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Fantasy, Magie und Religion Gedichte über Religion, Mythologie, Magie, Zauber und Fantasy.

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Alt 05.04.2019, 15:20   #1
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.208

Standard Etwas in mir

Etwas in mir ist stets hungrig,
und ich kann nichts Rechtes finden,
keine Nahrung auf den Fluren
meines effizienten Lebens.

Etwas in mir will nicht lügen,
sich nicht dauerhaft begnügen
mit den leuchtenden Reklamen,
die den Abgrund überstrahlen.

Etwas in mir möchte frei sein
von der Angst nicht zu genügen,
von der Sorge zu verlieren
meinen Weg und meinen Sinn.

Etwas in mir möchte da sein,
wo sich Zärtlichkeit verbindet -
gegen alle Argumente -
mit dem hoffnungslosen Leid.

Doch ich finde mich gebunden
in der kleinlich frommen Klause,
wo ich Sicherheiten bete
und vor Deinem Anspruch flieh.
AlteLyrikerin ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2019, 10:01   #2
männlich gelberhund
 
Benutzerbild von gelberhund
 
Dabei seit: 02/2015
Ort: erzgebirge
Alter: 41
Beiträge: 1.043

Vöglein, fliege immer weiter
Du weißt doch, Frau sonne strahlt heiter
und oben auf der Himmelsleiter
wartet der Herr, ein goldener reiter
ein seelenarbeiter..
er führt uns weiter!

Diese schöne welt, dieses hübsche land
sind einem guten gott so tiefer als tief bekannt
unser geist mit dem seinen verwandt
hat er uns hierher gesandt
gehüllt in ein schlichtes gewand
wie das ganze land!
gelberhund ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2019, 09:56   #3
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.208

Lieber gelberhund,

vielen Dank für Deinen freundlichen Kommentar. Besonders die zweite Strophe Deines Antwortgedichtes gefällt mir gut
Liebe Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2019, 07:42   #4
männlich BladeRuner
 
Dabei seit: 09/2018
Ort: Berlin
Beiträge: 380

Standard Rettung in der Not Rö 8,34

Shalom Lyrikerin,
du hast wieder einmal einen wunderschönen Text geschaffen.
Deine Worte wirken, wie gut gesetzte Pinselstriche, voller sanfter Farben, die einfühlsam Landschaften zeichnen.
Dieses Ringen, das du beschreibst, die tiefe Sehnsucht, die Verzweiflung, all das sind die großen Themen, Fragen und Kämpfe des menschlichen Seins.
Dies hast du wirklich trefflich geschildert und sehr schön gezeichnet.
Verzweiflung, Sehnsucht, Schmerz, Hoffnung hoffendes Träumen, Scheitern, gebunden in den Zwängen des Rahmens menschlichen Lebens, Ohnmacht, all das kann ich in deinen Worten lesen und all dies kenne ich allzu gut. Weswegen meine einzige Antwort auf all dies immer, immer mehr, die selbe ist, die ich dir in der Überschrift mitteile und die ich um Rö 7,24.25 ergänzen mag. Was du, da bin ich mir sicher, sehr gut weißt.
Dies ist nicht im Bezug auf dein Gedicht, das sich mehr mit den Fragen und daraus resultierend, mit der Not beschäftigt.
Es ist mein spontaner Reflex auf deine, mich berühenden Zeilen.
Gruß vom Herzen Blade
Ps 23
BladeRuner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2019, 13:43   #5
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.208

Lieber BladeRuner,

herzlichen Dank für Deine Worte zum Gedicht. Was Du daraus liest, und welche Antwort aus der Schrift Du auf diese menschliche, existentielle Not zu geben weißt, das erfreut mich sehr.

Herzliche Grüße, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2019, 13:56   #6
männlich Ralfchen
 
Benutzerbild von Ralfchen
 
Dabei seit: 10/2009
Ort: London-Kaufbeuren-Wien
Alter: 73
Beiträge: 11.314

SERVUS AL-

gefällt mir ebenfalls ausnehmend gut bis auf ST5 wo du im lichte deiner goddchenphanatsie aus-spragelst. und mich ins absurdumium schleifst

blady sollte vor seinen Nick HL. setzen denn er wird von wort zu wort ein forenheiliger.

vlg
r
Ralfchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2019, 10:51   #7
männlich ganter
 
Benutzerbild von ganter
 
Dabei seit: 04/2015
Beiträge: 1.760

Standard Sehnsucht

Liebe Lyrikerin,

das innere Vakuum will Futter. Es quält und drängelt, wie Du es gekonnt verdichtet hast. Wie leicht füllt man dann mit etwas, das einem nicht guttut.

Einen schönen Guten Morgen
wünscht Dir
-ganter-
ganter ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2019, 11:43   #8
weiblich AlteLyrikerin
 
Benutzerbild von AlteLyrikerin
 
Dabei seit: 11/2018
Ort: Burglengenfeld
Alter: 68
Beiträge: 1.208

Lieber Ralfchen,

Du hast Recht, Strophe 5 bezieht sich auf "Goddchen", wie Du schreibst. Man kann sie aber auch durchaus anders lesen, wenn das "Du", dessen Anspruch sich LyrI nicht gewachsen fühlt, anders interpretiert wird. Alle Menschen "glauben" an irgend etwas, an bestimmte Ideale z.B..
In ehrlichen, selbstkritischen Momenten kann es dann geschehen, dass man sich in der kleinlichen, bequemen Einhausung wieder findet und einsehen muss, das man seine Ideale meistens verfehlt. Geht es nicht auch einem Künstler gelegentlich so, der seine Produktion mit seinen Visionen und Kunstidealen vergleicht, die er einst vor Augen hatte?
Es freut mich sehr, das dir die ersten vier Strophen gefallen.

Lieber ganter,

herzlichen Dank für Deinen Kommentar, der kurz und treffend auf den Punkt bringt, worum es in diesen Zeilen geht.

Liebe Grüße Euch beiden, AlteLyrikerin.
AlteLyrikerin ist gerade online   Mit Zitat antworten
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