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Alt 15.02.2019, 13:53   #34
männlich AndereDimension
 
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erstens ist es nicht nur ein klischee - und wie es wirkt, das musst du mit dir selbst aushandeln...denn das liegt ja an deiner wahrnehmungs -kraft...oder -schwäche...je nachdem...
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Alt 15.02.2019, 14:18   #35
männlich klaatu
 
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Wie viele Leute kennst du denn, die tatsächlich Bachblütentee trinken? Ich kenne niemanden...

Was deine Wahrnehmung angeht, hast du schon mehr als einmal ganz offen präsentiert, dass die in vielen Fällen nicht besonders viel mit der Realität zu tun hat. Aber immerhin bist du sehr überzeugt von dir. Schöne Mischung.
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Alt 15.02.2019, 15:02   #36
männlich Ex-Larkin
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Du irrst. Ich habe das Recht auf eine Meinung und auch das Recht, ein Thema anzustoßen. Gerade deshalb, weil Poetry ein Literaturforum ist, also mit Sprache zu tun hat.
Ich weiß nicht, ob ich es als schlimm, lustig, oder es als Zeugnis dessen betrachten soll, dass man inzwischen einem Menschen ernsthaft zutraut, er würde sich als Angriffshelikopter bezeichnen und andere Personen als "heliophob", wenn sie das nicht akzeptieren.

Entweder, du nimmst mich zu ernst und glaubst allen ernstes, ich würde mich hier zu einem Verteidiger von sog. Gender-Studies machen und dir deine Meinung streitig machen, oder du hast - wieder einmal - schlecht gelesen und deshalb nicht recht verstanden. Glaubst du wirklich, ich schlage hier ernsthafte Erziehungsvideos vor, damit ihr euch "eine Meinung bilden lassen" könntet und bezeichne euch alle als "Männerinnen und Männer"? - ich habe inzwischen das Gefühl, dass du mich beleidigen willst.

(Aber gut ... was erwartet man von dem berühmten deutschen Humor ...)

Im Übrigen muss ich nicht herumkreischen, dass ich diskriminiert werde - mein persönliches Wohlbefinden als Mann kann mir niemand streitig machen, es liegt immerhin in mir. Weder habe ich das Bedürfnis, mich als maskuline Suffragette aufzuspielen noch, mich wie ein Azteke zu kleiden und von inzwischen 30 verschiedenen Geschlechtern genau dann Gebrauch zu machen, wenn es für mich am Komfortabelsten ist.

Die Menschen haben augenscheinlich das Laufen verlernt, wenn sie imaginäre Probleme, Ideologien, einen dummen Methodismus brauchen, der ihnen die Hand hält, und immer nur in den Köpfen anderer Personen leben.

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Es stimmt nicht, dass es außer männlich, weiblich (sächlich ist im Grunde nichts anderes, ist nämlich ein rein grammatikalisches Geschlecht) und Zwitter noch andere biologische Geschlechter gibt. Es handelt sich vielmehr um sexuelle Orientierungen. Homosexuell, Intersexuell, transsexuell, bi-sexuell, Butch, Femme oder sonst was zu sein, hat nichts mit einem "anderen" Geschlecht zu tun, sondern sind sexuelle Haltungen weiblicher und männlicher Personen. Wenn es jedoch ca. 60 andere Geschlecher gäbe, müssten sich davon ca. 58 diskriminiert fühlen, da die "gegenderte" Sprache ja nur verweiblicht wird, die anderen Geschlechter aber nicht berücksichtigt werden. Dagegen hat noch niemand protestiert, und zwar aus gutem Grund: Es gibt diese anderen Geschlechter nicht.
Der Angriffshelikopter Apache ist ein definitives Geschlecht. Die haben ein Recht, von oben zu töten und sinnlos zu töten. Die Rakete ist überdies schon oft genug als Phallussymbol interpretiert worden - man muss nur darauf bedacht sein, dass aus dem Maschinengewehr nicht alles auf einmal herausspritzt.

Warum habe ich das Gefühl, dass die Leute - egal, wie rational, gegendert oder sonst wie sie sich geben - so wenig Humor haben wie ein totalitäres Regime. Was sind wir? - Mormonen, die gegen teuflische Sekten vorgehen, die das heilige Gesetz der Vernunft mit Füßen treten, indem sie uns völlig unverständliche Dinge vorsetzen. Oder sind wir das andere Extrem? - FeministiInnen, die besagte Mormonen an das Kreuz sozialer Gerechtigkeit schlagen? Na, ich hab in jedem Fall meinen Spaß ....

Von einem Extrem ins andere, gell? Aber auch nach einem Leben kein Stückchen weiter ...
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Alt 15.02.2019, 16:21   #37
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Larkin Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob ich es als schlimm, lustig, oder es als Zeugnis dessen betrachten soll, dass man inzwischen einem Menschen ernsthaft zutraut, er würde sich als Angriffshelikopter bezeichnen und andere Personen als "heliophob", wenn sie das nicht akzeptieren.

Entweder, du nimmst mich zu ernst und glaubst allen ernstes, ich würde mich hier zu einem Verteidiger von sog. Gender-Studies machen und dir deine Meinung streitig machen, oder du hast - wieder einmal - schlecht gelesen und deshalb nicht recht verstanden.
Schlecht gelesen, Larkin. Vor allem hatte ich mir das Video nicht angeschaut. Verwundert war ich über deinen Kommentar durchaus, aber angesichts der Tatsache, dass es Männer gibt, die das Gender Mainstreaming und die "Genderforschung" vehement unterstützen, hatte ich offensichtlich meinen Humor vergessen.
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Alt 15.02.2019, 16:58   #38
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Ich brauch das auch nicht und benutze es im Normalfall nicht.

Aber ich respektiere es, wenn es jemandem wichtig ist.
Also einer Person, die ich hier oder im realen Leben treffe.
Sie muss auch nicht begründen warum.
Wer bin ich, ihr das abzusprechen?
Solang sie mich ebenfalls respektiert. Ansonsten halte ich ihr den Spiegel vor.

Allerdings löse ich das eben auch personenbezogen und mach aus einer Mücke keinen Elefanten. Je größere Wellen ein Thema schlägt, desto absurdere Formen nimmt es an...

deswegen formt sich auch eine ablehnende Gegenbewegung zum Ausgleich.
Den Gender-Betroffenen geht es darum im Alltag respektiert zu werden. Das wäre schon eine große Erleichterung für sie und ein erfülltes Leben. Die werden im Normalfall kein Buch lesen und sich darüber ärgern, nur weil es nicht Genderkorrekt ist. Auf die Idee mit dem Buch ist doch nur einer gekommen, der die Gelegenheit sieht aus dem Thema finanziellen Nutzen zu schöpfen und es einer festen Zielgruppe verkaufen zu können.

Irregute Wochenendgrüße
WuI
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Alt 15.02.2019, 17:30   #39
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von WeiblichUndIrre Beitrag anzeigen
Auf die Idee mit dem Buch ist doch nur einer gekommen, der die Gelegenheit sieht aus dem Thema finanziellen Nutzen zu schöpfen und es einer festen Zielgruppe verkaufen zu können.
Offensichtlich hast du überhaupt nicht verstanden, um was es geht. "Die Idee mit dem Buch" ist keine Idee, sondern eine Ideologie, die rigoros durchgesetzt wird. Es ist an den Universitäten gängige Praxis, den Arbeiten von Studenten Punkte abzuziehen, wenn ihre Sprache nicht gegendert ist. Die Bibel, in einer weltlichen Demokratie als Geschichtsbuch gewertet, wird verfälscht. Klassiker werden in Gendersprache umgeschrieben. Schulbücher sind gegendert. Das ist Diktatur, die den Umbau der Gesellschaft und die Schaffung eines neuen Menschen beabsichtigt. Genderismus ist sexistisch und rassistisch.

Es geht nicht darum, was die Verfechter des Genderismus lesen oder nicht lesen, sondern darum, mit welcher Sprache künftige Generationen aufwachsen. Bekanntlich formt nämlich die Sprache das Bewusstsein.
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Alt 15.02.2019, 17:37   #40
weiblich Ex-WUI
 
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Zitat:
Es ist an den Universitäten gängige Praxis, den Arbeiten von Studenten Punkte abzuziehen, wenn ihre Sprache nicht gegendert ist
Ist mir nicht bekannt. Ich werde mich erkundigen.

Zitat:
Die Bibel, in einer weltlichen Demokratie als Geschichtsbuch gewertet, wird verfälscht. Klassiker werden in Gendersprache umgeschrieben.
Die Auflagen lohnen sich nur wenn sie jemand kauft. Wenn nicht, werden sie auch nicht weiter produziert. Gibt es dagegen schon Petitionen oder ähnliches?

Zitat:
Bekanntlich formt nämlich die Sprache das Bewusstsein.
Wie vieles andere auch, ja.
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Alt 15.02.2019, 17:50   #41
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von WeiblichUndIrre Beitrag anzeigen
Wie vieles andere auch, ja.
Irrtum. Ohne Sprache gäbe es überhaupt kein Ich-Bewusstsein. Sie ist ihr Fundament.

Zum Jagen, Paaren, Ernähren, Hausbauen usw. bedarf es keines Bewusstseins. Bewusstsein ist dann vorhanden, wenn ein Lebewesen von sich selbst als ein Ich sprechen und denken kann. Deshalb gibt es in der Tierwelt, soweit bisher bekannt, wenige Arten, die über ein Ich-Bewusstsein verfügen (Delfine, Raben, vermutlich auch Elefanten).
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Alt 15.02.2019, 18:03   #42
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Zitat:
Irrtum. Ohne Sprache gäbe es überhaupt kein Ich-Bewusstsein. Sie ist ihr Fundament.
Wenn du wüsstest, wie sehr mich deine Klugscheißerei und anmaßende Belehrerei manchmal anpiept. Vorallem immer mit ganz viel Meinung aber ganz wenig Belegen.

Warum arbeitest du nicht mal mit Links zum Thema, dann könntest du etwas neutrales zum einlesen anbieten ohne dich ständig über andere zu erheben.

Ja aber eben nicht nur Sprache im verbalen und geschriebenen Sinn. Körpersprache auch und die ist meist weniger hohl und verlogen als eure heilige Buchstabensuppe. Der ist der ganze Genderkram auch egal.


Und ein
Zitat:
Ich-Bewusstsein
ist nur ein Teil des Bewusstseins.
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Alt 15.02.2019, 18:36   #43
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Schlecht gelesen, Larkin. Vor allem hatte ich mir das Video nicht angeschaut. Verwundert war ich über deinen Kommentar durchaus[...]
Es gibt noch Hoffnung!

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
[...] aber angesichts der Tatsache, dass es Männer gibt, die das Gender Mainstreaming und die "Genderforschung" vehement unterstützen[...]
Ich sage doch: Du willst mich beleidigen!

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
[...] hatte ich offensichtlich meinen Humor vergessen.
Jaja, ich weiß ... er ist mal wieder ein feiner Bengel, dieser altkluge Kakophrastus! - aber nimm es nicht schwer, wenn ich dir auf den Schlips getreten bin, dann bedenke immer: Die meisten Menschen (Korrektur: Menschinnen und Menschen) tragen heutzutage gar keinen Schlips mehr!

Schau, du hast, wie du selbst geschrieben hast, über die Auswüchse all dieser Strömungen erst vor kurzem erfahren - meine Wenigkeit wird damit seid der Schulzeit belästigt. Uns wurde Sexualkunde ab der ersten Klasse aufoktroyiert - und danach habe ich mich mit diesem Schwachsinn jedes Jahr auseinandersetzen müssen. Man erklärte uns Sechs- und Siebenjährigen, was eine Spirale ist, man hat uns Phallusfiguren vorgesetzt und wir sollten ein Kondom in korrekter Art und Weise darüber ziehen, man hat uns Geschlechtsteile gezeigt (Nein, nicht von einem Lehrer, in einem Lehrbuch - ich erinnere mich sogar noch an den Titel: "Sexualkunde für Erstklässler - Das erste Mal" ...). Du kannst dir vorstellen, welche Wirkung das auf Kinder hat, die noch nicht einmal wissen, wie sie in die Welt gekommen sind. Eine derartige Fixierung auf alles Sexuelle hatte natürlich zur Folge, dass meine Generation - und die nach mir kommenden noch mehr! - ein recht gestörtes Verhältnis zu etwas hat, das eigentlich Freude sein, das Leben für einige Momente bereichern sollte. Wen wundert's, dass die Libido der Gesellschaft abschwächt?!

Ich werde recht eigentlich schon mein ganzes Leben mit diesem Wahnsinn konfrontiert, immer in ein oder der andren Weise. Man macht dann freilich seine Erfahrungen und die - die lehrten mich, dass dieser Bereich nicht wissenschaftlich diskutiert sondern radikal umkämpft wird. Und ich habe eine Abneigung gegen alles Extreme - das Problem: Der Mensch unsrer Tage hat die ungute Angewohnheit, einem Extrem mit einem anderen Extrem zu begegnen. Und das passiert in der gesamten Debatte um Gender-Studies, Feminismus, Queer-Studies usw. usf.

Schau, wenn man an der Welt verzweifelt, wenn man nur den einen Wunsch hat, der Menschheit zu entrinnen, was bleibt einem dann? - das Lachen...

Zitat:
Wenn du wüsstest, wie sehr mich deine Klugscheißerei und anmaßende Belehrerei manchmal anpiept.
Ich bin froh, nicht allein zu sein.

Zitat:
Warum arbeitest du nicht mal mit Links zum Thema, dann könntest du etwas neutrales zum einlesen anbieten ohne dich ständig über andere zu erheben.
Das ist das Problem: Es gibt keine neutralen Webseiten oder neutrale Literatur zu diesen Themen - alles, für und wider, ist immer irgendwie ideologisch verbrämt. Die einen wollen diesen Strömungen die Sargnägel schlagen, die andren wollen diese Strömungen zur kulturellen Norm erheben. Im Niemandsland steht momentan niemand, dessen Stimme das ideologische Artilleriefeuer übertönen könnte.

Ich wünsche einen schönen Abend,
das Larks

P.S.: Mir fällt gerade auf, dass der Begriff "Menschinnen" durch meine Fehleranzeige im Browser als korrekt eingestuft wird ...
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Alt 15.02.2019, 18:45   #44
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Zitat:
Zitat von WeiblichUndIrre Beitrag anzeigen
Warum arbeitest du nicht mal mit Links zum Thema, ...
Warum machst du es nicht wie ich und suchst dir die Links im Internet oder die Bücher in den Buchhandlungen selbst? Schließlich bin ich nicht dein persönliches Wikipedia. Also strenge dich mal selbst an. Wie kommst du überhaupt auf die Idee, ich könnte für dich den Informationsdienstleister spielen?

Ach ja, das auch: Natürlich musst du dir auch genügend Zeit nehmen, die Vorträge anzuhören und die Bücher zu lesen.

Ich empfehle dir:

Gerald Hüther, Gehirnforscher
Raphael Bonelli, Psychiater
Wilhelm Schmidt, Philosoph
Erich Fromm (Philosoph)
Vitus Dröscher (Biologe)
Jordan Peterson (Psychologe, Kanada)
C. G. Jung (Psychologe)
Vera Birkenbihl (Motivationstrainerin)

Gemessen an den vielen Vorträgen, die du von den meisten der genannten Personen im Internet finden kannst, hast du ein halbes Jahr zu tun, wenn du fleißig bist. Wenn du damit durch bist, kann ich dir die nächsten acht bis zehn nennen.

Und das sind nur die Vorträge im Internet. Den Dröscher ausgenommen, der ist schon zu alt, aber als Buch noch zu haben.

Für den Peterson musst die die engliche Sprache beherrschen.

Viel Spaß.
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Alt 15.02.2019, 18:58   #45
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Zitat:
Zitat von Larkin Beitrag anzeigen
Schau, du hast, wie du selbst geschrieben hast, über die Auswüchse all dieser Strömungen erst vor kurzem erfahren -
Nich ganz, ich habe sinngemäß geschrieben, dass ich sie nicht ernst genommen habe.

Zitat:
Zitat von Larkin Beitrag anzeigen
... meine Wenigkeit wird damit seid der Schulzeit belästigt. Uns wurde Sexualkunde ab der ersten Klasse aufoktroyiert - und danach habe ich mich mit diesem Schwachsinn jedes Jahr auseinandersetzen müssen. Man erklärte uns Sechs- und Siebenjährigen, was eine Spirale ist, man hat uns Phallusfiguren vorgesetzt und wir sollten ein Kondom in korrekter Art und Weise darüber ziehen, man hat uns Geschlechtsteile gezeigt (Nein, nicht von einem Lehrer, in einem Lehrbuch - ich erinnere mich sogar noch an den Titel: "Sexualkunde für Erstklässler - Das erste Mal" ...). Du kannst dir vorstellen, welche Wirkung das auf Kinder hat, die noch nicht einmal wissen, wie sie in die Welt gekommen sind. Eine derartige Fixierung auf alles Sexuelle hatte natürlich zur Folge, dass meine Generation - und die nach mir kommenden noch mehr! - ein recht gestörtes Verhältnis zu etwas hat, das eigentlich Freude sein, das Leben für einige Momente bereichern sollte. Wen wundert's, dass die Libido der Gesellschaft abschwächt?!esen Strömungen die Sargnägel schlagen, die andren wollen diese Strömungen zur kulturellen Norm erheben. Im Niemandsland steht momentan niemand, dessen Stimme das ideologische Artilleriefeuer übertönen könnte.
Warum lassen sich Eltern das gefallen? Warum machen die Lehrer das mit?

Vielleicht interessiert dich der Vortrag des Wiener Psychiaters Raphael Bonelli:
https://www.youtube.com/watch?v=CBY1A7GC6zo

Und von Prof. Dr. Manfred Spieker:
https://www.youtube.com/watch?v=_0JYNsLEuSo

Ebenfalls erhellend:
https://www.youtube.com/watch?v=T8UbCHr2kuI
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Alt 15.02.2019, 19:00   #46
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Zitat:
Warum machst du es nicht wie ich und suchst dir die Links im Internet oder die Bücher in den Buchhandlungen selbst? Schließlich bin ich nicht dein persönliches Wikipedia. Also strenge dich mal selbst an. Wie kommst du überhaupt auf die Idee, ich könnte für dich den Informationsdienstleister spielen?
Ganz einfach. Du hast diesen Faden hier eröffnet. Bis eben dachte ich es könne dir um eine fruchtbare Diskussion und ein Thema gehen, das dir wichtig ist. Dann wären entsprechende Vermerke, die du selbst für aussagekräftig hältst hilfreich gewesen um sich mehr in das Thema einzuarbeiten. Dann hätte ich meinerseits nach Informationen gesucht und wir hätten sie abgleichen und inhaltlich auseinander nehmen können...

Danke für deine Empfehlungen.
Irregute Abendgrüße
WuI
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Alt 15.02.2019, 19:05   #47
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Zitat:
Zitat von WeiblichUndIrre Beitrag anzeigen
Bis eben dachte ich es könne dir um eine fruchtbare Diskussion und ein Thema gehen, das dir wichtig ist. Dann wären entsprechende Vermerke, die du selbst für aussagekräftig hältst hilfreich gewesen um sich mehr in das Thema einzuarbeiten.
Wenn ich auf ein Thema gehoben wurde, das mich interessierte, kümmerte ich mich selbst um die relevanten Informationen. Auf Zulieferer habe ich nie gewartet.
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Alt 15.02.2019, 19:10   #48
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Ach Ilka. Ich gebs auf.

Mich interessiert das Thema einfach nicht stark genug.
Aber wenn es mich interessieren würde, würde ich vermutlich nach einer Petition dazu, nach unabhängigen Vereinen für Sprachwissenschaften suchen und/oder wenn nötig eine eigene Petition starten.

Aber deine Empfehlungen sehe ich mir an. Einige sind mir bereits bekannt.

Irregute Abendgrüße
WuI
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Alt 15.02.2019, 19:30   #49
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Nich ganz, ich habe sinngemäß geschrieben, dass ich sie nicht ernst genommen habe.
In aller Freimut: Es kommt aufs Gleiche hinaus.

Zitat:
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Warum lassen sich Eltern das gefallen?
Entweder stimmen sie diesen Praktiken zu, und wenn nicht ... was sollen sie tun? Man kann es sich nicht leisten, hundertfach die Schule zu wechseln, manchmal ist das ohne einen Umzug gar nicht möglich. Der Lehrplan ist durch Elternräte mehr oder weniger unantastbar. Ich habe in elf Jahren Schule acht Schulen gesehen (allerdings nicht ausschließlich wegen dogmatischen Queer-Studies für Elfjährige).

Es mag dich vielleicht interessieren: Das deutsche Schulsystem ist, seit dem Mauerfall, ein starres, dogmatisches, unflexibles System. Lehrer sind in den meisten Fällen unantastbar - es gibt in München einen eingetragenen Verband, die Vergehen von Lehrern aller Art (Unterstützung von Mobbing, Mobbing, Gewalt u.dgl.m.) dokumentiert. Meine Mutter hatte sich seinerzeit an diesen Verein gewandt, weil meine Grundschullehrer es nicht verhindert hatten, dass ich über den gesamten Schulhof gejagt, anschließend verprügelt wurde und mich in den Pausen in den Toiletten versteckt hatte. Auch auf mehrfache Hinweise hin wurde nichts - und wenn ich sage: nichts, dann meine ich nichts - unternommen. Man sagte meiner Mutter: Die Institution würde diese Fehler dokumentieren, mehr wäre nicht möglich - das Schulamt? hat kein Interesse. Das Jugendamt? ist dafür gar nicht zuständig. Es müsste der Verein "Lernen ohne Angst e.V." gewesen sein, ich schau noch mal nach.

Als Beispiel: http://www.spiegel.de/lebenundlernen...-a-666980.html

Zitat:
Die Lehrerin schlug Erstklässler in vier Fällen mit der flachen Hand auf den Kopf, weil die taten, was Grundschüler öfter mal tun: Sie kamen verspätet zum Unterricht, schrieben Aufgaben von der Tafel falsch ab, packten ihre Schulsachen nur verzögert aus, brachten Unruhe in den Unterricht.[...]Damals weinten Kinder aus der Klasse 1b zu Hause, sie erbrachen sich und bekamen vor dem Schulgebäude Schreikämpfe. Erst nach und nach erfuhren die Eltern, warum sich ihre gerade erst eingeschulten Kinder so verhielten.
[...]Schon während der Verhandlung hatte sie erklärt, dass die Vorwürfe eine Kampagne der Eltern seien und jeder Grundlage entbehrten.
Unterdessen wurde sie an eine andere Schule versetzt. Dass sie nicht suspendiert wurde, begründete Schulamtsleiter Werner Weiss damals mit einer besonderen Logik: Eine Suspendierung wäre gar keine Strafmaßnahme gegen die Lehrkraft, sondern nur gegen alle anderen Beteiligten. "Die Lehrerin muss nicht arbeiten, bekommt weiter Geld - und bei uns fällt der Unterricht aus."
Und was hat's gebracht? Die gute Frau wurde nicht suspendiert, es gab "nur" eine Geldstrafe, mithin hat das Aufbegehren der Eltern keine nachhaltigen Wirkungen - wie es das doch eigentlich haben sollte.
Dazu auch: https://www.tagesspiegel.de/themen/b...t/1150080.html

Zitat:
Angelika Bachmann vom Verein „Lernen ohne Angst“ nannte den Gerichtsprozess „ein kleines Wunder“. Üblicherweise würden solche Vorfälle in den Schulen vertuscht. „Entschließen sich die betroffenen Eltern dann doch zu Strafanzeigen, stellen die Staatsanwaltschaften die Verfahren meist wieder ein.“
Oder: https://www.t-online.de/leben/famili...ker-haben.html

Zitat:
Viele Schüler trauen sich aber nicht, das Problem anzusprechen. "In den meisten Mobbing-Fällen kommt es gar nicht erst zur Konfrontation", sagt Seifried. "Da versuchen die Betroffenen dann, das einfach wegzustecken." Ein Grund sei die Angst, dass eine Beschwerde Nachteile haben könnte. "Sie fürchten, dass sie schlechtere Noten oder eine Mitteilung für die Eltern bekommen."
Ist mithin auch ein Grund, warum Eltern sich nicht wehren: Sie befürchten negative Auswirkungen für ihre Kinder und deren Zukunft.

Oder: https://www.focus.de/familie/schule/...d_2410991.html

Zitat:
„38 Jahre nach Abschaffung der Prügelstrafe üben Lehrer an deutschen Schulen immer noch Gewalt gegen Schüler aus. Die Methoden sind subtiler geworden: Als Rohrstock-Ersatz dienen verbale Attacken, Zynismus, Beleidigungen und Diffamierungen. Lehrergewalt ist in Deutschland ein Tabuthema. Politiker, Lehrer und Eltern schweigen das Thema tot. Das ist falsch! Schüler, denen niemand hilft, sind Freiwild für mobbende Lehrer. [...] Täglich melden Eltern unserem Verein ,Lernen ohne Angst drei neue Fälle. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass knapp 18 Prozent der Schüler in Deutschland von Lehrermobbing betroffen sind: also regelmäßigen und anhaltenden negativen kommunikativen Handlungen seitens der Pädagogen. Die Münchner Kriminologin Wiebke Steffen kommt zu dem Schluss, dass Schüler tagtäglich der Willkür und Gewalt von Lehrern ausgesetzt sind.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was momentan an den Schulen passiert. Ich bin ehrlich froh, draußen zu sein.

Mich wundern Amokläufe und Selbstmorde an Schulen überhaupt nicht - habe Letzteres an einer meiner Schulen selbst miterlebt. Ich kenne die Zustände, habe sie selbst miterlebt. Deshalb finde ich diesen ganzen Schwachsinn von wegen "Digitalisierung der Schulen", "mehr Geld für die Schulen" und wie sie die ganze Scheiße sonst nennen, einfach nur lachhaft.

Pädagogische Wertarbeit wird in jedem Falle nicht an deutschen Schulen geleistet - ich weiß, das klingt, als würde ich alles über einen Kamm scheren: aber ich kann nicht anders, denn ich stand oft genug in einem Schulgebäude.

Und bevor du mir jetzt zum Vorwurf machst - oder irgendwer sonst -, dass ich auf die Tränendrüse drücken würde, eine Opferhaltung einnehmen möchte oder schlicht alles und jeden über einen Kamm scheren will: Die Nachrichten zeigen oft genug, wie der jüngste Suizid eines Schulmädchens in Berlin beweist, dass die Zustände an unseren Schulen katastrophal aussehen.

In Retrospektive kann ich nicht behaupten, noch ein Problem damit zu haben, dass ich mich auch mal durch eine Meute Jungs auf dem Schulhof durchprügeln musste oder dass gewisse Leute hinter meinem Rücken übel getuschelt haben, dass ich mal ausgelacht wurde usw. - das gehört alles zum Leben. Ich wünsche es keinem, aber ich bin drüber weg, seit langem schon. Das Problem ist: meine Lehrer waren pädagogisch überwiegend unfähig, sie waren oft faul, sie konnten nicht lehren und sie hatten keine Fähigkeiten, ordentlich mit Problem- oder Stresssituationen umzugehen. Oft genug haben sie selbst mitgezogen, mitgemobbt usw.

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Warum machen die Lehrer das mit?
Ich kann keine Gedanken lesen - nicht wenige Lehrer sind Lehrer, weil das eine sichere Arbeitsstelle, relativ gutes Gehalt und viel bezahlten Urlaub, mithin in einigen Bundesländern Verbeamtung bedeutet ... von einem pädagogischen Idealismus - oder wenigstens Interesse - ist wenig zu spüren.

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Vielleicht interessiert dich der Vortrag des Wiener Psychiaters Raphael Bonelli:
https://www.youtube.com/watch?v=CBY1A7GC6zo

Und von Prof. Dr. Manfred Spieker:
https://www.youtube.com/watch?v=_0JYNsLEuSo
Werde ich mir ansehen, vielen Dank.

Schönen Abend,
Larks

Geändert von Ex-Larkin (15.02.2019 um 19:41 Uhr) Grund: Korrektur
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Alt 15.02.2019, 19:31   #50
weiblich DieSilbermöwe
 
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Erkläre mir mal, welches Geschlecht mit "divers" genau gemeint ist, wenn du glaubst, das sei wirklich das "dritte". Auch dabei handelt es sich nämlich um eine sexuelle Orientierung, nicht um ein Geschlecht.

Mir ist übrigens egal, welche körprlich-sexuelle Ausstattung oder Oientierung jemand hat. Mein Appell richtet sich gegen gegenderte Sprache, weil das ein riesengroßer Unfug und gar nicht durchgehend praktikabel ist.

Übrigens ist Genderismus und Gender Mainstreaming in Norwegen jahrelang praktiziert worden, bis man diesen Wahnsinn als unbrauchbar, undurchführbar, überflüssig und unwissenschaftlich angesehen und wieder eingestellt hat.
Nachdem ich Larkins ersten Beitrag hier (der mit dem/der/das Apache) gelesen hatte, war ich amüsiert und wollte auch etwas Humoreskes für die Userinnen und User beitragen. Und natürlich für diverse Dritte.
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Alt 15.02.2019, 21:54   #51
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Es mag dich vielleicht interessieren: ...
Es interessiert mich durchaus. Und es erschreckt mich. Dass es bereits so schlimm ist, war mit nicht bewusst gewesen. Du bist vom Alter her nicht weit entfernt von meinem Sohn, und wegen ihm hatte ich Scharmützel mit den Vertretern der Schule. Das ging einmal so weit, dass ich seiner Klassenlehrerin erklären musste, wie sie ihren Job richtig zu machen hätte. Als mir die anwesende Psychologin, zu der ich auf Anraten der Klassenlehrerin gebeten worden war, recht gab, entgleisten dieser Lehrerin sämtliche Gesichtszüge. Von da an erwiderte sie meinen Gruß nicht mehr, wenn ich sie außerhalb der Schule traf.

Du hast völlig recht: Nicht jeder Lehrer (weibliche Lehrer eingeschlossen ) ist für diesen Beruf geeignet. Fachwissen weiterzugeben ist nicht alles. Sie müssen es vermitteln können, also gute Didaktiker sein. Sie müssen erzieherisch wirken können, ohne die Peitsche zu schwingen, also gute Pädagogen sein. Und sie müssen sich in ihre Schüler hineindenken und individuell auf sie eingehen können, also gute Psychologen sein. Das ist kein Beruf, sondern setzt Berufung voraus. Gute Lehrer müssen sich für ihren Beruf begeistern, sonst wird es damit nichts.

Mein Sohn kam oft zu mir mit Lernstoff, den er nicht vestanden hatte. Dann setzten wir uns zusammen und gingen den Stoff durch. Danach sagte er zu mir: "Warum verstehe ich in der Schule nichts, aber wenn du es mir erklärt hast, alles?"

Aber das führt vom Thema zu weit weg. Heutzutage ist ja, wenn ich Larkin recht verstanden habe, in der Schule wichtig, Grundschülern beizubringen, was eine Spirale ist. Für mich ist das ein Ding, das nur abstrakt in meiner Vorstellung existiert: Ich bekam noch keins zu Gesicht. Aber Hauptsache, die zehnjährigen Buben wissen Bescheid.
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Alt 16.02.2019, 17:42   #52
weiblich DieSilbermöwe
 
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Zitat:
unfähig, sie waren oft faul, sie konnten nicht lehren und sie hatten keine Fähigkeiten, ordentlich mit Problem- oder Stresssituationen umzugehen. Oft genug haben sie selbst mitgezogen, mitgemobbt usw.
Ich kann mich an einen solchen Lehrer während meiner Schulzeit erinnern, den ich auch in einer Geschichte ("M wie Mathe oder M wie Mobber") verewigt habe. Das gab es leider auch schon früher. Dieser Lehrer fand sich toll, weil er es fertigbrachte, sich über ein Mädchen lustig zu machen, das sowieso schon von allen gemobbt wurde. Ich mochte sie nicht - niemand mochte sie - aber das gab dem Lehrer nicht das geringste Recht, auf ihr herum zu hacken, um vor der Klasse gut dazustehen. Die wenigsten haben das auch kapiert. Sie setzte sich zur Wehr und sagte dem Lehrer vor der ganzen Klasse die Meinung. Danach ließ er sie in Ruhe. Aber wieviele Teenager haben soviel Selbstbewusstsein und Stärke, so etwas durchzuziehen?

Nachdenkliche Grüße
DieSilbermöwe
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Alt 02.04.2019, 10:50   #53
weiblich Ilka-Maria
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Ich bin gerade auf einen schönen alten Seemannsspruch gestoßen:

Alle Mann von Bord! Frauen und Kinder zuerst.

Ist das sexistisch oder nicht? Darf man das künftig in einer Katastrophensituation noch ausrufen, oder muss man erst Rücksprache mit einem Genderismus-Experten halten?
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