo Schmuddelkind

Ich habe jetzt etwa acht oder neun deiner Briefe gelesen und ich möchte nicht mehr weiterlesen. Stattdessen bitte ich dich, mir zu schreiben, wenn du das Buch veröffentlicht hast. Deine Texte berühren mich sehr und ich möchte sie in gedruckter Version auf meinen Nachttisch legen, abends drin schmökern, deine Poesie weiterempfehlen... Wenn das nur im Internet bleibt, laufe ich Gefahr, das irgendwann zu verlieren. Das ist die sensibelste Poesie, die ich bisher gelesen habe!
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Alt 11.06.2012, 17:07   #86
Thing
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Ich schließe mich innigst an!
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Alt 11.06.2012, 17:20   #87
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Zu Brief Nr. 19:

Oh, der Brief ist nicht nur schön, sondern regt mich auch stark zum Nachdenken an. Vielleicht ist die Liebe (mit all ihren tiefen Emotionen) so groß, dass man sich einfach immer nach noch mehr Liebe sehnt. Man lebt weiter und man liebt immer weiter, sodass man nicht an einem Punkt ankommen kann. All die gemeinsamen Momente summieren sich und so steigert sich bestenfalls auch das Glück und mit ihm steigern sich die Gefühle.
Liebe ist: ein Hochgefühl, ein Ausnahmezustand und eine Intensität, die sich nicht messen lässt und doch "bezifferst" du sie mit Worten - durch diese wunderbaren Briefe.

Das Lied "Wie vor Jahr und Tag" von Reinhard Mey kommt mir in den Sinn und ich denke, dass es sich mit der großen Liebe tatsächlich genauso verhält, wie du es in diesem Babsi-Brief beschreibst.

Sprachlich kann ich nur sagen: Du definierst die Schönheit der Sprache immer wieder neu und damit auch mein Spachgefühl und meine Sprachwahrnehmung.
Diese Briefe sind eine Bereicherung!


Toll!!!

Liebe Grüße
Peace
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Alt 12.06.2012, 01:09   #88
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Wow, vielen Dank!

Ich kann so viel Lob beinahe gar nicht ertragen und dass es die sensibelste Poesie sein soll, die nurdean bisher gelesen hat, ist mir fast schon peinlich, denn eigentlich bin ich ein schlichter und bestenfalls vulgärer Mensch. Ich bin tief gerührt, dass meine Gedanken solch eine Wirkung haben können. Danke!

Na, dann kann ich das Buch ja in einer Auflage von 3 drucken.
Alles klar, ich sag dir und Thing dann bescheid, wenn es so weit ist...

Zitat:
Oh, der Brief ist nicht nur schön, sondern regt mich auch stark zum Nachdenken an. Vielleicht ist die Liebe (mit all ihren tiefen Emotionen) so groß, dass man sich einfach immer nach noch mehr Liebe sehnt. Man lebt weiter und man liebt immer weiter, sodass man nicht an einem Punkt ankommen kann.
Das ist ein sehr reflektierter und ambivalenter Gedankengang, denn darin liegt auch eine gewisse Gefahr, nicht mit dem wunderschönen Moment zufrieden zu sein.

Zitat:
Sprachlich kann ich nur sagen: Du definierst die Schönheit der Sprache immer wieder neu und damit auch mein Spachgefühl und meine Sprachwahrnehmung.
Aber ich mach doch gar nix.
Dankeschön! Du weißt, dass ich deine Sprachwahrnehmung sehr schätze und wenn meine Sprache diese neu zu definieren vermag, hab ich mehr erreicht, als ich mir jemals hätte vorstellen können.

LG
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Alt 12.06.2012, 15:38   #89
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"Das Buch in einer Auflage von 3 drucken": Deine Bescheidenheit und dein Charme zeigen sich in gerade diesen Sätzen. Grossartig :-D
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Alt 12.06.2012, 17:52   #90
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Hm, das ist eine verzwickte Situation, in der ich unter keinen Umständen wahrheitsgemäß antworten kann:
Wenn ich sage: "ach, so bescheiden bin ich doch nicht.", dann ist das wiederum bescheiden.
Wenn ich sage: "ja, ich bin wirklich sehr bescheiden.", dann ist das gewiss alles andere als bescheiden, sich mit seiner Bescheidenheit zu zieren.


Gleich kommt der nächste Brief...
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Alt 12.06.2012, 18:14   #91
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Standard Brief Nr. 20

Liebe Babsi,

als es Mitternacht wurde, schrieb sie mir: "Morgen komme ich zu dir, Liebster!" und all mein Verlangen war mit einem Male so nahe der Erfüllung. Allein zu wissen, dass sie darauf genauso sehnsüchtig wartet wie ich, bringt sie mir bereits so nah, dass das Warten selbst mir als ein Trugbild erscheint. Vielleicht ist es dies, wonach ich mich wirklich sehne - nicht ihre beruhigende Stimme, nicht ihr anregender Körper - nein, das Gefühl, in ihrer Seele ganz aufzugehen, worauf ich in solchen Momenten der Herzen Gleichklang einen Ausblick habe. Schlicht: Ich sehne mich nach Nähe!

Ich bin vor mir selbst erschrocken, als ich mich heute Morgen mit dem Aufschrei "Morgen ist sie hier!" in den Tag befördert habe. Um zur Ruhe zu kommen, machte ich fast den ganzen Tag einen Spaziergang durch den Wald - so lebendig habe ich noch nie die Natur erlebt - bis ich schließlich ganz bei mir angekommen, mich an einem Orte von unbeschreiblicher Stille und ursprünglicher Schönheit wiederfand. Babsi, meine Seele spiegelte sich in der chaotischen, naturwüchsigen Harmonie der Flora, die aus wild in alle Richtungen ausgreifenden Bäumen und grünem Flechtwerk dazwischen ein idyllisches Gemäuer um mich bildete, als sei es zu meinem Schutz, so, als erschüfe ich dies alles aus dem Nichts. Da stand ein Reh, höchstens drei Schritte von mir und blickte vertrauensvoll zu mir und ich wusste, ich könnte zu ihm hin - es fräße mir aus der Hand.

Inzwischen glaube ich immer mehr, dass Schönheit keine Frage von Betrachtung ist, sondern eine Wahrheit, der man auf dem Weg zu sich selbst näher kommt. Je schärfer man versucht, das Schöne vom Unansprechenden zu trennen, umso mehr verliert man den Blick für die wundervollen Dinge, deren Eindruck ganz frisch in einem unvoreingenommenen, offenen Verstande entstehen. Nur wer Mut hat, sich dem ersten Eindruck hinzugeben, wird erkennen, wie reich die Welt doch ist und in stillen Momenten weiß ich, dass dieser ganze Reichtum mir gehört.
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Alt 12.06.2012, 18:37   #92
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Hallo Schmuddel,

ich möchte hier auch mal ein großes Lob aussprechen für deine tollen
Briefe, die vor romantischen und tiefen Gedankengängen über das
eigene Empfinden für einen Menschen, aber auch über andere Bereiche
nur so strotzen.

Dabei hast du eine ganz individuelle Art entwickelt und durch die Briefform
auch eine interessante Äußere. Sehr gern gelesen! Wär schön, wenn daraus
ein Bändchen werden würde ...

Am besten in diesem letzten Brief gefällt mir:

Zitat:
Nur wer Mut hat, sich dem ersten Eindruck hinzugeben, wird erkennen, wie reich die Welt doch ist und in stillen Momenten weiß ich, dass dieser ganze Reichtum mir gehört.
Lieben Abendgruß von
Suzette
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Alt 12.06.2012, 18:38   #93
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Mir gehen die Superlative aus!

Leider ist meine Lexik viel zu limitiert, um deine wunderschönen Briefe auch nur annähernd adäquat zu kommentieren. Sorry ...

Ich bin einfach fasziniert von dieser Sprachschönheit, diesen philosophischen Betrachtungen und Wahrheiten.

Deine Beiträge machen mich sprachlos.
Oder: O.O

Alles Liebe
und herzlichen Dank fürs Posten!!!
Peace
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Alt 12.06.2012, 18:43   #94
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Vielen Dank, ihr Lieben!

Ihr macht mir Mut und Hoffnung. Wenn ich so viele herzliche Worte über mein Werk vernehme, macht mich das stolz und glücklich.

LG
Schmuddelkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2012, 18:52   #95
Thing
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Lieber Schmuddelkind -

eine kleine Zwischenbemerkung von mir, die hoffentlich ankommt, wo sie ankommen soll:

Ein exzellenter Briefroman, - seltene Form der Poesie, der prosaischen Lyrik -
ist den Wischi-Waschi-Tagebucheinträgen gewisser sich als Dichter oder Dichterinnen fühlenden Sprachlosen diametral entgegengesetzt.
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Alt 12.06.2012, 18:59   #96
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Vielen Dank auch dir, Thing!

Ich freue mich, dass du und offensichtlich einige Andere so viel Spaß beim Lesen meiner unbedeutenden Gedanken haben.

LG
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Alt 12.06.2012, 19:05   #97
Thing
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Spaß ist das falsche Wort.
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Alt 13.06.2012, 20:00   #98
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Standard Brief Nr. 21

Liebe Babsi,

ich glaube, zu träumen, so schwärmerisch ist mir zumute! Nie weiß ich, ob ich nun glücklich sterben will oder ewig leben möchte, wenn ich sie um mich habe. Als sei das Leben mit einem kurzen Blick in ihre lachenden Augen getan, als sei nichts mehr zu tun, als die Arme in der Gewissheit eines tragenden, warmen Frühlingswindes weit auszustrecken, über den Belangen der Menschen schwebend, so einfach ist doch alles, wenn ich ihr im Wald verspielt hinterher jage, wie ich es getan habe. Querfeldein rannten wir wie Kinder durch die Brombeerbüsche, vorbei an der nicht eben seichten Senke, die ehemals ein Wasserlauf dort geschaffen haben muss, weniger von den Dingen an sich als vom schöpferischen Eindruck derer Bewegung aufnehmend und kamen am Waldesrand zu stehen, überwältigt vom Anblick der olivgrünen Wiese, die sich zwischen uns und dem Hang in der Abendsonne zu weiten schien. "Oh, wie ist das schön!" meinte sie, im Gegenwärtigen vollkommen aufgegangen, während ich sie in meine Arme nahm. Jene Nacht verbrachten wir auf dem Bergener Hang auf einer Bank, abertausend Sterne über uns, die Lichter der Stadt unter uns, so dass wir nicht wussten, wo der Himmel aufhört.

Es gibt Geschehnisse, da ist es beinah greifbar, dass unsere Handlungen bloße Hervorbringungen derselben sinnerfüllten Monade sind, etwa wenn sie meine Frage bejaht, ehe ich sie auch nur zur Hälfte aussprechen kann oder als ich auf die Trauerweide am Ufer des Sees just in dem Moment zuzurudern begann, als sie mir ins Ohr flüsterte: "Da wollen wir uns verstecken." oder als ich mich im Wilhelmsbader Schlosspark auf die Wiese warf in der fraglosen Gewissheit, sie würde ihren Kopf auf meine Brust legen und ich mich selten wichtiger gefühlt habe, als ihr als Kissen zu dienen. Und es gibt, ach... so viele Wunder an ihr, für die schlichte Dankbarkeit zu empfinden kaum auszureichen scheint, um mein angeregtes Gemüt zur Ruhe zu bringen... wenn ich Ausflugsziele aufzähle in der Hoffnung, etwas davon könnte sie ansprechen, worauf sie nur mit sanftem Wohlwollen reagiert: "Was immer du willst. Hauptsache, du nimmst mich mit!" oder wenn sie mit jedem Einfall, sich unversehens mit einer ganz anderen Sache zu beschäftigen, mich mühelos dafür begeistert, mit jedem unverhofften Kuss, den ich zart im Nacken spüre, wenn ich etwas lese, bis mir die Worte vor den Augen verschwimmen und ich nichts lieber tue als meinen Heine beiseite zu legen, überhaupt mit jeder Offenbarung ihrer plötzlichen Impulse ihriges dazu tut, damit wir beide im Zustande der völligen Hingabe für das wohlige Erleben dahin taumeln, so dass der Abschied wie ein überraschender Wetterumschlag über uns kommt.

Doch bei all dem Vergnügen, muss ich eine Besorgnis erwähnen: So wie in dem Moment, bevor ich sie küsse, all meine Sinne nur dem gewissen, innigen Kuss zugeneigt sind und dem Augenblicke selbst dadurch seinen Zauber geben, ihn jedoch der Gegenwärtigkeit in der Lust auf das Kommende berauben, so geschieht alles, was wir teilen, jede zärtliche Berührung, jedes verständnisvolle Zublinzeln, jede vertraute Heiterkeit in der Erwartung einer noch tieferen Verbundenheit, als befände ich mich in einem Traum und wüsste davon und möchte aufwachen, um sie endlich mit meinen leiblichen Augen zu sehen, ihr wundervolles Wesen, von dem ich nur eine Ahnung haben kann, bei wachem Verstand tief im Inneren begreifen. Ich möchte ihr so nahe sein, dass ich mich durch ihren Herzschlag lebendig fühlen kann! Doch ist eine nähere Betrachtung denn wirklich einem tieferen Verstehen zuträglich? Ist der Wald nicht viel reicher durch seine herrliche Stille und das unplastische Grün, welches einem umgibt, als durch die kleinen Verästelungen, die man mit viel Mühe in den Blättern seiner Bäume genau beschreiben kann? Ich spüre, dass dies umso mehr für die Betrachtung von geliebten Menschen gilt, doch in meinem fortdauernden Begehr, mich zum Ausdruck zu bringen, kann ich nicht anders, als sie zu fragen, woran sie denkt, wenn sie angestrengt ins Leere schaut oder was sie empfindet, wenn sie eine Sorge äußert. Ich will ihr nahe sein!
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Alt 13.06.2012, 20:21   #99
männlich Ex-Peace
abgemeldet
 
Dabei seit: 11/2011
Beiträge: 3.483

Es gibt Dinge, für die es einfach keine Worte gibt!

Nie zuvor habe ich etwas derart Schönes gelesen
und nie zuvor habe ich etwas derart Schönes für möglich gehalten.

Eigentlich dürfte ich nichts mehr in diesem Thread kommentieren.
Ich möchte einfach nur diese unendlich schönen Briefe lesen.
Mein Gequake mittendrin stört meinen Lesefluss.

Deine Poesie der Seele berührt mein Herz.

Alles Liebe
Peace
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Stichworte
brieffreundschaft, roman, sehnsucht

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