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Liebe, Romantik und Leidenschaft Gedichte über Liebe, Herzschmerz, Sehnsucht und Leidenschaft.

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Alt 11.08.2019, 23:11   #1
männlich Cai98
 
Dabei seit: 07/2019
Beiträge: 3

Standard Erstes Gedicht

Ich erinnere mich an die Tränen, die auf Ihrem Gesicht heruntergeschlichen sind.
Du bist nicht genug, zu hässlich, zu langweilig, zu dumm.
Aber doch, du bist mir das Gegenteil; Ich könnte dich stundenlang einfach beäugen.
Träne weggewischt, ein Kuss auf der Stirn. Alles ist ok,
aber Meine Tränen erinnern mich an Deine.

Ich erinnere mich auf unser erstes Date, die beste Zeit meines Lebens. Hab‘ mit dir geredet, erinner' mich
wie die Sonne in deine Augen geschienen ist, wie ein Bleiglasfenster,
die Schönheit dessen keiner außer Mir versteht. Ich. Das beste Wochenende meines Lebens.

Da kam das Ende, sitzen zu zweit in dem Flughafen, und weiß was ein letzter Kuss bedeutet. Das Gefühl, getrennt zu werden. Das Gefühl, nicht mehr da für Dich sein zu können. Das Gefühl, ab heute einander nur durch einen Bildschirm sehen zu können. Aber das ist ok. Das war vorher ok. Mit Dir.

Ich erinnere mich an alles von diesem Wochenende. Kein Teil von Deinem Leben bin Ich leider jetzt.
Und plötzlich bin ich froh, getrennt zu sein. 1400km getrennt. Aber das Gefühl und die Erinnerungen von Dir bleiben 0km von mir entfernt, immer da im tiefsten vom Herzen. Danke. Ich weiß, irgendwann werde ich dieses Gefühl zurück bekommen, und Du hast mir geholfen, es zu erkennen.

Meine erste Liebe, die im Ausland lebt.
Cai98 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2019, 23:25   #2
weiblich Unar die Weise
 
Benutzerbild von Unar die Weise
 
Dabei seit: 10/2016
Ort: in einem sagenhaften Haus
Alter: 37
Beiträge: 4.723

Zitat:
Zitat von Cai98 Beitrag anzeigen
Ich erinnere mich an die Tränen, die auf Ihrem Gesicht heruntergeschlichen sind.
Lieber Cai,
die Zeile finde ich wunderschön, das heruntergeschlichen finde ich sehr besonders in Verbindung mit Tränen.
Deshalb freute ich mich auf einen besonderen Text, mit schönen Metaphern.
Und...
...ganz ehrlich, ich war enttäuscht.

Mir fehlt hier erstens der Gedichtcharakter. Der Text ist ehr ein Tagebucheintrag.
Auch ist er dann sprachlich weniger gekonnt umgesetzt, mit teilweise seltsamen Satzstellungen.

Schade.
Aus dem Thema kann man sicher mehr rausholen.
Nun ist es ja dein erstes Gedicht, vielleicht holst du dir nochmal Inspiration und schaust mal bei bekannten Dichtern.
Und ja, als erstes wäre ein aussagekräftiger Titel toll.
Der sollte den Leser ja schon auf eine Spur bringen, oder ihn überraschen.
Mit erstes Gedicht kann man nix anfangen.
Darauf kannst du ja gern unter deinem Gedicht hinweisen.
Wobei ich immer nicht weiß, warum das überhaupt erwähnenswert sein soll.
Mir ist das egal, auch wenns dein hundertstes Gedicht wäre, würde ich dir schreiben, dass es mich leider nicht anspricht.

Sorry.
Liebe Grüße zur Nacht.
Unar
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2019, 23:40   #3
männlich Cai98
 
Dabei seit: 07/2019
Beiträge: 3

Zitat:
Zitat von Unar die Weise Beitrag anzeigen
Lieber Cai,
dies Zeile finde ich wunderschön, das heruntergeschlichen finde ich sehr besonders in Verbindung mit Tränen.
Deshalb freute ich mich auf einen besonderen Text, mit schönen Metaphern.
Und...
...ganz ehrlich, ich war enttäuscht.

Mir fehlt hier erstens der Gedichtcharakter. Der Text ist ehr ein Tagebucheintrag.
Auch ist er dann sprachlich weniger gekonnt umgesetzt, mit teilweise seltsamen Satzstellungen.

Schade.
Aus dem Thema kann man sicher mehr rausholen.
Nun ist es ja dein erstes Gedicht, vielleicht holst du dir nochmal Inspiration und schaust mal bei bekannten Dichtern.
Und ja, als erstes wäre ein aussagekräftiger Titel toll.
Der sollte den Leser ja schon auf eine Spur bringen, oder ihn überraschen.
Mit erstes Gedicht kann man nix anfangen.
Darauf kannst du ja gern unter deinem Gedicht hinweisen.
Wobei ich immer nicht weiß, warum das überhaupt erwähnenswert sein soll.
Mir ist das egal, auch wenns dein hundertstes Gedicht wäre, würde ich dir schreiben, dass es mich leider nicht anspricht.

Sorry.
Liebe Grüße zur Nacht.
Unar
Danke für das Feedback. Was die Sprache angeht darf das etwas "begabt" sein, denn Ich bin Engländer
Also wenn du etwas erwähnen willst dann gerne, ich möchte mein Deutsch immer bessern
Cai98 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2019, 00:00   #4
weiblich Unar die Weise
 
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Beiträge: 4.723

Ich finds ganz toll, dass du mir meine Ehrlichkeit nicht übelnimmst.
Gern beschäftige ich mich mal mit deinem Text.
Gib mir etwas Zeit.

Gute Nacht.
Unar
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2019, 00:51   #5
männlich Ralfchen
 
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Alter: 72
Beiträge: 10.599

hallo ihr beiden -

der text sollte in tagebuch verschoeben werden. der hat mit lyrik 0,00 zu tun.

vlg
r
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2019, 06:16   #6
weiblich Unar die Weise
 
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Beiträge: 4.723

Standard Tach Ralfchen.

Was hat Cai davon, wenn es verschoben wird?
Dafür sind wir ja da, damit aus dem ungeordneten Text ein Gedicht wird.
Er wollte ein Gedicht, also bekommt er es auch.
Lass uns doch zusammen Vorschläge machen.
So sieht Textarbeit aus.
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2019, 06:33   #7
weiblich Unar die Weise
 
Benutzerbild von Unar die Weise
 
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Alter: 37
Beiträge: 4.723

Ersteinmal müssen wir alles in eine Zeitform bringen.
Das Geschehen (Abschied am Flughafen) ist ja vorbei, also bietet sich die Vergangenheitsform an.
Für dein Erinnern, die Gegenwart, denn das tust du ja momentan
Dein Text, lieber Cai, hüpft von geradeeben zu gewesen.

Ausserdem möchte ich schon Sätze umstellen und aussortieren.
Sind aber alles nur Anregungen.
Vom Gedicht ists immernoch weit entfernt.


Zitat:
Zitat von Cai98 Beitrag anzeigen
Ich erinnere mich an die Tränen, die auf Ihrem Gesicht herunterschlichen.
Du bist nicht genug, zu hässlich, zu langweilig, zu dumm - hast du geflüstert.
Aber für mich warst du das Gegenteil. Ich konnte dich stundenlang einfach nur ansehen.
Die Tränen weggewischt, ein Kuss auf die Stirn gedrückt, alles war wieder ok.
(aber Meine Tränen erinnern mich an Deine.) Den Satzteil verstehe ich nicht, lass ihn doch weg.

Ich erinnere mich auf unser erstes Date, die beste Zeit meines Lebens. (Hab mit dir geredet.) Das versteht sich von selbst, glaub ich, deshalb finde ich dies nicht erwähnenswert.Ich erinnere mich wie die Sonne in deine Augen schien. Sie schillerten in mehreren Farben, wie Bleiglasfenster.
(die Schönheit dessen keiner außer Mir versteht. Ich.) Finde ich auch überflüssig.
Das beste Wochenende meines Lebens.

Da kam das Ende. Wir saßen im Flughafen.
Ein letzter Kuss. Und ich wußte, was er bedeutet.
Das Gefühl, getrennt zu werden. Das Gefühl, nicht mehr für Dich da sein zu können. Das Gefühl, ab heute einander nur durch einen Bildschirm sehen zu können. Aber das schien ok. War bereits ok. Mit Dir.

Ich erinnere mich an alles was war. Leider bin ich nicht mehr Teil deines Lebens.
Und plötzlich bin ich froh, getrennt zu sein. 1400km getrennt. Aber das Gefühl und die Erinnerungen von Dir bleiben 0km von mir entfernt, immer da im tiefsten vom Herzen. Danke. Ich weiß, irgendwann werde ich dieses Gefühl zurück bekommen, und Du hast mir geholfen, es zu erkennen.

(Meine erste Liebe,) Könnte der Titel werden. die im Ausland lebt.
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2019, 09:00   #8
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Unar die Weise Beitrag anzeigen
Erst einmal müssen wir alles in eine Zeitform bringen.
Stimmt, aber wenn schon, dann richtig, damit es nicht falsch gelernt wird. Allerdings genügt das nicht, denn der Text ist nicht nur grammatikalisch immes überarbeitungsbedürftig:

Zitat:
Ich erinnere mich an die Tränen, die auf deinem [der Text spricht das Du an, also warum ein großgeschriebenes "Ihrem"?] Gesicht heruntergeschlichen sind [unpassendes Verb, das eine völlig schiefe Metapher ergibt; Tränen fließen, perlen, rinnen, laufen etc.].
Du seist nicht genug, zu hässlich, zu langweilig, zu dumm. [nichtwörtliche Rede erfordert den Konjunktiv]
Doch mir bist du das Gegenteil [besser: für mich bist du das Gegenteil; oder: mir bedeutest du das Gegenteil], ich könnte dich stundenlang einfach [überflüssiges Füllwort, kann getrichen werden] beäugen [unpassendes Verb, das zum Lachen reizt, denn ein Mensch ist kein Vogel].
Träne weggewischt [wessen Träne, und warum im Singular?], ein Kuss auf der Stirn [auf die Stirn; hier muss es der Akkusativ sein]. [poetischer: Ich habe dir die Tränen von den Wangen gewischt und dir einen Kuss auf die Stirn gedrückt.]
Alles ist ok,
aber Meine Tränen erinnern mich an deine.
Der letzte Satz ist in seiner Aussage zu ungenau. Was will er ausdrücken?

Ich belasse es bei diesem ersten Absatz, weil mir für die Bearbeitung des gesamten Textes im Moment die Zeit fehlt. Wie Unar schrieb, ist er von Lyrik ohnehin weit entfernt. Es handelt sich schlicht und einfach um Brief- oder Tagebuch-Prosa. Vielleicht hat jemand Lust, den Text in ein Gedicht umzusetzen, wobei man sich vorher Gedanken machen sollte, ob der Tenor auf Trost oder auf einer Liebeserklärung liegen sollte oder wie man beides lyrisch ansprechend verbindet.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2019, 18:35   #9
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 21.737

Jetzt habe ich doch mal versucht, angelehnt an den Prosa-Text ein Gedicht daraus zu basteln. Da es von Cai98 inspiriert ist, möchte ich es nicht als eigenständiges Gedicht posten, sondern hier als Kommentar belassen, sozusagen als Anregung. Es ist nämlich gar nicht falsch, einen Gedanken oder ein Erlebnis erst einmal in Prosa zu verfassen und dann zu einen Gedicht "zu verdichten".

Mein Ergebnis (Korrekturvorschläge sind willkommen):

An English Boy’s First Love

Ich denke oft an das erste Date,
mein Herz sprach klar: This girl is your fate.
Du blicktest zu Boden und wichst mir aus
und sagtest, du seist eine graue Maus,
stockfade, dumm, von niemand begehrt
und eines Mannes Liebe nicht wert.

My Love, da kanntest du mich noch nicht,
ich hob mit den Händen dein Angesicht
und wischte all deine Tränen fort,
und dann - to make the long story short:
liebkoste mein Kuss dir Stirne und Mund
und nahm deinen Zweifeln jeglichen Grund.

Die andern, sahen sie’s wirklich nicht?
Für mich warst du schön wie das Sonnenlicht,
das deine Augen zum Strahlen brachte
und dich zu meiner Königin machte.
Ein Wunder war‘s, das uns innig verband,
und das nur ich, sonst niemand verstand.

Es währte nur kurz, unser trautes Glück,
dann kam der Tag, und du musstest zurück,
von England fort, weit über das Meer,
ein letzter Kuss, das Schicksal nicht fair,
das süße Erinnern ans erste Date,
als ich dich losließ am Terminal-Gate.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
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