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Philosophisches und Nachdenkliches Philosophische Gedichte und solche, die zum Nachdenken anregen sollen.

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Alt 27.07.2009, 14:35   #1
männlich Katerchen
 
Benutzerbild von Katerchen
 
Dabei seit: 07/2009
Alter: 41
Beiträge: 570

Standard traum

es war ein dienstag oder ein freitag an dem ich mitten in der nacht
wie selbstverständlich erwachte und sämtliche gedanken,
empfindungen und träume in eine schatulle legte, um mir die hände zu waschen
allerdings sah ich den wind wie er die laue sommerbriese trug, die
die seidenen gardienen über das parkett hin und her bewegte
es fühlte sich an als schwebe das sein über dem jetzt

ich sah hinaus aus dem fenster und sprang in den garten hinaus
als meine füsse den boden berührten, war es winter und ich landete
im weichen schnee der mich anlächelte
diese kristallwelt lies klingende töne erhallen und als ich genau
hin sah verschwanden sie

ich erkannte die gefrorenen reben
die mich mit stolz erfüllten - stolz dich gekannt zu haben, mit dir
gelebt zu haben, unter dem selben himmel der selben sonne

dich als meine freundin im bewustsein getragen zu haben

und ich beschloss nach dem morgen zu greifen
aber ich konnte meine hände nicht finden
Katerchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2009, 15:01   #2
weiblich Ilka-Maria
Forumsleitung
 
Benutzerbild von Ilka-Maria
 
Dabei seit: 07/2009
Ort: Arrival City, auf der richtigen Seite des Mains
Beiträge: 22.232

Klingt surrealistisch, aber das ist für die meisten Träume wohl auch typisch. Hast du mal daran gedacht zu malen? Könnte mir vorstellen, dass du Dali, Chirico und Magritte magst.

LG
Ilka-M.
Ilka-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2009, 15:57   #3
männlich Katerchen
 
Benutzerbild von Katerchen
 
Dabei seit: 07/2009
Alter: 41
Beiträge: 570

Ja, ich male mit Pastellkreiden.
Derzeit bevorzuge ich wirklich eher surrealistische und abstrakte Motive...
Katerchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2009, 18:51   #4
weiblich Rena
 
Benutzerbild von Rena
 
Dabei seit: 06/2009
Ort: Berlin
Beiträge: 545

Ich wünschte, ich könnte meine Träume auch in einer Schatulle aufbewahren.

Ich habe oft sehr bedeutende und tiefsinnige Träume, die mir dann nicht verloren gehen würden.

Die Träume zu malen, das ist eine sehr gute Idee, ich habe das auch schon getan. So kann man sie sich in Gedanken wieder zurückholen.

Schönes Gedicht.

Liebe Grüße von Rena
Rena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2009, 19:50   #5
männlich Katerchen
 
Benutzerbild von Katerchen
 
Dabei seit: 07/2009
Alter: 41
Beiträge: 570

Nasowas wies scheint hab ich einen Fan gewonnen...

Ja man kann Träume visuell darstellen. Man malt ein Bild mit dem
Gefühl was man hat wenn man an den Traum denkt. Interessant
kann es sein wenn man einige Zeit später versucht ein Bild zu malen
bei dem man an den selben Traum denkt...

Die Frage die ich mir stelle ist, weshalb die beiden Bilder dann oft
eine so starke Ähnlichkeit haben. Vielleicht liegt es daran, dass
man unbewusst an das zuvor gemalte Bild denkt? Hmmm... ?
Katerchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.08.2009, 23:20   #6
weiblich Rena
 
Benutzerbild von Rena
 
Dabei seit: 06/2009
Ort: Berlin
Beiträge: 545

Hollo Katerchen,

die Bilder ähneln sich, weil es ein sehr bedeutender Traum war, der nicht in Vergessenheit geraten ist.

Warum sollte man ihn bei der zweiten Zeichnung verändern?
Du hast doch dann noch das Bild vom Traum im Kopf und malst deshalb wieder das gleiche.

Liebe Grüße von Rena
Rena ist offline   Mit Zitat antworten
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