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Düstere Welten und Abgründiges Gedichte über düstere Welten, dunkle und abgründige Gedanken.

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Alt 10.09.2021, 14:57   #1
weiblich Veilchen
 
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Dabei seit: 11/2018
Ort: Mittelerde
Alter: 37
Beiträge: 68

Standard Der helle Schein

Ein Bekannter hat sich das junge Leben genommen - eine Lichtgestalt, die doch scheinbar alles hatte. Dieses Gedicht ist ein Versuch, seine Gefühlslage irgendwie zu verstehen, sofern so etwas möglich ist.

Der helle Schein

Vom Teufel gejagt, rase ich durch die Zeit
Versuche zu entkommen dieser Dunkelheit
Einer Sternschnuppe gleich, jener Lichtgestalt
Die erst im Verglühen am hellsten erstrahlt

Niemand durchblickt meinen blendenden Schein
Ihr seht nur mein Feuer, nicht das kalte Gestein
Ihr könnt mich nicht fangen, so weichet zurück
Was einmal zerfallen, wird nie mehr ein Stück

Was ich Euch hinterlasse, sind Asche und Staub
Drei Knospen am Boden, eine Rose ohne Laub
Herzkammerflimmern, gebrochnen Verstand
und Leere im Innern, wie nur ich sie gekannt
Veilchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2021, 15:16   #2
männlich Walther
 
Benutzerbild von Walther
 
Dabei seit: 03/2013
Beiträge: 1.347

Zitat:
Zitat von Veilchen Beitrag anzeigen
Ein Bekannter hat sich das junge Leben genommen - eine Lichtgestalt, die doch scheinbar alles hatte. Dieses Gedicht ist ein Versuch, seine Gefühlslage irgendwie zu verstehen, sofern so etwas möglich ist.

Der helle Schein

Vom Teufel gejagt, rase ich durch die Zeit
Versuche zu entkommen dieser Dunkelheit
Einer Sternschnuppe gleich, jener Lichtgestalt
Die erst im Verglühen am hellsten erstrahlt

Niemand durchblickt meinen blendenden Schein
Ihr seht nur mein Feuer, nicht das kalte Gestein
Ihr könnt mich nicht fangen, so weichet zurück
Was einmal zerfallen, wird nie mehr ein Stück

Was ich Euch hinterlasse, sind Asche und Staub
Drei Knospen am Boden, eine Rose ohne Laub
Herzkammerflimmern, gebrochnen Verstand
und Leere im Innern, wie nur ich sie gekannt
Hi
drei dinge.
(1) gedichte zu kommentieren, sie also als text zu schließen, ist ein nogo.
(2) betroffenheitslyrik ist i.d.r. nicht zur veröffentlichung geeignet. wenn sie schon veröffentlicht wird, muss das geschehnis verarbeitet sein. sonst hat ein dritter, also der leser, nichts vom text.
(3) hier stimmt das metrum nicht. der duktus springt von altabacken ins alltagsdeutisch, dann wieder ins lehrgedicht.
das spricht dafür, dass das ereignis weder verarbeitet noch der text ausgereift ist.
der text hat durchaus potential. gehoben wurde es nicht.
lg W.
Walther ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
dunkelheit, sternschnuppe, suizid

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