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Liebe, Romantik und Leidenschaft Gedichte über Liebe, Herzschmerz, Sehnsucht und Leidenschaft.

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Alt 27.05.2010, 18:19   #1
Egger
 
Dabei seit: 01/2010
Alter: 24
Beiträge: 2

Standard Hey bin 14 schreib ein bisschen aber weißnicht ob das gut is

Machst mich kaputt
Machst mich traurig
Du bringst mich zum weinen
Du bringst mich zum nachdenken
Du verletzt mich
Und ich frag mich
Wie lang
Wie lang schaff ich das alles noch
Wie lang hält es mich
Bei dir
wie lang
Bis ich ganz kaputt bin..

-----------------------------------

Es hat so toll angefangen
Wir wollten uns unbedingt kenne lernen
Wir wurden beste freunde
Doch jetzt hab ich mich in dich verliebt
Aber irgentwie ist alles anders
Wir streiten und und manchmal versuchst du mich zu meiden
Es ist als sei die luft au sunserer freundschaft gegangen
Alles hat doch toll angefangen..

--------------------------------------

Mein freund
du hast mich so glücklich gemacht
wir haben so oft zusammen gelacht
du bist immer für mich da
beschützt mich und beschenktest mich oh ja.
du sagtest mir wie wundervoll ich wär
doch irgenntwie ist das alles nicht mehr
Egger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 18:20   #2
Egger
 
Dabei seit: 01/2010
Alter: 24
Beiträge: 2

ich bitte um kritik danke
Egger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 18:51   #3
weiblich Aichi
 
Benutzerbild von Aichi
 
Dabei seit: 01/2009
Ort: Heidelberg
Alter: 30
Beiträge: 1.267

Hallo Egger!

Zitat:
Hey bin 14 schreib ein bisschen
Ich bin 21 und schreibe auch

Zitat:
aber weißnicht ob das gut is
hm ... ich werde dazu gleich etwas schreiben ...

Zitat:
ich bitte um kritik danke
Das wünscht sich jeder hier,
das muss man nicht extra erwähnen.


So, zu deinen Texten:

Zuallererst möchte ich sagen,
dass du ein bisschen mehr auf deine Rechtschreibung achten solltest.
Ein Text kann so gut sein wie er will, aber wenn er viele Fehler enthält,
macht das alles kaputt.

Was ja keiner will ... denke ich, oder?


Zum Inhalt selbst:

Nun, jeder fängt mal irgendwie an,
es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen,
wie man so schön sagt und jeder hat mal einen schlechten Tag.

Der Text könnte schon "poetischer" sein.
Die Sätze klingen mir etwas zu "banal" bzw. einfach dahingeschrieben.
Du wolltest sicher deine Gefühle zu Papier bringen,
aber Schmerz und Trauer kann man sicher in bessere Bilder packen.

Versuch es doch einmal mit einem Synonym-Wörterbuch.
Das hat mir auch schon des öfteren geholfen.

http://wortschatz.uni-leipzig.de/

Vielleicht wird dir das weiterhelfen!?

Wichtig ist, dass du weiterschreibst,
man kann sich immer verbessern.

LG

Aichi
Aichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 22:53   #4
Aporie
 
Benutzerbild von Aporie
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: Bülach (CH)
Beiträge: 151

Die eigene Sprache mit dem Synonym-Wörterbuch zu erfinden, ist so abseitig wie die Meinung, per Mausklick der anonymen Sprache entrinnen zu können, wenn es es an der Kraft fehlt, eine eigene herbei zu schreiben.
Aporie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 23:08   #5
männlich Glasauge Bill
 
Dabei seit: 07/2007
Alter: 30
Beiträge: 495

Jetzt ma Butter bei die Fische:


Das ist so wies dasteht keine Kunst, keine Lyrik und reicht nicht ma für ein Tagebuch. Manche versuchen wenigstens noch zu reimen. Nüscht. Manche versuchen ne pathetische Sprache an den Tag zu legen. Nüscht. Manche versuchens mit hinreißenden Bilder. Nüscht.
Eigentlich ist da drei mal nichts und egal wie mans dreht und wendet es bleibt einfach nur n Haufen dahingehauenen nichts. Klar, du bist erst 14 und ich rechne dir hoch an, dass du dich versuchst! Also versuche es weiter. Fange klein an, vielleicht suchst du dir einzelne Wörter/Wortgruppen, die du versuchst interessant zu umschreiben. Ich gebe dir jetzt einfach einmal welche aus deinem Gedicht vor: kaputt; traurig; weinen; verliebt; freunde.
Dann ließt du hier ganz viele Gedichte und schaust dir an, was den Reiz an Lyrik ausmacht. (Für dich als Anfänger kann ich dir Corazons Reimchen empfehlen, die sind meist einfach gehalten und werden dich vom Aufbau nicht überfordern.)
Und dann probierst dus und probierst dus und wenn du am Ball bleibst wird das irgendwann immer besser.

So, dass wars erstmal,

Alles Gute.

Glasauge Bill

Ach ja, und lass den Scheiß mit dem Synonymwörterbuch.
Glasauge Bill ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2010, 01:35   #6
weiblich Aichi
 
Benutzerbild von Aichi
 
Dabei seit: 01/2009
Ort: Heidelberg
Alter: 30
Beiträge: 1.267

@ Aporie:

Es war nur ein Vorschlag meinerseits,
damit erfindet ma doch die Sprache nicht neu, oder?

Die anderen Worte sollen doch nur ein Anreiz sein,
mehr nicht. Ich wollte nur sagen, dass man mehr
aus den Worten rausholen kann.

Eggert kann damit etwas arbeiten oder auch nicht,
das ist seine Entscheidung.
Aichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2010, 06:41   #7
weiblich Ilka-Maria
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Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 22.238

Ist das nicht ein bißchen viel verlangt von einem/einer Vierzehnjährigen? Woher soll denn in diesem Alter der Wortschatz kommen? Natürlich ist es wichtig, mit allem möglichen Gedruckten zu arbeiten, um ihn zu erweitern, also warum nicht auch mit einem Synoymwörterbuch - das wäre doch ein Anfang. Wenn das so sinnlos oder schlecht wäre, gäbe es solche Wörterbücher gar nicht.

Generell viel zu lesen ist ebenso wichtig, aber auch das Einfühlen in andere Sprachen, selbst wenn man sie nicht vollends beherrschen will. Viele Schriftsteller machen sie dabei Listen ihrer Lieblingswörter bzw. gelungener Ausdrücke.

In diesem Alter sich über Umschreibungen den Kopf zu zerbrechen ist ein zu hoher Anspruch, da der Wortschatz dafür noch gar nicht da sein kann. Wie soll man da Symbole, Metaphern oder Aphorismen bilden können? Wir haben hier im Forum jede Menge Schreiber, die weit älter sind als vierzehn, denen aber auf "Natur" oder "nur" auch nichts anderes einfällt als "pur". Das finde ich viel schlimmer, denn es ist eine Respektlosigkeit gegenüber dem Leser und der Punkt, an dem ich das Gedicht wegklicke, egal, ob es mir ansonsten gefällt oder nicht. Bei einem Schulkind lege ich jedoch andere Maßstäbe an.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2010, 11:08   #8
Aporie
 
Benutzerbild von Aporie
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: Bülach (CH)
Beiträge: 151

Zugegeben, mit 14 im eigenen Thesaurus zu blättern, bringt meistens wenig. Das Büchlein ist noch zu dünn. Dichter zu lesen, erweitert den Wortschatz. Ich hatte das Glück, hinter dem Rücken meines bettlägerigen Vaters durch seinen aufgestützten Ellbogen Flaubert, Balzac, Tolstoy und Dostoyevsky zu lesen, als ich noch um einiges jünger war. Mit 14 habe ich aus eigenem Antrieb immerhin Wolfe und Hemingway gelesen, kurz nach zwanzig Proust, Joyce und Beckett entdeckt

Will sagen, Lesen hat mir mehr gebracht als Abschreiben. Im Synonym-Wörterbuch stehen ja nur die Synonyme des Worts, das möglicherweise von Anfang an falsch war. Eine Sprache erfinden, bedeutet, dass man sich die Worte nicht aus ihrem üblichen Zusammenhang holt. Ihre Kraft entwickeln sie aus der Reibung am Wortsinn, im Pfeifen auf den Gegenstand. Weit hergeholt, hat, wenn der Satz trotzdem aufgeht, erfrischendere Wirkung als das Schwimmen im Gemeinschaftsbad. Gut schreiben, heißt Wühlen im Gegensätzlichen und nicht auf dem Ausverkaufstisch.
Aporie ist offline   Mit Zitat antworten
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