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Zeitgeschehen und Gesellschaft Gedichte über aktuelle Ereignisse und über die Menschen dieser Welt.

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Alt 25.01.2015, 01:23   #1
männlich Ckar
 
Dabei seit: 01/2015
Ort: Frankfurt
Alter: 20
Beiträge: 10

Standard Helle Nacht

die goldene glocke schellt
unter des mondes wacht
es knistert hell die nacht
während der flammende docht fällt

an der wand ragen leuchtende pflanzen
die rauchspuckenden zungen lecken
schreiende kinder spielen verstecken
mutter fängt an zu tippeln und zu tanzen

ein schmerzhaftes bücken
die stille ruft
der teufel lässt sich nicht unterdrücken

es schmerzt die klaffende kluft
er fängt an sie mit glühender glut zu bestücken
die unvernunft war der schuft



Ich bin Schüler eines Gymnasiums und besuche die 9te Klasse.
Das Thema Lyrik und Gedichte ist gerade aktuell und ich begann mich dafür zu interessieren. Inspiriert wurde ich durch Georg Heyms Werk ,,Berlin".
Ich hoffe, dass ihr euch etwas Zeit für mein erstes Gedicht habt und mir ein kleines Feedback geben könntet. Grüße!
Ckar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2015, 08:10   #2
männlich El Machiko
 
Benutzerbild von El Machiko
 
Dabei seit: 11/2008
Ort: bye the Godfarther! The God? the God!..... Father!
Alter: 35
Beiträge: 966

was du uns hier aufgetischt hast ist grässlicher als die flammen flut, die der nackte himmel uns offenbaren würde in dessen feurigem und prächtigen anglitz wir wie kleine erbermliche verkrüppelte würmer dahstehen würden, also müssen wir nochmindestens 120 jahre

Wachsen!

yeah.

mein tipp schwänz die schule und fang an speed zu nehmen. dann hast du immer was zu tun.

Geändert von El Machiko (25.01.2015 um 09:40 Uhr)
El Machiko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2015, 08:58   #3
gummibaum
 
Dabei seit: 04/2010
Alter: 66
Beiträge: 10.912

Hallo Ckar,

lass dich nur nicht von bestimmten Kommentaren abschrecken. Das Reimschema des Sonetts und der Zeilenstil sind gar nicht so einfach. Das Gedicht weckt durchaus Bilder im Kopf des Lesers. Die Gleichzeitigkeit von widersprüchlichen Vorgängen und die Alliteration, die sich im Expressionismus häufig finden, ist vielleicht etwas übertrieben. Das zerbricht leicht jeden Sinn. Auch ist mir nicht klar, ob "er" der Teufel ist.

LG gummibaum
gummibaum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2015, 09:42   #4
männlich El Machiko
 
Benutzerbild von El Machiko
 
Dabei seit: 11/2008
Ort: bye the Godfarther! The God? the God!..... Father!
Alter: 35
Beiträge: 966

natürlich ist er der teufel. mit welcher hand wenn nciht der rechten soll er dich den sonst in das verbotenefach einsehen lassen, also 120 jahre faustvie dann hat man es begriffen wie das so war oder wie es wäre.
El Machiko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2015, 11:45   #5
männlich Ckar
 
Dabei seit: 01/2015
Ort: Frankfurt
Alter: 20
Beiträge: 10

Als Teufel ist vielmehr das Feuer gemeint, welcher mit verbrannten Überresten des Hauses die Wunden bestückt.

Ich bin ja deshalb hier, um eure Meinung zu hören und wenn's einem nicht gefällt ist das ok. Mir geht es um Kritik ^^

Und danke an dich Gummibaum, dein Beitrag war wenigstens produktiv

Geändert von Ckar (25.01.2015 um 14:06 Uhr)
Ckar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2015, 13:52   #6
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 21.596

Zitat:
Zitat von Ckar Beitrag anzeigen
es schmerzt die klaffende kluft
Richtig erkannt. Eine geschlossene Kluft klafft nicht und bereitet keine Schmerzen. Es kann nur eine klaffende Kluft sein.

9. Klasse Gymnasium .
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.2015, 13:59   #7
männlich Ckar
 
Dabei seit: 01/2015
Ort: Frankfurt
Alter: 20
Beiträge: 10

Wo du recht hast, hast du recht
Ckar ist offline   Mit Zitat antworten
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alltag, brand, zeitgeschehen

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