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Alt 07.05.2014, 14:22   #1
weiblich noeyes
 
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Standard Warum gibt es Kriege ?

Ja ,warum gibt es im Jahre 2014 immer noch Kriege ? Es ist traurig ,gerade wieder Syrien ,ganz schlimm ! Ich glaube das man den ganzen Wahnsinn erst versteht ,wenn man die Schöpfung Mensch versteht.
Krieg ist so fürchterlich und dennoch entscheidet so was nicht die Masse!
Es sind und waren immer schon einzelne starke Persönlichkeiten ,die die Masse bewegte + bewegt !
Z.B. Religionen Buddha ,Jesus, Allah ….....etc.
genauso wie die Katholische Kirche …......die meisten Kriege sind Glaubenskriege !
Un-Glaub-Lich aber leider wahr !
Oder wegen Macht,Gold,Öl ,Wasser , Kupfer ,Versklavung,Verdummung ,Ausrottung.
Leider wurden + werden die Menschen fremd gesteuert !
Sie schreien ja auch nach Führung :
-Sag mir was ich tun soll
-Sag mir was ich denken soll
-sag mir was ich konsumieren soll
den Krieg wollen nur vereinzelte starke (kranke) Persönlichkeiten !
Finstere Kabalen die nur sich und ihr wohl sehen und womöglich auch einen bösen größeren Plan verfolgen !
und warum gibt es immer noch Rassismus ! Die Gene sterben wohl nie aus ;-(
was prägt den Mensch ?
Erziehung ,Indoktrination ,Überzeugungen ,Erfahrungen
damit entwickelt sich der Mensch und lebt so wie er es gelernt hat !
Wenn ich früher immer sagte :
„Mama ich will ein Eis „ dann bekam ich die Antwort : „du möchtest „ jip, und was ist heute ??? mit "möchten "komm ich nicht weit !!!
Unser Wille wurde bewusst untergraben …....
Macht erregt Furcht und das ist ein gutes Mittel zur Gehörigkeit +Versklavung!
So nach dem Motto , wir haben die Medizin die ihr braucht! Lasst euch Impfen ! Und alle rennen hin !
Der Mensch ist wahrlich eine interessante Spezies und um alles zu verstehen muss man wohl seine Schöpfung verstehen !
aber,
warum Gott + die Welt verstehen wenn wir uns nicht selbst verstehen ?
Wie wollen wir Liebe + Frieden verkünden ,wenn wir uns selbst nicht lieben und mit Nachbarn streiten ?
Die Menschen leben in einem Mangelbewusstsein !
und dieser ganze Mangel bedarf LIEBE !
Doch wie ? Wenn uns Jahrhunderte/Jahrtausende lang unsere spirituelle Herkunft bewusst verschwiegen wurde !Sondern nur Macht und Furcht verbreitet wurde um die Menschen gefügig zu machen !
Das erzeugt Wahn-Sinn,Irr-Sinn Un-Sinn und ganz viel Leid .

Ich glaube an das Gute in jedem Menschen ! Und ein langsames Erwachen der Menschen findet seit geraumer Zeit statt ! Vor Gott sind wir ALLe gleich !
und wir funktionieren gleich !
Ich glaube an eine erleuchtete planetarische Zivilisation !!!und das sehr bald
Wir haben die Möglichkeit ein Bewusstsein in UNS zu erwecken , in dem Unvernunft bald keinen Raum mehr hat und das die Weisheit schätzt,
darin liegt die Hoffnung für Zukünftige Generationen.
Ich möchte ein Beispiel sein mit meiner Lebensführung.
Die Menschen,jeder Einzelne soll wissen wie groß und mächtig er ist !
Welche Kraft (WILLE) er hat !
Wir sind schließlich Gottes Ebenbild ! Also erschaffe ,du bist Schöpfer !
Erschaffe,aber bewusst !
Esse bewusst ! Liebe bewusst ! Atme bewusst ! Fühle bewusst ! Denke bewusst !
Ich sag immer gern :
Pass auf was du denkst ,denn es könnte in Erfüllung gehen
Du bist das Wunder ! Das Leben ist ein Wunder !
Liebe Dich mit samt deinen Fehlern die du glaubst zu haben !
Hier + Jetzt ,eine andere Zeit gibt es nicht !
Jeder Mensch muss wieder auftauchen und seinen Willen wecken ,die Angst untergraben,,Selbstbestimmt handeln ,wohl erst dann haben Kriege keinen Raum mehr und Frieden ist mit Mensch ,Tier und Natur !
noeyes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2014, 16:34   #2
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"Krieg" ist ein, von der Natur aus vorgesehenes, Prinzip um eine Überbevölkerung zu verhindern!
Man muss alles im Gleichgewicht halten. Dank Massenvernichtungswaffen schützen wir unsere
begrenzten Resourcen. Früher hätte das eine "Epidemie" für uns erledigt.
Die Natur muss den eigenen Bestand regulieren um zu überleben.
Wir schlagen nur aus der Art weil wir uns darüber Gedanken machen. Tiere und Pflanzen können darüber nicht nachdenken deshlab stört es sie nicht....

Mfg
PhillipK
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Alt 07.05.2014, 17:06   #3
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von PhillipK Beitrag anzeigen
"Krieg" ist ein, von der Natur aus vorgesehenes, Prinzip um eine Überbevölkerung zu verhindern!
Ich bezweifle, dass diese Behauptung einer Prüfung standhalten kann. Trotz verheerender Kriege - vor allem was die drei Weltkriege, nämlich von 1618 bis 1648 (das war bereits ein Weltkrieg) sowie von 1914 bis 1918 und von 1939 bis 1945 betrifft - stieg die Weltbevölkerung kontinuierlich an.

Auch schafft die Natur keine Prinzipien, denn sie kann nicht denken. Kriege werden aus menschlichen Prinzipien geführt, und da geht es immer um Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Auch Seuchen gehen auf das Konto von Menschen, denn sie stehen fast immer in Verbindung mit Armut und mangelhaften hygienischen Verhältnissen.
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Alt 07.05.2014, 18:35   #4
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Trotz verheerender Kriege - vor allem was die drei Weltkriege, nämlich von 1618 bis 1648 (das war bereits ein Weltkrieg) sowie von 1914 bis 1918 und von 1939 bis 1945 betrifft - stieg die Weltbevölkerung kontinuierlich an.
Selbstverständlich stieg die Bevölkerungszahl nach Kriegen, aber auch nur solange bis sie wieder dezimiert wurde. Der Begriff "Prinzipien" war wohl falsch gewählt. Es ist ein Kreislauf. Wie viele Menschen werden wohl den vierten Weltkrieg überleben? Die die übrig bleiben, schaffen wieder ein Masse, die dann wieder dezimiert wird usw.... bis irgendwann Schluss ist.

Die menschlichen Prinzipien nach Herrschaft etc. zu streben, ist in meinen Augen nur ein ausgeklügelter Mechanismus, eine Schutzfunktion, eingebaut von Gott? oder einer Unregelmäßigkeit um zu verhindern dass wir alles kaputt machen.

Seuchen warten auf den richtigen Auslöser um sich zu auszubreiten. So ähnlich wie bei einer Psychose, die ist schon da!
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Alt 07.05.2014, 19:57   #5
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Erstmal bedanke ich mich für Eure Gedanken ! Ich hab noch nicht raus gefunden wie man hier Zitate reinzieht so Antworte ich euch Beiden einfach im Ganzen

Ja,so kann man es auch sehen.Finde ich interessant.
Aber ist es nicht so, das in der Bewusstseinsordnung der Tiere Ordnung durch Dominanz erzielt wird.
Intellektuelles Bewusstsein stellt Ordnung durch Streit und Debatten her.
Spirituelles Bewusstsein schafft Ordnung durch Respekt.
Ich denke ,die Welt wird immer genauso viel Konflikte und Leiden
enthalten, wie es Unwissenheit und Angst im Bewusstsein der Menschheit gibt.
Die Probleme der Welt müssen letztendlich dort gelöst werden,wo sie ihren Ausgang nahmen - im Bewusstsein.
Kriege werden meiner Meinung nach von Menschen mit durchaus klugen Intellekt geführt ,aber mit welchem Bewusstsein ?
Beweggründe könnten durchaus Dezimierung sein,um Überbevölkerung zu verhindern.Ob das jedoch ein guter Weg ist ?
Die Natur vernichtet nicht ,sie erneuert sich.
Der Mensch jedoch vernichtet sich und Natur.
Wenn die Natur nicht denken kann, dann kann sie nicht die Absicht haben uns zu vernichten.
Ja,wir leben in Dualität,ohne Böse kein Gut,aber ist unser Verhalten ausgeglichen ?
Wenn Gott ins Spiel kommt ,wird es interessant ...... berechtigt uns Glaube,die Verantwortung für unseren eigenen Verstand abzugeben ?
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Alt 07.05.2014, 20:19   #6
weiblich Ilka-Maria
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Du gehst von falschen Voraussetzungen aus, Phillip:

An den drei genannten großen Kriegen waren eben nicht diejenigen Länder beteiligt, die schon seit langer Zeit das stärkste Bevölkerungswachstum haben (die Kolonien und ihre Rolle während des 30jährigen Krieges mal außen vor gelassen, ebenso Australien im 2. WK). Am stärksten wächst die Bevölkerung in den afrikanischen Ländern, gefolgt von Indien, Süd- und Mittelamerika sowie Australien. Das heißt im Klartext: Auf dem afrikanischen Kontinent nimmt die Bevölkerung trotz etlicher zwischenstaatlicher Kriege, wiederholten Völkermorden und kriegsbegründeter Hungersnöte nicht ab, sondern sie nimmt dramatisch zu.

Was Massenvernichtungswaffen angeht, können diese nur punktuell eingesetzt werden, und jeder Aggressor hätte sofort einen Gegenschlag zu befürchten. Außerdem sind die Länder dieser Erde dermaßen wirtschaftlich verflochten und zum Teil stark vom Welthandel und globalen Kreditfluss abhängig, dass nur ein Vollidiot einen neuen Weltkrieg riskieren würde. Zudem haben Massenvernichtungswaffen und schweres Kriegsgerät die unangenehme Eigenschaft, sehr teuer zu sein und einen Staat finanziell schnell zu erschöpfen, d.h., Staaten mit klammer Kasse wären von Interessengemeinschaften abhängig, um dauerhaft mit Kriegsgerät beliefert zu werden. Das ist in unserem Zeitalter eine weltpolitisch heikle Angelegenheit, wie an aktuellen Beispielen zu sehen ist.

Statistisch ist belegt, dass die meisten Menschen, die gewaltsam durch eine Waffe sterben, ohnehin mit Handfeuerwaffen - also Gewehren, Revolvern, Handgranaten und dergleichen - getötet werden. Es geht also auch ohne Panzer, Brandbomben, Giftgas oder Atomwaffen. Und vor allem billiger.

In einem stimme ich Dir zu: Zuviel Leben auf immer engerem Raum führt zu Psychosen und krankhaftem Verhalten - bei Mensch und bei Tier. Aber auch das ist punktuell.

Liebe Grüße
Ilka
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Alt 07.05.2014, 21:43   #7
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von noeyes Beitrag anzeigen
Die Natur vernichtet nicht, sie erneuert sich.
Der Mensch jedoch vernichtet sich und Natur.
...
Ja,wir leben in Dualität,ohne Böse kein Gut,aber ist unser Verhalten ausgeglichen
...
Wenn Gott ins Spiel kommt ,wird es interessant ...
Das stimmt nicht. Nie Natur erneuert und vernichtet, teils nach Programm und teils nach Willkür. Die Natur ist ein Abstraktum, seelen- und herzlos, ohne Zweck und ohne Ziel, ohne Aufgabe und ohne Emotion, ohne Liebe, Verantwortung und Gewissen.

Es stimmt auch nicht, dass der Mensch die Natur vernichtet. Er vernichtet sich selbst. Die Natur zu vernichten ist er nicht machtvoll genug. Der Mensch arbeitet an der Natur, aber sie ist zu wild und unwägbar. Der Mensch kann nur versuchen, die Menschheit so lang wie möglich in Fortpflanzung zu halten. Nach ihm wird die Natur weiterhin Leben produzieren, vielleicht Leben, das uns Menschen überlegen ist - das hat ja noch fünf Billionen Jahre Zeit.

Und über Gott, der mir Herz, Verstand, Klauen, Zähne, List und Verstand gegeben hat, möchte ich jetzt nicht referieren. Vielleicht später.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2014, 09:28   #8
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Zitat:
Das stimmt nicht. Nie Natur erneuert und vernichtet, teils nach Programm und teils nach Willkür. Die Natur ist ein Abstraktum, seelen- und herzlos, ohne Zweck und ohne Ziel, ohne Aufgabe und ohne Emotion, ohne Liebe, Verantwortung und Gewissen.
-Ich denke ,Erneuerung und Vernichtung liegen dicht beieinander.
Es gibt physikalische und chemische Prozesse.
- die Natur ist ein Abstraktum ? woher nimmst du die Gewissheit das sie Seelenlos ist ? ohne Zweck und ohne Aufgabe ?
Selbstverständlich ist der Mensch in der Lage die Natur zu vernichten.
Durch Atomkraft ! Sie ist nicht nur eine Bedrohung für die Erde ,sondern sogar für unser Sonnensystem und somit auch für andere Sternensysteme.
Die Folgen wären verheerend.
Die Erde zu vernichten ist ein anderes Thema ,aber es gab auch schon Sternensysteme die verschwanden,im schwarzen Loch .....doch auch die sind wahrscheinlich irgendwo anders aufgetaucht
Energie vergeht halt nicht.
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Alt 09.05.2014, 10:23   #9
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Zitat:
Zitat von noeyes Beitrag anzeigen
Selbstverständlich ist der Mensch in der Lage die Natur zu vernichten.
Durch Atomkraft ! Sie ist nicht nur eine Bedrohung für die Erde ,sondern sogar für unser Sonnensystem und somit auch für andere Sternensysteme.
Die Folgen wären verheerend.
Die Erde zu vernichten ist ein anderes Thema ,aber es gab auch schon Sternensysteme die verschwanden,im schwarzen Loch .....doch auch die sind wahrscheinlich irgendwo anders aufgetaucht
Energie vergeht halt nicht.
Atomkraft ist nicht in der Lage die Natur zu vernichten. Ein gutes Beispiel ist Tschernobyl. Dort sind viele Gebiete mit caesium xx verseucht und dennoch haelt sich die Natur ganz gut. Lustige wildschweine fressen magic mushrooms.und uberleben es, zeugten sogar nachwuchs. Die Natur ist anpassungsfahiger als der Mensch.

Atomkraft kann auch keine Gefahr für unser sonnensystem sein.wie denn auch? Im All sind alle möglichen Strahlungen vorhanden röntgenstrahlen, Strahlung durch zerfall von Elementen oder entstehung etc.pp usw.

Schwarze Löcher schlucken vielleicht planeten aber wenn ein schwarzes loch eine Sättigung erteicht hat wird die Energie mit nem quasar oder so ähnlich in All zurück geschossen.
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Alt 09.05.2014, 11:42   #10
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von PhillipK Beitrag anzeigen
Atomkraft ist nicht in der Lage die Natur zu vernichten. Ein gutes Beispiel ist Tschernobyl. Dort sind viele Gebiete mit caesium xx verseucht und dennoch haelt sich die Natur ganz gut. Lustige wildschweine fressen magic mushrooms.und uberleben es, zeugten sogar nachwuchs. Die Natur ist anpassungsfahiger als der Mensch.
Dem stimme ich zu, Tschernobyl ist hierfür ein Beispiel, mit dem kurz nach dieser Katastrophe niemand gerechnet hatte. Da wurden die schlimmsten Szenarien entworfen, aber noch heute sind die Menschen am Leben, die sich in dem verstrahlten Gebiet aufhielten. Ein anderes Beispiel ist Japan: Dort gab es zwar durch den Tsunami sehr viele Tote, aber nicht einen einzigen Toten durch die zerstörten Atommeiler. Die Japaner selbst hat diese Sache ohnehin nicht annähernd so stark aufgeregt wie die übrige Welt.

Was Mensch, Tier und Umwelt am meisten auf diesem Planeten schadet, sind konventionell geführte Kriege.
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Alt 09.05.2014, 18:40   #11
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Bis heute bedrohen uns rund 28.000 Atomwaffen die im Besitz der neun Atomwaffenstaaten sind !
Ich gehe nicht von Geschehnissen aus die waren,sondern von Möglichkeiten und Macht die der Mensch besitzt.
Entschuldigung wenn ich es so salopp sage ,aber Tschernobyl war doch nur "Spielerei " und Fukuschima wurde auch von der Bevölkerung sehr ernst genommen !Es ist doch auch logisch das ihnen nichts anderes übrig bleibt als sich mit der Situation abzufinden.
Ich Maße mir nicht an für die ganze Welt zu sprechen und auch nicht zu wissen was wirklich passiert ist dort und wie ein Volk empfindet, ich war nicht da und wenn man mal von der mangelnden Berichterstattung ausgeht,die einige Zeit nach dem Unglück statt fand,ist das wohl auch nicht möglich. die Medien sind zensiert. Du darfst das erfahren was du zu wissen hast, der Rest wird totgeschwiegen und weg zensiert.
Also ich finde es schon sehr merkwürdig wenn man wirklich glaubt das es am Reaktor selber keine Strahlentote gegeben haben soll ,klar ist ,das auch Herzinfarkte durch Strahlung ausgelöst werden und es auch seine Zeit braucht um an einer Strahlung zu sterben !wissen wir wie viele an Herzinfarkt seit 2011 gestorben sind ???nur mal ein Beispiel an der absurden Erklärung warum es keine Tote durch Strahlung gab.
und auch zu glauben das wir keine Bedrohung für unser Sonnensystem sind ist wohl sehr fraglich ,denn was wir wissen ist ,dass wir so gut wie gar nichts Wissen ! noch über den Menschen ,noch über die Meere ,noch über viele alte Kulturen ,noch übers Weltall noch über Atomkraft und somit komme ich wieder auf das Thema meines Ursprungtextes zurück .........
was wollen wir Gott und die Welt verstehen ,wenn wir uns selbst nicht verstehen

die Wissenschaft die Wissen schafft und ständig neue Erkenntnisse erlangt und alte revidiert ......
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Alt 09.05.2014, 20:29   #12
weiblich Ilka-Maria
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Liebe noeyes,

ich finde, es geht hier mit den Themen etwas wirr durcheinander. Die Frage Deines Thread lautet, weshalb es Kriege gibt, und das hat natürlich nichts mit wirtschaftlich genutzter Atomkraft zu tun.

Du sagst, Dir geht es nicht um das, was war, sondern was an Möglichkeiten besteht. Aber auch in der Vergangenheit gab es bereits viele Möglichkeiten, Kriege anders zu führen, als sie dann geführt wurden – oder sogar, sie sein zu lassen. Und die Erfahrung aus dem, was war, wirkt sich natürlich auf die aktuelle Politik und die künftigen Entscheidungen aus.

Also weshalb werden Kriege geführt?

Je nach Land und geografischer Lage kann es dafür eine Vielzahl von Gründen geben. Krisen ergeben sich aus ethnischen Konflikten, Grenzstreitigkeiten, Abspaltungswünschen, Sicherung von Handelswegen, Beherrschung bestimmter Meere, soweit dies zwischenstaatliche Konflikte angeht. Daneben gibt es Bürgerkriege, die genauso verheerend sind: Die U.S.A. haben im Sezessionskrieg mehr Todesopfer zu beklagen gehabt als in allen Kriegen zusammen seit ihrer Staatsgründung, und das Trauma ist bis heute landesweit spürbar.

Kurz und gut: Es geht um widerstreitende Interessen und um den Versuch, diese gewaltsam durchzusetzen, wenn es keinen anderen Weg gibt. Oft sind solche Kriege ideologisch gefärbt, wie z.B. durch Religion oder Rassenwahn, aber in Wahrheit geht es meistens um Macht und Vorherrschaft. Auch im 30jährigen Krieg ging es Gustav Adolf von Schweden, der sich auf die Seite der Protestanten stellte, nicht um Religion, sondern um die Vorherrschaft über die Ostsee. Kriege aus anderen Zielsetzungen, wie z.B. Unabhängigkeitsbestrebungen, gibt es natürlich auch, aber – wie wir am Balkankrieg gesehen haben –stehen dahinter auch wieder Interessen wie die Ordnung von Volkszugehörigkeiten.

Die Art, wie diese Kriege geführt werden, spielt keine Rolle, denn Krieg ist immer grausam. Nicht die Erde wird an Kriegen zugrunde gehen, sondern wir Menschen. Daran ändert auch die Masse an nuklearen Sprengköpfen nichts. Bis heute sind sie nichts weiter als ein teures Drohmaterial geblieben, das während des Kalten Krieges zur Abschreckung diente. Erfolgreich.

Seit der Entwicklung der Atombombe sind nur zwei im Kriegsgeschehen gezündet worden, und auch diese zum Test, denn sie wurden auf Städte geworfen, nicht auf feindliche Soldaten, und sie basierten auf unterschiedlichem Spaltmaterial. Um eine Legitimation für diese Tests zu bekommen, fädelten die Amerikaner den Angriff auf Pearl Harbour ein und opferten dafür ihre Soldaten und Schiffe, und die Japaner schluckten den Köder. Japan hätte auch ohne den Einsatz dieser Atombomben den Krieg nicht gewinnen können. Seitdem sind Atomwaffen moralisch geächtet, wie schon zuvor nach dem Ersten Weltkrieg das Giftgas. Nur Diktatoren haben heute noch die Traute, Giftgas einsetzen zu lassen.

Im übrigen fühle ich mich nicht bedroht von den neun Staaten, die Atomwaffen haben. Wir Deutschen sind beliebt in der Welt, die wir von hinten bis vorn finanziell unterstützen, und bekanntlich tötet niemand die Kuh, die er melken will. Welches Interesse sollten z.B. die U.S.A., China, Indien, Frankreich, Russland, Iran und noch ein paar Staaten haben, Westeuropa durch Atombomben zu vernichten?

Es ergibt auch keinen Sinn, Vernichtungswaffen gigantischen Ausmaßes auf Städte oder Länder zu werfen, die man erobern will, dann aber wegen Verstrahlung und Mangel an Menschen gar nicht nutzen kann.

Konventionell geführte Kriege sind die schlimmsten: Panzer, Fliegerbomben, Schnellfeuerwaffen, Granaten, Flammenwerfer. Aber wie auch immer: Für unseren Planeten wäre das verbrannte Erde, gefolgt von Hungersnöten und dem Sterben der Menschheit. Die Erde selbst, deren Oberfläche zum größten Teil sowieso aus Wasser besteht, würde es überstehen.

Eine interessante Frage wäre doch eigentlich: Wie haben wir es erstmals in der europäischen Geschichte geschafft, fast 70 Jahre lang – den Balkankrieg ausgenommen, der lokal begrenzt war - in Frieden zu leben? Das sieht doch nach einer gewissen Lernfähigkeit der Menschen aus.

Warum also immer nur die Negativ-Frage? Die Menschen in Europa sind nach den Erfahrungen des 1. WK schon gar nicht mehr freudestrahlend und siegessicher in den 2. WK gezogen, sondern mit Sorgesfalten auf der Stirn. Niemand in Europa willl heute wieder Krieg. Was sich in Afrika und im Nahen und Mittleren Osten abspielt, hat einen ganz anderen Hintergrund und eine andere Geschichte.

LG
Ilka
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Alt 10.05.2014, 13:59   #13
Thing
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Standard Warum gibt es Kriege ?

Ganz simpel:

Weil die mit einem größeren Hirn begabte Bestie Mensch nicht lediglich auf Arterhaltung programmiert ist.
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Alt 10.05.2014, 14:48   #14
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Ganz simpel:

Weil die mit einem größeren Hirn begabte Bestie Mensch nicht lediglich auf Arterhaltung programmiert ist.
Das sehe ich anders. Kriege wurden (und werden) durchaus zur Arterhaltung geführt - aber zur Erhaltung der eigenen Art bzw. des eigenen Volkes. Neue Reserven durch die Vernichtung und Versklavung von Feinden zu erschließen zugunsten des eigenen Volkes war schon immer ein guter Grund für einen Krieg gewesen.

Das ist in der Tierwelt nicht anders. Wenn ein Bienenstock keine Angriffe zu befürchten hätte, gäbe es keine eigens zum Kampf ausgestatteten "Soldaten".

Schimpansen machen in Horden regelrecht Jagd auf Affen als Fressbeute. Auch das kann als Krieg bezeichnet werden, denn ohne Kampf geht das nicht ab. Und dieser Krieg dient den Aggessoren zu nichts anderem als der Selbst- und Arterhaltung.
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Alt 10.05.2014, 15:03   #15
Thing
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Kriege wurden (und werden) durchaus zur Arterhaltung geführt - aber zur Erhaltung der eigenen Art bzw. des eigenen Volkes.


Tja, stimmt.
Aber zur intellektbestimmten Ausrottung anderer, um die eigene Art zu höherer Entwicklung auf der Basis "totale Feindvernichtung" wäre die faunische Welt wohl nicht instande.
Kein Oran-Utan, kein Krokodil, kein Maikäfer hatte jemals die ">Idee", sich Gebiete oder die Welt untertan zu machen. Sie waren ausschließlich auf Reproduktiuon aus.
Das "Fressen" ohne Hunger -
das kommt nur uns zu.
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Alt 10.05.2014, 16:34   #16
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Stimmt nicht. Krokodile legen Speisekammern an, wenn ihr Hunger gestillt ist. Dadurch haben Menschen, die nicht tödlich verletzt waren und in einer solchen Speisekammer zu sich kamen, abhauben können.
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Alt 10.05.2014, 16:43   #17
Thing
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Klar, aber in ihren Kammern.
Das läuft unter Vorratssammlung.
Dafür marschierren die aber nicht nach Alaska!
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Alt 10.05.2014, 17:12   #18
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Nach und in Alaska ist niemand marschiert.

Alaska wurde verhökert.
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Alt 10.05.2014, 18:22   #19
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Ich spreche nicht von Verkäufern und Käufern.

Wenn ich nicht falsch gepolt () bin, behaupte ich, daß Tiere weder handeln noch feilschen.
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Alt 10.05.2014, 20:38   #20
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Ich spreche nicht von Verkäufern und Käufern.

Wenn ich nicht falsch gepolt () bin, behaupte ich, daß Tiere weder handeln noch feilschen.
Nee, aber sie bekämpfen sich - und oft auf Leben und Tod.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2014, 10:50   #21
Thing
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Ja, aber nicht um einen Dow-Jones-Index hochzutreiben oder dadurch, daß sie ihre eigene Existenzgrundlage vernichten.
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