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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 21.11.2017, 15:24   #1
männlich Moonchild
 
Benutzerbild von Moonchild
 
Dabei seit: 08/2016
Ort: Leipzig
Beiträge: 357

Standard Tiefe Trauer

Nichts kann mehr meinen Geist befruchten.
Ich spür und seh' nur grau in grau.
Durch hohe Berge und tiefe Schluchten,
weht ein Wind, eisig und rau.

Ach könnt ich doch nur das Leid vergessen.
Die Schmerzen von meinem Körper streifen.
Es hat sich tief in mich gefressen,
spür es täglich nach mir greifen.

Freude dringt nicht an mein Herz,
lässt es nicht hüpfend erquicken.
Ich taumel weiter, stets abwärts
und kann das Ende schon erblicken.
Moonchild ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2017, 17:26   #2
männlich pathos79
 
Benutzerbild von pathos79
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: Sauerland
Alter: 40
Beiträge: 772

Hallo Moonchild,

Trauer ist eins der stärksten Gefühle und kann sich tief in Geist und Körper fressen. Psychsomatische Ängste entstehen und können sich zur Depression
verwandeln, wenn der Ausweg zum "normalen" Leben verschlossen bleibt...

Am Rande des Abgrundes schaute ich hinunter in den Schlund und er in mich.
Sehr eindringlich und beklemmend dargestellt...

Take care,pathos
pathos79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2017, 18:37   #3
männlich Gylon
 
Dabei seit: 07/2014
Beiträge: 4.269

Lieber Moonchild,
gefällt mir ausgesprochen gut.
Ich habe mal Kleinigkeiten verändert, vielleicht sagt dir etwas davon zu, vielleicht auch nicht. Sehr gern gelesen!

Liebe Grüße Gylon



Nichts kann mir den Geist befruchten.
Ich spür und seh' nur grau in grau.
Durch hohe Berge, tiefe Schluchten,
weht ein Wind, eisig und rau.

Ach könnt ich doch das Leid vergessen.
Die Schmerzen mir vom Körper streifen.
Es hat sich tief in mich gefressen,
ich spür es täglich nach mir greifen.

Die Freude dringt nicht an mein Herz,
es lässt sich einfach nicht erquicken.
Ich taumel weiter, stets abwärts
und kann das Ende schon erblicken.
Gylon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2017, 12:03   #4
männlich Moonchild
 
Benutzerbild von Moonchild
 
Dabei seit: 08/2016
Ort: Leipzig
Beiträge: 357

Hallo lieber pathos,

hab dank für deine Kritik.
Ja, die Trauer kann sich wie ein Parasit im Körper einnisten und diesen allmählich verzehren.
Nicht selten entstehen dadurch, teils schwere, Depressionen, die man dem Betroffenen nicht immer ansieht.
Ohne professionelle und freundschaftliche Hilfe sind diese kaum zu überwinden.
Leider enden sie nicht selten in Suizidgedanken und teilweise in deren Ausführung.

Take care@all
Moonchild ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2017, 12:07   #5
männlich Moonchild
 
Benutzerbild von Moonchild
 
Dabei seit: 08/2016
Ort: Leipzig
Beiträge: 357

Lieber Gylon,

vielen Dank für deine positiven Worte.
Durch deine Veränderung der Kleinigkeiten in meinem Gedicht, liest es sich flüssiger!
Hab Dank dafür...irgendwann bekomme ich das noch alleine hin...vielleicht.


Beste Grüße
Moonchild
Moonchild ist offline   Mit Zitat antworten
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