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Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt.

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Alt 31.10.2016, 17:19   #1
männlich Heinz
 
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Standard Licht und Schatten

Feurig warst du einst im Mai,
lustig auch noch im September;
Jahre sind seitdem vergangen -
dein Esprit ist eingeschlafen,
müdes Grinsen, Kummerfalten,
trüber Blick und welke Haut
locken nicht mal alte Hunde
hinter ihrem Ofen vor.

Cognac reift und Wein wird firner,
alte Geigen klingen feiner,
mächtig schwingen tausendjährge
Eichen ihre starken Äste
grünbelaubt und schattenspendend

über Häuptern, die in Würde
grau geworden sind und klüger
auf das Treiben ringsumher
oft belustigt, meistens milde
lächelnd schauen, zornig nur,
wenn der Wind zu wütend tobt,
selbst den Bäumen Blätter raubt.

Seht der Eiche starken Stamm,
Rissig ist die Rinde zwar,
zahlreich sind der Jahre enge
Ringe. Unverwüstlich wachsen
Schirm- und Schutzbedürftge neben
ihm zum Licht der Himmelsbläue.

Unter ihrem Blätterdach
bergen Gnome sich und Trolle,
wachsen Pilze, schimmern grünlich,
Schnecken finden reichlich Nahrung,
eine Bache sucht nach Eicheln;
doch, oh Wunder, Feen und Elfen
zaubern goldne Sonnenflecken,
Spinnen weben Silberfäden,
tausend blaue Leberblümchen
blühen und versteckt auch Veilchen.
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Alt 31.10.2016, 23:44   #2
männlich Ralfchen
 
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dieser quargel ist eine gemeinheit gegenüber einer einst wunderbaren frau...du bösartiger mies-an-troppp
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Alt 01.11.2016, 04:15   #3
männlich Heinz
 
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Gedichtferne, spekulative Fantastereien, Unterstellungen (ich, der Frauenverehrer par excellence, hätte eine Gemeinheit gegenüber einer "einst wunderbaren Frau" losgelassen, entbehrt jeder Grundlage.
Um beim Gedicht zu bleiben:
In astreinen Trochäen, vierhebigen Versen und ungereimt, schildere in der 1. Strophe ein imaginäres Wesen, dass einst feurig, lustig und voller Esprit war.
Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen können nur einer absurden Betrachtungsweise entspringen.
In der zweiten Strophe werden die Vorzüge des Alters im Allgemeinen und ohne Obszönitäten angerissen und in der folgenden Strophe konkretisiert.
Die vierte Strophe lenkt den Blick verstärkt auf eine Naturerscheinung, die in der Folgestrophe bis zur Hälfte der Strophe konkretisiert wird.
Die fünf Schlussverse sprechen von dem Wunder, dass unter dem Blätterdach der Eiche Zauberwesen für den/die zu sehen sind, die Augen haben zu sehen, goldene Sonnenflecken über das Laub tanzen, Spinnen ihre Fäden spinnen und Waldblümchen, vornehmlich blaue Blümchen (siehe Romantik) blühen.
Ein Gleichnis? Das bleibt den Lesern/Leserinnen überlassen.

Wo bleibt nun Ralfchens Gedankenwelt? Wo soll hier "eine einst wunderbare Frau" - (alle wunderbaren Frauen, die ich kenne, waren und sind wunderbar) -
versteckt sein?

Heinz
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Alt 01.11.2016, 15:45   #4
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du siehst sie nicht in der verwüstung deiner erblindeten seele...du WÜLSTLING!

Feurig warst du einst im Mai,
lustig auch noch im September;
Jahre sind seitdem vergangen -
dein Esprit ist eingeschlafen,
müdes Grinsen, Kummerfalten,
trüber Blick und welke Haut

locken nicht mal alte Hunde
hinter ihrem Ofen vor.

kein wunder wenn dein ex so ausschaut...

http://www.poetry.de/picture.php?pic...008344&thumb=1
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2016, 17:27   #5
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Ralfchen,
wie soll ich angesichts der Brillianz Deiner Verlautbarungen nicht in mich zusammen sinken? Ich weiß - Du bist genial und ich hab einen Ex. Stimmt ich habe einen Achtamar auf ex getrunken. Tausend Dank dafür, dass Du Dich herab lässt, mit einem Wülstling zu kommunizieren.
H.
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Alt 01.11.2016, 20:13   #6
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hm na ja - die antwort von SIM tut richtig gut. mehr davon für das verdorrte heinzelmumchen...
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2016, 20:32   #7
männlich Heinz
 
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Hallo slidderINmatura,
das ist grandios! Das ist nicht zu toppen!
Im übrigen: Nach vier oder fünf genialen Werken noch so viel Luft in den Lungen, um La Paloma zu pfeifen? Respekt!
Fragen nach evtl. Seelenverwandtschaft stelle ich nicht. Dein Genie spricht für sich!
H.
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2016, 20:42   #8
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ich denke la paloma kann der nur furzen...aber für dich sogar besser wegen deinen rehabilitierenden nasenschleimgehäuten...
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2016, 00:05   #9
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ja ja, ralfchen - Du hast ja so was von Recht!
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2016, 00:09   #10
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endlich anerkennung
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Alt 05.11.2016, 00:24   #11
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Was heißt "endlich Anerkennung"?
Ich gehe noch einen Schritt weiter und singe mit Orlofski:

Die Majestät wird anerkannt,
anerkannt, rings im Land!
Jubelnd wird das Ralfchen
der Erste hier genannt!


H.
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Alt 05.11.2016, 00:29   #12
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alte blödeline...wirst, kaum, dass man dir was liebes sagt, wieder rückfällig in deinem pflegeheimbettchen...mensch wie kann man nur so ein übergeschnappter bandwurm sein???
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2016, 00:37   #13
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Es tut mir ja in der Seele weh, dass Du Dich nicht losreißen kannst von mir.
Kannst Du Dir überhaupt vorstellen, wie schmerzhaft Deine Bemühungen auf mich wirken und wie sehr ich Dich bedaure ob Deiner Angst, mein Magnetismus könnte seine Wirkung auch auf Deine blutjungen Damen ausweiten? Ralfchen, ich weiß, wie weh es tut und schließe Dich in mein Nachtgebet ein.
Heinz
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Alt 05.11.2016, 00:38   #14
männlich Ralfchen
 
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hm der komm war in all seiner branntweinseligkeit ganz gut...
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2016, 12:33   #15
Thing
R.I.P.
 
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
hm der komm war in all seiner branntweinseligkeit ganz gut...
Ja - tolle Mischung aus Häme und Heuchelei!
Thing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2016, 14:53   #16
männlich Heinz
 
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Thing,
Du drängelst Dich allzu vorwitzig in der Schlange der Anwärterinnen auf einen der ersten Plätze im Wettbewerb um die Spammingmeisterin vor.
Wo wäre Häme, wo wäre Heuchelei?
Schreib doch, ich wünsch es mir so sehr, endlich wieder mal ein Gedicht - es ist sinn- und zwecklos, sich an mir die Zähne auszubeißen.
H.
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
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