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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 10.05.2019, 13:11   #1
männlich gelberhund
 
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Standard Ganesha's Lichtchen

Ich rufe in den Dschungel und klebe amerikanische Kaugummis an die Bäume
Die Lianen singen leicht afrikanisch wie immer und ich SEHNE den regen fort
Will die Sonne herabholen wie einen Falken und fortschicken nach China
Damit das Gottlingchen in mir lacht und weiterfliegt gen mein Herz..

Das befehle ich dem tausendsten schönen Geist der Europäerfrau
Weißes Haar so mondig zu mir geschickt mit dem ROTEN kuß
Vorbei rief Lenin, diese Chance gehört der Milch mit Weißwein aus Ägypten
Alle papiernen Ungetümer dieser Zeit bleiben studiert und leider lächelnd..

Ich indere mich in den Himalaya, und sang den Mond in einen Buddhatempel
Das Leid singt und schmilzt wie universale Butter in der Pfanne mit Schinken
Lange brutzeln diese Röllchen mit in dem Blumenkohlröschenonly Geschenk
Niemand schenkte diesem Menschen und der Elefantenliebe den Himmel..

Ein Nachtmahl für kranke Asketen, alle Dürren beschenken uns
Agabus klingt nach einem freien Wahrheitsliebenden Hähnchenhautverkäufer
So ein Unsinn, es dröhnt aus dem Land ein Dshinn und sie haben gelächelt oft
Doch wir sind beieinander und konzentrieren solchen Geschmack auf die Sauce!

Und das schaffen wir selber in Indien immer jetzt, und lieben Deutsches!
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Alt 15.05.2019, 00:00   #2
männlich Ralfchen
 
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deine kreative genialität wächst ins grenzenlose. ich muss deine wortschöpfungen sammeln. sie sind einfach umwerfend. habe bis dato nur wenige davon abgespeichert, weil ich die idiotismen des ewigen dichterlehrlings sammle.

vlg
r
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Alt 23.05.2019, 18:13   #3
männlich gelberhund
 
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Meine Mutti hat Blumenkohlröschen immer braun angebraten mit viel Butter. Das schmeckt dann wirklich gut. Ich mag da auch Kartoffeln dazu, und mit einem Schnitzel oder eben mit Schinkenröllchen schmeckt das sehr lecker. Hähnchenhaut ist aber eben wohl das Wohlschmeckendste was es gibt. Ich esse aber nicht viel Fleisch und will es mir jetzt ganz abgewöhnen. Wir würden alle besser leben können wenn wir vegetarisch wären. Das habe ich schon ein paarmal versucht aber es ging dann nicht so besonders. Das heißt, ich bekam Heißhunger auf Fleisch, fand das auch schlimm und wollte Fleisch lassen, habe dann aber wieder angefangen damit. Das darf nun wirklich nicht so sein. Wenn man auf Vielfalt achtet ist Vegetarismus auch sehr gesund. Ich mag Kaugummis, Zigarillos, Weißwein, Brot, Käse, Tomaten, Marmelade, Nutella, Bonbons, Vitaminbrausetabletten, Cola, Milch, Quark und was es sonst so gibt. Fleisch macht irgendwie zugleich dumm und stark, und wenn man so Ängste hat wie ich sie oft hatte ist es ziemlich blöd denn Fleischessen kann Angst machen, denn Tiere kennen ja Angst und speichern sie im Fleisch ab. Pflanzen dagegen haben nie Angst, denke ich. Das wollte ich hier nur einmal sagen und euch empfehlen viel Pflanzliches zu essen. Würzt es je nach Gusto und ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Ich muß es wirklich streng versuchen kein Fleisch mehr zu essen. Ich habe dann einen freien Kopf aber mein Magen knurrt wie verrückt. Sogar wenn ich viel gegessen habe. Aber das muß ich aushalten. Blumenkohlröschen und vegetarischer Schinken ist bestimmt noch besser als tierischer Schinken. Jetzt habe ich Angst vor Metzgern, aber ich denke das ist nicht so wichtig. Auch sie können in unserer vegetarischen Zukunft eben mal was Andres arbeiten. Ich denke sie haben auch Liebe für Tiere und wollen sie nicht alle auffressen und so. Das ist in uns Menschen so drin und kaum ein Mensch hat reelle Tierangst. Außer vor Raubtieren natürlich.
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Alt 23.05.2019, 21:48   #4
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Zitat:
Zitat von gelberhund Beitrag anzeigen
...denn Fleischessen kann Angst machen, denn Tiere kennen ja Angst und speichern sie im Fleisch ab. Pflanzen dagegen haben nie Angst, denke ich...Jetzt habe ich Angst vor Metzgern... Das ist in uns Menschen so drin und kaum ein Mensch hat reelle Tierangst. Außer vor Raubtieren natürlich.
dass tiere - vor allem die sehr sensiblen schweine - enorme ängste vor dem schlachten haben müssen wissen wir und den stress essen die menschen im schweinefleisch dann im übertragenen sinne - mal ganz abgesehen von den medikamenten. ich esse schweinfleisch sehr sehr selten und kaufe immer nur bio-fleisch, eier etc. nur von tieren aus freilandhaltung. esse aber überwiegend meerestiere. diese woche hatte ich einmal lammfilet gegrillt ansonsten nur fisch bzw. einmal shrimps. bei mir ist jeden tag eine große schüssel frischen obstes auf dem frühstückstisch, aus dem ich mir immer ein smoothie mache mit etwas frischer bifidus yogurt darunter gemischt.

das sind jedenfalls einige sehr interessante punkte die du hier ausserhalb deines textes angerissen hast. es gibt aber auch wissenschaftliche erkenntnisse darüber, dass auch pflanzen...mag sein...sogar schmerzgefühle haben. hast du darüber schon mal etwas gelesen?
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Alt 24.05.2019, 03:46   #5
männlich gelberhund
 
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Ich denke es ist einfach heiliger wenn man kein Fleisch ißt. Tiere haben auch Gefühle und es ist nicht richtig sie einfach und vor allem unnotwendigerweise so umzubringen damit wir sie auffressen können. Ich glaube Kühe geben gerne Milch und Eier kann man auch essen, aber dann, warum denken wir daß Tiere so gerne sterben gehen oder sich töten lassen? Zum Glück gibt es eigentlich viele Vegetarier, sonst hätte ich jetzt Angst. Aber so verrückt ist die Fleischerwirtschaft dann auch nicht, sie hat nur Sorge um ihre Arbeitsplätze und um ihren Verdienst. Wenn sie ein besseres Unternehmen gründen können und entschädigt werden und wenn wir eben nicht mehr Fleisch kaufen geht es auch. In Indien und China und in vielen anderen Ländern essen viele Menschen gar kein Fleisch und ihnen geht es besser und sie haben einen besseren Kontakt zu Tieren. Ich glaube gar das das wissenschaftlich bewiesen ist. Ich will da in Zukunft sehr darauf achten bei mir. Auch jetzt knurrt mein Magen wieder aber ich will das aushalten und finde es beinahe erotisch so zu fühlen. Ich kann doch immer Brot mit Marmelade essen hier im Heim. Das geht doch auch gut.
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Alt 24.05.2019, 14:41   #6
männlich Ralfchen
 
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Zitat:
Zitat von gelberhund Beitrag anzeigen
...China und in vielen anderen Ländern essen viele Menschen gar kein Fleisch und ihnen geht es besser und sie haben einen besseren Kontakt zu Tieren.

nun was china betrifft habe ich keine gute meinung über deren kulinarische gewohnheiten. hunde zu essen, wenn es genug gemüse und reis gibt ist schon eine unglaubliche grausamkeit. ich liebe alle tiere - genau wie du und jedes mal wenn ich darüber lese wieviel arten wir schon ausgerottet haben und gegenwärtig eliminieren wird mir zutiefst übel. aber die alternative wird sicher im fleisch aus dem petridish liegen. guck mal hier:

https://futurezone.at/science/fleisc...mmen/400005680

https://futurezone.at/science/fleisc...mmen/400005680

https://www.handelsblatt.com/technik...Mh4fg4xFwe-ap1
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Alt 24.05.2019, 16:46   #7
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von gelberhund Beitrag anzeigen
Tiere haben auch Gefühle und es ist nicht richtig sie einfach und vor allem unnotwendigerweise so umzubringen damit wir sie auffressen können.
Unbestritten haben Tiere Gefühle. Zucht- bzw. Haustiere sind aber nicht "die Tiere", sondern genau dazu gezüchtet worden, Arbeit zu verrichten oder vom Menschen "gefressen" zu werden. Wohlgemerkt: vom Menschen, der sie dafür gezüchtet hat.

In der Wildnis ist das anders, denn dort wird nicht gezüchtet, sondern entsprechend der Nahrungskette Beute gemacht und diese Beute dann gefressen. Gefressen wird also ziemlich jedes Tier, ob es Gefühle hat oder nicht. Der einzige Unterschied zwischen Zucht- und Wildtier ist, dass das Zuchttier nicht fliehen kann, um noch einen Tag oder eine Woche länger zu leben.

Ein weiterer Unterschied ist, dass ein Wildtier, das flüchten konnte, noch die paar Tage, bis es endgültig erwischt wird, für sich selbst sorgen kann. Ein Zuchttier kann es nicht. Es nützte ihm nichts, in die Freiheit entlassen zu werden, denn dort würde es elendig verrecken. Zucht- und Haustiere leben mit den Menschen in Symbiosen, sind also auf deren Versorgung angewiesen. Das ist kein Problem, sondern ein Dilemma. Probleme kann man nämlich lösen, Dilemmata aber nicht. Würden wir alle Vegetarier, hätten wir trotzdem die Zuchttiere am Hals und müssten zusehen, was wir mit ihnen machen. Ohne uns können sie nicht leben.

Wir könnten sie natürlich alle, nachdem wir uns an Gemüse gewöhnt haben, verrecken lassen, aber das ginge dem Tierschutz gegen den Strich. Also müssten wir sie weiterhin ernähren und pflegen, aber das ginge ins Geld. Wenn Nutztiere aber nichts mehr einbrächten, würden wahrscheinlich die Subventionen gestrichen. Und schon wäre jede Kuh nur noch ein Luxusobjekt wie ein weißer Elefant, das sich selbst ein Großbauer nicht mehr leisten könnte.

Es ist einfach, zu moralisieren und den Menschen vorzuwerfen, Fleisch zu essen sei böse. Aber seit der Frühzeit, nämlich seit der Mensch sesshaft wurde, gibt es die Tierzucht, und sie beinhaltet, dass der Mensch für diese Tiere verantwortlich ist. Nicht der Verzicht auf Fleisch sollte das Thema sein, sondern die Tiere anständig zu behandeln und sich jederzeit bewusst zu sein, dass man es mit einem fühlenden und abhängigen Wesen zu tun hat, das uns vertraut und ein Recht darauf hat, ihm mit Rücksicht und Dankbarkeit zu begegnen. Eine Kuh hat ein Recht auf Respekt, und ein Welpe gehört nicht unter den Weihnachtsbaum.

Weil ich gerade beim Moralisieren bin: Nach neuen Erkenntnissen schlagen Schimpansen, von denen bekannt ist, dass sie das Fleisch ihresgleichen und anderer Tiere fressen, Schildkröten die Panzer auf, um an ihr Fleisch zu kommen. Sie schlagen die Reptilien gegen harte Widerstände, Felswände, Steine usw., um ihre Panzer aufzubrechen. Es stand zwar in dem Artikel nicht dabei, aber ich gehe davon aus, dass die Schildkröten das lebend durchmachen mussten, denn sie verließen sich ja auf ihren Panzer.

Jetzt wird sich mancher User fragen, was ich damit sagen will. Darüber nachzudenken überlasse ich euch.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2019, 20:31   #8
männlich gelberhund
 
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Das alles muß man eigentlich spiritueller und wahrheitsgetreuer sehen. Mir ist mit Tieren schon alles mögliche passiert. Und auch mit Pflanzen. Wenn ich etwa Maiblumen oder Löwenzahn esse wird mir immer so frei zumute. Und ich sehe in Pflanzen so eine Symbolik: sie bleiben an ihrem Ort und haben keine physische Freiheit sich zu bewegen, machen sich aber nichts daraus und haben immer eine positive Aura. Das ist das Besondere. Tiere dagegen sind meistens frei, haben aber einen bestimmten Heimatbezug und sind den Pflanzen darin dann dennoch ähnlich. Ich glaube an einen Steady State Cosmos ohne Anfang und Ende, an ein metamorphotisches Universum. Viele Menschen sind ja eigentlich atheistisch-naturalistisch und sind nur irgendwie froh wenn man noch Lebenszeit vor sich hat bzw daß dieses Universum nicht so bald vergehen wird. Ich versuche das organischer zu sehen. Es gibt den Geist wie ihn Hildegard von Bingen beschreibt, also dieses unsichtbare Feuer in und um uns was eigentlich Gott ist. Diesen Gottesgeist findet man überall auf der Welt und im Kosmos. Er ist gleichzeitig uralt und absolut jung. Er ist Freiheit und Liebe. Man muß ihn aber auch einmal sächlich sehen, unpersönlich, als Wolkenbläue oder als Morgensonnenlicht. Er ist auch die Stimmung wenn man ein gutes Gedicht schreibt, der Kuß einer Frau, die Ehrlichkeit eines Mannes. Wir Menschen müssen frei sein, und wird dürfen nicht so in Gefahr schweben immerzu. Dann können wir Liebe und Güte leben und uns in die Betrachtung von allen Dingen vertiefen!
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