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Die Philosophen-Lounge Forum für philosophische Themen, Weisheiten und Weltanschauungen.

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Alt 16.09.2020, 14:15   #1
männlich Ex-Ralfchen
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Religiöser Fanatismus in einem Literatur Forum

Wie dieser von dem User Blade Runner gezeigt und artikuliert wird, hat keinen Platz in einem Literaturforum. Abgesehen von der Religionsfreiheit in Deutschland. Das sage ich nicht als Atheist sondern als Leser. Ganz abgesehen von dem Faden und dem eher schwachsinnigen Tex der userin lillii ist daraus eine religiöse Diskussion entstanden, die radikale Dogmen unter die Leserschaft katapultiert und das finde ich einfach nicht in Ordnung. Auch wenn man sagt dass es kompletter Schwachsinn ist was blade schreibt, es wird trotzdem gelesen und verarbeitet. Das ist meine Meinung.

Und es weiß jeder vernünftige Mensch, dass Gott eine Erfindung der Menschen ist und demgemäß auch sämtliche religiöse Schriften, eventuell ethisches, aber keinen Funken Wahrheit, - oder kaum spuren an Fakten - enthalten. Der Gott der Israeliten war ein rachsüchtiger böser Gott der den Genozid erfunden und empfohlen hatte. Der nächste von Jesus erfundene Gott ist zwar ein Sinnbild für Liebe und Gnade. Nur davon ist wenig zu sehen, denn es muss ja von den Menschen ausgeübt und interpretiert werden. Zweifellos gibt es gute und menschliche Faktoren in diesem Zusammenhang. Leider überwiegt allerdings das böse und zerstörerische. Aber das ist der Mensch so wie in Arthur Koestler beschrieben hat.

Und wenn man den untenstehenden Kommentar dieses fanatikers liest dann frägt man sich wirklich wo ist der Verstand dieses Menschen geblieben?

Zitat:
Du hast es nicht verstanden Ilka
In der Bibel gibt es keine Widersprüche. AlleTexte ergänzen sich. Ob du das nun verstehst, oder nicht. Es spielt keine Rolle.
Ich muss es halt zum x mal wiederholen, du hast keine Ahnung von der Schrift. Deine wirren Kommentare zu ordnen, ist mir zu mühsam.
Unabhängig davon, dir alles Liebe
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 16.09.2020, 15:16   #2
weiblich Mohrel
 
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Liebes Ralfchen,

dass du glaubst, dass Gott eine Erfindung der Menschen ist, provoziert mich genauso wenig wie BladeRuners Einstellung zur Bibel. Es ist doch jedem selbst überlassen was er glaubt, liest, oder worauf er reagiert.
Ein eigenes Thema zu beginnen um jemanden vorzuführen, wie du es gerade tust, finde ich allerdings nicht schön.
So gesehen sind wir von der Religionsfreiheit noch weit entfernt. Denn jemanden wegen seines Glaubens anzugreifen, gerade weil einem dieser Glaube nicht passt, ist alles andere als frei.

Bussi und liebe Grüße
Mohrel ist offline  
Alt 16.09.2020, 15:39   #3
weiblich Ilka-Maria
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Richtig, Mohrel.

Ralfchen sieht ein Problem, wo es keins gibt. Die Menschen unserer Gesellschaft wenden sich eher von der Religion ab, als sich von Fundamentalisten beeinflussen zu lassen.

Mir ist ein christlicher Fanatiker außerdem lieber als ein moslemischer, denn von einem Christen habe ich noch nie gehört, dass er sich inmitten einer Menschenansammlung in die Luft sprengt oder ein Flugzeug in ein Hochhaus steuert.

Jegliche Diskussion um die Bibel ist müßig, denn sie ist ein über Jahrhunderte gewachsenes Sammelsurium an Gesetzen, Überlieferungen (Sagen, Legenden, Gleichnissen) und historischen Gegebenheiten, die immer wieder umgeschrieben wurde und auch mit jeder Übersetzung Änderungen erfuhr. Das weiß aber jeder, und kein Mensch würde ernsthaft behaupten, die Bibel sei das originäre Wort Gottes. Auch würde kein Historiker behaupten, dass das, was man bisher an Erkenntnissen hat, der Weisheit letzter Schluss ist. Es ist lediglich vorläufig, da auf dem letzten Stand, aber - um mit Karl Raimund Popper zu reden - zu verifizieren, aber auch zu falsifizieren, um es dann wieder bis auf neue Erkenntnisse zu verifizieren.

Klassisches Beispiel: Jahrhundertelang glaubten die Menschen fest daran, alle Schwäne seien weiß. Daher stammt das Adjektiv "schwanweiß". Bis erstmals im Norden Europas schwarze Schwäne gesichtet wurden. Die Zeugen des Schauspiels rieben sich die Augen, die Zoologen versuchten, den Vogel als neue Art zu etablieren. Im Endresultat war dieser Drehungs- und Windungsversuch nicht haltbar, denn genetisch war der schwarze Spielverderber ein Schwan.

So kann man jemandem, der die Wahrheit zu kennen meint, in die Suppe spucken.
Ilka-Maria ist offline  
Alt 16.09.2020, 15:41   #4
männlich Ex-Ralfchen
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Liebes wesen –

Ich greife ihn nicht an - ich bin nur gegen dogmatischen Fanatismus. Und den lese ich aus seinen Kommentaren heraus. Und ich stehe dazu, dass so ein Quatsch nichts in einem Literaturforum zu suchen hat. Und wenn jemand behauptet in der Bibel steht die absolute Wahrheit und man darf ihr nicht widersprechen, oder jenen die das vertreten, dann ist das in meinen Augen voll idiotisch. Natürlich soll jeder glauben woran er will und was sie oder eher für richtig befindet. Aber es darf andere Menschen nicht aufoktroiert werden. Und alle die diesem Schwachsinn, den er hier verzapft widersprechen werden von ihm als verständnislose Dummköpfe bezeichnet. Siehe seine Diskussion mit Ilka.

Bussi zurück
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 16.09.2020, 15:51   #5
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Mir ist ein christlicher Fanatiker außerdem lieber als ein moslemischer, denn von einem Christen habe ich noch nie gehört, dass er sich inmitten einer Menschenansammlung in die Luft sprengt oder ein Flugzeug in ein Hochhaus steuert.
Das ist natürlich richtig Ilka –

Aber die gründe dieser fanatischen Religions – Aktionen finden wir natürlich auch zuallererst in einem völlig anderen politischen Hintergrund der Vergangenheit. Ich meine ursprünglich. Da ging es um unterdrückung, Terror, Folter und vieles andere mehr. Nicht zu vergleichen mit den Selbstmord Attentätern in der Jetzt-Zeit. Man darf sich nicht wundern wenn solche Aktionen aufgrund von jahrzehntelanger politischer Unterdrückung als ein Ausdrucksmittel des Wiederstandes aufgetaucht sind.
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 16.09.2020, 15:55   #6
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
Und wenn jemand behauptet in der Bibel steht die absolute Wahrheit und man darf ihr nicht widersprechen, oder jenen die das vertreten, dann ist das in meinen Augen voll idiotisch.
Wieso nimmt dich das so mit, Ralfchen? Wer fordert, man dürfe der Bibel nicht widersprechen, sondern müsse sie als Wahrheit nehmen, hat nicht die Autorität, diese Forderung durchzusetzen. Wer die Bibel für den größten Schwachsinn aller Zeiten erklärt, hat ebensowenig die Autorität, die Leute von ihrem Lesen abzuhalten.

Dieses Buch existiert nun mal, und es hat sogar einen starken Unterhaltungswert. Obwohl nicht gottesgläubig, habe ich immer gerne darin gelesen. Allein aus historisch interessierter Sicht ist sie eine Fundgrube, weil man die Welt mit den Augen der Menschen von früher sieht.

Die Bibel ist ein klasse Buch - aber sie ist nicht die Wahrheit und schon gar nicht das Wort Gottes. Darüber dürften sich die meisten Menschen auf diesem Planeten im klaren sein. Es gibt also nur eine kleine Minderheit, die du zu retten versuchst. Diese Minderheit will aber nicht gerettet werden. Also nutze deine Energie sinnvoller.
Ilka-Maria ist offline  
Alt 16.09.2020, 15:58   #7
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Zitat:
Wieso nimmt dich das so mit, Ralfchen? Wer fordert, man dürfe der Bibel nicht widersprechen, sondern müsse sie als Wahrheit nehmen, hat nicht die Autorität, diese Forderung durchzusetzen. Wer die Bibel für den größten Schwachsinn aller Zeiten erklärt, hat ebensowenig die Autorität, die Leute von ihrem Lesen abzuhalten.
Ich glaube du missinterpretierst meine Stimmung im Zusammenhang damit Ein wenig. es nimmt mich nicht mit, ich frage mich nur wie man so blöd sein kann.
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 16.09.2020, 16:04   #8
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Zitat:
Zitat von Ralfchen Beitrag anzeigen
ich frage mich nur wie man so blöd sein kann.
Dann hast du den Faden falsch aufgezogen. Blöd sein - wenn ich das mit "verbohrt sein" interpretieren darf - kann man nämlich in jeder Disziplin. Das geht eher in die Psychologie als in die Religion.
Ilka-Maria ist offline  
Alt 16.09.2020, 16:05   #9
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Das Opfern des eigenen Lebens für ein bestimmtes Ziel findet sich schon in der römischen Geschichtsschreibung. Teils wurde er als Möglichkeit in Kauf genommen; teils waren die Tatumstände so, dass der Tod des Täters höchstwahrscheinlich oder unausweichlich war. Der Täter beabsichtigt(e), im Zuge seiner Tat Menschen mit in den Tod zu reißen. Mögliche Gründe sind ideengeschichtliche Veränderungen. In größerem Maße werden Selbstmordattentate durch waffentechnische Entwicklungen ermöglicht. Sprengwaffen sind seit langem einfach herzustellen bzw. zu handhaben.

Militärstrategisch sind Selbstmordattentate und andere vergleichbare Aktionen wie asymmetrische Kriegführung ausrüstungsmäßig Unterlegener gegenüber waffentechnisch höhergerüsteten (aber andere schwache Seiten aufweisenden) Feinden von Wichtigkeit. Und das ist ein wesentlicher Punkt, den man in all diesen Diskussionen einfließen lassen sollte.

In ihrer modernen Form, die sich seit den 1970er Jahren, verstärkt seit 1981 entwickelte, wurden Selbstmordattentate zunehmend zum Merkmal des islamistischen Terrors. Christoph Reuter behauptete in seinem 2003 erschienenen Buch, Selbstmordattentate hätten in der islamischen Welt ihren Ursprung und die Iraner hätten den Boden dafür bereitet.Der Islamwissenschaftler Elhakam Sukhni widersprach dieser These das sollte man sich einmal ganz genau überlegen, denn er

schrieb in einem 2011 erschienenen Buch:

„Die globale kommunistische Solidarität, sowie der gemeinsame Kampf gegen den US-Imperialismus und der damit verbundene Austausch mit koreanischen und japanischen Kontakten, trugen letztendlich dazu bei, dass die Selbstsprengungstaktiken Einzug in den Nahen Osten fanden. Deren Anwendung wurde erst später von islamischen Guerillagruppen wie der Hisbollah und der Hamas perfektioniert und von der al-Qaida zum Modus Operandi entwickelt.“

Damit ist der Selbstmord Attentat eher mehr ein kriegs-Mittel geworden und hat mit Religion nicht mehr viel zu tun.
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 16.09.2020, 16:13   #10
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Darum geht es hier aber nicht, Ralfchen.

Kennzeichen des christlichen Fanatismus war nie der "erweiterte" Suizid, sondern die eigene Selbstopferung. Kein Christ reißt andere Menschen für seinen Glauben in den Tod, denn das wäre eine Todsünde.
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Alt 16.09.2020, 19:18   #11
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In jenem Augenblick indem du erwähnst dass du den christlichen Fanatiker dem islamischen vor ziehst möchte wurde meine Antwort aktuell und ich dich ja gerne daran erinnern will was die Evangelisten in Amerika für eine Scheiße bauen. Wie Christen in Amerika auf wehrlose Menschen und Kinder schießen und sich dann selbst umbringen. Und es gibt auch noch unzählige Beispiele aber das würde den Rahmen hier sprengen.

Nach wie vor sage ich das propagieren der Bibel als reine Wahrheit ist eine idiotische Frechheit.
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 17.09.2020, 03:29   #12
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Jetzt fang doch nicht mit den Amis an, Ralfchen. Auf der ganzen Welt gibt es Verbrecher, die Menschen umbringen. Wir zeigen von Deutschland aus mit dem Finger über den Atlantik, aber wenn du dir die Statistiken ansiehst, ist bei uns die verbrecherische Gewalt prozentual gesehen kein Stück geringer. Das hat mit Gott und Konfessionen nichts zu tun, sondern mit dem Aggressionspotential, das in jedem Menschen steckt und nur durch Korrektive wie Sozialisation, Kultur und Strafandrohung in Schach gehalten wird. Viel schlimmer als die Religionen waren immer die politisch motivierten Ideologien, wie z.B. der Rassenwahn der Nazis, die stalinistischen Säuberungen und Maos großer Sprung. Das waren keine Einzeltaten schießwütiger Irrer, sondern kühl ausgedachte Reißbrettaktionen, die Millionen von Menschen das Leben kosteten.

Jeder weiß, weshalb die U.S.-Amerikaner auf ihrer Waffenfreiheit bestehen. Wer die Geschichte und die Weite des Landes kennt, hat damit kein Problem. Ich würde mich in den U.S.A. auch auf einem Grundstück, das riesig und ohne Einblick von der Straße ist, dazu noch mindestens eine Stunde von der nächsten Polizeistation entfernt liegt und obendrein von wilden Tieren aufgesucht werden könnte, auch mit einer Waffe im Haus sicherer fühlen.

Jeder zeigt auf die Amerikaner - aber wer zeigt eigentlich auf die Schweizer? Ist es etwa nicht bekannt, dass jeder, der dort in der Armee gedient hat, seine zur Verfügung gestellte Waffe sein Leben lang behalten darf? Geht deshalb gleich jeder davon aus, dass alle Schweizer schießwütige Irre sind?

Wir haben genügend eigene Probleme, auf die wir schauen sollten. Das größte ist meiner Meinung nach der immer weiter um sich greifende sexuelle Missbrauch von Kindern, den die Polizei aufgrund unserer Rechtsprechung nicht in den Griff bekommt, weil sie zu Mitteln greifen müsste, die das geltende Recht brechen. Ein wahres Dilemma. Statt auf andere Länder zu zeigen, sollten wir uns also Gedanken über die psychisch angeknacksten Menschen machen, die wir uns da gerade "heranzüchten" und die unsere Gesellschaft an den Rand des Abgrunds bringen könnte. Diese Kinder werden später nämlich nicht in der Lage sein, zum Allgemeinwohl beizutragen.
Ilka-Maria ist offline  
Alt 17.09.2020, 20:08   #13
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Du schränkst in diesem Forum die Redefreiheit ganz gewaltig ein. Findest du das in Ordnung? Offensichtlich aber das sind schwere Verstöße gegen die Grundgesetze die du hier durchziehst. Das muss ich dir an dieser Stelle einmal sagen.
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 17.09.2020, 21:21   #14
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Bevor du mich über Grundrechte aufklärst, Ralfchen, solltest du dir mal Gedanken über den Verstoß gegen das Urheberrecht machen.
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Alt 18.09.2020, 01:43   #15
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Zitat:
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Bevor du mich über Grundrechte aufklärst, Ralfchen, solltest du dir mal Gedanken über den Verstoß gegen das Urheberrecht machen.

Dazu hätte ich gerne eine klare Antwort mit einem Beispiel von dir. Nur weil ich diesen Jesus text gepostet habe? Man kann jeden Text mit dem Hinweis auf das Urheberrecht - der veröffentlicht ist und somit der allgemeinen Leserschaft gehört - kopieren und mit dem Hinweis auf das Urheberrecht veröffentlichen. das ist die Realität. Und würde mich gerne an den Verfasser wenden. leider müsste ich mich dazu in gedichte.com anmelden.
Ex-Ralfchen ist offline  
Alt 18.09.2020, 03:44   #16
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Zitat:
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Man kann jeden Text mit dem Hinweis auf das Urheberrecht - der veröffentlicht ist und somit der allgemeinen Leserschaft gehört - kopieren und mit dem Hinweis auf das Urheberrecht veröffentlichen. das ist die Realität.
Du irrst - zumindest, was das deutsche Urheberrecht angeht. Was in Österreich oder sonst im Ausland gilt, ist für mich irrelevant. Bevor du also wieder einmal über dieses Thema streitest, weise ich darauf hin, dass die juristische Seite des Urheberrechts Bestandteil meines Autorenlehrgangs war. Mir liegt darüber ein 60 Seiten starkes Studienheft vor, ich bin also voll und ganz im Bilde.

Was du behauptest, gilt für Zitate (jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen), aber nicht für komplette Texte. Diese bedürfen zur Verwertung der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers (außer zum rein privaten Gebrauch). Dass sie bereits veröffenticht sind, ändert daran nichts, denn dann hält derjenige, der die Genehmigung dazu hat - in diesem Fall gedichte.com - die Verwertungsrechte. Das ist in Poetry nicht anders, das konkludente Recht zur Veröffentlichung bekommt das Forum mit der Registrierung eines Users, der darauf hingewiesen wird. Das berechtigt aber niemanden von außen, auf Werke in Poetry zuzugreifen, um sie anderweitig ohne Genehmigung des Autors zu veröffentlichen.

Ich hatte wegen solcher Vorfälle schon genügend Ärger am Hals und war früher oder später dazu gezwungen, derlei Verstöße gegen das Urheberrecht aus Poetry zu entfernen. Denn letztendlich muss ich meinen Kopf dafür hinhalten.

Außerdem hatte ich mehrmals darauf hingewiesen, dass das Hereinholen jeglicher Texte, auch von Zitaten, aus anderen Foren in Poetry unerwünscht ist. Auch dulde ich in Poetry keine beleidigenden Angriffe auf die Moderatoren und User anderer Foren. Derartige Grobheiten entsprechen weder dem Geist noch dem Stil von Poetry, und dabei soll es bleiben.

Was deine Beschwerden in puncto "Zensur" angeht: Du bist der einzige User im Forum, der davon betroffen ist, denn niemand außer dir leistet sich regelmäßig Entgleisungen. Bei den anderen Usern brauche ich gar nicht nachzusehen, denn die wissen, was Anstand ist.

Und weil ich gerade dabei bin: Deine Vulgärsprache kannst du für dich behalten oder in deinen privaten Kreisen ausleben - in Poetry ist sie unerwünscht.
Ilka-Maria ist offline  
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