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Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

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Alt 06.08.2017, 15:35   #1
weiblich muse
 
Benutzerbild von muse
 
Dabei seit: 06/2011
Beiträge: 444

Standard Die Ehe

Vor langer Zeit, im Mittelalter,
als Klerus, unser Weltgestalter,
herab auf seine Schäfchen sah
und just erkannte die Gefahr
manch schwarzer Locken in der Herde,
die kreuz und quer auf ihrer Erde
in fremden Betten sabbernd, lüstern
sich unter Decken wälzen, flüstern,
beschloss er diesen wilden Trieben
einen Riegel vorzuschieben;
und führte ein den Bund fürs Leben
mit dem einzigen Bestreben,
Sinn und Zweck der nackten Sünden
mit dem Nachwuchs zu begründen,
um den Fortbestand zu wahren;
jetzt nach vielen hundert Jahren
Ehebruchs lässt der Betrüger,
kein’ Deut weiser oder klüger
sich beladen mit der Bürde,
so als könnte er die Hürde
seines Naturells besiegen,
Un- und sinn zurecht sich biegen;
und so keimt des Glaubens Samen
weiter fort im Schafe. Amen!
muse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2017, 17:47   #3
männlich AndereDimension
 
Benutzerbild von AndereDimension
 
Dabei seit: 06/2009
Beiträge: 3.345

Ich schließe mich Gem an...das gehört erst mal in die Werkstatt.
Auch als Nomina Collektiva ist es der Klerus - ohne Artikel funktioniert das nicht. Nur einer von leider sehr vielen "Fehlern" (Zeitwechsel usw...).
Doch selbst in Form gebracht, gehört dieses Gedicht wohl eher in die Rubrik "Humorvolles"...animiert es doch mehr zum Lachen als zum Nachdenken.
AndereDimension ist offline   Mit Zitat antworten
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