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Gefühlte Momente und Emotionen Gedichte über Stimmungen und was euch innerlich bewegt.

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Alt 24.10.2006, 09:52   #1
lacrima amoris
 
Dabei seit: 10/2006
Beiträge: 61

Standard Kriege

Schon seit Menschengedenken gab es Kriege,
ausgeübt von Menschenhand zählten nur alleine ihre innerlichen Siege,
Jahrhunderte verstrichen wie ein Augenblick,
nicht einmal Eins verschonte der Krieg,

Nur weil Menschen nach Macht und Reichtum strebten,
und in diesem Wahn auch alles täten,
um die Gier nach mehr und immer mehr zu stillen,
um zu befriedigen den eigenen Willen,

Wurden Sie in den Wahnsinn getrieben,
von ihren eigenen Bedürfnissen,
Sie wollten nur Macht,
doch der Krieg hat ihnen nur Unheil gebracht,

Man sah Menschen auf der Erde zerstreut,
Mütter schützend über ihre Kinder gebeugt,
Wo man auch hinsah Kummer und Leid,
wo man auch hinsah trostlose Einsamkeit,

Menschen wurden ermordet,
gnadenlose Hingabe wurde gefordert,
auf was sonst der Tot die Antwort sei,
der sowieso gekommen wäre nach dieser fürchterlichen Quälerei,
Blut wurde ohne realen Grund vergossen,

daraufhin ein kleiner Sieg genossen,
was sollen diese Kriege bringen,
will man uns zu ungewollten Taten zwingen,
sagt Nein zum Krieg,
wenn euch was am Frieden liegt,

denn auch noch heutzutage,
gibt es diese vielbenannte Plage,
weil ein paar Menschen auf der Welt,
nur ihr eigenes Wohl gefällt,

liegt es denn dem Menschen in dem Blut,
alles was er macht und alles was er tut,
um sein eigenes Wohl zu steigern,
alles andere zu verweigern,

könnt ihr nicht in Frieden leben,
versuchen euch gegenseitig zu verstehen,
und das was ihr nicht versteht,
nicht in Aggression auslebt,

versucht euch einfach zu beherrschen,
dann wird kein anderer euch belehren,
lehnt euch auf gegen alle Kriege die es gibt,
den wenn der Frieden gewinnt habt ihr gesiegt.
lacrima amoris ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2006, 01:12   #2
weiblich ravna
 
Benutzerbild von ravna
 
Dabei seit: 04/2005
Ort: Berlin
Alter: 33
Beiträge: 732

das ist widersprüchlich von vorne bis hinten.
nicht aggressiv sein, aber auflehnen, nicht krieg, aber frieden.
führe dir vor augen: der begriff frieden bekommt für uns nur ein positives verständnis, weil es krieg gibt. gäbe es keine kriege, würde der frieden nicht viel nutzen, da niemand weiß, was es bedeutet "in frieden zu leben"

dann: keiner wird uns belehren, wenn wir uns beherrschen, die anderen zu verstehen versuchen. du forderst toleranz, hast aber selbst keine. du versuchst doch offensichtlich selbst nicht, die kriegsführer zu verstehen, belehrst uns aber darüber, dass wir akzeptanz üben sollen.

nee, so geht das nicht.
sprachlich will ich das gar nicht weiter kommentieren, das habe ich eben schon bei deinem text "der traum" gemacht, hier ist es das gleiche nur in länger.

ach und: überprüf doch nochmal die rechtschreibung in deiner gedicht-zaunlatte.
ravna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2006, 02:47   #3
evilsuperbitch
 
Dabei seit: 08/2006
Beiträge: 1.073

ich schließe mich ravna an.

was kriege angeht: es ist ein auszudifferenzierndes thema. irgendein afrikanischer warlord hat andere gründe krieg zu führen, als ein nato-mitgliedsstaat.

nur ein wenig: reimzwang ist eine schlimme sache. hier scheint er das steuernde element zu sein. und sie sind auch nicht sonderlich interessant.

das gedicht ist billig, weil es auf schreierische bilder zurückgreift. blut zb ist schwierig.

sagen wir es so: du erfindest das rad nicht neu. und wenn du es mit diesem text doch tun müsstest, dann wäre es dreieckig.

beim schreiben "lovage" gehört.
evilsuperbitch ist offline   Mit Zitat antworten
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