Poetry.de - das Gedichte-Forum
 kostenlos registrieren Forum durchsuchen Letzte Beiträge

Zurück   Poetry.de > Geschichten und sonstiges Textwerk > Kolumnen, Briefe und Tageseinträge

Kolumnen, Briefe und Tageseinträge Eure Essays und Glossen, Briefe, Tagebücher und Reiseberichte.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 15.11.2016, 14:55   #1
männlich dr.Frankenstein
 
Benutzerbild von dr.Frankenstein
 
Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 37
Beiträge: 4.333

Standard über die Gleise ins Nichts

Gefangen im Netz der Spinne

AN DIESEM TAG BEGANN EIN STRICK*
SEINEN LEBENSLAUF EINZUFÄDELN
ICH BEKOMM DEN FADEN NICHT DURCH DIE ÖSE
SAGTE SIE VERSCHMITZT LÄCHELND
ALS ER DAS BIER HINTERM SOFA BEFAND
SICH NICHT DAS WISSEN WAS SO
ZAGHAFT IM FERNSEHEN VERSCHLEIERT
(DIE GARDINEN) WURDE (ES SPÄTER GEWASCHEN)
GEBAR DER MOMENT IN ALL SEINER*
SCHÖNHEIT DIE TÖDLICHE LÖSUNG
HINAUS IN DEN WALD SO STAND
ICH UMSCHALLTEND AUF/
EINEN ANDEREN SENDER

Dein stundenlanges Haar hängt ins Zeitlose Gesicht
Dein grün gefärbter Wahn geht mit dir hart ins Gericht
Du hast das Nichts verlorn
Der Tod wurde geborn
In der Hitze des Raumes bist du erfrorn
Zur stillen Ekstase auserkorn
Weiße Farben schwarzes Licht
Das Grau der Zeit erkennt dich nicht
Und der Spiegel schmilzt an deiner Kälte
Am Horizont die lebenden Zelte
Löchrige Luft durchströmt den Kanal
Halbe Treppe zum Heiligen Gral
Fahl scheint der Pfahl
Schmal scheint der Strahl
Des Sonnenlichts vom Mond verzehrt
Auf die Erde gespien verkehrt
Schwarz weiß das stundenlange Haar
Im zeitlosen Gesicht
Das Trugbild verlischt


SELBSTVERLÄMDNUNG IM GESPRÄCH DER DARSTELLUUNG VERKRÜPPELTER RESTPOSTEN
ES KOSTEN; ES KOSTET SAGT MAN*
MAN ODER DOCH ICH ODER DU
IM STRICK GEBUNDEN ROLL ICH ES
AUS MIR HERAUS ANWACHSENDER
KERZENSCHEIN BETREUFELT DAS
VERTEUFELTE FRATZEN FACE ZU
ZEITEN DA ICH LÄNGST IM*
BETT SEIN MÜSSTE ERWISCHE
ICH SIE UND FRAGE WIE SPÄHT*
ES SEI BEI MIR IST DIE ZEIT
SCHNELLER VERGANGEN IN DER
VERGANGENHEIT DOCH IN DIESEM
MOMENT STEHT DIE ZEIT STILL
FÜR EINE WEILE VERWEILT DIE
LANGEWEILE IN DER EILE ZERSETZTER
TEILE EINES DAMALS ERRICHTETEN TURMS


Das Leben hat angefangen
Aufzuhören
Der Tod zwingt mich voll*
Qualen zu bleiben
Die Zeiger der Uhr standen
Einst still
Das Ticken in meinem*
Kopf
Die Stille
Mein Wunsch Erlösung
In die Arme des Nichts zu
Fallen
Zu verschmelzen mit*
Allem

Eine Kugel schenk ich dir
Aus meinem Brunnen
Einen Namen geb ich dir
Wohl-klungen
Doch der Schein deiner Augen durchdrungen
Öffnen sich meine Lungen
Und mein Geist gesungen
Gepriesen aus zahlreichen Zungen
Hab ich die Zeit ausgewrungen
Seh ich mich so seh ich den Jungen
Langsam ist das Lied verklungen
Ich seh mich vom Alter umschlungen
Es steht in Zeitungen
Steht an der Tür
Ich frag mich wofür
Komm zu mir
Sei bei mir
Ruft mich der Tod
Doch ich bleib noch hier
Am Rande
Am Rand
Dann wurde der Körper verbrannt


EIN LIED VON NENA ÜBERBRÜCKT ZEIT UND
„WUNDER GESCHEHEN“ IM UNIVERSUM
GEDANKICHER VERWESUNG EINES LÄNGST
VERROTTETEN WASCHMITTEL ODER GLASKONZERNS
„AUCH DAS SCHICKSAL UND DIE ANGST
KOMMEN ÜBER NACHT:
ICH BIN TRAURIG GERADE HAB ICH NOCH GELACHT
UND SOWAS SCHÖNES GEDACHT:
AUCH DIE SEHNSUCHT UND DAS GLÜCK KOMMEN ÜBER NACHT."*
SCHICKSALHAFTE KÖRPERKONTUREN AN*
DIESEM STRICK BLÄULICH ERSCHEINT
DIE BLÄSSE MIR DA ICH NICHT MEHR
WEIS WER UND WO
IST EIGENTLICH DIE FERNBEDIENUNG


TV
Fernsehen Beglaubigung Erlaubnis
Kabel Geschäftlich Werben laufen
Sehen kucken glotzen Mord Selbst-
Mord Sensation wichtig Trauer
Blumen Kleid Reier auf ein
Wiesenbeet lach und bau dir
Eigne Welten die sich an die Regeln*
Halten Tod Vernichtung Krieg


Ein Weg nicht vorhanden

Du bist ganz ruhig, relaxt, entspannt, beruhig dich,*
sie sehen dich, sie lesen deine Gedanken, sie hören was du sprichst,
doch sie beachten es nicht.
Du bist ganz ruhig, alles ist in Ordnung, alles Normal,
angepasst an deine scheinbare Fröhlichkeit,
stellt sich die Frage: Ist es nicht wirkliche Traurigkeit, fröhlich der*
Zerstörung zu frönen?
Sieh dich um, alle sind fröhlich dabei, warum solltest du es nicht auch tun? Warum solltest du gerade etwas anderes tun? Warum?
Du bist ganz ruhig, in Gesprächen, in denen du versuchst den Vordergrund zu suchen, ohne zu bemerken das es diese unbedeutsamen Anderen auch tun. Was haben sie schon zu bieten, was sind sie schon? Ich brauche doch meine Gedanken um über mich zu denken was ich will. Wie ich auf sie wirke, ob sie einen schätzen.
Warum sind sie so unverständig, so wie sie sind, egal, was interessiert dich das?
Du bist ganz ruhig, festgesetzte Regeln umgeben dich, die sich in ihrem Sinn einer Bedeutung entziehen, sie sind halt. Es ist schlecht sie nicht zu achten, denn sie sind von da oben, uuhh, wo du nichts wert bist, außer deiner Stimme und deinem Einkommen, wovon Steuern bezogen werden. Wozu nicht ruhig sein, davon versteht man doch eh nichts. Das festhalten an diesen Regel ist doch wichtig, zu wichtig um über geistige Verarmung, Individualitätsförderung der Perspektivelosigkeit und sonstige Belanglosigkeiten nachzudenken.
In der Welt sind wir angesehen und das zählt doch.
Du bist ganz ruhig, versuche dir ein schäumendes Meer vorzustellen,
der graue Schaum schlägt auf den Strand,
der Himmel voller dunkler Farben,
ein leichtes brennendes, rotes Kribbeln auf deiner Haut,
dein Atem geht schwer,
er ist einem lieb gemeinten Röcheln ähnlich,
deine Lunge ist frei,
frei von Bakterien,
der wohlige Pestizid und Verwesungsgeruch dringt dir ins Mark,
langsam schnürt sich dein Atem immer mehr von dannen.
Und das Meer rauscht.
Rieche den Geruch, schmecke die Luft.
Siehst du das Spiel der toten Fische, wie immer mehr von ihnen an den Strand gespült werden?
Wieder weg und wieder her.
Spürst du diese Ruhe?
Du bist ganz ruhig, denn alles ist richtig, es ist doch nur ein Spiel.
Das Leben ist zu kurz um es nicht zu genießen. Du kannst alles schaffen was du in dir eingegrenzt hast, alles erreichen.
Doch lohnt sich der Weg?
Lass dich nicht stören von denen die Sagen: Es ist anstrengend.
Wieso anstrengen wenn es einem doch in den Schoß gelegt wird.
Bist du die richtige Person?
Wenn nicht bleibt der Traum und die Frage.
Du bist ganz ruhig, in völliger Entspannung, dein Kopf ist frei,
deine Seele rein, dein Leben ist wertlos, du wirst nicht gebraucht,
betätige nun den Abzug und
du schwebst in eine bessere Welt, Zeit,
was auch immer, schließe die Augen,
du bist ganz ruhig.*


STILLE KÜHL DER HAUCH DES GASES
IN DEN WIND GESTELLTE FRAGEN
BÄUME UMARMEN UM FREI VON*
DENKEN ZU HÄNGEN DRÄNGEN SICH
DA SCHULDGEFÜHLE DURCH DIE
OVALE ÖFFNUNG AUCH MUND GENANNT
WAS KÜNDET ANGST UND SEHNSUCHT
IN DIESEM RAUM GEDANKICHER LEHRE
LEERE SCHÜLER UND DEN TELLER
LEERE KELLER LEHRE VOLL IM GRFF ZERONNEN
WENN DIE DUNKELHEIT IM LICHT BESCHIENEN*
HELLER IST ALLS IM KOPF SIEHT MAN ODER
ICH MICH IM FENSTER DES GEGENÜBER
LIEGENDEN SCHRANKBADES ODER HAUS
UND DANN NOCH DIE RATTEN
VERWESUNGSGERUCH IM URINGESTANK


An den Rand monotoner Vielfalt gedrängte Stille,
überbrückt das glanzlose Gezeter des Untergangs
scheinbar ahnendes Aufheulen letzter Schreie des Selbstes
im Vordergrund zu stehen.
Schreitet der Rückhalt in den Hintergrund des
Unverständnisses der Scheinwelt, hinter die aufgebaute
Fassade ständigen Strebens, ständiger
Einseitigkeit die einst zu Freude führte und nun den*
Verstand in zermarternder Glücklosigkeit gefangen nimmt in die ewige eine Richtung zu schreiten, dem Untergang entgegen. Die*
Erlösung der Erde von der Krankheit endlos strebender Menschen,
die das Rasten scheuen, denn die Seele liegt Jahre zurück.
Und unvermindert reißt und reißt der Abgrund sie hinab zu holen
In die Tiefen des Selbst. Doch taub geht es weiter im Außen zu streben, dem Untergang der Erlösung entgegen.
Erlöst von Vollkommenheit, erlöst von der eigenen Wahrheit*
zu rennen, betäuben, verleumden, einreden.
Sich selber Fremd und Fremder zu sein.*
Kehre um zu dir, denn nichts kann dir lange Freude schenken,
außer dich selbst zu erreichen und weiterzugehen.*


Die 4fache Macht der Erde verwurzelt sich in die Höhe
Wachsender Nebelschwaden sternhafter Menschlichkeit
Wasche ich die Wunde und die Haare im Fluss des Seins
Wasserfall die nachterleuchtenden Sterne
Aus dem Spalt der aufgehenden Sonne hervor blickende Schützen
Steinernen Gefüges wandelhafte Waschung zur Reinheit*
Der 9heit der Verbindlichkeit Allem mit Nichts
Verschwommen empor auf dem Boden zu bleiben
Das Feuer der Spitze der Lanze wurzelt in
Der Waschung des Geistes verbindlicher Teile
Sich als Gedanken zu fühlen


Wir sind das was hinter uns liegt, wir sind das was voran strebt,
der Fluss der sich durch die Zeiten schlängelt, jedes erreichte Ziel
ist vergangen und nicht wir. Es gibt nichts das es Festzuhalten lohnt,
wir können es nur immer wieder neu erreichen, alles andere ist vergangen, denn beständig ändert sich alles und strebt voran um Harmonie zu erreichen.


Irrationale Isolationen ironisieren Intimität
Inzest Invasion invalider Immunität
Diskrepant disziplinarisch diskriminieren
Exanthropie exegetisch guillotinieren
Moralismus Monopol Moribund
Bin ich krank und doch gesund?

Morast Monstrum mutagen musisch
Multipel 8 Synonym orgastisch
Synoptische Synästhesie synchron Syntax
Theurg Theobromin Vagina
Vermaledeien via Viktoria
Postieren pornographisch Possession
Zytotoxin zirzensisch Zombie Ion

Ich bin der zyklothyme Zirkon
Zyankali Zygote Zession
Violento Vita veni, vidi Rubrik
Theodizee Thema spirituell Romantik
Rustikal rudimentär Roulette
Kondensat Konduktor Konflikt
Kapital Kardinaltugenden Exhibition
So oder so
Jeder stirbt allein.

Abgehoben verändert nicht die Unwirklichkeit*
Verbreitet sich in ihrer schlimmsten, schönsten Form
Der 3.Raum am Ende des Ganges
Ich werf das Leben weg, fang es
Jetzt hab ich es gekriegt
Der Körper der hier vor mir liegt
Hat nun endlich seinen Todeskampf besiegt
Entladene Gedanken
Ich nehm die Seele mit Pranken
Blutig brechen sie herein die letzten Qualen
Die schmerzvoll in meinem Geist jetzt strahlen
Es begann ein Kampf
Gezielt verkrampft
Mein Leib
Für Schmerzen beend ich bald Freud
Und Normalität*
in der man nur ins Reich der Depressionen gerät
ich weiß was das Fragen deiner Augen auslöst
das Testobjekt ist eingedöst
Nervosität durch blitzt die Jahrelang heraus geschriene Stille
Der Untergang der Welt Gottes letzter Wille
Die Welt ist einfach wir machen sie schwer
Wäre dieser Planet doch nur Menschenleer


Die Lüge des Lebens hat ihn erfasst
Er glaubt nun das Alles und jeder ihn hasst
Die Angst vor Gesetzen die Angst vor dem Sein
Zerstörten was in ihm machten ihn klein
Langsam steigt er die Stufen hinauf
Das Ende des Morgens nimmt seinen Lauf

Jede Stufe trägt sanft den Schmerz
Pochende Schläge sein donnerndes Herz
Der fahle Blick reist durch die Zeit
Der düsteren Vergangenheit
Dummheit donnert auf ihn ein
Dummheit die sagt er muss so sein
Dummheit die alles vorherbestimmt
Dummheit die allem den Sinn hier nimmt

Sie sagen es ist wichtig ne Arbeit zu ham
Du brauchst doch die Lehre, die Zeit und den Wahn
Er glaubt allein zu sein im Leiden
Merkt nicht das Andre den Gedanken vermeiden
Stufe um Stufe verrinnt seine Angst
Das Ende des Seins ist wie ein Tanz

Entgleist reisen die Atemzüge zur Tür
Es drängt ihn zurück das Ende der Kür
Langsam umgreifen die Finger die Klinke
Was nutzen die Rechte er nimmt die Linke
Die Seite der Liebe nach der er hier suchte
Er fand nur den Hass auf Gesetze verruchte
Er tritt an die Kante sein Herz schlägt zum Hals
Es naht nun das Ende der Schweiß schmeckt nach Salz

Alles hat keinen Geschmack
Der Sprung ist vollbracht
Die Fenster des Hauses rasen vorbei
Vom Herzen die Schwere, aus dem Geiste das Blei
Das strömende Licht der nähernde Grund
Nimmt ihn jetzt ein und macht ihn gesund


An einem himmlischen Platz erwacht mein Herz um von meinem Körper umschlossen zu werden pumpt es Blut in den wundersamen Raum der Farben in denen ich zu versinken drohe Wolkenglanz umschleicht ein kalter Hauch blitzschlagartig erscheine ich das Gebilde zu zersetzen da wo die Lösung in meiner Auflösung entstand neues um erneut vom Alten verdrängt zu werden in die Leere der innerlichen Außenwelt blutüberströmt heulen die dreiköpfigen Riesen vor Hingebung des Lebenswerkes das in dem Wunsch erreicht zu werden vom Durst und Willen zerstört wurde.
An anderen Orten Ammen die die Tod gequälten Kinder wiegen.
In ihrer alternden Zartheit erscheinen Sorgen geplagte Falten ihrer eigenen Vergangenheit, wollten sie es nicht besser machen?
Leuchtendes Lodern flammender Verleumdung erhellt den quälenden Raum in all seiner Schönheit.
Ein Junge wird von seinen Erschossenen Lehrern und Mitschülern bespuckt und verhöhnt. Verlaufene Triebtäter werden von den Opfern missbraucht. Klarheit, Ruhe. Heulende Juden in einer Dusche aus der Wasser kommt misshandeln den lachenden Hitler, Cäsar wird von Sklaven durch die Arena gehetzt, während das Volk jubelt und Hexen hohe Kirchenmänner verbrennen.*
Indianer nehmen den Amerikanern ihre Grundstücke weg und töten sie, während Terroristen wirklich ins gesprengte Worldtradecenter fliegen.
Wie auf Wolken gleite ich durch die Flammen nun richtet sich mein Augenmerk auf abstrakt lebendige Wände
Tentakel somalischer Piraten erwischen sanft entstellt den Kopflosen Klaus Störtebeker der umher rennt.*
Ich bin nur eine Lüge, deutet ein wahres Wort diese Schriften . Wenn Gott das Wort und die Wahrheit ist, bin ich eine Lüge.
Oder scheint die Lüge wahrer als wahre Lügen im Durst des erreichen des Glücks, dessen Besitz triebhaft verleugnet.
Ich kann alles was ich will-kührlich zerstöre ich alle
Wünsche und Träume
Das Licht so hell das nicht sichtbare Dunkelheit Lügen wahrhaft niederschreibt.


Zeitgleich mit Paradiesischer Atmosphäre
Entstanden die Wesen der 2. Sphäre
Die einen so rein und so wahr im Gefecht
Die anderen die Lüge so schön und doch schlecht
Sie greifen nach allem was menschlich aufwächst
Sie greifen nach dir und fangen dich ein*
Sie zeigen dir alles so falsch doch verständlich
Sieh es doch ein es ist nichts unendlich
Blicke dahinter sieh nicht nur drauf
Dann fällt es ab und fällt wohl auf
Aber nur dir niemand nimmts wahr
Außer dir selbst Winde umschleichen und flüstern dir Wahrheit
Selbst für Sowas erfand man eine Krankheit
Selbst sich zu heilen alleine nur wahr
Symptome zu lindern sinnlos und starr
Es hilft nur der Krankheit sich unerkannt auszubreiten
Helft doch dem Körper Gier ist so schlecht für den Geist des Arztes
Lehren verlogen wahres verbogen
Satanisch die Kirche christlichen Glaubens
Machte Gesetze Gesetze von Heute
Herrscher von uns geblendete Leute
Geblendet von Macht geblendet von Gier
Verlogen die Lehren das selbe wieder und wieder
gebrochene Glieder
greif nach der Wahrheit und sie wird sich zeigen
es wird noch Regnen
doch Sonne kann scheinen
wenn du nur Glaubst siehst du es ein
oftmals trügt uns der Schein


Die wahre Weisheit scheint nur im Selbstmord zu liegen
Um den Selbstmord zu kriegen*
Musst du dein Leben verbiegen*
Bis es bricht
Eine andere Lösung gibt es nicht

Wie ein Insekt das sich unter deiner Haut durchs Fleisch frisst
Es nährt und mästet sich von deinem Körper
Es Juckt es zieht es wird unerträglich
Es vermehrt sich dringt in Muskeln und Organe
Du wirst schwächer am Schmerz
Es frisst sich ins Gehirn
Blut läuft aus der Nase
Dein Körper zuckt
Keine Chance
Unartikulierte Laute unterbrechen schmerzhafte Schreie
Doch du wirst am Leben gehalten
Schreien zucken Schmerz
Das Licht flackert zucken
Schaum vorm Mund
Das Licht verdunkelt den Raum


Ein eisiger Tag nach eisiger Nacht
Nah dem Kampf Vater Mond gedacht
Doch gefallene Kämpfer des Krieges*
Zeigen uns die Qual des Sieges
Trauernd froh seh ich die Flamme*
Des Feuers der Nacht die Knochen vom Lamme
Sag wie soll es weiter gehen
Werden wir das Ende sehen
Oder überholn uns Truppen
Oh die vielen Leichen ich wünschte es wärn nur Puppen
Ich wache weiter dieses Feuer
Das Leben unsrer Späher teuer
Sie haben das Lager des Feindes
Hass und Liebe sind vereintes
Ein neuer Tag
Ob ich den zu überstehen wag
Am Holzstock schnitzend*
Schlaflos in der Ecke sitzend
Wir warten nur auf unsren Tod
Unsere Familien wollen Land und Brot
Und die Ehre ist uns wichtig
Auf dem Kriegsfeld wird sie nichtig
Freunde plötzlich gegen uns
Ich hab nur noch den einen Wunsch
Lasst uns angreifen das es vorbei
Ich wär gerne wieder dabei
Wenn wir Feste feiern
Laut lachen später reiern
Doch diese Zeit ist jetzt nicht
Nur Hass und Kampf falln ins Gewicht
Das Feuer ist nun aus
Angst und Qual Hass muss raus
Angriff heißt der Weg
Bevor ich die Hoffnung aufgeb
Jemals zurück zu kommen
Ist mein Gehirn bald benommen
Ich schreie auf und greif das Schwert
Im Krieg verliert alles seinen Wert.

Schatten Wald und Kampfeslust
Verluste sind uns wohl bewusst
Doch es geht weiter immer noch
Die Zukunft versinkt im schwarzen Loch.
dr.Frankenstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 15:32   #2
weiblich Unar die Weise
 
Benutzerbild von Unar die Weise
 
Dabei seit: 10/2016
Ort: in einem sagenhaften Haus
Alter: 37
Beiträge: 4.831

Großartig!
Wer solche Gedanken denken kann, der/dem ist nicht langweilig.

Ich muss es noch ein paarmal lesen, somit ist auch mir nicht langweilig.

Unar
Unar die Weise ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 23:32   #3
männlich dr.Frankenstein
 
Benutzerbild von dr.Frankenstein
 
Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 37
Beiträge: 4.333

Naja ich glaube der Gedankenanteil lag an einem anderen Ort, irgendwie sind meine Gedanken Umgebungsabhängig.
Sie entstanden aus der Verwandlung.
Oder als Nachhall.
dr.Frankenstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2016, 04:32   #4
männlich Leandra
 
Benutzerbild von Leandra
 
Dabei seit: 08/2015
Ort: NRW - Essen Umgebung.
Alter: 35
Beiträge: 780

Zitat:
Zitat von dr.Frankenstein Beitrag anzeigen
Naja ich glaube der Gedankenanteil lag an einem anderen Ort, irgendwie sind meine Gedanken Umgebungsabhängig.
Sie entstanden aus der Verwandlung.
Oder als Nachhall.
Hy,

meistens als Nachhall, oder übermäßigem Konsum an Erwachsenenschokolade.

Das man dich noch nicht weggesperrt hat lieber Doc., aber anscheinend wäre ich dann auch weg.

Liebe, xoxo.

Leandra.
Leandra ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen für über die Gleise ins Nichts

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
hab nichts geträumt, kann nichts verstehn Lewin Gefühlte Momente und Emotionen 15 10.06.2015 15:33
Lyrik über alles und nichts Apo Literatur und Autoren 11 20.03.2015 20:47
nichts sehn, nichts hören, nichts sagen delila poem Zeitgeschehen und Gesellschaft 5 20.10.2010 00:39
Über dich, über mich, über uns red.riding.hood Geschichten, Märchen und Legenden 0 26.11.2008 19:16
Bleiche Gleise LeSchmürz Gefühlte Momente und Emotionen 2 05.04.2008 01:03


Sämtliche Gedichte, Geschichten und alle sonstigen Artikel unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
Das von den Autoren konkludent eingeräumte Recht zur Veröffentlichung ist Poetry.de vorbehalten.
Veröffentlichungen jedweder Art bedürfen stets einer Genehmigung durch die jeweiligen Autoren.