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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 25.03.2019, 17:58   #1
männlich The dark Poet
 
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Standard Der Engel aus Licht

Am Straßenrand war es, dort wo ich dich fand,
so jung und so hübsch, ein Schild in der Hand,
ein einfaches Schild, auf dem stand geschrieben,
du wolltest in Urlaub, du wolltest nach Süden.

Ich fuhr grad nach Hause, im strömenden Regen,
so trafen wir uns auf nächtlichen Wegen.
Ich hielt sofort an, du stiegst bei mir ein,
dein Haar glänzte feucht - ein Heiligenschein.

Wir fuhren zusammen durch stürmische Nacht,
wie hast du geredet, wie hast du gelacht,
erzähltest mir alles, von all deinen Zielen,
von all deinen Freunden, von allen Gefühlen.

Ich fragte dich, hast du nicht Angst so allein,
allein auf der Straße, ein Opfer zu sein?
Warum, sagtest du, soll Angst ich verspüren?
Ich bin zwar ein Mädchen, doch ich kann mich wehren.

Bei uns an der Schule trainiere ich viel,
trainiere dort Fitness und Volleyballspiel.
Ich hab auch gekauft - es ist also neu,
im Rucksack ein Pfefferspray - immer dabei.

Und du bist so schön, drum traue ich dir,
ich beugte mich rüber und sagte zu dir,
das meint wohl ein jeder, vergiss aber nicht,
der Teufel, er war ein Engel aus Licht!

Der Schönste von allen, der jeden betörte,
der mit seinen Lügen selbst Eva verführte.
Auch sie sah nur Schönheit, so strahlend und sinnlich,
als gäb es nichts Böses, und irrte sich gründlich.

Naiv, so wie du, im Garten von Eden,
nahm ihr ein Engel das ewige Leben.
Und sag mal, dein Spray, was soll dir das nützen?
Es liegt doch im Rucksack und kann dich nicht schützen.

Da wurdest du unruhig, verstummtest vor mir,
du sahst jetzt das Messer, ich sagte zu dir:
Siehst du diese Klinge? Du weißt, was ich will!
Du senktest den Kopf, so ängstlich und still.

Da war diese Panik, die ich an dir spürte,
du konntest nicht zu glauben, was grade passierte,
so hilflos warst du, im Fahrzeug gefangen,
und schon rollten Tränen, von rosigen Wangen.

Die Tränen, sie flossen ins glänzende Haar,
ich lächelte höhnisch und machte dir klar:
Dein Weinen ist sinnlos, so sinnlos wie schrein,
dich kann keiner hören, denn wir sind allein.

Die Menschen, sie meiden den strömenden Regen,
nur Mädchen, wie du steh'n an nächtlichen Wegen,
ein Schild in den Händen und wollen nach Süden,
die hol ich mir alle und werde sie kriegen.

Als Falle benutz ich meine schönes Gesicht,
denn ICH bin der Teufel, der Engel aus Licht!
Auf offenem Felde, da stoppte ich prompt,
Mein Kind, zieh dich aus, du weißt, was jetzt kommt.

Los, runter die Kleidung und weg mit den Fetzen,
oder soll dich dies Messer erst ernsthaft verletzen?
Dein Körper ist Eden, aus dem man mich stieß.
und ich will zurück, in mein Paradies!

Vorbei hier und heut, die Zeit meines Wartens,
ich sprenge die Türen des himmlischen Gartens,
zu pflücken die Äpfel, die jung sind und reif,
die Schlange kehrt wieder, zurück in ihr Reich.

Dann kam ich zu dir und drang in dich ein,
aus Angst und Verzweiflung, begannst du zu schrei'n.
Dein Flehn, deine Tränen, sie waren mir gleich,
denn du warst für mich nur billiges Fleisch.

In mir tobte Satan und ich ließ in frei,
er nahm deine Seele, er brach sie entzwei,
als Herrscher der Hölle, als Engel aus Licht,
verbrachte er in dich sein schleichendes Gift.

Dann war es vorbei, in Schmerzen verkrümmt,
so lagst du vor mir, zur Schlachtbank bestimmt.
Du sahst mich nur an, auf alles gefasst,
und ich sah das Mädchen, das du einstig warst.

Und draußen, da tobte der strömende Regen,
ich nahm dir die Jugend und nahm dir das Leben.
Am Straßenrand war es, dort wo man dich fand,
die Kehle durchschnitten, ein Schild in der Hand.

Ein einfaches Schild, auf dem stand geschrieben,
du wolltest in Urlaub, du wolltest nach Süden.
Und wurdest das Opfer, so sagte man bald,
eines wirklichen Teufels in Menschengestalt.

----------

Ein paar Stunden später, ich bin schon zu Haus,
ich liege im Garten und ruhe mich aus,
ich sitze im Sessel, ich leide und schwitze,
erst dieser Regen und jetzt diese Hitze.

Ich reibe mich ein, mit teuerem Öl,
es kühlt meine Haut, ein tolles Gefühl.
Ein Kind, meine Tochter, lacht plötzlich und spricht,
Papa, du glänzt - wie ein Engel aus Licht!
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Alt 25.03.2019, 18:44   #2
männlich Nöck
 
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Hallo dark Poet,

was für eine düstere Ballade. Gut erzählt mit Gefühl für den Rhythmus und trotz der enormen Länge nicht langweilig.
Die Pointe (die mir gefällt) ist eigentlich gar keine, denn hinter vielen Sexualstraftätern steckt ein liebevoller Vater und Ehemann.

LG Nöck
Nöck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2019, 19:00   #3
weiblich DieSilbermöwe
 
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Klasse Gedicht.

LG DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2019, 21:07   #4
weiblich Unar die Weise
 
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Standard Werter dark Poet,

ich schließe mich an.
Eine zwar dunkle, jedoch interessante Geschichte.
Recht flüssig geschrieben und bildhaft.

Gruß
Unar
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2019, 21:44   #5
männlich The dark Poet
 
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@Unar die Weise
@Die Silbermöwe
@Nöck

Vielen Dank für Eure netten Kommentare. Ich habe mich sehr darüber gefreut, vor allem, weil dies mein erstes Gedicht ist, das ich eingestellt habe.

Natürlich ist es eine dunkle und brutale Geschichte, die ich übrigens für meine Tochter geschrieben habe, die mir eines Nachts am Telefon eröffnete, dass ich sie nicht von einer Party abzuholen bräuchte, da sie mit einer Freundin auch mal trampen könnte. Es würde sicherlich nichts passieren. Sie hätte schließlich ein Pfefferspray dabei und beide wären auch sehr sportlich. Des Weiteren würde sie sich das Gegenüber auch genau anschauen und nicht bei jedem einsteigen.

Über das Gedicht war sie so geschockt, dass sie das Wort "Trampen" nicht mal mehr erwähnt.

Liebe Grüße Euch Dreien

Geändert von The dark Poet (25.03.2019 um 23:32 Uhr)
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Alt 26.03.2019, 06:09   #6
männlich Vers-Auen
 
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Standard Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Hallo dark Poet,
Deine Tochter sollte auf der Party auch darauf achten, mit wem Sie sich einlässt!
Es gab die letzten Jahre vermehrt tote Mädchen, wegen div. Beziehungstaten*
* Meist wegen Ehrverletzung, mehr sag ich nicht, ansonsten ist man schnell
ein fremdenfeindlicher Rassist, Nazi, usw. usf.

LG
Vers-Auen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2019, 08:19   #7
weiblich DieSilbermöwe
 
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Lieber dark Poet,

Zitat:
Über das Gedicht war sie so geschockt, dass sie das Wort "Trampen" nicht mal mehr erwähnt.
Ich finde es gut, dass du das mit dem Gedicht erreicht hast. Ein solches Gedicht bleibt - im Gegensatz zu Ermahnungen und Warnungen ("Mach das nicht! Wer weiß, was alles passieren kann!"), die zu einem Ohr rein und zum anderen rausgehen, nachhaltig im Gedächtnis haften.

LG DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2019, 12:24   #8
weiblich AlteLyrikerin
 
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Hallo dark Poet,

das ist ein starker Einstand von Dir. Ich gebe zwar zu, dass ich solche schwarzen Balladen im allgemeinen nicht mag. Aber Deine ist sehr gut gemacht.
Die Frage, wie jemand so abgrundtief Böses tun kann, ist nicht im Fokus dieses Gedichtes (außer man gibt sich mit der Antwort zufrieden, der Teufel sei am Werke). Aber das ist ja auch nicht üblich bei derartigen Balladen.

Bin gespannt auf Weiteres von Dir, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2019, 20:26   #9
männlich The dark Poet
 
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Beiträge: 43

Hallo Lyrikerin,
verzeih' bitte, dass ich dich nur mit Lyrikerin anspreche, denn ich weigere mich eine Dame mit 68 Jahren, als "Alt" zu bezeichnen. Ich danke dir für deinen Thread. Bis demnächst.
The dark Poet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2019, 12:08   #10
männlich Gylon
 
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Lieber The dark Poet,
trotz der Länge hältst du mich als Leser locker bei der Stange!
Sehr gerne gelesen!

Liebe Grüße Gylon
Gylon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2019, 14:47   #11
männlich Argon
 
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Beiträge: 35

Auch ich schließe mich den anderen an.
Der Text besitzt ein sehr hohes Niveau und hat mir einen schönen Schauer über den Rücken gejagt.

Mfg. Ag
Argon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2019, 17:55   #12
männlich Plutino
 
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Tolles Gedicht. Und ›klasse Pädagogik‹!.

Ein paar kleine Fehler habe ich gefunden:

Zitat:
Da war diese Panik, die ich an dir spürte,
du konntest nicht zu glauben, was grade passierte,
so hilflos warst du, im Fahrzeug gefangen,
und schon rollten Tränen, von rosigen Wangen.

Die Tränen, sie flossen ins glänzende Haar,
ich lächelte höhnisch und machte dir klar:
Dein Weinen ist sinnlos, so sinnlos wie schrein, [Substantiv]
dich kann keiner hören, denn wir sind allein.

[…]

Dann kam ich zu dir und drang in dich ein,
aus Angst und Verzweiflung, begannst du zu schrei'n. [Oben als Substantiv ohne Apostroph. Siehe Duden: Unbetontes e im Wortinneren.]
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2019, 19:21   #13
männlich The dark Poet
 
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Danke Plutino,
ich werde versuchen, das zu ändern, finde aber keinen Punkt dafür. Weiß jemand oder du, wie man nachträglich ein Gedicht von Fehlern bereinigen kann?

LG The dark Poet
The dark Poet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2019, 20:24   #14
männlich Plutino
 
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Das Zeitfenster für Korrekturen schließt sich nach einigen Stunden oder so. Da müsstest du die Chefin (Ilka-Maria) fragen. In dem Fall ginge ich an deiner Stelle aber noch mal den gesamten Text durch, auch bezüglich der Apostrophe. Mit den Regeln, wann sie gesetzt werden sollten, bin ich selbst nicht gut vertraut. Aber ich weiß wie, nämlich so: ›’‹ (Alt + 0146 unter Windows) Ilka-Maria sagt, ich sei pingelig. Ihr reicht: ›'‹.
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2019, 20:33   #15
männlich The dark Poet
 
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Wieso nennt man eine Korrektur pingelig, ich bin für jede Korrektur und jeden Kommentar dankbar. Nur so kann man ja dazulernen.
The dark Poet ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2019, 20:43   #16
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von The dark Poet Beitrag anzeigen
Wieso nennt man eine Korrektur pingelig, ...
Plutino ist Meister darin, sich ungenau auszudrücken. Ich habe niemals behauptet, Korrekturen zu machen sei pingelig. Es geht um die Darstellungsweise des Apostroph, und da gefällt Plutino der gerade Strich nicht. Er meint, er müsse in eine bestimmte Richtung geneigt sein und idealerweise ein Kringelchen haben.

Pingelig nannte ich sein Verlangen deshalb, weil das hier in Poetry nicht funktioniert. Die Software sieht es nicht vor. Die meisten User schreiben ihre Texte in Word für Windows in Times oder Arial vor, weil das die gängigen Schriftarten sind, und kopieren sie dann in Poetry ein. Dann wird automatisch ein Apostroph abgebildet, das nicht dem Standard-Zeichen entspricht. Wer viele Apostrophe im Text hat, bekommt mit der Korrektur also zu tun, wenn er es richtig machen will. Bei mir funktioniert außerdem das Zeichen über den Alt-Code (ASCII, nehme ich an) nicht, aber in Times und Arial funktioniert der richtige Apostroph auch einfach mit Antippen der entsprechenden Taste - kein Problem.

Aber wie gesagt: In Poetry ist das nicht umsetzbar, und was ich "pingelig" genannt habe, war die Zumutung an einen User, jeden einzelnen Apostroph durch das umständliche Drücken des Codes zu korrigieren - ätzend. Da ziehe ich den geraden Strich vor, den ich durch das einmalige Antippen der Taste auf meiner Tastatur bekomme.

Sag mir, was du korrigiert haben möchtest, aber bitte verlange nicht von mir, dass ich Zeit daran verschwende, mich wegen eines Häkchens mit Tastaturbelegungen abzumühen, die ohnehin nicht klappen.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 00:56   #17
männlich Heinz
 
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Hallo, liebe Kommentatoren und -innen,
sehe ich das richtig: Das LyrIch ist ein heimtückischer Vergewaltiger und Mädchenmörder und dessen Fantasien und Untaten werden in einer "Ballade" mit verquirlten Deutungen des gestürzten Luzifer mit oft unreinen Reimen aufgehübscht und als "tolles Gedicht" und mit Struwwelpeter-Pädagogik gelobt.
"Hohes Niveau" wird attestiert und "schöne Schauer" laufen gar über den Rücken.
Ich frage mal ganz ernsthaft: Habt Ihr noch alle Latten am Zaun?
Hat die genüssliche Beschreibung einer Vergewaltigung und eines Mädchenmordes irgendetwas mit Poesie oder Lyrik zu tun? Ist so ein Machwerk zum Vorlesen geeignet und erzieht dieses "tolle" Gedicht ein Mädchen zu angebrachter Vorsicht?
Kommt mir nicht mit dem Argument, bei lyrischen Werken sei alles erlaubt.
Ich kann mir noch ekelhaftere Inhalte vorstellen, aber dieses "Gedicht" kotzt mich schon genug an.
Gruß,
Heinz
Heinz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 01:05   #18
weiblich Unar die Weise
 
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Aber, aber, lieber Heinz.
Trotz Inhalt ist dieses Gedicht gelungen.

Man kann und wird stets darüber streiten, was geschrieben werden darf.
Und ja, ich vertrete, dass alles geschrieben und über alles geschrieben werden darf.
Alles darf gemalt, bedichtet, verfilmt werden.
Da wird erstmal nicht nach Geschmack gefragt.
Mir graut bei so manchem Psychothriller, weil mich der Inhalt anekelt.
Unabhängig davon bleiben es aber gute Werke.
Ich frage mich auch stets, wie krank hierbei die Phantasie des Autors sein muss.


So auch hier.
Schauderhafter Inhalt, gelungen umgesetzt.

Ach, und nein, mein Zaun hat keine Latten.
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 01:13   #19
weiblich Unar die Weise
 
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Standard Werter dark Poet,

ich möchte noch anfügen, dass es sich oft genauso abspielt.
Oft sind diese grausamen Männer auch liebende Familienväter.
Das macht dies erst recht so unvorstellbar.
Und genau deshalb ist manche Ermittlung so schwierig.
Da werden Leute befragt, die immer sagen würden:
Nein, das trauen wir ....... nicht zu. Der geht so toll mit seinen Kindern um.
Ein trügerisches Bild.
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 01:17   #20
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Heinz Beitrag anzeigen
"Hohes Niveau" wird attestiert und "schöne Schauer" laufen gar über den Rücken.
Ich frage mal ganz ernsthaft: Habt Ihr noch alle Latten am Zaun?
Hat die genüssliche Beschreibung einer Vergewaltigung und eines ....

Kommt mir nicht mit dem Argument, bei lyrischen Werken sei alles erlaubt.
Doch, Heinz: Die Lyrik darf jedes Thema bearbeiten, auch so brutal, dass es Grauen beim Leser erzeugt.

Der Fragesatz mit den Latten am Zaun wäre entbehrlich gewesen. Niemand muss die Meinung des Autors und der Kommentatoren teilen, aber der Widerspruch sollte doch in höflichem Ton gehalten sein.

Was das (handwerkliche) Niveau des Gedichts angeht, ist dein Einwand allerdings begründet. In meiner Anfängerzeit hatte ich mir auch unreine Reime geleistet, allerdings nicht in derartiger Fülle und in einem Maß unsauber, dass es den Leser schmerzt, weil man die Verse gar nicht mehr als gereimt ansehen kann. Der Autor wäre vielleicht besser bedient gewesen, die Geschichte in Prosa statt in Lyrik zu verpacken.

Über den pädagogischen Wert des Textes kann man streiten. Es ist jedenfalls nicht die Aufgabe der Lyrik, eine pädagogische Funktion zu erfüllen.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 05:04   #21
männlich Plutino
 
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Anstatt euch zu fragen, ob euch die letzten beiden Zeilen etwas Verunsicherung genommen haben … Ich war schon stärker irritiert. Und ihr seid nach ein paar Tagen nicht nur entwöhnt, sondern. Ich wollte schon ein Zitat aus Alien 2 hier hereinstellen, aber. Und dann die Sache mit den. Man wird ja beinahe gelbhündisch mit einigen von euch.
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 10:27   #22
weiblich DieSilbermöwe
 
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Zitat:
.Hat die genüssliche Beschreibung einer Vergewaltigung und eines Mädchenmordes irgendetwas mit Poesie oder Lyrik zu tun? Ist so ein Machwerk zum Vorlesen geeignet und erzieht dieses "tolle" Gedicht ein Mädchen zu angebrachter Vorsicht?
Hallo Heinz,

ja, denn es schockt und es ist gut, dass es aus Sicht des Täters dargestellt wird. Die meisten können sich das nämlich so nicht vorstellen und denken, alle Menschen seien Engel.

LG DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 17:34   #23
männlich Plutino
 
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Über den pädagogischen Wert des Textes kann man streiten.
The dark Poet schrieb, er habe das Gedicht für seine Tochter geschrieben. Eltern sollten Kinder zwar ihre eigenen Erfahrungen machen lassen, aber sicherlich nicht solche, wie im Gedicht beschrieben. Am Ende ist das Mädchen sogar tot und hat somit überhaupt keine Erinnerungsinhalte mehr, also keine Erfahrungen. Und warum? Weil sie etwas naiv gewesen zu sein scheint. Indem The dark Poet seiner Tochter die Facetten der Blauäugigkeit mittels eines Gedicht illustriert, zeigt er ihr auch, dass er sie liebt. Schließlich hat er Zeit in das Gedicht investiert. Insofern wüßte ich nicht, inwiefern sich der pädagogische Wert für seine Tochter bestreiten ließe. Zu dem Zeitpunkt, als das Gedicht geschrieben wurde, war es möglicherweise genau die richtige pädagogische Maßnahme. Nichtsdestotrotz …

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Es ist jedenfalls nicht die Aufgabe der Lyrik, eine pädagogische Funktion zu erfüllen.
… hast du damit grundsätzlich recht. Deswegen ist der pädagogische Wert des Gedichts auch nicht in meine Bewertung eingeflossen.

Das Gedicht liest sich gut. Ja, Reime wären nett gewesen. Macht er vielleicht beim nächsten Mal.

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Doch, Heinz: Die Lyrik darf jedes Thema bearbeiten, auch so brutal, dass es Grauen beim Leser erzeugt.
Mich irritiert deine Antwort, weil es mindestens eine bessere Gelegenheit gab, die Frage zu stellen.

Gedichte können grundsätzlich auch die roten Mäntelein für die Fantasien ihrer Autoren sein, um sich vor Zensur zu schützen. Wenn sie Kunst sind, muss man sich nicht die Frage stellen, ob es angebracht sein könnte, sich über ihre Schöpfer Gedanken zu machen. Echt praktisch diese LIs. Und da der künstlerische Wert des Gedichts von ›The dark Poet‹ wegen fehlender oder unreiner Reime anscheinend keine Kunst ist, darf man sich bei ihm die Frage stellen, was Lyrik darf und was nicht.

Na ja, so hat jeder seine Maßstäbe.

Alphas Maßstab ist nicht konstant klimatisiert. Er verzieht sich mit dem Wetter, liegt manchmal auf der Fensterbank in der Sonne, manchmal im feuchten Gras.

Betas Maßstab hat die Eitelkeit dejustiert.

Gammas Maßstab hat eine Mikrometer-Skala

Deltas Maßstab gibt es bei Obi.

Epsilons Maßstab ist voll innovativ.

Zetas Maßstab hat Oma vererbt.

Etas Maßstab dient gelegentlich dazu, Reifen von Felgen zu hebeln.

Thetas Maßstab hat einen Sekundenzeiger.

Petas Maßstab hat einen Schwellkörper und fällt aus dem Schema wie

Wombats Maßstab ist unendlich lang und kommt ohne Skala aus.

Tjaja. Unter der Annahme, alle LIs entsprächen ihren Schöpfern, ließe sich mittels zweier Gedichte der Unterschied zwischen Psycho- und Soziopathie demonstrieren, schätze ich. Ich hab nur überhaupt gar keine Zeit. Muss dringend ein Buch von Preston and Child hören. Und am Ende sind Iota oder Kappa ja eh dodd, traumatisiert, reich an Erfahrung oder Schifffahrt.
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2019, 19:26   #24
männlich The dark Poet
 
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Liebe KommentatorInnen,
vielen Dank für Eure z.T. recht überraschenden Ausführungen, die von Komplimenten bis hin zu völligem Verriss reichen. Ich werde in ein, zwei Tagen dazu Stellung beziehen. Leider ist es so, dass ich gerade erfahren habe, dass ein von mir sehr geschätzter und geliebter Mensch von uns gegangen ist. Bestimmt ist es nachvollziehbar, dass ich im Moment etwas durcheinander bin.

Da ich aber in keine falsche Schiene kommen und auch verhindern möchte, dass ihr eine falsche Meinung von mir bekommt, könnt ihr mir gerne Fragen stellen, die soweit sie konstruktiv sind gerne und wahrheitsgemäß von mir beantwortet werden.

Noch frohes Schaffen und liebe Grüße an Euch alle
The dark Poet
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Alt 31.03.2019, 23:10   #25
männlich Plutino
 
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Alles Gute!
Plutino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2019, 07:02   #26
weiblich DieSilbermöwe
 
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Hallo The dark Poet,

lass dir ruhig Zeit, es ist klar, dass du jetzt erst einmal anderes im Kopf hast.

Zitat:
Da ich aber in keine falsche Schiene kommen und auch verhindern möchte, dass ihr eine falsche Meinung von mir bekommt
Also ich denke nicht, dass du davor Angst haben musst. Ich setze das LI nie mit dem Autor gleich, das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Liebe Unar,

Zitat:
Mir graut bei so manchem Psychothriller, weil mich der Inhalt anekelt.
Unabhängig davon bleiben es aber gute Werke.
Ich frage mich auch stets, wie krank hierbei die Phantasie des Autors sein muss.
"Kranke" Phantasien finde ich hier das falsche Wort. Manche Verbrechen werden wohl nur aufgeklärt, weil sich ein Profiler in den Kopf des Täters hinein denken kann. Das ist nicht krank, sondern gut so.
Übrigens können Psycoschocker-Filme sogar Alpträume vertreiben... Klappt jedenfalls bei mir. Ich denke, weil sich da mit dem Grauen beschäftigt und es absichtlich erzeugt wird, findet es im Traum weniger Platz. Das ist allerdings nur meine eigene Interpretation.

Hallo Plutino,
aus deiner "Alpha Beta Gamma etc." Antwort bin ich nicht schlau geworden....

LG DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2019, 10:51   #27
weiblich Unar die Weise
 
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Standard Liebste Silbermöwe,

krank soll hier auf keinen Fall falsch rüberkommen.
Ich frag mich nur immer, wie man auf sowas Furchtbares kommt.
Grundsätzlich denke ich, schläft in jedem Mensch auch Schreckliches.

Ich bekomme keine Alpträume von Grusel- und Psychoschockern, Gott sei dank.
Aber beschäftigen tut mich so manches Thema.
Auch weil man weiß, dass es auf dieser Welt so viele Grausamkeiten gibt.
Und leider manche Filmdelikte reale Hintergründe haben.
Das ist das Schockierendste daran.
Wäre alles nur Phantasie, könnte man es ansehen, mit dem Kopf schütteln und wieder vergessen.
Aber es gibt Menschen, die sind zu allem fähig.
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2019, 17:56   #28
männlich Heinz
 
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Liebe Kommentatoren und -innen,
okay, die "Latten am Zaun" nehme ich zurück und nehme mir das "tolle", "gur geschriebene, "Klasse" Gedicht mit seinen 22 Strophen, das darüber hinaus auch noch pädagogisch wertvoll sein soll, vor.
Die Überschrift: "Der Engel aus Licht" lässt auf Anleihen aus uralten Mythen schließen. Beim Lesen wird die Anleihe bestätigt - es handelt sich bei dem "Engel" um Luzifer und hier beginnt der Autor mit einer seltsamen Deutung, die offensichtlich ein Missverständnis in sich birgt. Luzifer, in der Regel übersetzt mit dem Lichtbringer oder Lichtträger, gilt als gestürzter Engel. Luzifer ist aber auch der Name für Venus, den Morgen- und Abendstérn und Göttin der Liebe.
Diese Göttin, dem älteren Glauben der Griechen zuzuordnen, musste freilich aus dem Götterhimmel verbannt werden - aber das nur nebenbei.
Der Autor, der hier in vierundvierzig reichlich klapprigen Paarreimen, von denen siebzehn unrein und der Rest ziemlich platt ist, versucht, ein gewichtiges Thema in den Griff zu bekommen, lässt ein LyrIch sprechen, das sich als heimtückischer Vergewaltiger und Mörder heraus stellt.
Der Angst, dem Grauen des Mädchens wird der Autor mit seinen Heiapopeia-Versen nicht gerecht.
Der pädagogische Nutzen ist mehr als fragwürdig.
Haben etwa all die Kriegsfilme dazu geführt, dass es weniger Kriege gibt?
Mir selbst fallen nur drei oder vier Filme ein ("Die Brücke", "Die Nackten und die Toten", "Hiroshima mon amour" "In einem anderen Land" und "Wem die Stunde schlägt"), die (aber da kann jede/r anderer Meinung sein) in meisterhafter Form das Grauen des Krieges unter die Haut jagen und geeignet sind, Kämpfer für den Frieden zu gewinnen. Nicht absichtslos habe ich die Art und Weise der vertretenen Pädagogik "Struwwelpeter-Pädagogik" genannt.
Also: Von "gut geschrieben" kann keine Rede sein - da ist noch viel Luft nach oben. Das zur Form.
Zum Inhalt: Dieses Thema - Vergewaltigung und Mord an einem Mädchen -
ist ein "schweres" Thema. Mit Trallala-Versen und verkorkster "Luzifer"-Ausdeutung kann man dieses Thema nicht in den Griff bekommen. Der Autor hat sich schlicht verhoben.
Meine Frage: "Habt Ihr noch alle Latten am Zaun?" ist ungehörig und tut mir Leid.
Liebe Grüße,
Heinz

Geändert von Heinz (01.04.2019 um 19:52 Uhr)
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Alt 01.04.2019, 20:11   #29
weiblich Ilka-Maria
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Dieser Kritik kann ich mich anschließen.

Jedes Thema bedarf eines Tons, der zu ihm passt. Ihn zu finden ist nicht leicht. Darüber sollte ein Autor Klarheit gewinnen, bevor er mit dem Schreiben beginnt.
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Alt 02.04.2019, 06:56   #30
weiblich DieSilbermöwe
 
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Beiträge: 4.244

Hallo Heinz,

Zitat:
.Der Angst, dem Grauen des Mädchens wird der Autor mit seinen Heiapopeia-Versen nicht gerecht.
Der pädagogische Nutzen ist mehr als fragwürdig.
Ich bin vollkommen anderer Meinung. Das Mädchen hat ja eben anfangs keine Angst, sondern steigt naiv und munter zum Täter ins Auto. Und warum sollte aus Sicht des Täters exzessiv das Grauen und die Angst des Mädchens geschildert werden? Das interessiert ihn doch gar nicht, nur was er mit dem Mädchen anstellen will. Gerade diese Beiläufigkeit jagt dem Leser Schauer über den Rücken:

Zitat:
.Dann kam ich zu dir und drang in dich ein,
aus Angst und Verzweiflung, begannst du zu schrei'n.
Dein Flehn, deine Tränen, sie waren mir gleich,
denn du warst für mich nur billiges Fleisch
Auch wenn das keine Geschichte ist - oder irgendwie eigentlich doch - hält der Autor hier strikt die Erzählperspektive aus Sicht des Täters ein, und das ist gelungen.

Lieber Heinz, du denkst dich hier einfach zuwenig in die Psyche des Täters ein.

Pädagogischer Nutzen: Ich finde ihn hier gegeben, auch wenn Pädagogik nicht unbedingt Aufgabe der Lyrik ist (bei der Tochter des Autors hat genau dieses Gedicht dazu geführt hat, dass sie nicht mehr trampen wird).

Zitat:
Haben etwa all die Kriegsfilme dazu geführt, dass es weniger Kriege gibt?
Hätte man sie deswegen nicht drehen sollen?
Es kommt ja drauf an, was Filme und Texte im Kopf des Zuschauers und Lesers bewirken, nicht darauf, die Welt zu verändern. Das kann sowieso keiner.

Was unreine Reime angeht, hast du natürlich wesentlich mehr Ahnung als ich.
Nichtsdestotrotz kommt das Werk zu meinen Favoriten.

LG DieSilbermöwe
DieSilbermöwe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2019, 10:17   #31
männlich Ralfchen
 
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Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 73
Beiträge: 11.622

HALLO -

es erstaunt mich nicht mehr, dass hier zu einem der wirklich schlechten text derart viel tam-tam gemacht wird. Ilka und Heinz scheinen die einzigen personen zu sein, die das klar und deutlich sehen. die beiden verstehen hier auch offensichtlich das meiste von poesie, der rest hat scheinbar keine ahnung und disqualifiziert sich leider dermassen, dass ich augentropfen brauche um wenigstens einige künstliche lachtränen zu generieren. der rest ist von ehrlichen kritikerInnen gesagt. der autor hat somit KEINE CHANCEN auch nur im geringsten etwas dazu zu lernen, weil er von den loberInnen auf die falsche - nämlich auf die flaschen-spur geleitet wird.

was SM hier anmerkt habe erst gar nicht gelesen, weil es zeitverschwendung wäre.
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2019, 10:30   #32
männlich luciii
 
Dabei seit: 04/2019
Ort: Goslar
Alter: 21
Beiträge: 3

Echt gut geschrieben
luciii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2019, 10:32   #33
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 73
Beiträge: 11.622

danke - meine wahrheit ist wie immer gut geschrieben kleiner junge...
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
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