Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Gedichte-Forum > Lebensalltag, Natur und Universum

Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 03.08.2020, 19:47   #1
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Standard Reifen

Reifen

Der Sommer reift
und mit ihm seine Kinder.
Ein Häher keift.
Ich denke schon an Winter.

An stille Zeit,
an Einsamkeit und Frieden,
Geborgenheit
und Wege abgeschieden.

Ich schau ins Grün
und such doch nur die Farben,
die in mir blühn,
die sprießen aus den Narben.

Mein Tal liegt still.
Es glüht im fahlen Lichtschein.
Was ich einst will?
In mir zu Hause sein.


3.8.2020
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2020, 21:15   #2
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 24.071

Schönes Gedicht, Rosmarie, zwar schlicht, aber mit Tiefe. Die Überschrift hätte ich jedoch "Reifung" genannt (oder einfach "Reife"), damit der Leser nicht spontan ein schwarzes Gummigemisch mit "Goodyear"-Schriftzug vor Augen hat.

LG
Ilka
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2020, 09:19   #3
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Ilka-Maria,

herzlichen Dank für deine Antwort! Ich freue mich sehr darüber.

Ich benenne das Gedicht in "Reife" um. Denn du hast völlig Recht.
Ursprünglich geisterte sogar "Sommerreifen" in meinem Kopf herum, aber natürlich auch gleich die Assoziation "und Winterreifen".

Schlicht ist es in der Tat. Alle meine Gedichte sind schlicht. Ich bin ein schlichter Mensch. So lange sie nicht die Grenze zum Naiv-dümmlich-Sein überschreiten, will ich zufrieden sein.
Schlichtsein oder -werden ist in dieser Lebensphase, in der ich jetzt bin, ein erstrebenswertes Ziel für mich.

In Strophe 3 würde ich gern hinter "blühn" einen Punkt setzen. Das würde den Sinn ganz leicht verändern. Falls du das keinesfalls tätest, sage es mir bitte.
Herzlichen Dank!
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2020, 09:20   #4
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Geänderte Fassung:

Reife

Der Sommer reift
und mit ihm seine Kinder.
Ein Häher keift.
Ich denke schon an Winter.

An stille Zeit,
an Einsamkeit und Frieden,
Geborgenheit
und Wege abgeschieden.

Ich schau ins Grün
und such doch nur die Farben,
die in mir blühn.
Die sprießen aus den Narben.

Mein Tal liegt still.
Es glüht im fahlen Lichtschein.
Was ich einst will?
In mir zu Hause sein.


3.8.2020
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2020, 09:23   #5
männlich BladeRuner
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Berlin
Beiträge: 577

Standard Hallo Rosmarie

Ein wirklich schöner Text, der zum Mitfühlen einlädt.
Ilka Maria hat recht, die Überschrift wird dem schönen Text nicht gerecht und ich dachte zuerst an Autoreifen. Um so mehr habe ich mich dann über dieses melancholischen Kleinod gefreut.
Lieben Gruß Blade
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2020, 09:31   #6
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Blade,

vielen lieben Dank für deine Rückmeldung! Wie sehr ich mich darüber freue, kannst du dir denken.

Ich habe gerade deinen Profiltext gelesen und bin völlig überrascht, hier solch eine Selbstbeschreibung zu findend. Ich finde das, was du sagst und andeutest, wunderbar.
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2020, 10:52   #7
männlich Sonnenwind
 
Benutzerbild von Sonnenwind
 
Dabei seit: 06/2012
Alter: 58
Beiträge: 1.488

Mir gefällt der Text auch! Er bringt etwas zum Klingen in mir...

LG
Sonnenwind
Sonnenwind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2020, 11:09   #8
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 24.071

Zitat:
Zitat von Rosmarie Beitrag anzeigen
Schlicht ist es in der Tat. Alle meine Gedichte sind schlicht. Ich bin ein schlichter Mensch.
Auch die souveränsten Dichter haben sich einer schlichten Sprache bedient. Niemandem nützt ein kunstvoll gedrechselter Text, wenn er so enigmatisch wird, dass man ihn nicht mehr verstehen kann. Gerade darin besteht ja die Kunst, mit einfachen Worten Großes und Tiefes auszudrücken.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2020, 15:39   #9
weiblich Unar die Weise
 
Benutzerbild von Unar die Weise
 
Dabei seit: 10/2016
Ort: in einem sagenhaften Haus
Alter: 38
Beiträge: 5.115

Standard Liebe Rosmarie,

mit Freude las ich dein Gedicht.
In deinen schlichten Versen stecken große Bilder.
Und die letzte Strophe finde ich ganz sehr gelungen.

Sommergruß
Unar
Unar die Weise ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 08:46   #10
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Sonnenwind,

auch dir sehr herzlichen Dank! Wie schön, dass diese Worte etwas in dir zum Klingen bringen!
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 08:49   #11
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Ilka-Maria,

danke, dass du mich in meinem Wunsch, schlicht zu sein, richtig verstehst. Was in meinen Augen für Große gilt, kann auch für den kleinsten Normalbürger erstrebenswert sein.
Kann, muss nicht!
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 08:52   #12
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Unar,

das freut mich sehr, dass mein Gedicht große Bilder in dir hervorzaubern konnte!
Dass du die letzte Strophe als gelungen ansiehst, ist insofern eine tolle Rückmeldung für mich, als ich lange daran herumgekaut habe und mit dem "einst" immer noch nicht zufrieden bin.
Dankeschön und dir auch einen Sommergruß!
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 09:47   #13
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 24.071

Zitat:
Zitat von Rosmarie Beitrag anzeigen
... und mit dem "einst" immer noch nicht zufrieden bin.
Warum nicht?

"Einst" ist eines der poetischsten und tiefsinnigsten Wörter, die es gibt, denn es kann sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft weisen - ein "Janus"-Wort, sozusagen. Es passt perfekt, denn unsere Hoffnungen für die Zukunft kommen ja meistens nicht spontan, sondern sind aus der Vergangenheit erwachsen.

So empfinde ich es jedenfalls.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 11:44   #14
männlich Sonnenwind
 
Benutzerbild von Sonnenwind
 
Dabei seit: 06/2012
Alter: 58
Beiträge: 1.488

Zitat:
"Einst" ist eines der poetischsten und tiefsinnigsten Wörter, die es gibt, denn es kann sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft weisen - ein "Janus"-Wort, sozusagen. Es passt perfekt, denn unsere Hoffnungen für die Zukunft kommen ja meistens nicht spontan, sondern sind aus der Vergangenheit erwachsen
Wow! Das hab ich mir jetzt mal kopiert!
Sonnenwind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 17:30   #15
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Ilka-Maria,

Sommerwinds "Wow!" kann ich mich nur anschließen. Ja, dein Statement für "einst" hat was! Das überzeugt!

Ich schrieb zwar: "Was ich einst will?" Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist: "Was ich mir am meisten wünsche, ist:"
Tja, man kann halt nicht alles haben, wenn die eigenen Fähigkeiten begrenzt sind...
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 19:57   #16
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 24.071

Zitat:
Zitat von Rosmarie Beitrag anzeigen
Ich schrieb zwar: "Was ich einst will?" Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist: "Was ich mir am meisten wünsche, ist:"
Na und? Die einzigen Unterschiede sind Wille oder Wunsch. Beides ist noch nicht erfüllt, muss also erst verwirklicht oder zumindest weiterhin angestrebt werden.

Das Ziel bleibt das gleiche. Kein Mensch wünscht sich etwas, das er nicht haben will. Umgekehrt könnte es eher vorkommen, aber das sind seltene Fälle.

Im Kontext deines Gedichts ist "einst" passend und verständlich. Es weist sogar darauf hin, dass es sich um den einzig wertvollen Wunsch handelt.

Dagegen hätte "am meisten" die Frage aufgeworfen: Tja, was wünscht sich das Lyrische Ich denn sonst noch Tolles? Vielleicht stimmt die Gewichtung ja gar nicht, also rücke mal die Liste raus, damit wir das prüfen können.

jetzt aber genug mit meinem Plädoyer für das poetische "einst".

(Eine Variante wäre vielleicht: ... was ich innigst will ... Hätte halt eine Silbe mehr, wäre aber vertretbar.)
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2020, 20:08   #17
weiblich Silver
 
Benutzerbild von Silver
 
Dabei seit: 08/2014
Beiträge: 610

Standard Hallo Rosmarie,

ich kann den Wunsch "in sich zu Hause zu sein" gut nachvollziehen. Sehr schöne und ausdrucksstarke Bilder, die hier in dem Gedicht beschrieben werden. Lieben Gruß Silver
Silver ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 14:16   #18
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Ilka-Maria,

deine Ausführungen zu "einst" und Co. sind für mich höchst interessant. Ich kann dir letztlich nur zustimmen. Du hast mich also überzeugt.
Herzlichen Dank!

Das "innigst" ist für mich nicht das Richtige, da das "i" betont ist und zusätzlich die weitere Silbe den Rhythmus für meine Gefühlsbedürfnisse zu sehr verschieben würde. Klar wäre das vertretbar, aber eben nicht für mich, so lange ich eine Alternative habe. Ich bin nämlich ein Harmonie-Fan. D.h. ein gleichgestrickter Rhythmus ist mir ein Bedürfnis, da die Zeilen dann noch ruhiger und ebenmäßiger dahin plätschern...
Ich möchte halt in Harmonie enden, im Gedicht wie im Leben.
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 14:18   #19
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 24.071

Zitat:
Zitat von Rosmarie Beitrag anzeigen
Das "innigst" ist für mich nicht das Richtige, da das "i" betont ist und zusätzlich die weitere Silbe den Rhythmus für meine Gefühlsbedürfnisse zu sehr verschieben würde.
Nun ja ... aber du hättest tolle Binnenreime.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 14:20   #20
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Hallo Silver,

vielen lieben Dank für deine positiven Worte! Ich freue mich sehr darüber!
Auch dir einen lieben Gruß!
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 14:21   #21
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Nun ja ... aber du hättest tolle Binnenreime.
Hmm... Schade, dass man im Leben nie alles haben kann. In diesem Falle entscheide ich mich doch für den gleichbleibenden Rhythmus.
Dankeschön!
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 14:24   #22
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 24.071

Allein darauf kommt es an, Rosmarie: sich zu entscheiden und dabei zu bleiben. Deshalb bleibe ich dabei: ein schönes Gedicht.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 14:35   #23
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2020, 20:04   #24
männlich Epilog
 
Dabei seit: 10/2019
Ort: in den Wolken
Alter: 52
Beiträge: 197

Standard Liebe Rosmarie,

ich bin auch sehr angetan - ich kann so "schlicht-ergreifend" selbst nicht schreiben.

Ich "stolpere" hier allerdings nicht beim "einst", sondern in der Zeile davor: "Es glüht im fahlen Lichtschein". Zum einen ist das Metrum arg gequält - es müsste hier am Ende eigentlich ein dreisilbiges Wort mit Hebung auf der ersten und letzten Silbe stehen. Und zum anderen passt die Wortwahl/Bilderwelt nicht wirklich zum sonstigen Duktus des Gedichts. "Glüht" bringe ich nicht mit "fahl" in Einklang, hier würde eher glänzend, glitzernd oder gleißend passen. Und auch sonst ist die geschilderte sommerliche Reife (reift, Grün, die Farben, blühn) nicht so negativ besetzt wie in dieser einzelnen Zeile hier. Meine zwei Alternativvorschläge für den Vers wären deshalb:

( ...) Glänzt noch im Sonnenschein.

oder

( ...) Entschwebt im Abendschein.

Herzliche Grüße

Epilog
Epilog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2020, 16:47   #25
weiblich Rosmarie
 
Benutzerbild von Rosmarie
 
Dabei seit: 02/2014
Ort: Pfalz
Alter: 74
Beiträge: 540

Lieber Epilog,

vielen lieben Dank für deine Worte und besonders auch für die Gedanken, die du dir zur Verbesserung gemacht hast!

Im Prinzip hast du mit der letzten Strophe Recht. Ich habe auch lange über dieses Bild des Glühens im fahlen Lichtschein nachgedacht. Mir war auch klar, dass hier Widersprüche liegen.
Dein stimmiger Hinweis aber auf den Betonungsrhytmus war mir allerdings nicht bewusst.

Mein Tal liegt still.
Es glüht im fahlen Lichtschein.
Was ich einst will?
In mir zu Hause sein.

Ich blieb schließlich doch bei diesem Bild, da ich die ambivalenten Gefühle, die es meiner Meinung nach beim Lesen hervorruft, ganz passend fand.

"Reifen" ist für mich etwas, was ich in dieser Lebensphase (bin 74) erfahre und bewusst wahrzunehmen versuche. Da gibt es die glücklichen, weil sinnverstärkenden Aspekte, aber auch viele, die mit Abschiednehmen und Trauer zu tun haben.

"Mein Tal liegt still. Es glüht im fahlen Lichtschein." kann auch doppeldeutig gelesen werden. Ich war immer eine sinnenfreudige und auch leidenschaftliche Frau. Nun liegt mein Tal still und glüht nur noch fahl, d.h. auf andere, sinnverschobene Weise. Das bedaure ich real zwar kein bisschen, weil es mir eine enorme Freiheit schenkt und Kräfte freisetzt, die vorher noch gebunden waren. Aber es löst auch Trauer aus, weil vorbei eben vorbei ist.

Da ich diese Doppeldeutigkeit gern im Gedicht lassen würde, verzichte ich auf eine Änderung in deinem Sinne - und das, obwohl ich bei Gedichten sehr gern dieses harmonische Fließen habe, dem deine Vorschläge viel besser entsprechen.
Ganz, ganz lieben Dank!
Rosmarie ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für Reifen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wenn Gedanken reifen! Ex-Poesieger Philosophisches und Nachdenkliches 4 02.12.2015 08:32
Dein Bild lässt zarte Worte reifen miau Liebe, Romantik und Leidenschaft 1 28.09.2015 12:37
Reife Frauen oder Frauen wie Reifen nimmilonely Humorvolles und Verborgenes 3 06.04.2015 18:02


Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.