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Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

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Alt 06.10.2016, 23:04   #100
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Standard Das Geldwert-Paradoxon

Gerne glauben wir, dass der Goldpreis steigt,
weil Gold an Wert gewinnt oder gar seltener wird.

Die Realität sieht allerdings etwas anders aus:
“Das Geld wird, ganz einfach, immer weniger wert."

Daher sollte man sich den Weg in die nächste Weltwirtschaftskrise in etwa so vorstellen:

“Dollar und Euro sind längst gemeinsam vom Hochhaus gesprungen.
Die Frage ist jetzt nur noch, wer von beiden zuerst aufschlägt.”

Anmerkung:
Da kommt dem Begriff "Rettungsschirm" doch endlich mal eine reale Bedeutung zu.

Quellen:
Bundes-Staatsschulden-Uhr, Link: http://www.staatsschuldenuhr.de/ (Euro)
US-National-Debt-Clock, Link: http://www.usdebtclock.org/ (Dollar)

(der gesamte Kommentar stammt aus einem Vortrag zum Thema "Zinsgeld-System", "Schulden-Spirale", o.ä., den Namen des Titels oder Vortragender weiß ich leider nicht mehr)
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Alt 06.10.2016, 23:36   #101
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Soll das heißen, dass die Führenden im Staate gebildete Bürger als ein unliebsames Übel ansehen, das ihnen zum Klotz am Bein geworden ist und deshalb eingedämmt gehört?

Und sie trotzdem Tag für Tag davon reden, dass wir mehr in die Bildung investieren müssen?

Paradox!
Also wirklich, Ilka-Maria, wie kommst Du denn auf sowas? Du hast doch wohl nicht etwa dieses Video schon gesehen? Link: https://www.youtube.com/watch?v=M9pbKUlynGQ (dauert nur knapp 3 Min.)
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Alt 07.10.2016, 08:46   #102
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Standard Das "Coca Cola"-Paradoxon

Wer kennt sie nicht? “Coca Cola” und “Fanta” gehören wohl zu den meistgetrunkenen und bekanntesten Erfrischungdgetränken in Deutschland. Es ist paradox, dass noch nicht mal auf Wikipedia.de, auch nur im geringsten, etwas über die dunkle Vergangenheit dieses Konzerns in Deutschland, während der Nazi-Zeit erwähnt wird.

Aber damit nicht genug. Die “Coca Cola Company” feierte nicht nur im vergangenen Jahr die “Guten, alten Tage”* der Gründungszeit von “Fanta”. Wissen die meisten Deutsche überhaupt, dass sich in diesem Jahr ein "Nazi-Sommermärchen" seinen 80-jährigen Jahrestag feiert?**
Unter dem Slogan “Ein Volk, ein Reich, ein Getränk.” (Link zum Plakat: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com...a7642b0fb8.jpg) wurden 1936 in Berlin die XI. Olympischen Spiele ausgetragen.

“Fanta”, Kurzname aus dem Wort “Fantasy” wurde 1940 erfunden, weil in Deuschland durch den Kriegsausbruch im Jahr 1939 die Rohstoffe für “Coca Cola” knapp wurden.

Die “Coca Cola Company” schweigt sich natürlich gerne zu ihren glorreichen Geschäften mit dem Nazi-Regime aus. Logisch, das könnte ja dem Geschäft und dem Image schaden.


Zusatz-Informationen:

„Cola und Hakenkreuze – Das Nazi-Sommermärchen“, Link: https://marcuskluge.wordpress.com/20...n-spiele-1936/

„Fanta feiert und verharmlost Nazi-Zeit”, Link: https://www.buzzfeed.com/sebastianfi...1XZ#.pqKprvG1Y

Einen sehenswerten “Coke-Zero”-Werbespot habe ich bei der Recherche auch entdeckt, über den man, in der Tat, mal etwas länger nachdenken sollte. Link: https://www.youtube.com/watch?v=YMy-VrRONxw
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Alt 07.10.2016, 13:47   #103
Thing
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"Eisgekühltes Coca Cola" -

das erste Mal trank ich Coca-Cola nach meiner ersten Mandeloperation.
Meine Mutter ging mit mir (meinen Halsschmerz mitleidend) in das Café am Ende der Straße und ich durfte mir zum ertstenmal etwas a u s w ä h l e n !
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Alt 07.10.2016, 18:09   #104
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Du beziehst deine Informationen nicht wirklich aus dem ZDF Programm? -.-

Liebe, - Leandra.
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Alt 07.10.2016, 18:45   #105
Thing
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Zitat:
Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
Du beziehst deine Informationen nicht wirklich aus dem ZDF Programm? -.-

Liebe, - Leandra.
Welch ein Unsinn!
Aber paradox ist es.
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Alt 07.10.2016, 21:00   #106
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Standard Das "US-Wahlen"-Paradoxon

Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
" ... und ich durfte mir zum ertstenmal etwas a u s w ä h l e n !"
Danke für das Stichwort “a u s w ä h l e n”, Thing. Da muss ich doch gleich an die US-Wahlen denken.

Das Thema “US-amerikanische Präsidentschaftswahlen” kommt nämlich, so langsam aber sicher, zum Höhepukt seiner Absurdität. Die US-Bevölkerung betitelt “Hillary Clinton” nur noch “Liary”, “Killary” oder “Healthless Hillary”, und für “Donald Trump” kursiert nach “Donald Duck” und “Donald Dump” jetzt der Spitzname “Amnesty Don” durch die Medien, weil er seine Ausführungen ständig mit “Many people are saying ...” beginnt.
Nachdem es vorher wochenlang darum ging, ob Hillary Clinton nun “wirklich” sterbenskrank ist, oder Donald Trump vielleicht nicht doch ein Rassist und Frauenhasser ist, hat die US-amerikanische Bevölkerung jetzt ihre neuen “Drömmelchen” entdeckt. Zum einen die Steuererklärungen von “Donald Trump”, und zum anderen die alles entscheidenen Frage, ob “Hillary Clinton” bei der “Presidential Debate”, mit Mikrofon und Ohrhörern, verdrahtet war.

In Deutschland eschoffiert man sich derweilen weiter über die Aussagen von “Donald Trump” und singt das “Hillary”-Loblied, während die “Clinton”-Vorgängerregierung (Obama-Democracy), munter und lustig, in Syrien den 3. Weltkrieg anfacht, nachdem Washington die diplomatischen Beziehungen (im Syrien-Konflikt) zu Moskau abgebrochen hat. Das deutsche Volk diskutiert über "AfD- und EU-Ausländerhass" und mehr "europäische Sicherheit", während die Bundesregierung wieder Werbung für den Militärdienst in Schulen macht - ganz ohne Hintergedanken natürlich.

Na, wenn das mal nicht so richtig schön paradox ist!
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Alt 07.10.2016, 21:06   #107
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Standard Netter Kommentar!

Zitat:
Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
Du beziehst deine Informationen nicht wirklich aus dem ZDF Programm?
Danke für den Kommentar, Leandra.

Paradox ist in der Tat, dass ich aus den öffentlichen Medien fast nur noch Nachrichten aufgreife, um sie kritisch zu hinterfragen, bzw. Informationen zu Themen suche, die diese Medien gerne meiden oder ganz verschweigen. Zwischen den Zeilen zu lesen hilft dann auch nicht mehr, denn zwischen "nix" und "nix" steht eben "gar nix".

Geändert von opi50 (07.10.2016 um 22:12 Uhr)
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Alt 08.10.2016, 06:57   #108
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Standard Das Mutterschutz-Paradoxon

Die moderne Zivilisation der westlichen Welt hat sich sozusagen selbst übertroffen. Die Frontkämpfer von Tierschutzvereinen und -verbänden haben es mittlerweile zu weitaus besseren Lebensbedingungen für unsere Haustiere (speziell Hunde und Katzen) gebracht, als für unsere Kinder. Bei bester Haltung, Pflege und Ernährung werden Hunde und Katzen mittlerweile bis zu 15, oder gar über 20 Jahre alt. Je nach Art und Rasse dürfen sie allerdings nicht vor 8, 10 oder 12 Wochen von ihren Muttertieren getrennt werden. Tierzüchter werden sogar bei Verstoß gegen diese “Gesetze” bestraft. All das ist sicher sehr lobenswert und auch richtig.
Überträgt man diese tierverbundene Fürsorglichkeit allerdings auf den Menschen, dessen mittleres Sterbealter bei 75 bis 80 Jahren liegt, stellt man leider fest, dass Mütter ebenfalls, laut Gesetz, nach 8 bis 12 Wochen von ihren Kindern getrennt werden können.
Eine rein rechnerische Übertragung des prozentualen “Jungtierschutzes” auf den Menschen (bezogen auf das Sterbealter), resultiert in Zeiträumen von bis zu 60 Wochen, den eine Mutter mit ihrem Kind verbringen dürfte, ohne von ihm getrennt werden zu kónnen, vor allem aber auch dann, wenn sie es sich aus finanziellen Gründen “eben nicht” leisten kann. Pardon, aber irgendwas läuft da doch völlig schief.

Auch alleine schon der Vergleich des Entwicklungsstandes dieser vierbeinigen Freunde, wenn sie von ihren Muttertieren getrennt werden dürfen, steht doch mit dem Entwicklungsstand einen 8- oder 12-wöchigen Säuglings in keinem Verhältnis, bzw. widerspricht “jeder” Logik. Warum also müssen Mütter schon nach so kurzer Zeit wieder einer, meist stumpfsinnigen, dafür aber anstrengenden, Arbeit nachgehen?

Warum ist auch das Vokabular so verdreht? Bei Tieren redet man vom Schutz der “Jungtiere”, “Welpen” und “Jungkätzchen”, beim Menschen aber von “Mutterschutz” oder “Erziehugsurlaub”. Warum geht es beim Menschen nicht genauso um den Schutz des Neugeborenen, wie bei einem Haustier?
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Alt 09.10.2016, 07:21   #109
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Standard Das Zauberwürfel-Paradoxon

Die Geschichte des 3x3x3 Rubik´s Zauberwürels ist ebenso spannend und interessant, wie paradox.

Erno Rubik, der Erfinder des 3x3x3 Zauberwürfels (Rubik´s Cube), hat das 3D-Puzzle 1974 patentieren lassen und Ende der 70er, ohne Lösunng, auf den Markt gebracht. Es hat Jahre gedauert, bis die ersten Lösungen, meist von Mathematikern, auf dem Markt gebracht wurden. In Deutschland hat z.B. die Zeitschrift “Der Spiegel” erst im Jahr 1981 einen der ersten, allgemeingültigen Lösungswege veröffentlicht.*

In den knapp 30 Folgejahren wurde dann, wie besseren, immer weiter an optimierten Lösungsverfahren herumgetüftelt und es wurde u.a. auch das “Speed Cubing” (schnellstmögliches Lösen des Zauberwürfels) erfunden sowie eine “World Cube Association” gegründet.

Dann, im Jahr 2010 wurde der sogenannten “Gottes-Algorythmus” entdeckt**, der einen Zuberwürfel, mit seinen über 43.252.003.274.489.856.000 (über 43 Quadrillionen) möglichen, verdrehten Positionen, mit maximal 20 Zügen wieder in seine Ausgangsposition zurückbringen kann.

Das mittlerweile über 40 Jahre alte Dreh-Spielzeug lässt die Menschheit aber ganz und gar nicht in Ruhe. Während menschliche “Speed Cuber”, mit blitzschnellen Fingertricks, den Würfel bereits in weniger als 5 Sekunden*** lösen können, hat es jetzt sogar ein Roboter auf einen “Guinness-Book-Rekord” von unter 1 Sekunde gebracht**** - einfach irre!

Wer jemals einen Rubik´s-Zauberwürfel in der Hand hatte und versucht hat, ihn zu lösen, weiß wahrscheinlich, wovon ich rede. Denn wie weit würde ein Normalsterblicher mit 5 oder gar nur 1 Sekunde bei seinem Lösungsversuch wohl kommen?

Umso paradoxer ist allerdings, dass es nach wie vor, außer über “Gruppen von Leuten” (meist Mathematiker), keinerlei dokumentierte Hinweise auf Einzelpersonen gibt, die den Zauberwürfel selbständig, ohne jegliche Hilfsmittel wie Algorythmen oder Rechenprogramme, lösen konnten.

Quellen:
* Link: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14319775.html
** Link: http://www.n-tv.de/wissen/20-Zuege-r...le1239816.html
*** Link: https://www.youtube.com/watch?v=vh0W8E4cNkQ
**** Link: https://www.youtube.com/watch?v=by1yz7Toick
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Alt 10.10.2016, 11:33   #110
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Standard Das “Bayer-Monsanto”-Paradoxon

Es scheint offenbar beschlossene Sache zu sein: "Bayer kauft Monsanto" – für ca. 60 Milliarden Euro.

Jetzt fragt man sich doch ernsthaft, welche Wege ein deutscher Chemie-Konzern mit der Übernahme eines solchen “Vorzeigeunternehmens” übelsten Charakters anstrebt?
Denn Monsanto hat in seiner gut 100-jahrigen Firmen-Vergangenheit nur durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht.

- künstlicher Süßstoff “Saccharin” (wird vielerorts als krebserzeugend eingestuft)
- Entlaubungsmittel “Agent Orange” (Einsatz im Vietnamkrieg)
- genmanipuliertes Saatgut (samt daraus abgeleiteter Patent- und Lizensmissbrauch)
- krebserzeugende Pflanzenschutzmittel (z.B. Glyphosat/Roundup, aktueller EU-Zulassungsstreitfall)

Dies sind allerdings nur einige, der medien-bekannten “Highlights” aus der Geschichte dieses "bekannten" Unternehmens. Dass gerade ein deutsches Großunternehmen diesen Konzern übernimmt, dem international u.a. auch kriminelle Machenschaften in der Agrarwirtschaft vorgeworfen werden, ist nicht nur paradox, sondern ein Widerspruch gegen jede Vernunft gesunder Unternehmenspolitik.

Sollten sich irgendwann, vielleicht auch erst in Jahrzehnten, Schadensersatzansprüche aus diesem, auf Genmanipulation basierenden, Giftküche-Geschäft ableiten, könnte dies der deutschen Industrie ganz erheblichen Schaden zufügen. Auch der Steuerzahler dürfte mal wieder begeistert sein, wenn es dann heißt, der Konzern müsse schließlich gerettet werden. Was für ein Horror-Szenario - leider aber nicht ganz abwegig.
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Alt 10.10.2016, 12:11   #111
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Standard Das Meinungsfreiheits-Paradoxon

"Die schlaue Art Menschen passiv und folgsam zu halten ist,
das Spektrum akzeptabler Meinungen streng zu begrenzen,
aber innerhalb dieses Spektrums lebhafte Unterhaltungen zu erlauben."
(Noam Chomsky, *1928)
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Alt 10.10.2016, 14:01   #112
Thing
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Zitat:
Zitat von opi50 Beitrag anzeigen
Es scheint offenbar beschlossene Sache zu sein: "Bayer kauft Monsanto" – für ca. 60 Milliarden Euro.

Jetzt fragt man sich doch ernsthaft, welche Wege ein deutscher Chemie-Konzern mit der Übernahme eines solchen “Vorzeigeunternehmens” übelsten Charakters anstrebt?
Denn Monsanto hat in seiner gut 100-jahrigen Firmen-Vergangenheit nur durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht.

- künstlicher Süßstoff “Saccharin” (wird vielerorts als krebserzeugend eingestuft)
- Entlaubungsmittel “Agent Orange” (Einsatz im Vietnamkrieg)
- genmanipuliertes Saatgut (samt daraus abgeleiteter Patent- und Lizensmissbrauch)
- krebserzeugende Pflanzenschutzmittel (z.B. Glyphosat/Roundup, aktueller EU-Zulassungsstreitfall)

Dies sind allerdings nur einige, der medien-bekannten “Highlights” aus der Geschichte dieses "bekannten" Unternehmens. Dass gerade ein deutsches Großunternehmen diesen Konzern übernimmt, dem international u.a. auch kriminelle Machenschaften in der Agrarwirtschaft vorgeworfen werden, ist nicht nur paradox, sondern ein Widerspruch gegen jede Vernunft gesunder Unternehmenspolitik.

Sollten sich irgendwann, vielleicht auch erst in Jahrzehnten, Schadensersatzansprüche aus diesem, auf Genmanipulation basierenden, Giftküche-Geschäft ableiten, könnte dies der deutschen Industrie ganz erheblichen Schaden zufügen. Auch der Steuerzahler dürfte mal wieder begeistert sein, wenn es dann heißt, der Konzern müsse schließlich gerettet werden. Was für ein Horror-Szenario - leider aber nicht ganz abwegig.
Schreckenerregende Vorstellung: Bayer arbeitet wie Monsanto.
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Alt 10.10.2016, 14:13   #113
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Ist doch egal wer wen kauft. Thing hat da schon recht. Nicht der Rede wert. Und die Menschen sind eh' zu dumm um zu verstehen. Sowohl Akademiker oder nicht.

MfG.

Edit: Du verstehst nicht wirklich wie die Welt funktioniert lieber opi.
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Alt 10.10.2016, 18:08   #114
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Schreckenerregende Vorstellung: Bayer arbeitet wie Monsanto.
Danke für den Kommentar, aber das meinte ich nicht, Thing.

Der Bayer-Konzern hat doch offensichtlich schon genug Probleme mit seinen eigenen Aktivitäten (Aktie fiel seit Nov '15 bis Okt ´16 von 127 auf ca. 90 Euro). Daher bezweifle ich nur, dass die Übernahme von Monsanto eine gute Idee war (meine Meinung).
Dass Chemie- und Pharmakonzerne alle ähnlich arbeiten steht außer Frage. Sehr fraglich ist allerdings, ob gerade die Übernahme des Konzerns Monsanto sinnvoll ist? Zumal Bayer sich jetzt schon dahingehend positioniert hat, der EU nicht das genmanipulierte Saatgut aufzwängen zu wollen.

Daher sehe ich es zumindest nicht ganz so einfach, wie Leandra.
Zitat:
Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
Ist doch egal wer wen kauft.
Auch die jüngsten Beispiele, in denen z.B. "Volkswagen", "Bosch" und die "Deutsche Bank" in Milliardenhöhe verklagt wurden, zeigen doch recht deutlich, mit welchen Mitteln in Finanz- und Wirtschaftskriegen gekämpft wird, und Bayer ist immerhin einer der größten, deutschen Industriekonzerne.

Geändert von opi50 (10.10.2016 um 19:24 Uhr)
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Alt 10.10.2016, 18:28   #115
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Zitat:
Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
Edit: Du verstehst nicht wirklich wie die Welt funktioniert lieber opi.
Das ist sicher richtig, Leandra, deshalb arbeite ich kontinuierlich daran, etwas dazuzulernen.
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Alt 10.10.2016, 19:27   #116
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Zitat:
Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
... die Menschen sind eh' zu dumm um zu verstehen. Sowohl Akademiker oder nicht.
Das halte ich für eine Fehleinschätzung. Die Menschen sind nicht zu dumm, um zu verstehen. Ihre Entscheidungen und Handlungen sind jedoch oft töricht, weil sie sich trotz besseren Wissens von ihren Wünschen leiten lassen, also Emotion vor Ratio stellen und hoffen, dass die Sache schon gut gehen wird. Der Mensch ist nämlich nicht nur ein Verstandestier, sondern auch ein Spieler.
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Alt 11.10.2016, 19:02   #117
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Standard Das Elektroauto-Paradoxon

Die neuste Ankündigung, Benzin- und Dieselautos bis zum Jahr 2030 verbieten zu wollen, entbehrt, meiner Meinung nach, nicht nur jeglicher Grundlage. Sie ist einfach nur paradox.

In Deutschland gibt es derzeit 45 Millionen zugelassene PKWs*, die durchschnittlich 15.000 km im Jahr fahren. E-Autos verbrauchen laut Herstellern 15 Kwh, laut Tests eher 25 KWh auf 100 km, also ca. 20 KWh im Durchschnitt. Man kann so recht einfach den Netto-Jahres-Strombedarf für E-Autos berechnen und kommt auf 20 KWh * 150 * 45.000.000 = 135.000.000.000 KWh = 135 Terawattstunden (TWh). Beste Batterien (Li-Ion, aber keine Autobatterien) haben einen Wirkungsrad von 85%, wodurch der Tank-Strom also weit über 160 TWh liegen dürfte. Wohlbemerkt, wir reden hier nur von einem reinen, “zusätzlichen” Strombedarf für E-Autos (PKWs), der Nutz- und Lastfahrzeuge noch gar nicht berücksichtigt. Stromtransport- und Transformationsverluste zu den “Ladestationen” sind auch recht hoch und ebenfalls noch nicht berücksichtigt.

2015 lag der gesamte Stromverbrauch in Deutschland bei 530 TWh**. D.h., aus heutiger Sicht bräuchte man alleine 160/530 * 100% = 30% des Brauchstroms nur für E-Autos, während nach wie vor 15% des Stroms in Deutschland aus Kernenergie stammt. Aus der will man jedoch bis ins Jahr 2020 aussteigen, nur weiß leider auch dabei noch niemand, wie das genau funktionieren soll.

Wo soll also bitte der Strom für all diese E-Autos herkommen? Die europäischen Nachbarn werden doch, anzunehmenderweise, vor der gleichen Problematik stehen und nicht mehr so bereitwillig und günstig ihren Strom nach Deutschland exportieren.

Nur mal zum Vergleich: Die durchschnittliche Leistung der “größeren”, abgeschalteten AKWs in Deutschland lag bei ca. 10 TWh pro Jahr (je AKW). Alleine davon müsste man also mindestens 16 Stück wieder in Betrieb nehmen. Geht aber leider nicht, denn selbst die Summe aller stillgelegten AKWs könnte die benötigten 160 TWh nicht bereitstellen.***
Also doch besser gleich ein paar neue AKWs bauen? Und alles nur, um E-Autos zu “laden”?

“Aber die E-Autos sind doch so sauber, weil da ja kein Abgas rauskommt.” Dazu fällt mir nur der allessagende Spruch “Wozu brauchen wir eigentlich Atomkrafterke? Der Strom kommt doch aus der Steckdose!” ein. Er ist zwar schon etwas älter, scheint aber an Aktualität nicht wirklich viel verloren zu haben.

Quellen:
* Link: https://de.statista.com/statistik/da...n-deutschland/
** Link: https://de.statista.com/statistik/da...and-seit-1999/
*** Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...d#cite_note-10
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Alt 11.10.2016, 20:10   #118
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Zitat:
Zitat von opi50 Beitrag anzeigen
Die neuste Ankündigung, Benzin- und Dieselautos bis zum Jahr 2030 verbieten zu wollen, entbehrt, meiner Meinung nach, nicht nur jeglicher Grundlage. Sie ist einfach nur paradox.
Das ist den Politikern egal, wenn sie es für notwendig halten, die Autohersteller zu unterstützen. Wenn der Verbaucher nicht mitmachen will, wird er eben zu seinem "Glück" gezwungen. Ich habe in den letzten fünf Jahren einige vereinzelt aufgestellte Stromzapfsäulen gesehen, nur an einem Standort mehrere nebeneinander (Berlin), aber nur ein einziges Auto, das an einer solchen Säule aufgetankt wurde. E-Auto, Biosprit, Feinstaubplakette ... Gängelei, wohin man schaut. Während die Flüge und der Dreck, der von oben kommt, von Jahr zu Jahr zunehmen. Aber das ist offensichtlich eine andere Baustelle.
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Alt 11.10.2016, 20:34   #119
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Das ist den Politikern egal, wenn sie es für notwendig halten, die Autohersteller zu unterstützen. Wenn der Verbaucher nicht mitmachen will, wird er eben zu seinem "Glück" gezwungen.
Eine sehr schöne Bemerkung, Ilka-Maria. Danke!

Nach- oder gar Mitdenken macht bei soviel "Glück" auch keinen Sinn mehr.
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Alt 12.10.2016, 19:20   #120
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Standard Nur ein “Jan Böhmermann”-Paradoxon?

Der sogenannte Satiriker, Jan Böhmermann (Neo Magazin Royale, ZDF) erlebt seine mediale Daseinsberechtigung offenbar ausschließlich durch inszenierte Skandale.

Vor ca. einem halben Jahr noch, provozierte er durch sein “Schmähgedicht”, gegen den türkischen Präsidenten “Recep Tayyip Erdogan”, die Grundfesten des Rechtes auf “freie Meinungsäußerung”.*
Aber genau der gleiche Jan Böhmermann stellt sich jetzt hin und beschimpft Demonstranten, wegen ihrer “öffentlichen Meinugsäußerung” gegen Regierungsangehörige, als “Asoziale”** (3.10.2016 in Dresden).
Wie praktisch aber auch, dass die meisten, öffentlichen Medien “diesmal” mit ihm trällern, sonst würde wohl wieder unangenehm.

Ist es nicht herrlich, wenn die öffentlich-rechtlichen Medien in einer Demokratie festlegen, was “Recht auf freie Meinungsäußerung” bedeutet? Denn ob und wie der “Ton” Musik macht, das kann schließlich nicht jeder beurteilen.

Quelle:
* Link, WAZ: http://www.derwesten.de/politik/gege...d11773231.html
** Link, Huffington Post: http://www.huffingtonpost.de/2016/10..._12328234.html
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Alt 13.10.2016, 09:37   #121
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Standard Das “AfD-Linke”-Paradoxon

Der Fall: Petry-Wagenknecht

Was ist mit unseren Medien los,
schon wieder ist das Chaos groß.
Ein Doppel-Interview der FAS,
sorgt regelrecht für “Anti-Spaß”.

Die Presse sagt: Rechts-Links-Konsens,*
dabei ist das der “reinste Nonsens”.
Auch wenn´s die Frauke gerne sähe,
die Sahra kam nicht mal in ihre Nähe.**

Der sogenannte Schulterschluss,
ist schlicht und einfach “reinster Stuss”.
Schon wieder müssen wir erkennen,
wie schnell sich Lügen "Wahrheit" nennen.


Anmerkungen:
Bemerkenswert ist auch, dass weder die FAZ, noch die FAS das Doppel-Interview ins Internet gestellt hat. Sahra Wagenknecht musste es (angeblich) abschreiben lassen, um es auf ihrer Internet-Seite veröffentlichen zu können.
Wichtig! Es geht hierbei in keinster Weise darum, politische Partei für “die Linke” (Sahra Wagenknecht) oder die “AfD” (Dr. Frauke Petry) zu ergreifen, sondern ausschließlich um die Meinungs-Manipulation durch die Medien.

Quellen:
* Link: http://www.taz.de/!5340887/
** Link: http://www.sahra-wagenknecht.de/de/a...uke-petry.html
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Alt 13.10.2016, 10:00   #122
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Standard Das Pillen-Paradoxon

Wenn zu viele Pillen, uns im Stillen killen,
ist das dann wider, oder doch mit Willen?


Anmerkung:
Es ist mir natürlich klar, dass die Einnahme einger Medilamente sehr nütlich und durchaus hilfreich ist. Der Fokus liegt ausschließlich auf dem dramatischen Anstieg des jählichen Tablettenkonsums.
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Alt 13.10.2016, 19:01   #123
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Die Dosis macht das Gift, und mit der Stille meinst du eher die subtil verdeckte willentliche Einnahme. For sure. Mit der Atemdepression musst du schon selber klarkommen. Anexate - Flumazenil, Naloxon sollten das schlimmste verhindern im Notfall. Such dir lieber einen Arzt.

Edit: Alles fiktiv, no offense ;*. Jedoch stimmen die Fakten.
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Alt 13.10.2016, 20:33   #124
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Zitat:
Zitat von Leandra Beitrag anzeigen
... mit der Stille meinst du eher die subtil verdeckte willentliche Einnahme.
Danke für den Kommentar, Leandra.

Der Ausdruck "im Stillen" hat in der Tat eine sehr vielschichtige, zentrale Funktion.
- Die von dir angesprochene "subtil verdeckte, willentliche Einnahme".
- Das Verschweigen und Trivialisieren von Nebenwirkungen.
- Die private, einsame, auch heimliche Einnahme von Tabletten.
- Der zunehmende Konsum von "Anti-Depresiva" (meist "stille" Menschen).
- Das Verschweigen des Medikamentenproblems in der Öffentlichkeit.
- usw.
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Alt 13.10.2016, 21:39   #125
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Wir verstehen uns opi.

Grüße. Ich danke ebenfalls.

Leandra.
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Alt 14.10.2016, 09:42   #126
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Standard Das Bildungs-Wohlstands-Paradoxon

Zitat: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen" (Warren Buffett, *1930, US-amerikanischer Unternehmer)

Oxfam-Studie: „62 Superreiche besitzen so viel wie die halbe Welt.” – und der Trend hält an. (Artikel auf spiegel.de, 18.1.2016, Link: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...a-1072453.html)

Konsequenz: Diese Entwicklung führt automatisch zur Ausbildung einer neuen Oberklasse, einer Finanzelite (auch Hochfinanz genannt), die dafür Sorge tragen wird, dass sich ihre Untertanen, aus Gier nach Teilhabe an dieser Macht, gegenseitig in die Armut treiben.
Ein weiterer Effekt wird der Zusammenbruch des Arbeitsmarktes sein. Trotz steigender Produktivität, Industrialisierung und Automatisierung (bzw. Digitalisierung), muss immer mehr für immer weniger Geld und weniger Sozialleistungen, gearbeitet werden. Denn die immer einfältigere Deppenarbeit (durch Systembediener), ohne jeglichen Qualitätsanspruch, kann für keinen Unternehmer noch qualitativ rentabel sein, sondern nur noch quantitativ. Niedriglohnsektoren werden also auch ganz von alleine, durch „zu geringe” Gehaltsanpassungen, stetig länger werdende Arbeitszeiten und sinkenden Qualifikationsanspruch entstehen.

Das Resultat wird vielleicht erst dann deutlich werden, wenn 400 Euro-Kassierinnen im Supermerkt ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium brauchen, während die Kasse automatisch Barcodes einliest und die Kunden bargeldlos bezahlen.

Mit steigendem Wohlstand hat all dies jedenfalls nichts mehr zu tun, ebenso wenig wie mit Bildung, die sich angeblich, langfristig auszahlen soll. Und der goldene Boden des Handwerks hat sich schon lange in Beton und Zement der asiatischen Fabrikhallen verwandelt. Qualität ist einfach nichts für ein Volk von Schnäppchenjägern!

Wer kann den vielen jungen Menschen aber vor diesem Hintergrund ernsthaft einen Vorwurf aus der steigenden Motivations- und Orientierungslosigkeit machen? Ich nicht!

Geändert von opi50 (14.10.2016 um 12:33 Uhr)
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Alt 14.10.2016, 10:23   #127
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In diesem Zusammenhang ist interessant, wie der Reichtum weltweit verteilt ist.
https://www.welt.de/finanzen/article...llionaere.html

Wenn man diese Zahlen (bei denen es sich wohl um die reale Anzahl an Millionären handelt) prozentual mit der Anzahl der Bevölkerung pro Land vergleicht, ergibt sich ein wesentlich aufschlussreicheres Bild. Da liegen nämlich die Spitzenländer näher zusammen, als die obige Statistik auf den ersten Blick weismacht. Interessant ist die Prozentspalte der Veränderung, die zeigt, dass der Westen in eine gewisse Trägheit verfallen ist, während im Fernen Osten die Dynamik zunimmt.
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Alt 14.10.2016, 12:12   #128
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Wenn man diese Zahlen (bei denen es sich wohl um die reale Anzahl an Millionären handelt) prozentual mit der Anzahl der Bevölkerung pro Land vergleicht, ergibt sich ein wesentlich aufschlussreicheres Bild.
Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Hinweis (Link), Ilka-Maria.
Daraus ergibt sich in der Tat ein ganz neues Bild der Millionärsverteilung.
1. Japan: 2,14%
2. Deutschland: 1,45%
3. USA: 1,38%
4. China: 0,08%
Aber auch der derzeitige, internationale Druck, insbesondere aus den USA, auf die deutsche Ökonomie erscheint in einem ganz neuen Licht.
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Alt 14.10.2016, 12:34   #129
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Interessasnt ist auch, dass in dieser Statistik z.B. die russischen Millionäre von ca. 0,8 Mio. überhaupt nicht auftauchen.
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Alt 14.10.2016, 18:35   #130
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Interessasnt ist auch, dass in dieser Statistik z.B. die russischen Millionäre von ca. 0,8 Mio. überhaupt nicht auftauchen.
Sehr guter Ansatz, Ilka-Maria. Aber das kennen wir ja schon, spätestens seit den Olympia-Medaillenspiegeln, dass gewisse "Qualitäts"-Medien Russland gerne einfach mal weglassen. Vielleicht entspricht es auch nicht dem Werteverständnis westlischer Think-Tanks, Russland mit dem Wort "Wealth" (World Wealth Report) in Verbindung zu bringen.
Paradox erscheint daher auch die Frage nach einem neuen, kalten Kriieg.
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Alt 16.10.2016, 10:11   #131
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Die oben genannte Statistik ist nichts aussagend, sure ...


MfG.
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Alt 16.10.2016, 10:33   #132
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Zitat:
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Die oben genannte Statistik ist nichts aussagend, sure ...
Eben!
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