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Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

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Alt 29.11.2018, 18:59   #1
männlich ganter
 
Benutzerbild von ganter
 
Dabei seit: 04/2015
Beiträge: 1.786

Standard Traumtaucher

Dämmerndes Licht
Schatten, der bricht
Beenden das Streben
glücklich ergeben

Vergessen die Tage
voller Mühsal und Plage
Vorbei ist das Jagen
vollbracht sind die Taten

Träumen von Mythen
wirre Geschichten erdichten
Irrlichter blitzen grell in den Schlaf
bizarre Bilder meines eigenen Grals

-ganter-
ganter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2018, 20:16   #2
weiblich Zaubersee
 
Benutzerbild von Zaubersee
 
Dabei seit: 11/2014
Ort: Das Meer ist mein Garten aus Kristallen und Träumen ...
Alter: 62
Beiträge: 2.387

Heyhello, ganter;


mit dem schönen Titel hast Du mich gelockt;
und Deine Worte klingen, als ob ein Abschnitt ( Lebensabschnitt/Tagesabschnitt) sich dem Ende zuneigt und das wahre Sein jetzt erst zum Vorschein kommen könne.

Ist das nicht eigentlich sehr schade?


Zitat:
Irrlichter blitzen grell in den Schlaf
bizarre Bilder meines eigenen Grals
... aber da es ist wie es ist, auch sehr spannend .... jetzt.
Ich vermute ja auch, dass sich da noch viele innere Heiligtümer öffnen könnten ... mit Zeit und Muße ... aber ob sich eine Entwicklung ( dorthin) zeitlich so bestellen lässt?

Ich wünsche es Dir, lieber ganter ... Dein Gedicht gefällt mir sehr, tolle Thematik mit so einer hoffnungsstarken Aussicht.
Eventuell könnte man das "
Zitat:
wirre
" in der letzten Strophe, zweiter Vers weglassen, für mich läse es sich so flüssiger ...

LG

Zaubersee
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Alt 30.11.2018, 12:01   #3
männlich ganter
 
Benutzerbild von ganter
 
Dabei seit: 04/2015
Beiträge: 1.786

Standard Wirrwarr

Liebe Zaubersee,

danke für Deine eingehende Kommentierung. „Wirre“ für Fäden, die sich im Traum verknäulen. Gerne würde ich Deinen technischen Streich-Vorschlag aufgreifen, aber den Sinn beibehalten.
„Lebensabschnitt“ ist so eine Sache. Nach Gefühl meine ich, dass Träumen sich vom Bilanzieren abhebt – man ist wieder jung, man ist plötzlich uralt – vielleicht eine Angelegenheit für den Psychiater; der Dichter aber steht „über den Dingen“.

-ganter-
ganter ist offline   Mit Zitat antworten
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