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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 07.05.2019, 01:27   #1
männlich rudigee
 
Dabei seit: 10/2017
Alter: 25
Beiträge: 14

Standard Teutates

Lasst es uns sehen, damit wir uns verstehen,
können wir eins sein, oder müssen wir untergehen?
Mir gibt es nichts, sie zu sehen,
vielleicht jemand anders der es wagt zu gehen?
Höllenfeuer, im Geiste getrennt,
ist es das, das uns beschämt?

Lasst ihn uns suchen, den Greis der Zeit,
auf dass wir uns wieder sehen im Kreis der Gewalt,
auf das wir verzagen uns zu sein,
damit niemand hier ist, um gnädig zu sein,
müssen wir es sehen, um zu verstehen?
Müssen wir den Glauben jetzt sähen?

Der Untergang, er naht,
er muss uns helfen, damit es verzagt,
der Wald der Götter, helft uns die Sonne zu sehen,
auf das wir wieder auferstehen, die Vernunft in uns aufnehmen,
den Geist verbinden mit der Physis des Gestellten,
auf das wir aufbrechen und uns nie wieder verstellen.
rudigee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2019, 08:38   #2
männlich Heinz
 
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Beiträge: 5.122

Hallo Rüdiger,
die keltischen Götter werden Dir verzeihen.
Gruß,
Heinz
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Alt 07.05.2019, 10:02   #3
männlich rudigee
 
Dabei seit: 10/2017
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Beiträge: 14

Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
Hallo Rüdiger,
die keltischen Götter werden Dir verzeihen.
Gruß,
Heinz
Was muss mir denn verziehen werden ?
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Alt 07.05.2019, 10:03   #4
männlich andaristan
 
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Ort: Aschbach-Markt, wo alle Säufer der Welt einst geboren wurden und wohin sie auch wieder zurückkehren.
Alter: 23
Beiträge: 358

Das Gedicht ... Zaubertrank soll helfen ...
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Alt 07.05.2019, 15:40   #5
männlich Ralfchen
 
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ich denke nicht, dass es ein verzeihen der wiederauferstanden keltischen götter geben kann. sie sind vorerst isoliert, denn nach ihrer rückkehr in unsere zeit fanden sie sich in den kerkern des islam wieder. dort rosten sie vorerst vor sich hin. was uns Rudi Gee (geee!) hier sgane will ist der untergang der kreisenden greise im spiral-o-drom der marginalen Planckschen unerkennbarkeit.

vlg
r
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Alt 07.05.2019, 18:10   #6
männlich andaristan
 
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Ja, so kann mans auch sagen.
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Alt 07.05.2019, 19:05   #7
männlich rudigee
 
Dabei seit: 10/2017
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Beiträge: 14

Bin doch noch neu im Forum, also wäre ich űber konstruktive Kritik dankbar, damit ich nicht noch weitere Gottheiten um Verzeihung beten muss.
rudigee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2019, 00:07   #8
männlich bipolar
 
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Beiträge: 600

Herzlich Willkommen im Forum für Dichterei!

Glaubst du denn an Götter?

Mit klonenden Grüßen
SAJW
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Alt 08.05.2019, 00:28   #9
männlich Ralfchen
 
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Beiträge: 10.625

[QUOTE=rudigee;517835]Bin doch noch neu im Forum, also wäre ich űber konstruktive Kritik dankbar, damit ich nicht noch weitere Gottheiten um Verzeihung beten muss. [/QUOTE

na ja nicht mehr ganz neu, denn du hattest schon in 2017 hier reingeschaut.

vlg
r
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Alt 08.05.2019, 01:47   #10
männlich rudigee
 
Dabei seit: 10/2017
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Beiträge: 14

Zitat:
Zitat von bipolar Beitrag anzeigen
Herzlich Willkommen im Forum für Dichterei!

Glaubst du denn an Götter?

Mit klonenden Grüßen
SAJW
Nein, an keine personifizierten Götter. Halte aber Gottgestalten für wichtige kulturelle Konzepte die helfen gewisse Aspekte einer Gesellschaft, beziehungsweise psychologische Eigenschaften eines kollektiven Bewusstseins, zu verstehen.
rudigee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2019, 02:57   #11
männlich bipolar
 
Benutzerbild von bipolar
 
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Beiträge: 600

Zitat:
Zitat von rudigee Beitrag anzeigen
Nein, an keine personifizierten Götter. Halte aber Gottgestalten für wichtige kulturelle Konzepte die helfen gewisse Aspekte einer Gesellschaft, beziehungsweise psychologische Eigenschaften eines kollektiven Bewusstseins, zu verstehen.
Hi rudigee,

was genau meinst du mit "personifizierten Göttern"? Etwa zum Bleistift der weise alte Mann mit einem langen Bart als Sinnbild der christlichen Religion?

Naja wie dem auch sei, stell dich hier mal vor: Vorstellungsdiskussionsrubrik

Viel Spaß beim einfinden!

SAJW
bipolar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2019, 10:03   #12
männlich andaristan
 
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Zitat:
Zitat von rudigee Beitrag anzeigen
Nein, an keine personifizierten Götter. Halte aber Gottgestalten für wichtige kulturelle Konzepte die helfen gewisse Aspekte einer Gesellschaft, beziehungsweise psychologische Eigenschaften eines kollektiven Bewusstseins, zu verstehen.
Aus meiner Sicht lässt das Gedicht zu wünschen übrig. Ich weiß nicht, was Du damit aussagen willst, da es ungenau formuliert ist. Liest sich wie eine Aneinanderreihung von hohlen Phrasen. Vielleicht willst Du damit an den Zusammenhalt der Menschheit appellieren, da Teutates der "Vater des Stammes", eine Personifikation für die Verbundenheit der Menschen ist? (Vom Kriegsaspekt abgesehen ...) Der oben zitierte Satz jedoch zeugt von Klugheit, finde ich. Du hast Dich wohl lange mit dem Thema auseinandergesetzt.
andaristan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2019, 14:49   #13
männlich rudigee
 
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Beiträge: 14

Zitat:
Zitat von andaristan Beitrag anzeigen
Aus meiner Sicht lässt das Gedicht zu wünschen übrig. Ich weiß nicht, was Du damit aussagen willst, da es ungenau formuliert ist. Liest sich wie eine Aneinanderreihung von hohlen Phrasen. Vielleicht willst Du damit an den Zusammenhalt der Menschheit appellieren, da Teutates der "Vater des Stammes", eine Personifikation für die Verbundenheit der Menschen ist? (Vom Kriegsaspekt abgesehen ...) Der oben zitierte Satz jedoch zeugt von Klugheit, finde ich. Du hast Dich wohl lange mit dem Thema auseinandergesetzt.
Die Idee war, die Bedeutung absichtlich im Schatten zu lassen um eigene Gedanken beim Leser auszulösen. Die Grundidee war, dass die Menschheit zurückkehren sollte zu einem spirituellen Naturalismus um sich mehr gegen die zeitgenössischen Umweltkatastrophen zu wappnen. Anders als bei dem christlichen Dualismus und deren Askese, stark geprägt von Platon und seiner Ablehnung des Körpers, bekennen sich keltische sowie nordische Mythologien mehr zum körperlichen und materiellen. Sie können damit auch heute noch als Symbole und kulturelle Konzepte dienen, die uns erinnern, dass das geistige nur durch das überleben des körperlichen existieren kann. Darum Teutates: Menschenverbundenheit mit den Dingen.
rudigee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2019, 22:30   #14
männlich Heinz
 
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Beiträge: 5.122

Hallo Rudigee,

ich mach mal paar Bemerkungen zur ersten Strophe:

Lasst es uns sehen, damit wir uns verstehen,

Bedenke wohl die erste Zeile - das ist eine Mahnung eines Großmeisters der Dichtkunst. Wer soll was oder wen lassen? Wer ist "wir", die beim Sehen des "es" sich verstehen?

können wir eins sein, oder müssen wir untergehen?

Soll die Einigkeit derer, die Du "wie" nennst, eine Alternative zum Untergang sein?

Mir gibt es nichts, sie zu sehen,

Dir gibt es nichts, "sie" zu sehen. Aha! Soll es mir etwas geben, wenn ich sie sehe?

vielleicht jemand anders der es wagt zu gehen? --- ???

Höllenfeuer, im Geiste getrennt,
ist es das, das uns beschämt? --- ???

Also: Ich steige da nicht durch und die Lust am Weiterlesen tendiert ggen Null.
Du schreibst: "Die Idee war, die Bedeutung absichtlich im Schatten zu lassen um eigene Gedanken beim Leser auszulösen."
Den einzigen Gedanken, den Du bei mir ausgelöst hast, ist: Was soll der Quark?

Vorschlag: Ordne Deine Gedanken, schreib verständlich, vermeide die Litanei sich häufender Reime (verstehen, gehen, sehen) und lass solche Allgemeinplätze wie "der Untergang naht" weg - glaubt Dir eh keiner.

Liebe Grüße,
Heinz
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Stichworte
aufklärung, götter, untergang

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