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Alt 08.04.2017, 03:44   #1
männlich Drachenflamme
 
Benutzerbild von Drachenflamme
 
Dabei seit: 04/2017
Alter: 30
Beiträge: 7

Standard Feuerflügel

Ein feuerroter Flügel brach durch eine Wolkenwand,
weit gereist war'n seine Blicke, doch man hat in seinen Augen
niemals Stolz erkannt. Als er von vorn begann,
die Probleme zu beheben, hat er sich im Zorn verrannt...
Die Sonne war nicht zu erkennen unter dieser Nebelfront,
Er ging seinen Weg, doch auf solchen Wegen kommt
es oftmals zu Gefahren. Wie soll er verfahren?
Er weiß es nicht, weil sich für ihn kein Segen formt.
Nie hat er es begraben, was er schon als Kind erkannte,
er fror in hohen Lüften, flog durch tausend Regentage.
Er verlor Vertrauen, dachte dass er stets versagte,
weswegen er sich oftmals nicht mit
seinem Herz an eine fremde Seele wagte.
Obwohl ihn das schon ewig plagte, flog er in den Himmel hoch,
Hinter ihm vergangenes brannte lang schon lichterloh.
Blitze zuckten durch den Geist, als durch Federn der Dichter floh.

Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann, es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht! wie viel man einstecken kann und trotzdem weitermacht! Nur so gewinnt man! Wenn du weißt, was du wert bist, dann geh' hin und hol' es dir, aber nur, wenn du bereit bist, die Schläge einzustecken! Aber zeig' nicht mit dem Finger auf andere uns sag', du bist nicht da, wo du hin wolltest wegen ihm oder wegen ihr oder sonst jemandem! Schwächlinge tun das und das BIST du nicht!

Und er malte mit dem Pinsel des Lebens sich weg die Tränen des Regens
und so ging er durch die Täler der Seele...
Und er malte mit dem Lebenspinsel sich die perfekte Trauminsel...


Er traf viele Menschen, aber keiner konnte fliegen,
keiner konnte mit ihm träumen, Licht und Schatten in der Form verbiegen.
Er sah Kraft in Worten liegen, dennoch war er oft verschwiegen,
trotzdem war er stets der Ansicht, einstmals wird die Hoffnung siegen.
Und vom Regen in die Traufe, von Tyrann zu Tyrann...
Er glaubte schon, es sei zu spät, als sein Verstand schon begann
ihn in die Enge zu treiben, ihm Verhängnis zu zeigen
und ihn daran zweifeln ließen, zu bleiben.
Doch als er es schon verlassen hatte, färbte sich die Sonne rot,
die Gestalt in seinem Blick, die sich in seinem Hoffen bot,
zeigte ihm die Rose, die in seinem Innern blühte,
und sie ließ sie wachsen, weil sie über Licht verfügte.
Er erkannte, dass die Reise lange hinter ihm beendet war,
die Seele in sei'm Kern war unveränderbar...
Selbst wenn er auf die Ängste sah, wird er in neuer Form erblühen
und ein Lichtstrahl durch die Wolken traf den feuerroten Flügel...

Wenn man bereit ist, alle Kämpfe auszufechten, die man ausfechten muss, um sein Ziel zu erreichen, wer hat dann das Recht, einen aufzuhalten? Möglicherweise woll'n paar von Ihnen auch unbedingt noch was erledigen, was Ihnen seit langem auf der Seele brennt? Ein geheimer Wunsch? Und dann heißt es "Nein!" Obwohl Sie bereit sind, alles zu tun! WER hat das Recht, das zu sagen? WER? NIEMAND! Sie haben das Recht, auf Ihr Gefühl zu hören, aber NIEMAND hat das Recht, nein zu sagen, nachdem man alles getan hat, um das zu tun, was man tun WILL und was man IST!

Und er malte mit dem Pinsel des Lebens sich weg die Tränen des Regens
und so ging er durch die Täler der Seele...
Und er malte mit dem Lebenspinsel sich die perfekte Trauminsel...


Das Mädchen wusste nicht, ob sie ihrer selbst vertrauen konnte,
darum machte er sich auf und er traf auf tausend Fronten.
Er war sich nicht klar, warum sie nicht mehr laufen wollte...
Er wollte, dass sie laufen lernt... auf den Wolken.
Fühlte er sich auserkoren? Zwar plagten ihn tausend Sorgen,
doch es ließ ihn wachsen, denn sie fühlt sich auch verloren.
Sie konnte nicht begreifen... sie ist was besonderes.
Stets wählt er sich die Worte aus. Was fühlt er, bevor er spricht?
Sie merkte, wie besorgt er ist, er merkte, wie sie Zorn zerbricht.
Er hat Angst... Ach Mädchen, sag, verfolgt es dich?
Ihr Versteck war 'ne Barriere aus der Schattenwelt,
er will was verändern, denn sie fühlt sich abgestellt.
Als mal wieder Wasser fällt und die Wolken sich zu zieh'n,
entschloss er sich, er wird in diese Richtung flieg'n.
Er flog quer durch das Wolkenfeld, das sich erneut gebildet hat
und zog quer eine Schneise, so wurde sie von Licht erfasst...

Es dient der Welt NICHT, wenn du dich klein machst. Dich klein zu machen, nur damit sich andere um dich nicht unsicher fühlen, hat nichts erleuchtetes. Es ist nicht nur in einigen von uns. Es ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen!

Und er malte mit dem Pinsel des Lebens sich weg die Tränen des Regens
und so ging er durch die Täler der Seele...
Und er malte mit dem Lebenspinsel sich die perfekte Trauminsel...



Zum Schluss noch einige Worte zum Text. Da ich ein großer Fan von Fantasyfiguren und insbesondere Drachen bin, finden diese auch immer wieder einen Platz in meinen Texten oder finden als "Protagonist" Anwendung. Der feuerrote Flügel bezieht sich daher auf einen Drachen und einige Textzeilen sind ebenso darauf abgestimmt. Ich hoffe, dies führt nicht zu allzu viel Verwirrung.
Des weiteren stellen die kursiven Textzeilen Zitate aus den Filmen Rocky Balboa (Zitat 1 und 2) sowie Coach Carter (Zitat 3) dar. Derartige Zitate bezeichnet man im Hip Hop Bereich als "Samples" und werden üblicherweise an passende Stellen des jeweiligen Instrumentals gestellt.
Ich wollte dies nur erklären da ich mir unsicher bin, inwiefern in diesem Forum Hip Hop Texte verbreitet und bekannt sind.
Nun bin ich auf eure Gedanken dazu gespannt und hoffe, dass ich euch inhaltlich zumindest etwas ansprechen konnte.
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