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Die Philosophen-Lounge Forum für philosophische Themen, Weisheiten und Weltanschauungen.

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Alt 19.03.2021, 16:42   #1
männlich Hans Plonka
 
Dabei seit: 03/2021
Ort: 59590 Geseke
Beiträge: 357

Standard Erkenntnisforschung

Unter Erkenntnis wird allgemein das durch Einsicht oder Erfahrung (Wahrnehmung) gewonnene Wissen verstanden. Einsicht und Erfahrung sind subjektiv und werden von vielerlei Abhängigkeiten, Zuständen, Interessen und Gefühlen beeinflusst, was überwiegend durch Umwelt geschieht. Erkenntnisse haben deshalb ohne weitere Erforschung nur persönliche Bedeutung, die in der Präzision eine Relation benötigt und in der Genauigkeit dann der Erkenntnisforschung bedarf.
Erkenntnisforschung ist die Suche nach dem Wissen der höchstmöglichen Wahrscheinlichkeit von geistiger und materieller Existenz, unabhängig von der Nutzbarkeit. In vielen Bereichen ist die Nutzbarkeit jedoch subjektiv und gesellschaftlich von großer Bedeutung. Dabei geht es um die positive wie auch negative Wirkung von Erkanntem, auf welche dann auch möglichst Vorteilhaft reagiert werden kann.
Die wichtigste Voraussetzung ist die geistige Freiheit von Abhängigkeiten, Interessen, Glauben, Ideologien und Gefühlen. Ist dies gegeben, sollten möglichst alle Möglichkeiten aus Erfahrung. Kausalität sowie Zufall bedacht werden, wobei Vergleiche und Wertigkeiten zu beachten sind. Hieraus ergeben sich dann mehr oder weniger große Wahrscheinlichkeiten, die auch als Erkenntnis oder persönliches Wissen zu vertreten sind.
Erkenntnisforschung ist eine kaum bekannte und wenig anerkannte Disziplin. Sie ermöglicht eine erweiterte Erkenntnis, ein besseres Verständnis, mehr Freiheit, Schutz vor Falschinformationen und Meinungsbildung durch Interessen anderer.
Meinungsbildung aufgrund von Interessen sind auch oft zum Schaden von Betroffenen. Es gibt dabei immer Nutznießer und Geschädigte. Meinungsbildung gibt es im privaten Bereich aber umfangreicher in der Politik, in allen Bereichen der Wirtschaft so wie im Unterhaltungs-Freizeit- und Medienbereich. Oft werden hierzu Abhängigkeiten geschaffen, die nur durch Macht zu ermöglichen sind und der sich Betroffene auch gegen ihre Erkenntnis beugen. Dem Vorzubeugen hilft die Erkenntnisforschung. Sie führt so zu Entmachtung, mehr Demokratie und einer besseren Gesellschaft.
Hans Plonka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2021, 17:11   #2
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 25.759

Vielleicht ist in diesem Zusammenhang dies hier für dich interessant:
https://www.youtube.com/watch?v=7wADSf41vPw
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2021, 18:29   #3
männlich Hans Plonka
 
Dabei seit: 03/2021
Ort: 59590 Geseke
Beiträge: 357

Standard Erkenntnisforschung

Lb. Ilka-Maria,

Wissen ist immer relativ (ausgenommen Mathematik). Bei meinem Aufsatz geht es um möglichst optimale Erkenntnisgewinnung, was auch Erweiterung der Realität bedeutet. Realität ist subjektiv und relativ. Die allgemeine Gültigkeit muss und darf dabei nicht das angestrebte Ziel sein, sondern nur das persönliche Verständnis. Unter Erkenntnis verstehe ich bedachtes und deshalb in seinem Zusammenhang erkanntes Wissen, also Wissen, das ein Ergebnis von Denkprozessen ist.
Danke für den Hinweis auf das interessante Video.

LG Hans
Hans Plonka ist offline   Mit Zitat antworten
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existenz, freiheit, wissen

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