Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Geschichten und sonstiges Textwerk > Kolumnen, Briefe und Tageseinträge

Kolumnen, Briefe und Tageseinträge Eure Essays und Glossen, Briefe, Tagebücher und Reiseberichte.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 22.11.2018, 20:04   #1
weiblich akimona
 
Benutzerbild von akimona
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 8

Standard Roman: Mein Leben auf der Strasse/Einleitung

Ich weiß nicht wieso, aber mir ist in letzter Zeit schon öfter danach gewesen, den Herbst und den Winter nieder zu schreiben, den ich in München auf der Straße lebte. Klar wird ein jeder jetzt sagen, ist ja grausam, das war bestimmt eine schlimme Zeit für mich, das war es aber nicht. Klar es war kein leichtes mich in muc ganz allein ohne ein Dach über dem Kopf zu haben, oft über Tage lang ohne zu schlafen und immer wieder mit anderen und neuen Leuten zusammen zu sein. Diese Zeit aber erlebte ich als etwas Besonderes, hab da wenn ich an diese Zeit denke ganz besondere Gefühle, die sich so nicht beschreiben lassen. Und ich habe so Dinge erlebt, die ich nie erlebt hätte, ohne obdachlos zu sein.
Ich muss dazu sagen, dass ich es auch anders hätte haben können, meine Eltern gaben und geben mir immer ein zuhause, doch ich sträubte mich dagegen, ich fühlte mich überbehütet und das wollte ich einfach nimmer! Es war ganz allein mein Wunsch nach diesem Leben, dem Leben auf Münchens Straßen...
akimona ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2018, 21:25   #2
männlich Einsamkeit
Gast
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Im Süden Sachsens
Beiträge: 167

Gab es keine adäquate Zwischenlösung, sich von der Abhängigkeit zu lösen? Wieso die Entscheidung Straße?
Einsamkeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2018, 04:07   #3
männlich dr.Frankenstein
 
Benutzerbild von dr.Frankenstein
 
Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 36
Beiträge: 4.143

Lass sie doch erstmal erzählen.
dr.Frankenstein ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2018, 20:13   #4
weiblich akimona
 
Benutzerbild von akimona
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 8

Standard Eins

Ich fange mit dem Freitag an, an dem ich in Haar stationär aufgenommen wurde, ich durfte mir die Aufnahmestation sparen und konnte gleich auf die Soziotherapiestation, weil ich dort bekannt war, aber auch weil meine niedergelassene Nervenärztin selbst auf der Station gearbeitet hatte und für mich regelte, dass ich dort ein Bett bekam. Meine Mutter fuhr mich hin und war auch beim Aufnahmegespräch dabei und es wurde vereinbart, dass ich erstmal für 4 Wochen auf der Station bleiben soll um mich wieder zu stabilisieren und an mir zu arbeiten. Mir wurde angst und bange, ganze 4 Wochen hier in Haar, ich musste unwillkürlich an meine neuen Bekannten denken, Stefan und Christian, die ich in der Bahnhofsmission am Münchner Hauptbahnhof kennen lernte, wir waren uns gleich sympathisch und haben eine Nacht und einen Tag zusammen verbracht, bevor ich von der Münchner Polizei aufgegabelt wurde und mich meine Ma bei der Polizei abholte. Dort gleich noch auf dem Revier verkündet meine Mutter, die von Haar haben bei uns angerufen, die haben ab heute ein Bett für mich frei. Und ich überlegte sofort sollte ich mich darüber freuen oder aufregen? Ich wusste, dass der Haaraufenthalt anstand, ich stand seit einiger Zeit schon auf der Warteliste, am Anfang wollte ich es auch noch, irgendwie freute ich mich da auch noch drauf, aber mittlerweile war so viel passiert, hat sich so viel ereignet, dass mir das nun so gar nimmer in den Kram passte. In der letzten Zeit, bin ich immer wieder von daheim weg, rein in den Zug und ab zum Hbf in München und da waren Erlebnisse, die es echt zu schade gewesen wäre, hätte ich sie nicht erlebt. Vor allem aber das Gefühl ich gehöre dazu, dieses Gefühl habe ich zuvor noch nie verspüren dürfen und bei den Leuten von München, stand ich damals schon mal im Mittelpunkt. Doch leider wurde ich nicht nur einmal von den Polizisten aufgesammelt, länger als drei Nächte „in Freiheit“ brachte ich nie zusammen, Ma schaltete immer die Polizei ein wenn ich mal wieder auf „Trebe“ gewesen bin. Ich konnte nie verstehen, dass die einfach so damit durchkam, denn ich war schon weit über 19 Jahre und hatte auch keine richterliche Betreuung. Doch wir drehten uns beide im Kreis, sie ließ mich immer suchen und ich haute immer wieder ab.
akimona ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2018, 14:35   #5
weiblich akimona
 
Benutzerbild von akimona
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 8

Standard Zwei

Nun aber war ich in Haar und ich wusste gleich schon solange wie die meinen, halte ich bestimmt nicht aus. Mir tobte die ganze Zeit im Schädel rum, ich muss nach München, ich muss zu meinen Leuten. Ich bekam dann mein Zimmer gezeigt. Außer mir schliefen noch 3 andere mit im Zimmer, meine Ma half mir auspacken, dann rauchten wir noch eine zusammen und meine Mutter fuhr wieder nach Hause. Nun war ich allein es kochte und brodelte in mir, ich will hier nicht sein, ich will wieder nach München, doch ich schaffte es trotzdem irgendwie an diesem Abend nicht mehr nach München zu fahren, war aber ziemlich in mich gekehrt und vermied es mit anderen Patienten in Kontakt zu treten. In der Nacht, als alle schon in ihren Betten lagen, lag ich schlaflos in meinem und konnte nur noch an München und an das was ich dort erlebt habe, denken. Ich schlief dann ziemlich schlecht und mir war gleich klar, als ich in der Früh wach wurde, mich hält dort nix mehr, ich frühstücke und danach setz ich mich in die S-bahn. München ich komme! Es war eine offene Station, das Personal achtet nicht drauf wo jeder einzelne sich aufhält, deshalb war es auch für mich ein Leichtes zum Bus und dann zur S-bahn zu gelangen. Ich fühlte mich großartig, bin vor lauter Vorfreude auf das was mich erwarten wird. Die Fahrt dauerte mir daher viel zu lange. Ich fuhr mit der S-bahn genau bis Hauptbahnhof durch und ging zuerst in die Wartehalle, denn die Bahnhofsmission war um diese Zeit noch geschlossen und es war am Wahrscheinlichsten dort in der Halle jemanden von meinen Leuten anzutreffen. Doch leider hatte ich erst mal kein Glück und so machte mich allein auf den Weg in die Fußgängerzone. Ich war mir sicher, wenn erst am Abend wieder die BM offen hat, treffe ich die beiden dort an. Zum Glück war das Oktoberfest nun endlich vorbei, es war wirklich heftig wie es dort in München zuging. Ich schlenderte bis zum Marienplatz und vertrieb mir im Hugendubel meine Zeit, die Bahnhofsmission würde erst um halb 8 Uhr öffnen und Geld hatte ich kaum welches, um mich irgendwo reinzusetzen oder etwas unternehmen zu können, aber ich hatte zu dieser Zeit kaum irgendwie Geld. Essen gibt es, wenn man sich auskannte, genug. Es gab in der ganzen Stadt verteilt Organisationen, wo Essen aber auch richtige Mahlzeiten ausgegeben wurden. Wenn ich rauchen wollte, schnorrte ich mir meine Kippen zusammen und Tee konnte ich mir regelmäßig in der Bahnhofsmission abfüllen. So hatte ich so weit so gut alles was ich brauchte, nur mit dem Schlafplatz war es so eine Sache.
akimona ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2018, 08:13   #6
männlich dr.Frankenstein
 
Benutzerbild von dr.Frankenstein
 
Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 36
Beiträge: 4.143

Gefällt mir
dr.Frankenstein ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2018, 11:20   #7
weiblich akimona
 
Benutzerbild von akimona
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 8

danke, das tut mir gut!!
akimona ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2018, 15:38   #8
männlich dr.Frankenstein
 
Benutzerbild von dr.Frankenstein
 
Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 36
Beiträge: 4.143

Bitte
dr.Frankenstein ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2018, 16:56   #9
weiblich akimona
 
Benutzerbild von akimona
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 8

Standard Drei

Nach einer gewissen Zeit reichte es mir irgendwie im Hugendubel und ich fuhr gleich zum Hauptbahnhof zurück, denn ich hoffte, dass die beiden eventuell auch schon früher am Bahnhof waren, denn wir hielten uns öfter zu dritt dort auf, auch wenn wir nicht in die BM konnten. Aber sie wussten rein gar nichts von mir, wo ich steckte und was überhaupt mit mir los war, sie bekamen ja auch nicht mit, wie ich von der Polizei aufgegriffen wurde, ich war dann einfach weg und blieb es auch und dass ich nun einfach wieder da war, am Hauptbahnhof, konnten sie ja nicht ahnen. Deswegen verwunderte es mich auch nicht, dass ich sie erst mal nicht antraf! Da ich dieses mal wirklich vorsichtig sein musste, nicht dass ich gleich wieder von der Polizei aufgegriffen wurde, blieb ich nicht am Bahnhof, denn da ist die Gefahr viel größer aufgegriffen zu werden und mittlerweile fiel ich halt bei der Bullerei und auch bei dem Bahnhofspersonal echt auf! Ich meine, ich wusste ja nicht, wie schnell und wie überhaupt mich die Haarer suchen ließen, doch dass ich früher oder später gesucht wurde, war ich mir sicher, wenn die in Haar mich nicht als vermisst meldeten, dann meine Eltern! Und deshalb wollte ich kein Risiko eingehen. Aber viele Möglichkeiten gab es im Moment nicht wie ich die Zeit überbrücken hätte können, also fuhr ich nochmal zurück zum Stachus und trieb mich am Stachusrondell herum. Eigentlich wäre dort die Möglichkeit Geld zu schnorren, doch das Schnorren fiel mir alles andere als leicht, wenn es nur irgendwie ging vermied ich die Bettelei, mir war es ja schon peinlich meine Tagesration an Kippen zusammen zu betteln. Deshalb lief ich nur so herum, ohne zu wissen, was mit mir anzufangen. Ich war sehr in mich gekehrt und bekam was um mich herum alles geschah, gar nicht mit. Ich meinte gerade, ich verliere mich in mich selbst, da hörte ich, wie als wäre ich ganz weit weg, jemanden „Monika“ rufen. Erst nach dreimaligen Rufen kapierte ich, dass ich damit gemeint war, ich drehte mich um und meine Freude und Erleichterung war groß, Christian! Als ich auf ihn zulief, merkte ich, dass Christian nicht alleine war, ein etwas älterer Mann begleitete ihn. Ich schätzte ihn auf Ende dreißig, er war ziemlich groß, hatte rotblonde kurze Haare, war vollschlank und leicht einen Kopf größer als ich. Ich machte mich mit ihm bekannt und so erfuhr ich, dass er Axel hieß. Doch meine Aufmerksamkeit galt Christian, der sich natürlich Gedanken gemacht hatte, wie es mir ging und wo ich jetzt die Tage gewesen bin und ich erstattete in kurzen Sätzen Bericht. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Stefan ist, da ich annahm, die beiden hingen die Tage zusammen ab. „Du kennst doch Stefan, wenn der seine komischen 5 Minuten bekommt, dann kapselt er sich ab, dann braucht er Zeit für sich, aber ich bin mir sicher, in einer Stunde treffen wir ihn in der Bahnhofsmission, gegebenenfalls du kommst mit“, gab Chris mir zur Antwort. Christian war in meinem Alter, ob er etwas älter oder jünger war als ich, weiß ich bis heute nicht, aber das war auch nie wichtig für uns gewesen.
akimona ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2019, 08:46   #10
weiblich akimona
 
Benutzerbild von akimona
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 8

Standard Vier

Nach einer gewissen Zeit reichte es mir irgendwie im Hugendubel und ich fuhr gleich zum Hauptbahnhof zurück, denn ich hoffte, dass die beiden eventuell auch schon früher am Bahnhof waren, denn wir hielten uns öfter zu dritt dort auf, auch wenn wir nicht in die BM konnten. Aber sie wussten rein gar nichts von mir, wo ich steckte und was überhaupt mit mir los war, sie bekamen ja auch nicht mit, wie ich von der Polizei aufgegriffen wurde, ich war dann einfach weg und blieb es auch und dass ich nun einfach wieder da war, am Hauptbahnhof, konnten sie ja nicht ahnen. Deswegen verwunderte es mich auch nicht, dass ich sie erst mal nicht antraf! Da ich dieses mal wirklich vorsichtig sein musste, nicht dass ich gleich wieder von der Polizei aufgegriffen wurde, blieb ich nicht am Bahnhof, denn da ist die Gefahr viel größer aufgegriffen zu werden und mittlerweile fiel ich halt bei der Bullerei und auch bei dem Bahnhofspersonal echt auf! Ich meine, ich wusste ja nicht, wie schnell und wie überhaupt mich die Haarer suchen ließen, doch dass ich früher oder später gesucht wurde, war ich mir sicher, wenn die in Haar mich nicht als vermisst meldeten, dann meine Eltern! Und deshalb wollte ich kein Risiko eingehen. Aber viele Möglichkeiten gab es im Moment nicht wie ich die Zeit überbrücken hätte können, also fuhr ich nochmal zurück zum Stachus und trieb mich am Stachusrondell herum. Eigentlich wäre dort die Möglichkeit Geld zu schnorren, doch das Schnorren fiel mir alles andere als leicht, wenn es nur irgendwie ging vermied ich die Bettelei, mir war es ja schon peinlich meine Tagesration an Kippen zusammen zu betteln. Deshalb lief ich nur so herum, ohne zu wissen, was mit mir anzufangen. Ich war sehr in mich gekehrt und bekam was um mich herum alles geschah, gar nicht mit. Ich meinte gerade, ich verliere mich in mich selbst, da hörte ich, wie als wäre ich ganz weit weg, jemanden „Monika“ rufen. Erst nach dreimaligen Rufen kapierte ich, dass ich damit gemeint war, ich drehte mich um und meine Freude und Erleichterung war groß, Christian! Als ich auf ihn zulief, merkte ich, dass Christian nicht alleine war, ein etwas älterer Mann begleitete ihn. Ich schätzte ihn auf Ende dreißig, er war ziemlich groß, hatte rotblonde kurze Haare, war vollschlank und leicht einen Kopf größer als ich. Ich machte mich mit ihm bekannt und so erfuhr ich, dass er Axel hieß. Doch meine Aufmerksamkeit galt Christian, der sich natürlich Gedanken gemacht hatte, wie es mir ging und wo ich jetzt die Tage gewesen bin und ich erstattete in kurzen Sätzen Bericht. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Stefan ist, da ich annahm, die beiden hingen die Tage zusammen ab. „Du kennst doch Stefan, wenn der seine komischen 5 Minuten bekommt, dann kapselt er sich ab, dann braucht er Zeit für sich, aber ich bin mir sicher, in einer Stunde treffen wir ihn in der Bahnhofsmission, gegebenenfalls du kommst mit“, gab Chris mir zur Antwort. Christian war in meinem Alter, ob er etwas älter oder jünger war als ich, weiß ich bis heute nicht, aber das war auch nie wichtig für uns gewesen. Christian war eher ein dunkler Typ, hatte einen Schnauzbart und dunkle Haare, die Größe war ziemlich die gleiche die auch Axel hatte, doch seine Art war fröhlicher als wie die von Stefan, der immer mehr in sich gezogen war, Christian musste zu allem seinen Senf dazu zu geben, aber ich mochte seine Art irgendwie sehr.
akimona ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2019, 20:16   #11
weiblich akimona
 
Benutzerbild von akimona
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Bayern
Alter: 35
Beiträge: 8

Standard Fünf

Wir kamen genau zur Bahnhofsmission, als diese gerade aufgesperrt wurde.Heute hatten wir Glück und es gab belegte Semmeln, was nicht oft der Fall war, Standard waren Tee und Margarine oder Schmalzbrote. Nur wenn sie Spenden bekamen, gab es dann so einen Luxus. Also erst mal die Teeflasche auffüllen lassen und dann zwei von den leckeren Semmeln schmecken lassen. Wir saßen fast eine Stunde, bis Stefan kam, er sah abgekämpft aus und bemerkte mich zuerst nicht, aber als er mich bemerkte, strahlte sein Gesicht, die Freude war auf beiden Seiten! Dann ging es nochmal von vorne los, ich erzählte Stefan, warum ich solange weg war und dass ich nun echt aufpassen muss, weil die mich bestimmt suchen, am Besten wäre es wir hielten uns nicht am Hauptbahnhof auf, nachdem die Bahnhofsmission zu machte, aber Stefan sah den Ernst der Lage nicht. Wir waren zwar dann, nachdem sie geschlossen hatten, erst mal an den Stachus gefahren, aber irgendwann meinte Stefan, er will an den HBF retour, mir war echt nicht wohl beidem Gedanken, aber ließ mich letztendlich doch überreden, weil ich nicht allein abhängen wollte, doch ich blieb an der Sache dran, dass ich die Drei solange nervte, bis wir vier uns einigten: „Gut, fahren wir halt zum Flughafen raus.“ Als hätte ich es geahnt, dass es kam wie es kommen musste, wir liefen genau einem Polizisten, der mich kannte, in die Arme und der hielt mich fest. „ Hallo Monika, na bist du wieder stiften gegangen? Du kommst gleich mit mir auf die Wache und ich will prüfen ob du wieder als vermisst bei uns in den Akten stehst.“ „ Wie bitte? Hey, ich bin fast 20 ich kann tun und lassen was ich will! Und nun will ich mit Stefan weiter ziehen, ich bin volljährig!“, gab ich zurück. Aber es half alles nichts, ich musste mit ihm mit, ich krallte mich an Stefan fest, der mich auch nicht los ließ, so liefen wir beide in der Wache ein, Stefan wollte mir helfen, wollte mich retten, aber letztendlich, wurden wir von den Polizisten getrennt und sie katapultierten Stefan wieder hinaus und ich musste bleiben. Es kam dann schnell raus, dass ich aus Haar abgehauen war und dass ich möglichst problemlos zurückgeführt werden sollte. Es wurde mit meiner Mutter telefoniert und so kam es, dass vereinbart wurde, dass mich meine Ma und mein Bruder holen würden und mich nach Haar fahren würden. Ich fragte die Polizisten wieso ich immer wieder aufgegriffen werden durfte, immerhin ging ich auf die Zwanzig zu. „ Soweit wir wissen hat deine Mutter die Vormundschaft für dich und somit darf sie das sehr wohl!“ „Aber das stimmt doch gar nicht, da liegt eine falsche Information vor!
akimona ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für Roman: Mein Leben auf der Strasse/Einleitung

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Der Zwerg - Einleitung Thodd Geschichten, Märchen und Legenden 0 13.05.2016 23:11
Einleitung zum Eigentod Ralfchen Geschichten, Märchen und Legenden 18 06.03.2015 22:39
Mein Leben Issevi Philosophisches und Nachdenkliches 0 29.01.2015 22:23
Mein Roman Ex-Poesieger Philosophisches und Nachdenkliches 5 07.03.2014 13:07
mein erster roman angels tears Geschichten, Märchen und Legenden 2 13.07.2009 22:20


Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.