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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 08.06.2019, 08:11   #1
männlich gelberhund
 
Benutzerbild von gelberhund
 
Dabei seit: 02/2015
Ort: erzgebirge
Alter: 41
Beiträge: 836

Standard aufforderung

schon wieder erlebt sich gott in uns!
eine flamme elend, liebe und reiches gelebe..

damit wir uns fühlen!
damit wir uns mit der darkness der gegenwart kühlen..

schön weht odin an unseren stirnen vorbei ins land!
wir sind doch alle mit einsamen vögeln verwandt..

die sterne singen wie kinder vom reiseblut!
in uns tanzt eben trotzdem noch der menschenmut..

laßt uns bauen das schiff der sonne, der lieben erde!
wir fragen um rat den weisen geist der engelspferde..

damit wir uns kennen und fühlen!
und mahlen das korn des lebens mit uralten weisheitsmühlen..

die reisen nach vorn in den himmel, und einmal auch zum kaiser zurück!
es droht uns kein gewaltenherr, es kommt nur das tägliche lebensglück..
gelberhund ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2019, 10:58   #2
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 72
Beiträge: 9.790

Zitat:

schon wieder erlebt sich gott in uns!
eine flamme elend, liebe und reiches gelebe..
für mich zwei der der aussage-stärksten sätze die ich jemals in einem forum lesen konnten. bahnbrechende erkenntnis lieber GH!!!!!!!! vor allem der erste ist ein magischer hammer!

vlg
r
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2019, 05:00   #3
männlich gelberhund
 
Benutzerbild von gelberhund
 
Dabei seit: 02/2015
Ort: erzgebirge
Alter: 41
Beiträge: 836

Standard mal ein ganz echtes

ich phantasiere den brecht diesen morgen vorbeigehen, lesen, beten und sagen:
menschenmensch, schreibe, schreibe, schreibe..
ich bin in meinem leibe und des nachts sah ich die kleinen wolken
der mond schien zu braten im zaubersaft und es war die kleine burg
mich würgte manchmal ein kleiner medizinischer schatten
aus dem fenster war der himmel wieder das unbeschreiblich tiefe
und die heimat war auch nicht erschrocken!
ich lief hinaus und rauchte lange und war bange
drinnen wieder, vor teufelsengelsrauschschmerzgefieder..

10 schachteln meiner lieblingssache waren weg und es war so da in mir
der kleine böse mensch trank Sein lieblingsbier
und ich griff tief in seine eierfladen
mein kopf hat jetzt in sich wohl sehr stinkische maden--

ich denke jetzt an eine kohl und das ist auch so ein odinschreckliebling
mein herz ist lahm und ich freue mich
es gibt nämlich eierbauer mit schlägen wie erbsenstahl
das fetzt so manchmal zu hören im tanzsaalgebet der tiefen freitage..

bald kommt der krug wieder und die manfredolinis tanzen schon vöglig
die stadt brummt oft und darüber ist ein taubenzug vom vaterherz
ihr wißt schon daß ihr häßlich seid und kleine hübsche kerle, aber alle!
auch du, teuflischer idiot der hier lesen muß muß muß du schlechter kuß!

aber ihr alle seid frei, bienen in der summe des frühlings!
vaterherz, leuchte, befeuchte diese tage hübsch so grün wie dein lebendiger
sitzt hernach in den beinen der nacht und seid weiter die schönen..

sagte er noch einmal, das war eben der schiller revolver für die hübschen
getrieben vom geist atme ich auf und freue mich auch mal blond
die tiefe seele dieser schönen nacht am spiel der heimat?
frage odin nach dem stern der mich heut rief
ich dachte doch nur an die schäfchennachtwolken und den lieben alten mond!
gelberhund ist offline   Mit Zitat antworten
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