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Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

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Alt 26.07.2017, 22:58   #1
männlich dr.Frankenstein
 
Benutzerbild von dr.Frankenstein
 
Dabei seit: 07/2015
Ort: Zwischen den Ostseewellen ertrunken
Alter: 37
Beiträge: 4.300

Standard Das Tier im Käfig

Zart hauchen die verwerten
Pfoten
zwischen sandbefüllten Booten.
Aus paradoxen Foxman Momenten.
Die im Lara Coxen trocksten Kondenzen.
Denn die Sanftmut des Tiers war und ist tödchen.
Das Tier hat seidene Hörnchen als Brötchen.
Es reibt seinen Huf am 6. Tresen.
wo soll es sonst sein das wahre Wesen.

5 Uhr, die Zeitkapsel reist durchs Weltall.
6 Uhr, die Zeitkapsel weißt muss derweil.
7 Uhr, die Zeitkapsel bricht in zwei.
8 Uhr, die Zeitkapsel Richtigkeit.

9 Uhr, das Tier richtet Richtigkeit
Zwischen den Stäben aus Nichtigkeit.
10 Uhr das Tier leftst aus der Leftze.
11 Uhr es ist verschwunden wie Schätze.
12 Uhr Mittagsgong Teilweise Leere
13 Uhr leere Gefühl noch in der Quere.
14 Uhr um 2 es staut die Dachmiesere.
13 Uhr der Kuckuck stürzt aus meiner Stirn.
14 Uhr ich sehe durch ihn in mein Gehirn
15 Uhr seine Augen leuchten durch die Gedanken
16 Uhr 1. Kuckuck explodiert durch alle Schranken
17 Uhr die Kuckucksuhr hat sich aus mir heraus
18 Uhr an die Wand gehängt ohne großen Applaus
19 Uhr Feierabend drei Fratzen lächeln kariert
20 Uhr mein dunkler Blutanteil gefriert.
21 Uhr das Tier ist zurück, es wütet im Käfig.
Den ich selbst designt hab, ich bin dazu fähig.
22 Uhr es bettelt aus dem Käfig zu kommen
23 Uhr ich fühl mich unendlich benommen
00 Uhr die Zeit ist verschwunden
00 Uhr leere kalte Wunden
00 die Uhr liebt die Nullrunden.

Morgens, leichter Übelkater.
Mittags, ich bin mein eigener Vater.
Abends, der Verleger schrieb keine Bücher.
Nachts, ich verweine 1000 Taschentücher

Im Sommer ich starre auf den Boden
Im Herbst wachsen mir die Loden
Im Winter wächst der Bart
Im Frühling wird er verwahrt.

In einer Truhe ohne Rauma.
Die Zeitruhe dieses Trauma.
Leistung haftet an den Fersen
Reibungswärme für die Herzen.

Das Tier bettelt
Ich hab keinen Krieg angezettelt
Er hat angefangen, das Monster
Der Schalter war im Polster
Ich kroch also tiefer in die Grenzwelt
Und nahm den inneren Krieg aufs Feld
Doch ich gewann einfach nicht
Es war zu still vergeblich
Das Tier hatte mich aus dem Käfig gebrochen
In Beobachtung genommen mich gerochen
Es rieb sich die Augen aus Feenstaub.
Und die zarten Elfen aus fliegendem Laub.
Ich fühle mich so unendlich taub.
Am Hörer den der die Welt baut.
August die Welt entstand mit mirt.
ich bin der der Realität produziert .
Das die die dem die Orte geben.
Dem der das Dass die die erleben
Denn wenn ich dich auch brauch
Was bleibt dann außer dem Rauch
Vergehende Formen
Ungelöste Normen
Risse im Gesicht
Wer ist dieses Licht

Ich kann das Theater nicht richtig fühlen
Aber sehen zwischen allen leeren Stühlen
Sagt Margarine in die volle Stube der Dielen
Was sag ich, du willst einfach nur spielen
Der Spaß ist vorbei
Aus Ende ich zähl bis 3
Hände hoch
Hände hoch

Die Nacktschnecke frisst alles ab.
All meine Gedanken den ganzen Tag
So lange es regnet
Nochmal vergeht es

Worum ging es eigentlich
Manch mal weiß ichs nicht.
dr.Frankenstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2017, 23:50   #2
männlich Orakel
 
Benutzerbild von Orakel
 
Dabei seit: 10/2012
Ort: Nah am Wurmlöch
Alter: 60
Beiträge: 1.221

Geniales Theater

alles führt irgendwo hin
Natürlich weiß
Kain
er

Erschlagen

Abelicher Grüße
Orakel ist offline   Mit Zitat antworten
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