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Sonstiges Gedichte und Experimentelles Diverse Gedichte mit unklarem Thema sowie Experimentelles.

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Alt 20.11.2014, 23:11   #1
männlich Akeno
 
Dabei seit: 11/2014
Alter: 23
Beiträge: 1

Standard Lass mich lächeln

Hi Leute,

ich habe vor kurzem etwas geschrieben. Ich weiß nicht, ob es in der Art ein Gedicht ist, aber eine Geschichte ist es in dem Sinne auch nicht. Deswegen stelle ich es unter experimentelles online. Ich hoffe, das ist okay.

Wie gesagt, handelt es sich um einen Text, den ich in letzter Zeit verfasst habe.
Was denkt ihr dazu?

Lass mich lächeln
eine Million schaut auf dich.
Für mich - bist du unerreichbar. Wie ein Stern, der strahlt. Ein Blick zu dir, und meine Augen brennen Wasser. Ich will dich sehen - doch ich kann dich nicht sehen. Du lenkst meinen Blick zum Boden, lässt dir deinen Fang aber nicht nehmen. Die Eine million die ich verehre, die eine Million, die dich begehren. Du bist unter vielen - ich rede mit mir. Mein Denken bist Du, wahr leider nicht.

Würde ich mich trauen, werde ich es schaffen, denk’ ich mir. Ich geh’ auf dich zu, mit all meinem Mut, schaue dich an sage es dir und dann - du bist ein Stern. Doch gibt es Wege zu dir, die nicht existieren. Die auf Wasser geh’n, aus Feuer bestehn’, und mich zu dir führen. Die deine Welt der meinen gleichen und mich zu dir führen. Ich denke sie mir. Du dringst zu mir durch, doch ich nicht zu dir.
Würde ich strahlen, wirst du mich sehen. Du wirst zu mir geh’n, meinen Blick nehmen und dann - ich bin nur ein Spiegel. Allein, bin Ich, mit Menschen, eine Person.
Sie kennen die Person. Sie reden mit ihr, lachen mit ihr, spielen mit ihr. Ich spiele mit ihr. Für die Menschen, die mich nicht, aber sie verstehen. Würde ich es wagen, wirst du mich von ihr trennen, mich vorstellen und bekennen. - Aber du bist ein Stern. Würde ich mich trauen, werde ich verbrennen.

Dein Gang lässt mich stehen, dein Stand lässt mich weichen. Deine Schönheit blendet, zieht an, doch lenkt ab. Du bist unscheinbar hübsch, zierlich und klein, aber groß in Dir. Du glänzt von innen, bist draußen Gold. Du musst dich nicht beweisen, das lässt dich wachsen. Du bist groß in Dir. Gerade deine Kurven passen zu dir.
Zünd’ ich mich an, wage zu dir, sehe ich dich. Dich Gestalt purer Menschlichkeit. Doch dich Gestalt der Vollkommenheit. Deine Augen sind die Antwort auf jede Frage. Deine Lippen lassen meine Taten planen. Deine süße Nase, lässt mich beides verstehen. Du hast das Feuer, das mich entflammt. Die Hitze, die dich trägt. Und du hast Beine, die das Universum formen.
Du löschst mich, mit deiner Art. Jede Tat, die du tust, jedes Wort, das du suchst, lässt dich wachsen. Du bist ein Kleinkind - bereit für die Rechnung. Wenn ich an dich denke, will ich verbrennen. In den Flammen verlodern. Doch bin ich bei dir, brenne ich wohl. Du löscht den Schmerz, den du bringst. Ich bin geborgen in deiner Nähe. Bin ich bei dir, fühl’ ich mich wohl.

Wenn du gehst, fallen meine Haare. Die Trauer bleibt. Sie gräbt sich ein, verstummt und nährt mein Herz. Die Person verlässt mich, nimmt mich ein und faltet den Spiegel auf, der ich bin.
Wenn du gehst, kämst du zu mir. Meine Freundin kommt. Du breitest deine Arme aus, rufst und nährst mein Herz, denn ich umarme dich, küsse dich und freue mich, der ich bin.

Bist du fern, bist du nah bei mir. Ich glaube, du bist immer bei mir. Ich glaube, du gehörst zu mir. Doch, zünd ich dich an? Wenn ich glaube, dann nicht. Ich bin kein Stern.
Ich frage mich, nenntest du mich Sonne, würde mein Licht dich erreichen? Würdest du dich zu mir drehen, wo du gerade stehst? Nenntest du mich Gut, würde mein Schall nicht verblassen? Würdest du ihm lauschen, wenn du draußen stehst? Nenntest du mich Mutig, würde ich meine Bahn verlassen? Würdest du Deine verändern, wohin du gehst?

Was würdest du tun, wenn ich es tu’? Wenn ich meinen Mut nähme, zu dir ginge und sagte, was ich fühle? Was werde ich tun, wenn ich er nicht bin? Denn ich bin dein Planet. Er wird mich quälen, solange ich bin. Du hältst mich am Leben bin ich ohne dich nicht.

Kühlst du ab, werde ich zurückschauen. Hinter mir das Feuerzeug, ich hab’ es nicht getan. Ich bin noch da. Du bist noch da. Wir hätten da sein können. Ich hab’ es nicht getan. Ich fühle dein Feuer, aber dein Licht ist verborgen.
Ich hab’ es nicht getan. Ich weiß, dass ich das wusste. Hinter mir liegt die Eine Chance, die ich hatte, hätte ich sie genommen, wäre ich jetzt dein Licht am Himmel. Vielleicht auch nicht.

Ich sehe dich an, und sehe an dir, dass du mein ewiges Licht sein wirst.
Ich flehe dich an. Lass mich lächeln.
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Stichworte
liebe, romantik, trauer

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