Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Gedichte-Forum > Philosophisches und Nachdenkliches

Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 06.01.2012, 05:03   #1
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Standard Die Zeit


Die Zeit

Ich bin die Zeit, die sich verliert,
die sich verschwendet und zerrinnt,
den Lauf des Lebens mitbestimmt,
ergrauend auf dich niederschaut
und Zeichen setzt auf deiner Haut.

Ich bin die Zeit, dein letztes Licht,
mit mir steht, fällt die Zuversicht.
Wart ab was dir mein Lauf verspricht.
Die Zeit heilt viele Wunden sagt man,
doch manche Wunden heilen nicht.

Und du, der Mensch, nimmst sie dir selbst,
die Zeit, die schöne Lebenszeit
und wunderst, dass am Ende dir
nichts mehr zum rechten Leben bleibt.
Drum wenn du kannst, leb heut und hier.
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 14:51   #2
männlich Ex-Jack
abgemeldet
 
Dabei seit: 05/2011
Beiträge: 963

Liebe WUI,

das ist wohl eines Deiner schönsten und tiefsten Gedichte, die hier im Forum stehen und deswegen sofort auf meiner Favoritenliste gelandet ist.
Wie immer dichtest Du mit einer unsagbaren Leichtigkeit, Brüche setzt Du tief und stimmig, Deine Stimme immer melodiös.
Was mir hier besonders gut gefällt ist, dass Du zwischendurch innehältst, das Thema auf den Erzähler und damit auf den Leser selbst wirken lässt, besonders hier:
Zitat:
mit mir steht, fällt die Zuversicht.
Ich glaube, das ist einer der tollsten Brüche, die ich je las.
Du hast ein Riesenpotential und Dein Ton ist immer herausstechend, frisch und selbst bei schweren oder traurigen Themen lebendig.
Es ist toll, was Du machst.

Ganz liebe Grüße,
Jack
Ex-Jack ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 15:01   #3
männlich Ex-Peace
abgemeldet
 
Dabei seit: 11/2011
Beiträge: 3.483

Ich sage nichts
- ich verbeuge mich!!!
Ex-Peace ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 15:06   #4
männlich Schmuddelkind
 
Benutzerbild von Schmuddelkind
 
Dabei seit: 12/2010
Ort: Berlin
Alter: 32
Beiträge: 4.795

Zitat:
Dein Ton ist immer herausstechend, frisch und selbst bei schweren oder traurigen Themen lebendig.
Das ist es, was mich hier am meisten beeindruckt. Das Gedicht ist einfach perfekt, so wie es ist. Technisch eine Richtnschnur für alle! Tiefgründig und zugleich leicht und sensibel. Der Inhalt spricht mir aus der Seele. Genau das will ich in den meisten meiner Gedichte ausdrücken, aber du bist dabei so viel tiefer vorgedrungen, als ich es je könnte und obwohl ich ein eitler Mann bin, kann ich neidlos meinen Hut vor dir ziehen.

Zitat:
Die Zeit heilt viele Wunden sagt man,
doch manche Wunden heilen nicht.
Wunderschön! Mit einer simplen Antithese so viel Lebenserfahrung und Gefühl zu vermitteln, das ist großartig!

LG
Schmuddelkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 15:14   #5
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Wow... danke lieber Jack, Peace und Schmuddi.

Es ist eigentlich vom Reimschema ein einziges Kuddelmuddel. Jeder Vers ist anders. Aber das musste so bleiben, sonst hätte der Inhalt darunter gelitten und der war mir hier wichtiger.


Vielen Dank ihr drei. So viel Lob. Ich freu mich, dass es so gut angekommen ist. *hüpf*
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 16:37   #6
männlich DerThalheim
 
Dabei seit: 07/2007
Ort: Graz
Alter: 32
Beiträge: 87

Großen Respekt!

Trifft viele Dinge punktgenau.

"Drum wenn du kannst, leb heut und hier."

Diese Erkenntnis versuche ich seit einiger Zeit umzusetzen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg...
DerThalheim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 16:45   #7
männlich Schmuddelkind
 
Benutzerbild von Schmuddelkind
 
Dabei seit: 12/2010
Ort: Berlin
Alter: 32
Beiträge: 4.795

Zitat:
Es ist eigentlich vom Reimschema ein einziges Kuddelmuddel.
Es kommt nicht darauf an, wie durchgehend ein Reimschema eingehalten wird, sondern welche Wirkung damit erzielt wird. Und gerade die Wechsel machen das Geschilderte so nachfühlbar.
Schmuddelkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 17:04   #8
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Danke lieber Thalheim.

Ich freu mich, dass es dir gefällt.

Zitat:
welche Wirkung damit erzielt wird.
So seh ich das auch, Schmuddi.

Liebe Grüße an euch beide.
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 19:10   #9
männlich DEAD MAN
 
Benutzerbild von DEAD MAN
 
Dabei seit: 11/2011
Ort: Wüste
Alter: 42
Beiträge: 77

… in der Tat, Du bist schon eine überaus, ÜBERAUS talentierte Dichterin. Inhalt und Form bestechen. Deine Gedichte gefallen mir durch die Bank, sie besitzen Tiefe und fließen nur so dahin. Das ist für mich schon eine gewisse Kunst, da das Gesamtpaket, so wie Du es verpackst, nicht jedermann-/frau derart vermag zu versenden.

Dennoch, hier hättest Du durchaus (also für mich, nicht persönlich), noch das eine oder andere etwas mehr zu Ende denken können, denn folgende Fragen ergeben sich für mich:

- wenn die Zeit ergraut, heißt das für mich, sie endet, was ja eigentlich auf der Hand liegt, unterscheidet sie dies ja von der Ewigkeit (die Frage nach dem Platz für beide schiebe ich weiter), aber tut sie das wirklich?, also enden und reicht ein Menschenleben (meinetwegen auch die bisher aller) aus, um der Zeit auch nur ein graues Haar zu verpassen?

- „wart ab was dir mein Lauf verspricht“ und „doch manche Wunden heilen nicht“ widerspricht sich m.E., darüber hinaus, wenn Du das Gedicht nicht komplett kursiv schreibst, sondern nur „Die Zeit heilt viele Wunden“, (sagt man)... unterstreicht das eben diese „Allgemeingültigkeit“ besser (inkl. nem Komma nach Wunden)

- „Und du, der Mensch, nimmst sie dir selbst,“ - ich meine, bleibe hier ruhig beim ICH der Zeit.
[…
„Die Zeit heilt viele Wunden“, sagt man,
INDES, manche Wunden heilen nicht" (das INDES, erlaubt einmal ein eindringliches Doch als Auftakt 3.Strophe, sowie eine kurze Lese- und Denkpause als Vorbereitung für die nicht heilenden Wunden)]

Vorschlag als Beispiel:

Doch du, du stiehlst mich einfach stur,
aus längst vergangnen Augenblicken,
anstatt im Hier zu leben, ganz befreit.
Derart verwunderts dich am Ende nur,
daß nichts mehr recht zum Leben bleibt.


Naja, ich meine, wenn Du an dem einen oder anderen Wort schraubst, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, für Dich, für den Leser (ob das gewollt und erwünscht ist?)

Trotz allem bleibt Dein Gedicht ein gutes Gedicht mit seinen eigenen Stärken (meine Vorredner trafen hier schon genau richtig). Ich hatte eben nur die paar Fragen und Vorschläge.

Ein getreuer Fan Deiner Sprach-, Denk- und Dichtkunst

verbleibt

mit staubigen Grüßen

Dead Man
DEAD MAN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 19:41   #10
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Hallo lieber DEAD MEN

Ich freue mich, dass du dich so intensiv mit meinem Gedicht auseinandergesetzt hast. Dafür erstmal ein großes Dankeschön.
Auch ganz lieben Dank für dein Kompliment.

Zitat:
- wenn die Zeit ergraut, heißt das für mich, sie endet, was ja eigentlich auf der Hand liegt, unterscheidet sie dies ja von der Ewigkeit (die Frage nach dem Platz für beide schiebe ich weiter), aber tut sie das wirklich?, also enden und reicht ein Menschenleben (meinetwegen auch die bisher aller) aus, um der Zeit auch nur ein graues Haar zu verpassen?
Wenn man die Zeit gemeinhin betrachtet, reicht ein Menschenleben dafür selbstverständlich nicht aus. Es geht nicht um das Altern der Zeit, sondern um das Altern des Menschen durch die Zeit. Ich verdichtete die individuell auf den Menschen zugeschnittene Lebenszeit. Die Zeit, die jeder für sich nutzen kann oder verschwenden, die Zeichen setzt, die Falten, Narben und graue Haare hinterlässt. Die Zeit, die uns beinflusst. Doch auch wir beinflussen sie.

Aus dem Gedicht spricht quasi deine individuelle Lebenszeit zu dir und warnt dich davor, sie nicht zu verschwenden.

Zitat:
- „wart ab was dir mein Lauf verspricht“ und „doch manche Wunden heilen nicht“ widerspricht sich m.E.,
Das seh ich nicht ganz so. Worin widerspricht es sich?

Zitat:
Naja, ich meine, wenn Du an dem einen oder anderen Wort schraubst, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, für Dich, für den Leser (ob das gewollt und erwünscht ist?)
Du hast recht. Aber dann entferne ich mich zu sehr von dem, was ich hier eigentlich darstellen wollte. Dennoch gute Ideen, die ich mir merke.

Auch die Idee mit dem "Indes" und dein Versvorschlag sind gut. Aber damit kann ich mich nicht so richtig anfreunden. Dann geht der WUI Stil verloren.

Ganz liebe Grüße zurück
Sanny
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 21:56   #11
männlich DEAD MAN
 
Benutzerbild von DEAD MAN
 
Dabei seit: 11/2011
Ort: Wüste
Alter: 42
Beiträge: 77

Hola Sanny,

ich freu mich auch (aber dies nur am Rande).

Was die Zeit angeht, so denke ich, daß eben nur DIE eine ZEIT existiert. Da die Zeit in Deinem Gedicht ergrauend hinabschaut, liest sich das für mich, als ob die Zeit (mit)altert, eben ergraut ("Ich bin die Zeit, ... die ergrauend auf dich hinabschaut"). Auf die Lebenszeit kam ich nicht, da eben DIE ZEIT und diese interpretiere ich als "eigenständig", unabhängig, als existent und als Nichts ... .

Jedoch, (mir fällt gerade auf) Du sagst, ... das Altern des Menschen durch die Zeit. Ich weiß, ich bin gerade vielleicht pedantisch, möchte dennoch nachfragen, ob für Dich folgendes ebenfalls denkbar wäre: die Zeit ist durch das Altern des Menschen.

Mir ist schon bewußt, daß es sich bei Deinem Gedicht um die uns gegebene Zeit dreht. Das es an uns liegt, sie zu nutzen oder liegen zu lassen. Wobei, wenn man das Altern durch die Zeit nicht als durch liest (sie also als Ursache nimmt), sondern nur als eine Art Raum, wie ich gehe DURCH den Raum, dann ist dies ein Blickwinkel, den ich bis eben noch gar nicht auf dem Schirm hatte (vielleicht meintest Du es ja auch so). Naja, ich bin nicht gerade der schnellste. Ich altere DURCH die Zeit, sie blickt auf mich, auf meinen Weg, ich schreite durch sie durch. Höre ihr zu, je länger ich stehen bleibe, je tiefer die Narben.


"El viaje definitivo" - Jiménez


„wart ab was dir mein Lauf verspricht“ und „doch manche Wunden heilen nicht“ ... mit dem Widerspruch meinte ich, daß, wenn manche Wunden NICHT heilen, ich auch nicht abwarten brauch, was der Lauf der Zeit noch verspricht ... da die Zeit mir ja schon sagt, was passiert, eben das abwarten überflüssig macht, welches ich ohne den Widerspruch als Hingabe zum Lauf der Dinge interpretiert hätte


Naja, was die Wortschrauberei und das indes anbelangt, will ich damit lediglich auf die Möglichkeiten unserer Sprache verweisen (ob indes oder doch oder nur oder derart oder oder oder, es existieren so viele und heute unbenutzte Synonyme, die einem eine neue Welt eröffnen können bzw. die meine eigene kleine etwas erweitern und erleichtern).

An Deiner Stelle würde ich das Gedicht auch nicht verändern, weil es das in seiner Zeit war, was es ist. Und das ist gut.

Wie gesagt, eine Anregung für das, was da noch vor einem liegt. Die Schwere des Rucksacks bestimmst alleine Du.

Und Du hast Recht, bewahr Dir den unverkennbaren WuI-Stil.

Insofern, jeder auf seinem Weg.

Ich verweile noch einen kurzen Augenblick ...

Klare Grüße

Dead Man
DEAD MAN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 22:19   #12
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Hallo lieber DEAD MAN

Zitat:
Was die Zeit angeht, so denke ich, daß eben nur DIE eine ZEIT existiert.
Das sehen wir beide gleich. Nun ist aber die Frage ob ich für mein Werk die Zeit als Ganzes oder eben nur einen Teil von ihr im Bezug auf etwas (hier den Menschen) darstellen möchte.

Wenn ich ein Gedicht über die Welt schreibe muss ich ja auch nicht die Welt in ihrer Gänze beschreiben. Will ich einen Kontinent beschreiben, also einen Teil der Welt bleibt es dennoch DIE eine WELT.

Zitat:
Jedoch, (mir fällt gerade auf) Du sagst, ... das Altern des Menschen durch die Zeit. Ich weiß, ich bin gerade vielleicht pedantisch, möchte dennoch nachfragen, ob für Dich folgendes ebenfalls denkbar wäre: die Zeit ist durch das Altern des Menschen.
Die Zeit ist durch das Altern der Menschen...
Hm... Das Altern des Menschen durch die Zeit erscheint mir logischer. Die Zeit ist durch das Altern der Flora und Fauna, das Altern der Erde, das werden und vergehen der Sterne... aber andersherum... interessant!

Ich muss nachdenken. Jetzt kann ich glaub ich aber deine Sichtweise verstehen. Ich betrachte Zeit als etwas, das über den Dingen steht. Die Zeit ist. Sie lässt altern. Durch sie wird...

Du betrachtest Zeit als etwas, das mit den Dingen geschieht. Nicht separat, sondern als einen Teil der Dinge? Hach, ich kanns so schlecht erklären aber ich hab da was im Kopf. ...darüber muss ich nachdenken...

Zitat:
„wart ab was dir mein Lauf verspricht“ und „doch manche Wunden heilen nicht“ ... mit dem Widerspruch meinte ich, daß, wenn manche Wunden NICHT heilen, ich auch nicht abwarten brauch, was der Lauf der Zeit noch verspricht ... da die Zeit mir ja schon sagt, was passiert, eben das abwarten überflüssig macht, welches ich ohne den Widerspruch als Hingabe zum Lauf der Dinge interpretiert hätte
Wenn manche Wunden nicht heilen heißt das nicht, dass die Zeit nicht auch noch andere Dinge für einen parat hält. Wenn man mal von den Wunden absieht: Sie könnte einem in ihrem Lauf zum Beispiel Erfahrung und Weisheit versprechen... unabhängig von den Wunden. (Gehen wir mal davon aus sie sind nicht tödlich, ansonsten verstehe ich das Dilemma)

Zitat:
ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, für Dich, für den Leser (ob das gewollt und erwünscht ist?)
Neue Möglichkeiten sind immer gut. Du regst mich zum denken an. Cool!

Zitat:
- wenn die Zeit ergraut, heißt das für mich, sie endet, was ja eigentlich auf der Hand liegt, unterscheidet sie dies ja von der Ewigkeit (die Frage nach dem Platz für beide schiebe ich weiter)
Ich muss lesen gehen.

Zitat:
Ich hatte eben nur die paar Fragen und Vorschläge.
Danke dafür!

Ich kenne bisher nur ein Gedicht von dir und das ist absolut klasse. Aber ich bin gespannt wie hulle, was da noch kommt. Ich bin auch Fan, Dead Man!

Erklärbärliche irre Grüße zurück
Die Irre
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 23:35   #13
weiblich Rebird
 
Benutzerbild von Rebird
 
Dabei seit: 05/2011
Ort: wonderland
Alter: 35
Beiträge: 1.469

Huhu Wui,
möchte mich dem Lob wieder anschliessen!
Wenn ich Deine Texte manchmal so lese, dann kommt es mir so vor, als würde es gar nichts anderes mehr geben...
Einfach unbeschreiblich schön im Klang + Ausdruck + Inhalt.
Einfach nur erste Klasse! (nicht auf die I-Männchen bezogen)^^
Wie gemalt...

LG
Birdy
Rebird ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2012, 23:44   #14
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Huhu zurück *wink*
Vielen Dank Rebird,

Ich freu mich, dass es dir gefällt.

ganz irre liebe Grüße
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2012, 20:09   #15
männlich Rivale
 
Benutzerbild von Rivale
 
Dabei seit: 04/2011
Ort: Belgien, Jurbise
Alter: 26
Beiträge: 81

Ich darf dann auch mal meinen Glückwunsch zu diesem ausgezeichnet schön zu lesenden Gedicht zum Ausdruck bringen. Ich würde mich auf weitere Freuen

MfG Rivale

P.S.: Das Spiel mit der Zeit fasziniert mich immer am meisten in Gedichten. Deswegen findet sich das auch in meinen miserablen Gedichten.
Rivale ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2012, 20:21   #16
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Auch dir lieben Dank, Rivale

Ja, Zeit ist schon ein interessantes Thema.

Freundliche Grüße zurück
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2012, 09:34   #17
männlich Twiddyfix
 
Benutzerbild von Twiddyfix
 
Dabei seit: 02/2012
Ort: kleines Nest in Bayern
Beiträge: 2.698

Standard Aber Hallo

dieses Kunstwerk von einem Gedicht habe ich mindestens zehnmal gelesen

Ich bin tief beeindruckt.

Danke für diese wundervollen Zeilen.

Liebe Grüße von Twiddy...
Twiddyfix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2012, 21:51   #18
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Hallo Twiddifix.

Ich freue mich, dass mein Gedicht dir so gefallen hat und danke dir für deinen lieben Kommentar.

Irre Grüße
von WuI
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2012, 22:13   #19
männlich Jeronimo
gesperrt
 
Dabei seit: 10/2011
Alter: 65
Beiträge: 4.266

Hallo WUI,

leider erst jetzt gelesen. Hat mich sehr beeindruckt. Klasse!

Jeronimo
Jeronimo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2012, 16:59   #20
männlich Walter
 
Benutzerbild von Walter
 
Dabei seit: 02/2012
Ort: Ludwigshafen am Rhein
Beiträge: 905

Liebe WUI,
dies ist ein sehr schönes und ansprechendes Gedicht , das einen Teil der Lebensphilosophie in sich trägt und das sich eigentlich jeder von uns ans Bett oder an den Frühstückstisch hängen müsste, um es jeden Tag aufs neue zu lesen, um sich diese Worte von Dir durch den Kopf gehen zu lassen.
Abgedruckt habe ich es schon. Es ist einfach klasse, wirklich!
Dafür ein herzliches Dankeschön und ein (trotz schlechten Wetters) schönes Osterfest!
Liebe Grüße
Walter
Walter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2012, 17:12   #21
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Huhu Jeronimo
Freut mich, dass mein Gedicht gut angekommen ist.

Hallo Walter Voigt
Ui, so viel Lob von dir. Danke, danke.

Und dir und natürlich auch allen anderen Poetryanern ein schönes Osterfest.
Och egal, wer die Sonne im Herzen hat, lässt sich von Regen nicht stören

Liebe Grüße zurück
WuI
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2012, 02:15   #22
männlich Preacher
 
Benutzerbild von Preacher
 
Dabei seit: 03/2012
Alter: 43
Beiträge: 19

schon beim ersten lesen fährt es tief nach innen ein
und es ward mir klar, das dies gedicht, keine zeitverschwendung war!

lg preacher
Preacher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2012, 11:37   #23
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Ich freu mich, dass es auch dir gefällt, lieber Preacher.

Irre Grüße
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2012, 14:59   #24
gummibaum
 
Dabei seit: 04/2010
Alter: 65
Beiträge: 10.871

Nicht gesehen bisher. Mal wieder ein Nachtprodukt mit aller Weisheit frühspäter Stunde. Glückwunsch und da heute Ostern: ein ebenso rundes Ei.

LG gummibaum
gummibaum ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2012, 19:49   #25
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Huhu Gummibaum

Danke für deinen Kommentar.


Huhu Risiko

Danke für deine Anregungen und Hinweise.


Ebenso ostereimäßig irrebunte Grüße an euch beide zurück
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2012, 16:40   #26
männlich Andreas Peters
 
Benutzerbild von Andreas Peters
 
Dabei seit: 04/2012
Ort: Mönchengladbach
Alter: 37
Beiträge: 19

So wie es dort steht ist es Super!

Hast meinen vollsten Respekt

Weiter so!

Einigen Menschen sollten sich diese Worte,


"Und du, der Mensch, nimmst sie dir selbst,
die Zeit, die schöne Lebenszeit
und wunderst, dass am Ende dir
nichts mehr zum rechten Leben bleibt."

mal zu Herzen nehmen ;-)

lg
Andreas Peters ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2012, 17:38   #27
weiblich WeiblichUndIrre
 
Benutzerbild von WeiblichUndIrre
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Gummizelle xD
Alter: 29
Beiträge: 1.238

Huhu Andreas Peters.

Vielen Dank für deinen Kommentar und ein herzliches Willkommen bei uns
Schön, dass dir mein Gedicht gefällt.

Ich hätte hier gar nicht mit so viel Zuspruch gerechnet aber freue mich sehr darüber.

Irre Grüße an dich
WeiblichUndIrre ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für Die Zeit

Stichworte
leben, verlust, verschwendung, zeit

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Zeit kleine Erdbeere Philosophisches und Nachdenkliches 1 19.01.2010 23:32
Zeit Sonja Philosophisches und Nachdenkliches 6 06.08.2009 19:15
Zeit schreibhexe Gefühlte Momente und Emotionen 0 08.09.2008 21:44
Die Zeit AnalyzeThis Düstere Welten und Abgründiges 2 29.08.2008 14:15


Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.