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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 09.03.2014, 19:19   #1
männlich Setom
 
Dabei seit: 05/2013
Beiträge: 109

Standard The Light Of Death

Von Drogen leidlich schwanger,
vom Alk schon fast zerfräst,
steh' heut' ich hier am Pranger
und bin doch längst verwest...

Mein Blut gleicht einem Becken,
Chemie ist, wenn es brennt:
Der Mensch ist wie ein Schrecken,
den niemand wirklich kennt...

Ich schleppe mich durch Tage
und bete jede Nacht,
dass mir die holde Plage
doch endlich einmal lacht...

Doch leider sind die Stricke
der Zeit noch nicht gehängt
und so weil' ich im "Glücke"
der Welt, die sich ertränkt...

Wann ist es denn so weite?
Wann bricht die Zukunft los?
Wann endet diese Pleite?
Wann kommt des Todes Floß?

Ich will es jetzt beenden,
doch niemand steht mir bei
und so drück' ich mit Händen
hinfort den letzten Schrei...

Die Nacht ist nun gekommen,
doch ist das wirklich gut?
Was hab' ich mir genommen,
wenn nicht des Lebens Flut?...
Setom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2014, 19:45   #2
Thing
R.I.P.
 
Benutzerbild von Thing
 
Dabei seit: 05/2010
Alter: 74
Beiträge: 35.119

Standard Hallo, Setom -

Das ist erstklassig bis auf

Zitat:
Wann ist es denn so weite?
Bei aller dichterischen Freiheit:
Ich finde das nicht gelungen.
Schwer ist es, sich eine Verbesserung einfallen zu lassen.
Darüber sinnieren werde ich dennoch.

Zitat:
hinfort den letzten Schrei...
entweder "hinaus" oder "heraus"?
Hinfort ist im Grunde ein zeitlicher Begriff
(hinfort lebte er allein, hinfort glaubte er nicht mehr an Gott, hinfort ließ er seine Felder unbestellt - o.ä.)

Du treibst auch ein wenig Ramsch mit den Pünktchen.
Ich liebte das früher auch sehr, weil sie dem Gefühl des Dichters so entgegenkommen.
Später habe ich selbst gemerkt, daß hin und wieder eine gewisse Kargheit an Reiz gewinnt.


Fazit:
Eines der besten Gedichte, das ich in den letzten Tagen hier las -
weil es meinen Geschmack mitten ins Schwarze getroffen hat.


Nachbemerkung I:
Warum immer englische Titel?

Nachbemerkung II:
Da solln sich die "neuen" Dichter eine gehörige Scheibe abschneiden!

Aber die rappen und fetzen gedankenlos in die Tastatur, was ihnen gerade so durch den Kopf geht.
Die Leser müssen es büßen.

Verzeih den Ausrutscher.



Freundlichen Gruß
von
Thing
Thing ist offline   Mit Zitat antworten
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kritik, leben, tod

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