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Die Philosophen-Lounge Forum für philosophische Themen, Weisheiten und Weltanschauungen.

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Alt 25.01.2008, 03:26   #298
Malagan
 
Dabei seit: 01/2008
Beiträge: 1

Ich glaube zu 99,99% nicht an Gott.
Ich weiss aber auch, dass ich nie zu 100% sicher sein kann, da eine so extrem kleine Wahrscheinlichkeit immernoch da ist, dass es so etwas wie einen (oder mehrere) Gott gibt.

Einigen Leuten Kraft geben tut es sicherlich, ich würde auch manchmal gerne einfach zu naiv sein um mir sorgen zu machen, das macht denke ich vieles leichter! Und würde es das nicht tun, gäbe es schliesslich auch gar keine Möglichkeit mehr für Sekten wie Scientology, die Zeugen Jehovas, die Katholische Kirche oder die Evangelisten ihre Jünger auszunutzen. Niemand tut etwas umsonst, vor allem nicht ihr Geld geben, und sei es eben nur für den Glauben an ein tolles Leben nach dem Tod.

Und JA ich denke Glaube wird von Eltern weitergegeben.
Nicht immer, aber zumindest bei sehr gläubigen Eltern wird eben eine Gehirnwäsche an den sich noch nicht wehren könnenden Kindern vollzogen(bewusst oder unbewusst sei mal dahingestellt), da diese nunmal im frühen Kindesalter noch die absolutistische Meinung Ihrer Eltern annehmen.
Malagan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 11:20   #299
männlich Schattenfuchs
 
Dabei seit: 03/2008
Ort: Bremen
Alter: 30
Beiträge: 70

Ich glaube nicht an einen Gott!
Zwar war ich 9 Jahre an einer christlichen Privatschule und werde auch Religion auf Lehramt studieren, aber eher mit dem Antrieb den Glauben nüchtern zu betrachten. Ich hoffe, dass das einiger Maßen funktionieren wird...
Dennoch glaube ich an Dinge die ich mir nicht erklären kann(z.B: wie man an Gott glauben kann). Speziell der Glaube an den christlichen Gott ist mir irgendwie zuwider. Wie ist es möglich, sich einer Religion anzuschließen, welche ihre Glaubensfeste auf Blut und Lüge erbaut hat. Zu diesem Punkt sollte man sich mal den Synkretismus der Kirche anschauen. Ich empfinde es sogar als schockierend, wenn Menschen an Gott glauben und an Dinge wie Ostern (steht ja jetzt wieder an), da lobe ich mir lieber Ostara... Genauso auch Weihnachten... manch einer feiert wohl Christigeburt, mir stellt sich dann die Frage: MHR.. War da nicht eigentlich mal die Geburt von Mithras?!

Dennoch denke auch ich, dass der Glauben vielen Menschen Kraft gibt und wenn wir ehrlich sind, der Normalo möchte doch betrogen werden, sonst würde unser System doch gar nicht funktionieren.

Zu Letzt nochmals, ich habe Respekt vor jedem der an Gott glaubt und alle diese haben auch jedes Recht dies zu tun, aber respektiert auch mich und meine verlorene Seele und weckt mich nicht um 13 Uhr morgens mit dem Wachturm
Schattenfuchs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 11:34   #300
kid A
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 44

Einen Gott der die Welt aus seinem Legobaukasten erschaffen hat während er in einem Urknall die Windeln volkackt gibt es in meiner Auffassung von dem ganzen nicht.

Das mit dem "Kraft", "Trost" spenden usw. halte ich jedoch für ganz ok und empfinde ich ähnlich als "Antrieb" für den täglichen Weg. Welchen Gott man dazu "missbraucht" bleibt jedem selbst überlassen.
kid A ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 11:45   #301
männlich Ex Albatros
abgemeldet
 
Dabei seit: 12/2005
Beiträge: 1.227

Standard Hi Schattenfuchs,

wieso willst du Religion studieren, wenn du selber nicht an einen Gott glaubst? Das ist für mich ein Widerspruch an sich. Da wäre bspw. Philosopie weit mehr angebracht.

Es grüßt leicht verwirrt

LG Albatros
Ex Albatros ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 11:51   #302
männlich Schattenfuchs
 
Dabei seit: 03/2008
Ort: Bremen
Alter: 30
Beiträge: 70

Ich habe einfach eine Leidenschaft für das magische und finde Religion einfach unglaublich interessant!
Es kann passieren, dass ich mich damit auf die Schnauze lege, aber ich liebe dieses Thema. So ungewöhlich finde ich das gar nicht. Ich will ja nicht Theologie studieren sonder Religionswissenschaft und -Pädagogik. Es mutet immer etwas anders an, aber das ist mir klar... und gehört wohl zu mir
Schattenfuchs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 12:00   #303
männlich Ex Albatros
abgemeldet
 
Dabei seit: 12/2005
Beiträge: 1.227

Standard Hi Schattenfuchs,

Zitat:
Ich will ja nicht Theologie studieren sonder Religionswissenschaft und -Pädagogik.
Aber wirst du da nicht Religionsschüler unterrichten? Wie kannst du in Ihre Seelen einen Glauben an Gott pflanzen, wenn du selber nicht glaubst? Oder ist das heute gar nicht mehr die Absicht der Kirche, was ich eigentlich nicht glaube?

LG Albatros
Ex Albatros ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 12:07   #304
männlich Schattenfuchs
 
Dabei seit: 03/2008
Ort: Bremen
Alter: 30
Beiträge: 70

Ich komme aus Bremen... wir sind da anders.
In der Tat ist es in anderen Bundesländern noch so, dass man in der Kirche sein müsste. Aber meinst du nicht auch, dass ein kritischer Mensch den Glauben objektiver vermitteln kann als ein Gläubiger?! Sollte das nicht viel eher unser Bestreben in unserer aufgeklärten Weltt sein?!
Außerdem.. wie pflanzt man eigentlich an Gott an?!
Schattenfuchs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 19:28   #305
männlich Ex Albatros
abgemeldet
 
Dabei seit: 12/2005
Beiträge: 1.227

Standard Hi Schattenfuchs,

ich bin fest davon überzeugt, dass ein Mensch, der nicht an Gott glaubt, auch keinen Glauben an andere weitervermitteln kann.

LG Albatros
Ex Albatros ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2008, 20:27   #306
Heldenzeit
 
Dabei seit: 02/2008
Beiträge: 73

Terry Pratchett hat mal ein Interessantes Zitat gebracht, in seinem Scheibenwelt Film Hogfather, den ich übrigens nur empfehlen kann:

"Liebe ist eine Wahre Lüge. Zerreibe das Universum in den feinsten Staub, den du dir vorstellen kannst. Und Reibe ihn durch das feinste Sied das zu dir vorstellen kannst. Und DANN, zeige mir nur ein Atom liebe."

Dasselbe denke ich kann man auf Gott übertragen. Gott ist eine unserer wahren Lügen, die uns zu Menschen macht. Ohne diese VOrstellung wären wir nicht besser als Tiere, der freie Wille wäre vollkommen nutzlos. Gott, Liebe, meiner meinung nach zwei Begriffe für ein und dasselbe: Unsere wahren Lügen.

Jeder sucht sich so seine Raus, aber ich glaube, dass hier nahezu jeder an die Liebe glaubt. Wieso dann nicht auch an Gott? Muss ja nicht immer irgendein Übertyü sein, und das Universum hat meiner Meinung nach auch irgendeinen Ursprung. Ob der Nun einer dieser Begriffe oder was anderes ist, ist mir vollkommen schnurz. Deswegen glaube ich an Gott und die Liebe. Und nebenbei auch an alle anderen Menschlichen Lügen, wie z.b. "Sonne" oder "Stuhl". Dies sind abstrakte Begriffe, Namen für etwas, das nicht vorhanden ist. Oder anders gesagt:

http://data2.blog.de/media/439/960439_5a4dd82339_m.jpeg

my 2 cents,
Heldi
Heldenzeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2008, 00:47   #307
t.a.j.
 
Dabei seit: 04/2008
Beiträge: 22

An welchen?

Es gibt soviele Vorstellungen von Göttern das drausen die meisten sind halbvage Etwasse, verkümmerte Gedankenüberreste aus zwei Teilen Sprachgebrauch und einem Teil Ignoranz, deren Denker ihnen nicht einmal die Ehre antun, sich ihrer bewußt zu werden. Und der Rest? Was soll mans übers Knie brechen. Man sollte sie sich im Einzelnen anschauen, die meisten überstehen keine zweiten Blick, bevor sie sich verschämt in Halbherzigkeiten oder Angststurheit flüchten, weil sie feststellen mussten, dass sie undenkbar sind. Höchst peinlich das, ich kann gut nachvollziehen, dass man sich da schämt. Die anderen, die sind interessanter. Jetzt muss ich leider gleich die Christen und Juden hier enttäuschen - der Gott der Bibel schaft es nicht einmal bis zum ersten Blick. (Ja hat denn keiner je genau hingeschaut? Wie undenkbar kann ein Begriff sein, sich innerlich so sehr zu widersprechen: man meint die ganze Zeit zu hören wie der Gottesbegriff sich selbst zerreist. Ein trauriges Schauspiel.)
In all meinem Götterprüfen ist mir aber dann doch eine allgemeine Sache bewußt geworden: Bescheidenheit lohnt sich. Der erste mögliche Gott über den ich gestolpert bin war ein Ausbund an Bescheidenheit. Dieser Gott tat nur eine Sache: lieben. Um genau zu sein liebte er auch nur eine junge Frau. Ein Gottesbegriff, der sich darauf beschränkt eine Wesenheit anzunehmen die eine Person liebt, das ist ein Gott der gegen Unmöglichkeit beinahe immun ist. Man könnte sagen, dass ist mein Lieblingsgott.

Meine Antwort lautet dann: An keinen von dem ich bisher gehört habe, auch wenn es einige - gut, wahrscheinlich zumindest annähernd unendlich viele - gibt von denen ich nicht mit großer Überzeugung glaube, dass es sie in unserer Welt nicht geben kann.

Zum Abschluss auf Heldenzeit antwortend: Gott ist keine wahre Lüge. Also die meisten Aussagen über Gott sind zumindest Irrtümer, nicht notwendigerweise Lügen (nicht alle Priester sind schlechte Menschen). Wahr sind sie natürlich nicht. Wahr in dem Sinne, in dem Prachett von Liebe spricht, ist ein Gottesbild natürlich auch nicht.
Liebe ist die zentrale Illusion unserer Zwischenmenschlichkeit, das Zauberwort für unsere Bindungsgefühle schlechthin. Selbst wenn Liebe das aller vagste Wort wäre, so gäbe es doch etwas, sei es auch abstrakt, dass darunter fiele. Sicherlich ist Liebe ein sehr vage Wort, aber sowohl die Bindung als auch die Emotion, und welche Arten von Dingen sonst noch damit bezeichnet werden, sind real und spürbar. Ganze Gesellschaften bauen darauf auf. Nun mag Liebe kein sonderlich trennscharges Wort mit vielen Schwierigkeiten sein, so dass man keine Bedingungen angeben kann wann genau ein Dinge jetzt Liebe ist und wann nicht. In diesem Sinne ist "ich liebe dich" natürlich immer eine Lüge, wenn auch meistens eine wahr gemeinte.
Gott auf der anderen Seite spürt man nicht, die Wirklichkeit der in dem Begriff gedachten Sache ist keine die uns direkt betrifft. Keine Gesellschaft ist auf Gott aufgebaut ( - viele sind auf Sätzen über Gott, ergo Irrtümern, aufgebaut. Eine gewisse Tragik, wenn man darüber nachdenkt. Aber in sozialer Hinsicht sollte man Pragmatik walten lassen -).

In beiden Fällen benutzen die Menschen ein Wort, von dem sie nicht genau wissen worauf es sich bezieht, aber im einen bezieht es sich vage auf etwas , das beinahe jeder Mensch spürt und dessen Folgen er in sozialen Situationen beobachten kann, während es sich im anderen auf etwas völlig ausserhalb der menschlichen Lebenswelten stehendes bezieht.

Aber, jenseits dessen, und eher in Prachetts Sinne: Es ist deutlich wichtiger an Liebe zu glauben (sich damit geliebt fühlen zu können, z.B.) als an einen Gott. Ersters macht einen menschlicher, bindungsfähiger und glücksfähiger. Letzeres macht einen im schlimmsten Fall zum Mörder und Folterknecht, im besten Fall, naja, das kommt ganz auf den in Frage stehenden Gott an. Christen werden im besten Fall meiner Erfahrung nach leidenswillige Helfer mit einem eigenartigen Überlegenheitskomplex. Anhänger des Gottes der Gärtnerei werden vielleicht herausragende Gärtner. Sicherlich nichts schlechtes. "Gott" ist dann eben doch noch ein ganzes Stück freier zu interpretieren als "Liebe".

hm, ich glaube
das wars.

Ha.


Mal im Ernst, die Leute glauben, was sie glauben wollen und über so schwammig-allgemeine Brocken wie "Gott" zu diskutieren ist ziemlicher Unfug. Erkläre mir dein Gottesbild und dann reden wir im speziellen darüber.
Oder noch besser: frag dich selbst warum du glaubts, dass dieser oder jener Satz in dem das Wort "Gott" vorkommt wahr oder falsch ist.

das wars jetzt wirklich.
Glaubt mir.

Gruß,
Tom

Eine Geschichte hätt ich da noch:
Meine Mutter erzählt mir heute noch gerne, dass, als mich damals der katholische Dorfpfarrer - inzwischen verschieden, damit war zu rechnen - taufte, dieser meinte: "Das wird ein ungläubiger Thomas".
Vielleicht weiß ich ja doch was Schicksal bedeuten soll.

so.
servus und gut nacht.
t.a.j. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2008, 13:38   #308
Grob
 
Dabei seit: 05/2008
Beiträge: 45

Hübsch, t.a.j., wie du mit dem französischen Religionskritiker und Essayisten Théry Prachett argumentierst. Ich möchte mich hier auf einen britischen Schriftsteller berufen, der durch seine komisch-satirischen Werke tatsächlich so bekannt wurde, dass der durchschnittliche Fan seinen Nachnamen buchstabieren kann - Terry Pratchett.
Der nämlich legt im Gegensatz zu Prachett ganz andere Ideen von Gott auf den Tisch. Zwar ist er bekennender Atheist (eigenen Angaben zufolge hasst er Gott dafür, nicht zu existieren), allerdings dem Theismus gegenüber nicht ganz abgeneigt. Der Roman "Small Gods" bzw. "Einfach göttlich" zum Beispiel übt klare Kritik an der christl. Inquisition und fordert schließlich einen Gott, der dem Menschen den eigenen Willen und Verstand gewährt und für Gerechtigkeit und Sicherheit Sorge trägt, darüber hinaus Gewaltfreiheit zur exmaexe macht. Ansprüche an den Glaubenden richtet Pratchett in seinem Buch "Carpe Juglum", zu Deutsch bekannt geworden unter dem Namen "Ruhig Blut!". Hier stellt die ebenfalls atheistische Protagonistin den Anspruch an den Priester, der im Buch auftritt, seinem Gott in brennender Leidenschaft zu dienen - kein Aufruf zum Fanatismus, sondern zur ehrlichen und im Herzen empfundenen Hingabe an das, was dem jeweiligen Menschen heilig ist und zu eindeutigen Bekenntnissen.
Natürlich haben beide - sowohl Prachett als auch Pratchett - klare Prioritäten auf den Menschen gesetzt, der über der Religion steht. Schade, dass das Jesus nicht getan hat, der sprach nämlich ein Doppelgebot der Liebe aus, in dem er die Liebe unter den Menschen tatsächlich gerade mal auf gleiche Stufe mit der Liebe zu Gott stellte, dieser böse Menschenschinder! Und seine Aussprache, das Gesetz sei für den Menschen geschaffen und nicht umgekehrt, ließ er nur zu Propagandazwecken los - so eine falsche Ratte!

Ne, mal ohne Scheiß: Ich denke, dass die beste Religion die ist, die dich glücklich macht. Wenn du gerne weißt, was du zu tun hast und gerne an deinem Lebensabend auf etwas zurückblicken willst, das du mit deiner Hände Arbeit erwirtschaftet hast, dann ist es doch völlig OK, wenn du zu den Amish People gehst. Und wenn es dich reizt, dich besser zu fühlen als die ganzen dummen Tölpel, die einer Gottheit nachrennen, dann werde eben ein Atheist und diene dem unheiligen Friedrich.
Aber was willst du mit deinem Menschenauge in irgendeine transzendente Sphäre blicken und beurteilen können, was nun plausibel ist und was nicht. Dein Bewusstsein reicht nicht einmal um die läppischen drei (oder vier) Dimensionen auszumessen, in denen wir hier durchs Universum gondeln.
Wie sagte doch Shakesear:
"Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden,
Als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio."
Oder war das doch Shakespeare?

PS: Ich will hier keine Werbung für Religion machen, nur zur allgemeinen Freiheit des Glaubens aufrufen, und die kann auch darin bestehen, in seinem Gefängnis aus Irrtümern zu verweilen...
Grob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2008, 11:54   #309
wiesel
 
Dabei seit: 05/2008
Beiträge: 11

hi,

unser Hund Forrest glaubt an unseren großen Kühlschrank (für ihn wohl so etwas wie ein Gott[ wenigstens etwas reelles ] ) liegt jedenfalls oft in Demut vor ihm und wenn er könnte, würde er die Kühlschranktür aufbeten, nun, zum Pfotenfalten reicht es noch nicht, (...noch nicht ! ).

ich selbst bezeichne mich als Freidenker, da ich der Meinung bin das ein Gott ( oder mehrere .. ) an die ich glauben müsste,mich zu sehr im Denken einschränkt( da ich es ja als Gottgläubiger im reinen Sinne, ja auch vor diesem oder diesen vertreten müsste ).

also kurz,...nöö tu ich nicht.

Finde es aber auch nicht schlimm oder so, wenn andere Menschen an Götter glauben, wer es braucht, der soll es haben.

Grüße

wiesel
wiesel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2008, 16:09   #310
Janus Winter
 
Dabei seit: 08/2006
Beiträge: 103

ich glaube an konflikte und sonst glaube ich an nichts.
Janus Winter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2008, 16:20   #311
wa bash
 
Dabei seit: 01/2007
Beiträge: 115

ich glaube an mein gefühl im herzen und in meinem bauch, des Weiteren glaube ich das es gleich anfängt zu regnen, na ja weil die wolken halt so aussehen
wa bash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 10:40   #312
mabo89
 
Dabei seit: 05/2008
Beiträge: 28

glaube ich an gott?... pfff... nicht direkt. Wobei ich trotzdem demütig bin, wenn ich in die kirche muss.

wenn es einen gott gibt, dann fällt mir spontan ein spruch ein, den ich mal "erfunden" habe.

Gott hat die Menschen geschaffen, damit diese die Welt zerstören.

WEIL, wenn es gott gibt und er allwissend ist, musste er doch wissen, dass es soweit kommt, wie es kommt?
Warum verhindert er keine kriege? warum löscht er keine bösen menschen aus? warum kümmert er sich nicht um sein spielzeug welt?
solche fragen gehen mir durch den kopf, wenn ich an gott denke...

ich habe mal eine sehr interessante dokumentaton gesehen, in der erklärt wird, dass die bibel eher ein astrologisches buch als ein glaubensbekenntnis ist. All die "Fakten" in der bibel, die geburt und den tod jesu beinhalten, kann man an den sternen erklären. außerdem weißt christus die gleichen merkmale auf, wie viele andere "messiasse (is das die mehrzahl?)" auch. Alle am 25. Dezember geboren, alle Wunder vollbracht, alle gekreuzigt und alle nach 3 Tagen wieder auferstanden von den Toten und in das Himmelreich aufgefahren.

Nachdem ich diese Dokumentation gesehen hatte, ist das bisschen restglabue, dass ich noch hatte, auch verflogen. Die menschen sind schlicht und ergreifend ein produkt der evolution und haben sich aus tieren entwickelt. Im grunde sind wir nichts anderes als tiere



lg
mabo
mabo89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 10:43   #313
Babsi18
 
Dabei seit: 05/2008
Beiträge: 26

Ich sage ehrlich: NEIN!

warum auch?

glg babsi
Babsi18 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 11:04   #314
Ex-Angel
abgemeldet
 
Dabei seit: 03/2006
Beiträge: 520

schon wieder son nen thread hatten wir nicht schon mal einen davon?


aber ich beantworte dann aber trotzdem mal die frage.
ja ich glaube an etwas, aber ob es gott ist, weiß ich nicht
Ex-Angel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 11:44   #315
evilsuperbitch
 
Dabei seit: 08/2006
Beiträge: 1.073

ich glaube an tofu.

aber hey, eigentlich glaube ich auch an gott. so manchmal, wenn ich nichts besseres zu tun habe. oder anders gesagt: manchmal, wenn es sich mir wieder aufdrängt, nicht glauben zu können. es ist vermutlich nur die katholische gehirnwäsche und die lange tradition des menschen, immer einen gott parat zu haben, sollte man einen brauchen. schließlich kommt glaube von bauklötzchen. nein, eigentlich kommt glauben vom nicht wissen, unsicher sein. und wer ist dies nicht gelegentlich. insofern ist gott und glaube ein sicherheitsnetz. eine schultüte, an die man sich klammern kann am ersten schultag, wenn man nicht weiß, was sache ist. dann schaut man rein, findet leckeres und weniger gutes, was man nicht ausstehen kann, isst das leckere, gibt dem kleinen bruder das schlechte. manche vergessen dann, dass es auch schlechtes gab, dass gott seine schattenseiten hat. hm.

also: ich glaube (manchmal), weil ich muss, nicht, weil ich will. ich brauche diesen larifari-glauben scheinbar. das ist dann mein persönliches fünf-sterne-hotel, in das ich einchecke und später wieder verlasse, ohne zu zahlen.
evilsuperbitch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 13:18   #316
Terror Incognita
 
Dabei seit: 12/2007
Beiträge: 392

Zitat:
Original von mabo89
WEIL, wenn es gott gibt und er allwissend ist, musste er doch wissen, dass es soweit kommt, wie es kommt?
Warum verhindert er keine kriege? warum löscht er keine bösen menschen aus? warum kümmert er sich nicht um sein spielzeug welt?
solche fragen gehen mir durch den kopf, wenn ich an gott denke...
In Dan Browns "Illuminati" wird diese Frage auch gestellt, der Camerlengo antwortet daraufhin (etwa, ich weiß den Wortlaut grad nicht)
"Wenn du einen Sohn hättest, und ihn Skateboard fahren lässt, würdest du ihm nicht hinterher rennen, um ihn vor Schäden zu bewahren, sondern lässt diese Schäden zu, dass er daran lernt.
Das leuchtet doch ein, oder?"

Das ist meine Antwort auf diese Frage. Man darf Gottes Existenz nicht ausschließen, nur weil es schlechtes auf der Welt gibt. Lies das alte Testament, da gibt es genug Geschichten über einen rachsüchtigen Gott.

Wenn Gott beweisbar wäre, wäre er nicht Gott. Und man kann auch die Nicht-Existenz von Gott nicht beweisen, genauso wenig wie man die Nicht-Existenz des Fliegenden Spaghetti-Monsters beweisen kann.

@Babsi: Warum nicht?

Glaube ist, wie helmchen sagte ein gutes Sicherheitsnetz. Ich halte die Existenz einer Übermacht genauso für möglich, wie deren Nicht-Existenz.

Ich habe vor etwas mehr als zwei Jahren ein Praktikum in einem Labor für Genetik gemacht. In dem Zusammenhang habe ich mich natürlich etwas mit der Materie beschäftigt und hatte auch ein sehr interessantes Gespräch mit einer Studentin (war an einer Universität)
Wir sind beide zu der Ansicht gekommen, dass diese Vielfalt, das perfekte und komplexe System, dass unser Organismus darstellt leichter durch die Existenz eines (wenn auch nur hin und wieder) eingreifenden Gottes zu erklären ist, bzw. man leichter daran glauben kann, als daran, dass es "Zufall" ist.

Wir Menschen können uns weder die Endlichkeit noch die Unendlichkeit des Universums vorstellen, ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass das alles zufall ist. Evolution ja, Mutation ja, Selektion ja, aber ich glaube da auch an einen Tick Übermacht, beweisen kann ichs nicht und ich bete auch nichts an, es ist nur eine Meinung.

Aber das Problem bei Beiden Lösungen, der Theologischen und der Naturwissenschaftlichen ist, dass der Ursprung nicht erklärt werden kann. Theologisch: Wo kommt Gott her? Naturwissenschaftlich: Wo kommt alles her?
Man kann immer weiter hinterfragen und wird deshalb nie zu einem zufrieden stellenden Ergebnis kommen.
Terror Incognita ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 13:20   #317
mabo89
 
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okay terror =) da hast du argument sehr gut ausgehebelt. Da kann ich nichts drauf erwidern =) gut gemacht... ich überlege die ganze zeit, wie diese dokumentation hieß... ich weiß es nicht mehr so genau...
mabo89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 13:24   #318
Babsi18
 
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@Babsi: Warum nicht?[/quote]

ich glaube einfach nicht an ihn... es ist schwer an jemanden zu glauben, den man noch nie gesehen hat...
ich glaube auch nicht, dass jesus blinde heilen konnte und all der blödsinn...

ich habe zuviel erlebt, als das ich noch an ihn glauben könnte...

lg babsi
Babsi18 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 13:29   #319
Terror Incognita
 
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Zitat:
Original von Babsi18
Zitat:
Original von Terror Incognita
@Babsi: Warum nicht?
ich glaube einfach nicht an ihn... es ist schwer an jemanden zu glauben, den man noch nie gesehen hat...
ich glaube auch nicht, dass jesus blinde heilen konnte und all der blödsinn...

ich habe zuviel erlebt, als das ich noch an ihn glauben könnte...

lg babsi
1. Nein, es ist schwer an jemanden zu glauben, den man gesehen hat. Es ist eigentlich unmöglich. Denn wenn man ihn gesehen hat, weiß man von dessen Existenz, dann glaubt man nicht mehr an ihn. Ich glaube ja nicht an meine Mutter. Außerdem: Wer sagt, dass dir Gott nicht scho auf der Straße begegnet ist und du ihn nur nicht erkannt hast? Wie sieht Gott denn aus? Großer Mann im Himmel, mit weißem Bart und Toga? Ich bitte dich.

2. Wieso sollte der Messias nicht das gekonnt haben, was heute Ärzten möglich ist? btw: Warum nehmen immer alle die Bibel wörtlich? Das ist ein Buch. Ein Buch mit Weisheiten/Gleichnissen, keine theologische Sachlektüre. Achja: Das ist eine Gottesversion, das heißt nichts.

3. Man kann sich alles so zurecht biegen, dass es einem in den Kram passt. Wenn etwas Gutes passiert, war es Zufall oder Glück. Wenn aber was Schlechtes passiert, schieben wir es halt Gott in die Schuhe und erklären so seine Nichtexistenz. Bravo.
Terror Incognita ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 13:33   #320
Babsi18
 
Dabei seit: 05/2008
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Zitat:
Original von Terror Incognita
Zitat:
Original von Babsi18
Zitat:
Original von Terror Incognita
@Babsi: Warum nicht?
ich glaube einfach nicht an ihn... es ist schwer an jemanden zu glauben, den man noch nie gesehen hat...
ich glaube auch nicht, dass jesus blinde heilen konnte und all der blödsinn...

ich habe zuviel erlebt, als das ich noch an ihn glauben könnte...

lg babsi
1. Nein, es ist schwer an jemanden zu glauben, den man gesehen hat. Es ist eigentlich unmöglich. Denn wenn man ihn gesehen hat, weiß man von dessen Existenz, dann glaubt man nicht mehr an ihn. Ich glaube ja nicht an meine Mutter. Außerdem: Wer sagt, dass dir Gott nicht scho auf der Straße begegnet ist und du ihn nur nicht erkannt hast? Wie sieht Gott denn aus? Großer Mann im Himmel, mit weißem Bart und Toga? Ich bitte dich.

2. Wieso sollte der Messias nicht das gekonnt haben, was heute Ärzten möglich ist? btw: Warum nehmen immer alle die Bibel wörtlich? Das ist ein Buch. Ein Buch mit Weisheiten/Gleichnissen, keine theologische Sachlektüre. Achja: Das ist eine Gottesversion, das heißt nichts.

3. Man kann sich alles so zurecht biegen, dass es einem in den Kram passt. Wenn etwas Gutes passiert, war es Zufall oder Glück. Wenn aber was Schlechtes passiert, schieben wir es halt Gott in die Schuhe und erklären so seine Nichtexistenz. Bravo.

also ich gebe dir vollkommen recht,
aber ich bleibe bei meiner Auffassung das es ihn nicht gibt.

lg
Babsi18 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2008, 13:54   #321
Terror Incognita
 
Dabei seit: 12/2007
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Zitat:
Original von Babsi18
Zitat:
Original von Terror Incognita
Zitat:
Original von Babsi18
Zitat:
Original von Terror Incognita
@Babsi: Warum nicht?
ich glaube einfach nicht an ihn... es ist schwer an jemanden zu glauben, den man noch nie gesehen hat...
ich glaube auch nicht, dass jesus blinde heilen konnte und all der blödsinn...

ich habe zuviel erlebt, als das ich noch an ihn glauben könnte...

lg babsi
1. Nein, es ist schwer an jemanden zu glauben, den man gesehen hat. Es ist eigentlich unmöglich. Denn wenn man ihn gesehen hat, weiß man von dessen Existenz, dann glaubt man nicht mehr an ihn. Ich glaube ja nicht an meine Mutter. Außerdem: Wer sagt, dass dir Gott nicht scho auf der Straße begegnet ist und du ihn nur nicht erkannt hast? Wie sieht Gott denn aus? Großer Mann im Himmel, mit weißem Bart und Toga? Ich bitte dich.

2. Wieso sollte der Messias nicht das gekonnt haben, was heute Ärzten möglich ist? btw: Warum nehmen immer alle die Bibel wörtlich? Das ist ein Buch. Ein Buch mit Weisheiten/Gleichnissen, keine theologische Sachlektüre. Achja: Das ist eine Gottesversion, das heißt nichts.

3. Man kann sich alles so zurecht biegen, dass es einem in den Kram passt. Wenn etwas Gutes passiert, war es Zufall oder Glück. Wenn aber was Schlechtes passiert, schieben wir es halt Gott in die Schuhe und erklären so seine Nichtexistenz. Bravo.

also ich gebe dir vollkommen recht,
aber ich bleibe bei meiner Auffassung das es ihn nicht gibt.

lg
Das ist deine Sache
Terror Incognita ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2008, 15:31   #322
Ryuu
 
Dabei seit: 06/2008
Beiträge: 4

also ich glaube nicht an Gott, bin kein Anhänger einer Religion etc.
im Gegenteil ich halte Religion sogar auf eine Art für sehr gefährlich.
Mag sein das der Glaube an Gott Menschen "stark" macht ich weiß es nicht genau.
Doch genau weiß ich das für diesen Gott, egal welchen Namen er auch trägt, schon viel zu viele Menschen ihr Leben gelassen haben.
Das ist schon seit Jahrhunderten so und wird immer so sein.

LG
Ryuu

PS: Gott hat mir nie geholfen das war immer ich selbst.
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Alt 02.06.2008, 16:02   #323
Roderich
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[...]
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Alt 03.06.2008, 11:31   #324
Drehrassel
 
Dabei seit: 03/2008
Beiträge: 100

zitat babsi18:"wenn aber was schlechtes passiert, schieben wir es halt gott in die schuhe und erklären so seine nicht-existenz. bravo." -

das ist eines der herrlichsten paradoxa, die ich in letzter zeit zu lesen bekommen habe! dieser persönlich pikierte ton darüber, dass sich hier die abertollsten meinungen, versatzstücke philosophischen halbwissens und frömmeliger bekenntnisse zu einer regelrechten "lebensweisheits"-kakophonie brechen, ist herzerweichend... ! danke dir, babsi, mich daran erinnert zu haben, dass "unser kopf rund ist, damit das denken die richtung wechseln kann" (francis picabia)...
Drehrassel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2008, 13:05   #325
HeinrichSpatz
 
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Beiträge: 130

Wenn Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen ist, verhalten wir uns doch wie Gott, wie soll er dort einen Fehler entdecken können?

Davon abgesehen, warum sollte sich Gott den nicht wünschen, dass die Menschen sich autonom entwickeln? Vielleicht ist das seine Absicht, wenn er existiert.
HeinrichSpatz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2008, 13:10   #326
männlich Ex Albatros
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Standard Hi Leute,

ich glaube auch an Gott, dem die Menschen menschliche Schwachheiten und Verhaltensweisen andichten, weil sie es eben aufgrund ihres beschränkten Horizontes nicht besser wissen, obwohl Gott sich überhaupt nicht erklären lassen will und mit menschlichen Überlegungen sich auch nicht erklären lässt (siehe "Fliegendes Oink" )

Gott ist nur durch den Glauben zu erfassen und das liegt auch in seiner ureigensten Absicht, weil es jedem, unabhängig von Intellekt und Begabung, möglich ist, zu glauben, wenn er denn will.

Und die nicht glauben möchten, das sind die, die sich in letzter Konsequenz dem göttlichen Willen nicht unterordnen möchten, so einfach ist das.

LG Albatros
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Alt 03.06.2008, 13:45   #327
El_Hefe
 
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aber, lieber albatros:
sicher ist glauben prinzipiell fast allen menschen möglich, aber menschen, die nicht glauben und gott angeblich nur durch den glauben erfahren können, werden nicht zu unrecht den vorzug des glaubens vor dem denken als rückschritt in die kindliche naivität sehen, in der bei den meisten menschen die religiösität erst wurzelt.

ich kann an alles mögliche glauben, aber es sollte schon bessere gründe dafür als das umfeld geben, in dem man zufällig aufwächst oder die auf einem alten buch aufgebaute vermutung, der christliche gott wolle blinden glauben.
El_Hefe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2008, 14:19   #328
männlich Ex Albatros
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Standard Lieber El,

ich wiederhole mich noch einmal. Da Gott sich nicht durch menschlichen Intellekt erfahren lassen will, wirst du mit allen Erklärungsversuchen samt und sonders scheitern. Deshalb das Wort: Den Klugen und Weisen dieser Welt hast du es verborgen. Und mit Naivität hat Glauben nun gar nichts zu tun. Das Gegenteil von Glauben ist nun mal "nicht Wissen" sondern Unglaube. Und Glaube ist eben eine Herzensangelegenheit und lässt sich nicht auf "Kindereien" reduzieren.

LG Albatros
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Alt 03.06.2008, 14:31   #329
El_Hefe
 
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Lieber Al,

Zitat:
ich wiederhole mich noch einmal. Da Gott sich nicht durch menschlichen Intellekt erfahren lassen will, wirst du mit allen Erklärungsversuchen samt und sonders scheitern.
ist ja schön, dass du weißt, was gott will und was nicht. es freut mich für dich, wenn die welt so einfach ist, dass man keinen grund für eine überzeugung braucht, auch wenn ich das weder nachvollziehen kann noch will.

Zitat:
Das Gegenteil von Glauben ist nun mal "nicht Wissen" sondern Unglaube.
das habe ich auch gar nicht bezweifelt. nur halte ich es für naiv, wenn man für dinge erklärungen findet, die völlig unfundiert sind. für die erschaffung der welt beispielsweise ist nicht "gott wars, weil es nicht anders gewesen sein kann" eine redliche antwort, sondern "ich weiß es nicht".
naiv wird es dann, wenn man die bibel wörtlich nimmt und ohne jeden grund genesis als wahrheit postuliert.
versteh das nicht als persönlichen angriff, die meisten menschen, die derartige überzeugungen haben, können nichts dafür, der grundstein wurde in der kindheit gelegt;

Zitat:
Und Glaube ist eben eine Herzensangelegenheit und lässt sich nicht auf "Kindereien" reduzieren.
"kindereien" meine ich auch nicht, kaum einem kind würde einfallen, in der bibel zu blättern, die wörtlich zu nehmen und ausgewählte befehle aus der bibel zu befolgen, andere nicht.
das kommt von den eltern. nicht nur im christentum, auch in allen anderen religionen.


p.s.: "Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen, Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?" (Betrand Russel)
El_Hefe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2008, 14:43   #330
männlich Ex Albatros
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Standard Lieber El,

Zitat:
ist ja schön, dass du weißt, was gott will und was nicht. es freut mich für dich, wenn die welt so einfach ist, dass man keinen grund für eine überzeugung braucht, auch wenn ich das weder nachvollziehen kann noch will.
Dass er das nicht will, wäre in diesem Falle ebenso Glaubenssache. Und zu sagen, es gibt keinen Gott, weil ich ihn nicht sehe und ihn mir nicht erklären kann, ist schlussendlich auch ein Glaube und ebensowenig fundiert wie das Gegenteil.

Zitat:
das habe ich auch gar nicht bezweifelt. nur halte ich es für naiv, wenn man für dinge erklärungen findet, die völlig unfundiert sind. für die erschaffung der welt beispielsweise ist nicht "gott wars, weil es nicht anders gewesen sein kann" eine redliche antwort, sondern "ich weiß es nicht".
naiv wird es dann, wenn man die bibel wörtlich nimmt und ohne jeden grund genesis als wahrheit postuliert.
Siehe oben.

Zitat:
"kindereien" meine ich auch nicht, kaum einem kind würde einfallen, in der bibel zu blättern, die wörtlich zu nehmen und ausgewählte befehle aus der bibel zu befolgen, andere nicht.
das kommt von den eltern. nicht nur im christentum, auch in allen anderen religionen.

Zitat:
p.s.: "Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen, Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?" (Betrand Russel)
Ich glaube, dass die Erde vor ca. 6 Milliarden Jahren von einem Schöpferwesen, das wir Gott nennen, erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?

LG Albatros
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