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Zeitgeschehen und Gesellschaft Gedichte über aktuelle Ereignisse und über die Menschen dieser Welt.

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Alt 22.09.2014, 21:36   #1
männlich PoesiePeter
 
Dabei seit: 09/2014
Alter: 21
Beiträge: 1

Standard Am Bahnhof

Ist jetzt mein erstes "Nachdenk-Gedicht", bitte helft mir einen besseren Stil zu bekommen, ich hab leider doch noch sehr wenig Erfahrung :/

Am Bahnhof steh ich nun
Mein Smartphone in der Hand
Habe nichts zu tun
Und bin trotzdem angespannt

Die Leute um mich rum schreiben und sie texten,
Sie stehen da wie die verhexten
sind da und doch so fern
Reden nicht so gern.

So stehen wir zusammen
sind aber doch allein
Surfen mit Programmen
wollen dabei sein.
Wir posten,
wir hosten,
wir teilen,
langweilen ,
wir abbonieren
und .spionieren
So stehen wir noch da
mit unserem Display als Mittelpunkt.
Und denken naja
Und klicken den nächsten Menüpunkt

So will ich aufstehen,
die Leute aufdrehen
mir den Lauf geben
und eben.

.. da fällt mir auf
Ich .. habe Angst
Ich kenne diese Situation nicht
Weiß nicht mehr wie man spricht
Was soll ich denn nun tun
sage ich: „Alter was geht?“
oder doch erst „Bonjour“
Ist es so wie man steht?
Brauch ich ein Abitur?

So stehen wir zusammen
sind aber doch allein
Surfen mit Programmen
wollen dabei sein.
Wir posten,
wir hosten,
wir teilen,
langweilen ,
wir abbonieren
und .spionieren
So stehen wir noch da
mit unserem Display als Mittelpunkt.
Und denken naja
Und klicken den nächsten Menüpunkt

Doch ich hab es nun begriffen:
Es geht nicht ums aussehen
man muss aus sich herausgehen
Nicht einfach nur nachdenken,
Sich einfach ablenken.
Die Leute wollen mit dir reden
hinter der Fasade
Das sind doch alles Feden
Knack ihre Schale!

Ich geh auf die Leute zu,
spreche sie an
ganz in aller Ruh'
Die Leute drehen sich um,
sie schauen mir ins Gesicht.
Denn da merken sie:
Anwesend waren sie nicht.

Nun unterhalten wir uns und sagen gemeinsam:
So steht niemand zusammen
ist aber doch allein
Surft mit Programmen
will dabei sein.
Keiner postet,
und hostet,
keiner teilt,
langweilt ,
keiner abboniert
und .spioniert
So steht keiner da
mit seinem Display als Mittelpunkt.
Und denkt naja
klickt den nächsten Menüpunkt

Denn wir wissen:
Geh raus und wirf mit Kissen,
Keiner will alleine stehen
Jeder mag, dass alle ihn sehen

Geh' raus und rede
geh aus der Fede
Denn nur mit dir
Lohnt sich ein wir.

Keiner braucht alleine mit anderen zusammen sein
wenn er rausgeht und sich traut
Dann hat er sein Zuhaus' gefunden.
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