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Alt 10.12.2013, 19:31   #1
männlich Thodd
 
Dabei seit: 09/2013
Ort: Berlin
Alter: 21
Beiträge: 60


Standard Schattenwelten (Übergangstitel)

Prolog

Ein dichter Nebelschleier legte sich über die Straßen. An jenem Abend war es sehr kalt, der Winter war nun vollständig eingebrochen. Seit zwei Tagen schneite es ununterbrochen, niemand kam mehr aus dem kleinen Dorf heraus oder hinein. Den ganzen Tag schon war die Stimmung gedrückt, was zum Abend jedoch eine Untertreibung war. Die gute Frau, eine große, schlanke Figur, mit weiblichen Rundungen, blickte von ihrem Buch auf. Der Kamin an der gegenüberliegenden Seite des Raumes prasselte laut, es wirkte geradezu bedrohlich. Sie war sehr unruhig, irgendetwas bedrückte sie, sie wusste nur nicht, was. Also legte sie ihr Buch auf den Beistelltisch neben ihrem Sessel und machte sich auf den Weg, die Treppe hoch, zur dritten Tür auf dem geräumigen Flur. Oben angekommen blickte sie auf eine massive geschlossene Holztür, dunkelbraun gefärbt. Aus dem Inneren hörte sie kein einziges Geräusch, durch den Spalt unter der Tür fiel ein leichter Lichtschein. Sie klopfte. Keine Antwort. Sie rüttelte an der Tür, merkte dann, dass sie nicht verschlossen war. Also trat sie ein, blickte auf und ihr stockte der Atem. Ein lauter Schrei ertönte und drang durch den Nebel.




Tom wachte auf. Als er seine Augen öffnete, sah er, wie ein leichter Lichtschein durch das rechteckige Fenster fiel. Er setzte sich auf, zog seine Hausschuhe an und blickte sich noch etwas schlaftrunken um. Sein Blick wanderte von den dunklen, hölzernen Bodendielen über den breiten Fenstersims an der etwas brüchigen Steinwand, welche durch hölzerne Balken getragen wurde, hoch zur Holzdecke. Auch hier erkannte er die Balken, nur dass sie an der Decke einen kleinen Bogen bildeten, sodass der Raum eine gewölbte Kuppel trug.
Ich sollte das Holz verstärken, ansonsten fällt mir eines Tages noch die gesamte Bruchbude auf den Kopf
Er hatte eigentlich nichts zu meckern. Das Bauernhaus war zwar alt, doch es war eines der größten in der Umgebung, mit einem eigenen Waschhaus und einer gut gefüllten Vorratskammer. Schließlich fühlte er sich wach genug, um aufzustehen und das Fenster zu öffnen. Angenehm warme Sommerluft strömte hinein und das Zwitschern vieler verschiedener Vögel war zu hören. Es war ein durch und durch schöner Sommermorgen.
Als er hinausblickte, konnte er die grüne Wiese sehen, welche sich weit erstreckte, bis schließlich eine einzelne, riesige Eiche zu sehen war. An den gigantischen Wurzeln sah er Kinder spielen, er konnte sehen, wie Händler im Schatten des Laubwerks ihre Waren anpriesen, sogar eine auf einer Wurzel sitzende, frühstückende Familie konnte er in der Ferne erkennen. Dies war der alte Eichenmann, der mächtigste Baum der gesamten Ebene von Sahrnheim. Seit jeher diente er den Bewohnern des Landstriches als Versammlungsort, hier wurden die Ratsherren gewählt, hier wurde an den Sonntagen Gericht gesprochen und hier wurde geheiratet.

Als er jedoch seinen Blick weiter schweifen ließ, konnte er weit hinter dem Baum, ganz am Rande des Horizonts, blasse Umrisse sehen. Das war das legendäre Sonnengebirge, in dem der uralte Orden der Sarhn seinen Wohnsitz hatte. Sahrn.. Dies war der Ort, den er zu erreichen versuchte, dies war sein größter Wunsch, die Aufnahmeprüfungen zu bestehen und ein Ritter der Sonne zu werden, um über den gesamten Kontinent wachen zu können, um Ruhm und Ehre zu erreichen, und um allen zu zeigen, dass er nicht nur ein einfacher Bauer war.

In diesem Moment hörte er, wie die Tür sich öffnete, und als er sich umdrehte, sah er seiner Cousine Sara ins Gesicht.
>>Endlich bist du wach! Komm beeil dich, der Meister wird nicht warten wollen. Meine Güte, Tom! Da wartest du dein gesamtes Leben auf diese Chance, um dann zu verschlafen! Beeil dich, du fauler Sack! Ich warte draußen auf dich.<<

Schnell kleidete er sich in seine beste Tunika und schnellte los, um seine Cousine einzuholen. Er machte nur einen kurzen Abstecher ins Waschhaus, um sein Gesicht zu waschen.
Thodd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2013, 20:04   #2
männlich El Machiko
 
Benutzerbild von El Machiko
 
Dabei seit: 11/2008
Ort: bye the Godfarther! The God? the God!..... Father!
Alter: 35
Beiträge: 970


Aha.....

das Mittelalter nd ihre Halbwelt geschenisse. Gut ok ich bin in dieser Welt angekommen, aber der text tappst so vor sich hin und ob ich wissen möchte wohin die reise geht, naja dann muss ich wohl mal so langsam mitkommen.

Wann wird denn mal ein Kopf abgeschlagen? Wann sprengt man mal eine Mauerburg in die luft? Wo ist die holde meid die in transparenten seidengewändern von gnommen vergewaltigt wird?

Wieder ein text der letzendlich unter bla vs. blubb fällt.
El Machiko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2013, 20:22   #3
männlich Thodd
 
Dabei seit: 09/2013
Ort: Berlin
Alter: 21
Beiträge: 60


Na zum Glück wird diese Geschichte nicht klassisch im Mittelalter spielen

Es mag sein, dass dir die "Action" in der Geschichte fehlt, ich jedoch schreibe und lese gerne Geschichten, die ruhig anfangen, sodass es umso dramatischer wird, wenn die gesamte Idylle niederbrennt. Aber zum Glück sind die Geschmäcker da ja verschieden!
Vielen Dank für deine ehrliche Meinung

Thodd
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Stichworte
fantasy, geschichte, prolog

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