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Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

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Alt 16.01.2019, 12:19   #1
männlich Ballo-May
 
Dabei seit: 06/2017
Beiträge: 63

Standard Die Unnatur der Gegenwart

Die Gegenwart ist unnatürlich,
denn wäre sie es nicht,
dann würde sie vergehen.

Natürlich ist die Mathematik,
so kann sie das „Jetzt“
auch nicht verstehen.

Unnatürlich ist das Sein,
die Existenz.
Zurückgelassen, fast - wie
ausversehen.

Als würden wir,
aus Licht bestehen,
und können doch nur
Schatten sehen.
Ballo-May ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2019, 13:21   #2
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 69
Beiträge: 1.529

Hallo Ballo-May,

Dein Gedicht zieht mich an, obwohl man teilweise die Prinzipien der Aussagenlogik vergessen muss, wenn man die Zeilen annehmen möchte.
Besonders die ersten drei Verse rufen natürlich massiven Widerspruch hervor. Aber vielleicht ist das ja auch ihr Zweck.
Sehr gut gefällt mir
Zitat:
Als würden wir,
aus Licht bestehen,
und können doch nur
Schatten sehen.
Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2019, 14:52   #3
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Alter: 74
Beiträge: 15.185

AL hate recht liebe B-M -

der text ist ein sinnlose aufeinanderfolge von irreal-subversiven antikonstationen. er sagt nichts indem er versucht alles zu sagen. empfehle PLATON, ARISTOTLE, MAX PLANCK, NIELS BOHR, ROGER PENROSE, PAUL FEYERABEND, SARTRE, KANT, SCHOPENHAUER...dann schreibe über das thema neu.

vlg
R
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2019, 15:02   #4
männlich Ballo-May
 
Dabei seit: 06/2017
Beiträge: 63

Zitat:
Zitat von AlteLyrikerin Beitrag anzeigen
Hallo Ballo-May,

Dein Gedicht zieht mich an, obwohl man teilweise die Prinzipien der Aussagenlogik vergessen muss, wenn man die Zeilen annehmen möchte.
Besonders die ersten drei Verse rufen natürlich massiven Widerspruch hervor. Aber vielleicht ist das ja auch ihr Zweck.
Sehr gut gefällt mir

Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
Danke AlteLyrikerin,

Das Gedicht ist ohne physikalische „Grundkenntnisse“ schwer zu verstehen. Aber mit - vielleicht noch weniger.
Dem Licht wird eine Eigenzeit von „Null“ zugeordnet. Es (ein „Lichtreisender“) hat kein „Zeitempfinden“. Man könnte grob übersetzt sagen – es ist Zeitlos. Gleichzeitig ist es Überbringer der „Gleichzeitigkeit“ Der „Gegenwart“.
Auch Elektronen und anderen Elementarteilchen kann oder muss man diese Eigenschaft zuschreiben (Higgs-Feld..)
Wir bestehen aus meiner Sicht aus „zeitlosen“ Teilchen. „Bestehen aus Licht“. Diese bilden die Gegenwart. Doch sehen nur die Schatten (Vergangenheit und Zukunft)
Die Mathematik kann sich der Gegenwart nur durch Infinitesimalrechnungen – beliebig kleine Abschnitte aus Vergangenheit und Zukunft – nähern, aber doch nicht erreichen. Sie beschreibt nur das Verhalten des Schattens.
Wenn man davon ausgeht, dass die Mathematik in der Lage ist, die Natur (theoretisch) vollumfänglich zu beschreiben, dann ist die Gegenwart unnatürlich.
Und vielleicht ist das der Grund unserer Existenz – Sie ist unnatürlich – kann weder von Vergangenheit noch Zukunft aufgelöst werden. Auch Mutter Natur kann sich dem Sein nicht entledigen, da ihr wirken mathematisch beschreibbar ist.

@Ralfchen - oder so. Auch gut.
Ballo-May ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2019, 16:40   #5
männlich ganter
 
Benutzerbild von ganter
 
Dabei seit: 04/2015
Beiträge: 1.934

Standard bestehen - sehen

Ballo-May,

Deine Physik-Kenntnisse in eigenzeitlichen Ehren,
Dein Gedicht entspricht dem Licht: „Null“.

-ganter-
ganter ist offline   Mit Zitat antworten
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