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Lebensalltag, Natur und Universum Gedichte über den Lebensalltag, Universum, Pflanzen, Tiere und Jahreszeiten.

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Alt 27.12.2018, 14:55   #1
männlich DerArmePoet71
 
Dabei seit: 12/2018
Ort: Raum Nürnberg
Alter: 48
Beiträge: 23

Standard Meine Welt

In einem Umfeld voller Falschheit und Haß,
da ist das Leben in Freiheit ein Hohn -
ich gebe den falschen Patronen schnell den Laufpaß -
und erfahre im kleinen, eigenen Reich meinen Lohn!

Ich benötige nicht viel, um glücklich zu sein!
Das Singen der Vögel, die dankbare Feder -
für mich ist diese Welt so groß - anderen erscheint sie klein:
Ideale sind ihnen verfemt - dem Mammon jagt nach ein Jeder!

Ich brauche Euch nicht, Ihr feinen und feigen Laffen -
mir genügt ein kleines Glück, es kostet ein Weniges an Geld!
Ihr müßt denunzieren, sammelt Judaslöhne, um die ganze Welt zu begaffen -
am Ende seid Ihr nur Sklaven und Knechte - ich sterbe als Held!

Meine Welt bedarf weder Luxusgut, noch vieler Moneten -
ich heuchle und krieche nicht um irgendeines Despoten Gnade!
Mir genügt die Natur - Ihr müßt gehen zum Beichten und zum Beten:
Euer Weg verläuft durch Knechtschaft - meiner frei und gerade!

DerArmePoet71
10. Mai 2018
DerArmePoet71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2018, 15:02   #2
männlich klaatu
 
Benutzerbild von klaatu
 
Dabei seit: 12/2015
Beiträge: 1.796

Hi armer Poet!

Da hast du es "uns" aber ganz schön gegeben. Jetzt beneide ich dich und ekle mich noch ein wenig mehr vor mir selbst als ohnehin schon... Einen eigenen Internetzugang kannst du dir aber schon noch leisten, oder? Sonst würden die "feinen und feigen Laffen" sicher gern ein paar Euro für dich zusammenlegen, damit du sie weiter online beleidigen kannst.

LG
k
klaatu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2018, 15:33   #3
männlich DerArmePoet71
 
Dabei seit: 12/2018
Ort: Raum Nürnberg
Alter: 48
Beiträge: 23

Standard Der Dichter beschreibt die Gesellschaft

Hallo, Herr Kritiker!

Dem Dichter obliegt es schon seit jeher die Gesellschaft gemäß seiner subjektiven Sicht auf die Welt zu beschreiben. Jeder Poet sollte dies so tun -
solche Gedichte schrieben schon die alten Klassiker, welche manches Charakterbild über Individuen ihrer Zeit abgaben.

Aus der Vielzahl der subjektiven Betrachtungen von Autoren einer bestimmten
Epoche, können Nachgeborene dann ein exaktes Gesellschaftsbild herauslesen, was mittels bloßer zeitgeschichtlicher Daten, z. B. 09. Nov. 1989 = Mauerfall nicht so recht möglich ist! Dichter umschreiben persönliche Erfahrungen, geben Stimmungsbilder und Emotionen der jeweiligen Gegenwart preis.

Dies hat eben o. g. Funktion und trägt zum besseren Verständnis vergangener Gesellschaften bei!

Schönen Jahreswechsel!
DerArmePoet71
DerArmePoet71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2018, 15:53   #4
männlich klaatu
 
Benutzerbild von klaatu
 
Dabei seit: 12/2015
Beiträge: 1.796

Hallo, Herr Poet!

Ich denke, wenn man dein Gedicht "RICHTIG" liest, kann man schon ein ziemlich passendes Bild unserer Epoche bekommen... Das stimmt wohl. Leider.

LG
k
klaatu ist offline   Mit Zitat antworten
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