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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 21.05.2019, 23:01   #1
männlich BladeRuner
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Berlin
Beiträge: 315

Standard Des Schlachtfelds Frieden

Obwohl Menschen ringsum sterben ,
schieben Blumen ihre Pracht ins Licht.
Unbekümmert von des Todes Scherben,
interessiert, berührt sie nicht.

Trinkt die Erde noch so viel Blut,
lacht die Sonne dennoch heiter.
Nährstoffreich, tut Pflanzen gut,
alles fließt und dreht sich weiter.

Vergessen all das Zucken ihrer Fetzen,
über Körper legt sich Sand und Zeit.
Während Lügen in den Seelen ätzen,
scheint gelöscht der Herzen Leid.
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2019, 01:05   #2
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.572

ein maxi-geiler text blady -

endlich klarheit was da läuft und die gleichgültigkeit. das sollte dieser ominöse goddchen mal lesen.

vlg
r
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2019, 12:13   #3
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.155

Lieber BladeRuner,

die ersten beiden Strophen beschreiben die Wirklichkeit wie sie ist sehr gut. Die Conclusio, die Ralfchen zieht, kann selbstredend nicht die meine sein.

Die dritte Strophe scheint mir weder eine gelungene Vertiefung der vorhergehenden Bilder zu bringen noch eine Art Schlussfolgerung oder Weitung des Blicks. Irgendwie scheint sie mir in der jetzigen Form überflüssig zu sein. Aber das mag ja an mir liegen.
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2019, 14:32   #4
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 21.733

Zitat:
Zitat von AlteLyrikerin Beitrag anzeigen
Die dritte Strophe scheint mir weder eine gelungene Vertiefung der vorhergehenden Bilder zu bringen noch eine Art Schlussfolgerung oder Weitung des Blicks.
Ich sehe in der dritten Strophe durchaus eine Schlussfolgerung. In der ersten Strophe sterben die Menschen; in der zweiten legt sich Sand (des Vergessens) über die Toten, während sich für unseren Planeten, die Sonne und die Natur nichts ändert; in der dritten wird gefolgert, dass zwar das körperliche Leiden zu Ende ist, die Qual für die (sündigen) Seelen aber fortbesteht.

Für mich ist das Gedicht rund.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2019, 14:42   #5
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.155

Liebe Ilka-Maria,

diesen Aspekt, den Du dem Text unterlegst, hatte ich nicht im Blick. Es scheint mir eine plausible Deutung zu sein, mit der die dritte Strohe eine andere Wertung erhält. Danke, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2019, 15:12   #6
männlich BladeRuner
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Berlin
Beiträge: 315

Standard Danke

Allen die gelesen haben und die ihre Meinung geäußert haben.
Die 3. Strophe stand wirklich zur Disposition und entstand noch im Nachgang.
Ilka du hast es besser erklärt, als ich es tat. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis sie zuschreiben und gleichzeitig wollte ich die ersten beiden für sich stehen lassen.
Also euch allen lieben Dank und Gruß vom Herzen Blade
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
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