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Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

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Alt 15.04.2019, 12:52   #1
männlich Nöck
 
Dabei seit: 12/2009
Ort: In den Auen des Niederrheins
Beiträge: 1.935

Standard Ins Ungewisse

Ich spüre es deutlich, nun ist es soweit,
so lang musst ich warten, nun bin ich bereit.
Es rauscht und es wummert, mehr als ich‘s gewohnt,
vorbei sind die Träume, ich werd nicht geschont.

Ich lass es geschehen, mir bleibt keine Wahl,
sie wird sich doch freuen, nach all dieser Qual?
Schon höre ich Stimmen und ahne ein Licht,
ich atme und schreie, erspäh ein Gesicht.

Sie lächelt erleichtert, wir haben‘s vollbracht,
ich spür traute Wärme, mein Wille erwacht.
Doch erst will ich schlafen, der Start war nicht leicht,
die Welt steht mir offen, vom Leben gereicht.
Nöck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2019, 12:58   #2
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.288

nöcks erinnerungen an entweder

1. seine zangengeburt? oder (drinnin Mutti war es doch mit 36,5grad wärmer)
2. die ganzkörperuntersuchung im scanner?

1., ist ein wenig surreal - aber bitte.

r
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2019, 22:53   #3
männlich Nöck
 
Dabei seit: 12/2009
Ort: In den Auen des Niederrheins
Beiträge: 1.935

Das ist also ein Beispiel für deine einfache und ehrliche Kritik? Mach weiter so, du kannst dir das schließlich erlauben.
Nöck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2019, 00:10   #4
männlich Plutino
 
Dabei seit: 02/2019
Beiträge: 397

’sch hätt da ein postnatales Depressiönchen, Nöck. Aber ein einpeiges. Hier die Ursachen:

Strophe 1, Zeile 3: ›ich’s‹ zu liquidieren, beseitigte ein zygoten-großes Lautlesefluss-Problem, das ich habe.

Strophe 2, Zeile 2: Ist mir zuviel der in den frühkindlichen Geist Hineininterpretiererei. Um den Reim zu retten, werfe ich einen Kanal ins Feld.

Strophe 3, Zeile 1: ›Es‹ statt ›sie‹ gefiele mir besser. Ein neugeborenes Trockennasenäffchen nimmt Trockennasenaffigkeit eher wahr als Weiblichkeit, schätze ich. Aber es ist lange her, dass ich geboren wurde. Ich glaub, Jahrtausende. Damals wurden Nabelschnüre noch von den Mamas durchbissen. Dafür war das Licht im Kreißsaal langwelliger.
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2019, 01:37   #5
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 10.288

Zitat:
Zitat von Nöck Beitrag anzeigen
Das ist also ein Beispiel für deine einfache und ehrliche Kritik? Mach weiter so, du kannst dir das schließlich erlauben.

JA ich werde immer so weiter machen, denn ich sage was ich beim lesen erkennen und interpretieren kann.
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2019, 05:49   #6
männlich Nöck
 
Dabei seit: 12/2009
Ort: In den Auen des Niederrheins
Beiträge: 1.935

Zitat:
Zitat von Plutino
Strophe 1, Zeile 3: ›ich’s‹ zu liquidieren, beseitigte ein zygoten-großes Lautlesefluss-Problem, das ich habe.
Okay, so besser? "mehr als ich gewohnt"

Zitat:
Zitat von Plutino
Strophe 2, Zeile 2: Ist mir zuviel der in den frühkindlichen Geist Hineininterpretiererei. Um den Reim zu retten, werfe ich einen Kanal ins Feld.
Hoppla, mein Gedicht ist keine wissenschaftlich untermauerte Analyse des frühkindlichen Geistes, sondern nur reine Poesie! Und "Kanal" ist mir zu banal, auch wenn es sich reimt, es reimen sich übrigens auch "Fanal" und "anal" auf Wahl, aber egal.

Zitat:
Zitat von Plutino
Strophe 3, Zeile 1: ›Es‹ statt ›sie‹ gefiele mir besser.
Das mag sein, aber zur Mutter gehört nun mal das "sie", da beißt die Maus keinen Faden ab.



Zitat:
Zitat von R
JA ich werde immer so weiter machen, denn ich sage was ich beim lesen erkennen und interpretieren kann.
Uneinsichtig und unbelehrbar wie der Doc. Deinen Interpretationsfähigkeiten fehlt Objektivität, weil du nur nach Möglichkeiten suchst, um Korinthen zu kacken. Lustigerweise zeigst du dich bei neu ins Forum gekommenen jungen Damen von einer ganz anderen Seite, da versuchst du anzubaggern.


Nöck
Nöck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2019, 10:22   #7
männlich Gylon
 
Dabei seit: 07/2014
Beiträge: 4.268

Lieber Nöck,
gefällt mir wieder ausgesprochen gut!

„Ich lass es geschehen, mir bleibt keine Wahl,
sie wird sich doch freuen, nach all dieser Qual?“

Besonders gelungen finde ich die Fragestellung in deinem Text. Sie lässt mich nachdenklich zurück. Sehr gerne gelesen!

Liebe Grüße Gylon
Gylon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2019, 09:18   #8
männlich Nöck
 
Dabei seit: 12/2009
Ort: In den Auen des Niederrheins
Beiträge: 1.935

Lieber Gylon,

wenn du über den Text eine Zeit lang nachdenken musstest, hat er dich berührt, was will ich mehr?

Liebe Grüße
Nöck
Nöck ist offline   Mit Zitat antworten
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