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Alt 10.04.2015, 18:05   #1
männlich ganter
 
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Standard Walser - Dreizehntes Kapitel

Ich lese dieses Buch oft nachts wenn ich aufwache. Lese dann einen Brief, oder nur einen halben. Der sprachliche Rhythmus trägt mich dann meist wieder in die nächste Schlaf-Phase, angereichert mit Gedankenketten und Gedankensprüngen, die irgendwie neutral tiefgründig wie nichtssagend auf mich wirken. -ganter-
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Alt 10.04.2015, 21:07   #2
Thing
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Hallo, ganter -

ich hätte für die nicht hundertprozentig belesenen User zumindest

Martin Walser: "Das dreizehnte Kapitel"
geschrieben, denn das ist der korrekte Titel des Briefromans.
Es hätte ein Werk von Robert Walser gemeint sein können, das mehr als dreizehn Kapitel oder dreizehn Kapitel hat.
Ob er sowas schrieb, weiß ich nicht.

LG
Thing
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Alt 11.04.2015, 08:17   #3
männlich ganter
 
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Beiträge: 1.690

Standard Distanzierter Austausch von Gefühlen

Die von Dir angeführte Formalie werde ich künftig beachten.
Wie siehst Du denn Martin Walsers Spätwerk, oder hast Du Dich
noch nicht näher damit beschäftigt? Dem Robert hätte ich
ähnliches auch zugetraut. Martin, scheint mir, nähert sich
Robert an.
Stark erinnert hat mich der „Briefroman“ an einen Bestseller vor
einigen Jahren aus den USA: Nicholson Bakers „VOX“.
-ganter-
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Alt 19.05.2015, 13:16   #4
männlich ganter
 
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Standard Eindrücke, die Leser besser für sich behalten

In Martin Walsers „Das dreizehnte Kapitel“ teilt die iPhone-Senderin ihrem Korrespondenzpartner Intimes über ihren Ehemann Korbinian mit. Auch, dass sie ein Buch gelesen habe ohne es diesem zu sagen, in dem sie und Korbinian vorkommen. Später Korbinians Geständnis, er habe jenes Buch gelesen, ihr aber nichts gesagt, um sie nicht zu verletzen. Sie gesteht ihr Lesen nicht.
Warum? Weil beide zu unterschiedlichen Interpretationen des Gelesenen gekommen sind; Auslegungen von denen sie meinen, sie könnten den anderen schmerzen.

Ich finde auch Lesen ist eine sehr individuelle Angelegenheit, bei der die Deutungshoheit jeder für sich hat.

-ganter-
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