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Alt 15.04.2018, 09:44   #34
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Ein Brief ist, ganz gleich wie originell oder langweilig geschrieben, der gestalterische Ausdruck eines Willens. Zumal es weiter heißt: ...

Also ist der Brief ans Finanzamt potentielle Kunst.
Du zitierst den Interpreten, nicht den Gesetzestext. Der lautet ziemlich anders und spricht nicht von "welcher Form auch immer", sondern von einer "bestimmten Formensprache".
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2018, 09:55   #35
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Es macht doch aber keinen Sinn von "bestimmter Formensprache" zu reden...ohne diese Form zu bestimmen. So bleibt es bei der unbestimmten...
AndereDimension ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2018, 10:14   #36
weiblich Ilka-Maria
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Was keinen Sinn ergibt, ist das Herausreißen eines Teils aus dem Gesetzeskontext. Der Gesetzgeber hat sich bei der Formulierung des gesamten Textes etwas gedacht.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2018, 11:11   #37
männlich Ex-MiauKuh
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Lyrik hat, jedenfalls soweit ich das bisher verstehe, noch nie einen größeren Teil der Bevölkerung interessiert. Sie wurde allerdings als Instrument aus politischen Gründen benutzt.

Wen "interessierte" bei der Erschaffung das Bild "Die Mona Lisa"? Wen juckten die Werke von manchem lebenden Künstler, der erst Jahrzehnte nach seinem Tod überhaupt als "wertvoll" deklariert wurde?
Was maßt sich also ein "Lebender" an, den Wert von aktueller Kunst beurteilen zu können? Niemand kann die Zukunft vorhersagen, egal wie sicher er sich ist.

Es geht doch ja wohl bei Lyrik auch nicht darum "der oder die Größte" zu sein. Woher soll man wissen, ob das, was man schreibt, später als besonders oder als üblich gewertet wird? Vielleicht sind in den Nuancen eines Werkes später die Anfänge zu finden, die in eine Hauptströmung führten?

Aus dem jetzt das jetzt zu beurteilen, hinsichtlich seines künstlerischen Wertes, mag zwar dem Subjektiven für sich selbst gelingen, aber so etwas hat, durch die Subjektivität eben auch keine Auswirkung auf die Zukunft.
Selbst wenn man zu seinerzeit ein anerkannter Künstler ist, heißt das eben nur das.

Abgesehen davon ist das Erkennen der aktuellen Strömungsrichtung grade in der Zeit der Digitalisierung (Richtung?) von vollkommen neuen Möglichkeiten geprägt, die alle auf uns einwirken.

Möglicherweise splittert sich auch alles in der Kunst, grade seinen Bereichen, auf. Hat es sich wohl eh schon und es werden Untergenres kreiert, die im Zuge der exponentiellen Weiterentwicklung, auch von der Kunst, erst noch untersucht werden müssen.

Da zu behaupten etwas sei nicht von Bedeutung ist nicht korrekt.
AndereDimension, dein schönes Gedicht mit den Regentropfen hat mich auch nachdenklich gestimmt, dadurch schreibe ich etwas anders. So, du hast mich also beeinflusst, andere auch. Jeder von den Beeinflussten trägt nun etwas in den Kanon der Welt weiter. Somit hat dein Kleines hier stehendes Gedicht etwas bewirkt und war schon bedeutend, allein deswegen war deine Aussage nicht richtig.

Alles was gelesen wird hat eine Auswirkung, denn es beeinflusst Menschen in ihrem Denken und gibt ihnen ein gewisses Maß mehr an Erfahrung.

Abgesehen von all dieser Diskussion:
Das Verfassen mancher Gesetzestexte erachte ich als Kunst.
Ex-MiauKuh ist offline   Mit Zitat antworten
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