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Die Philosophen-Lounge Forum für philosophische Themen, Weisheiten und Weltanschauungen.

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Alt 10.09.2015, 13:14   #67
weiblich Rosenblüte
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Du verwechselst "Gutmensch" mit einem moralisch und ethisch integrem Menschen, der nach seinem ehrlichen Gewissen und Pflichtgefühl handelt. Er muss nicht mal in allen Belangen gut sein, sondern eine insgesamt noble Gesinnung haben.

"Gutmensch" ist ein ironischer Begriff, der relativ modern ist und zu Albert Schweitzers Zeit wohl kaum bekannt war. Bevor er zum Kampfbegriff deklariert wurde, verstand man darunter naive, unkritische Menschen, aber auch solche, die ein scheinbar "gutes" Verhalten demonstrieren, aber nicht aus Aufrichtigkeit, sondern zu manipulativen Zwecken, z.B. um sich moralisch über andere Menschen zu erheben und als höherwertig zu empfinden. Man könnte natürlich auch "Heuchler" sagen, das wäre aber zu allgemein gefasst.

Menschen, die mich mit der moralischen Keule nerven, bleiben für mich scheinheilige Gutmenschen. Maulkorbverordnungen ziehen bei mir nicht.
Bitte lies dir genau die Erläuterungen auf Wikipedia durch. Auf die Gefahr hin zu nerven, hier noch mal:

Zitat:
Gutmensch ist sprachlich eine entweder ironische, sarkastische, gehässige oder verachtende Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „guter Mensch“ in sein Gegenteil. Der Ausdruck gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“). Diesen wird vom Wortverwender eine Absicht bzw. Eigenschaft des – aus Sicht des Sprechers – übertriebenen „Gutseins“ oder „Gutseinwollens“ unterstellt, wobei diese angebliche Haltung unterschwellig als übermäßig moralisierend und naiv abqualifiziert und verächtlich gemacht wird. In der politischen Rhetorik Konservativer und Rechter wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet. Im Januar 2012 erhielt das Wort bei der Wahl zum Unwort des Jahres 2011 in Deutschland den zweiten Platz. Die Jury kritisierte die aus ihrer Sicht 2011 einflussreich gewordene Funktion des Wortes als „Kampfbegriff gegen Andersdenkende“. Mit dem Wort werde „insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“.
Zitat:
Die so Angegriffenen sehen darin einen rhetorischen Kunstgriff, der ihre Bestrebungen nach Humanität, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit ins Lächerliche ziehen soll.
@Larkin: Mit "Neusprech" hat "Gutmensch" so viel zu tun wie Tauberts "Ratten und Schmeißfliegen" aus der Nazizeit.

Ich bin wirklich verwundert, dass hier mit Begrifflichkeiten so wurschtig umgegangen wird. Hallo! Dies hier nennt sich "Dichterforum"! Ihr wollt Dichter, d.h. Sprachexperten sein!
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Alt 10.09.2015, 13:19   #68
weiblich victim of the night
 
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Zitat:
Zitat von Larkin Beitrag anzeigen
Meinetwegen können Menschen auch sehr gerne Vorlieb damit nehmen, böse zu sein - allerdings erscheinen mir solche Regulierungen an der Sprache wesentlich "faschistischer" als es der dahinter liegenden Intention vielleicht lieb wäre. Unabhängig davon nämlich, was ein Wort ausdrückt, so kann ich es nicht verbieten, nicht verbannen, ohne damit nicht auch den Geist, den schließenden, denkenden Menschen also, in gewisse Bahnen zu leiten.

Das ist Gleichschaltung - und damit dem Faschismus bereits sehr nahe.

Ich verstehe nicht wirklich, warum man eine derartige Angst oder gar Abscheu vor einem einfachen Wort empfindet - ich hatte bis dato immer geglaubt, es seien die "wahren" Diktatoren, die Worte fürchteten; nicht die Oppositionellen. Und wenn man sich durch das Wort "Gutmensch" bereits beleidigt fühlt, dem wurde noch nicht an den Kopf geworfen, was ich so hören durfte...
"Mauerschütze" - "Kommunistenschwein!" - "Gutaussehend!" usw.
Ich habe schon an anderer Stelle deine sachlich fundierten aussagekräftigen Kommentare gelobt. Das ist ein wohltuender Unterschied zu dem Geschreibsel anderer hier.

CDP
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Alt 10.09.2015, 13:20   #69
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Wikipedia ist jetzt auch nicht gerade die verlässliche Quelle.
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Alt 10.09.2015, 13:21   #70
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Die Jury für das "Unwort des Jahres" auch nicht?

Was gilt dann als verlässliche Quelle? Die PI-News?

Nee, Spaß. Springers "Welt" dürfte wohl kaum als linkslastig gelten.

http://www.welt.de/kultur/article138...Shitstorm.html
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Alt 10.09.2015, 13:25   #71
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Zitat:
Zitat von Larkin Beitrag anzeigen
dem wurde noch nicht an den Kopf geworfen, was ich so hören durfte...
"Gutaussehend!"
Oha, ganz starker Tobak!
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Alt 10.09.2015, 13:36   #72
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Zitat:
Zitat von Rosenblüte Beitrag anzeigen
@Larkin: Mit "Neusprech" hat "Gutmensch" so viel zu tun wie Tauberts "Ratten und Schmeißfliegen" aus der Nazizeit.

Ich bin wirklich verwundert, dass hier mit Begrifflichkeiten so wurschtig umgegangen wird. Hallo! Dies hier nennt sich "Dichterforum"! Ihr wollt Dichter, d.h. Sprachexperten sein!
Hi! Wie geht's dir? Und wie geht's mir?! Ich jedenfalls kann nur über eines klagen...
...ich habe den Grund für meine Analogie dargelegt. Ich will mich nicht ewig wiederholen müssen. Ich füge aber noch etwas hinzu: Wenn es um die politische Landschaft in Deutschland geht, würde ich mir wünschen, dass ihr Grad nicht stets mit einer Swastika gemessen wird.

Zitat:
Oha, ganz starker Tobak!
Du willst gar nicht wissen, was ich darauf geantwortet habe...
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Alt 10.09.2015, 13:41   #73
Thing
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[QUOTE=Larkin;376175



Du willst gar nicht wissen, was ich darauf geantwortet habe... [/QUOTE]

Doch.
Aber ich bin leider dialektisch allzu ungeübt.
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Alt 10.09.2015, 13:49   #74
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Zitat:
Zitat von Larkin Beitrag anzeigen

Du willst gar nicht wissen, was ich darauf geantwortet habe...
Ich will immer alles wissen.
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Alt 10.09.2015, 13:50   #75
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Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Doch.
Mein Dasein als Demi-Adonis ist eine wahre Last, ich kann's dir sagen...! Deshalb habe ich im Laufe der Jahre einige Antwortmöglichkeiten verfasst, um die kreischenden Verehrerinnen auf Abstand zu halten.
Ohren gespitzt!

Die akademische Variante - erfordert eine Kenntnis ästhetischen Gedankenguts

Man erklärt der betreffenden Person lang und breit, warum "Schönheit" etwas allzu relatives ist - wer es gerne skeptisch oder zynisch mag, der fügt noch hinzu, dass sie etwas Vergängliches ist und somit ganz und gar nicht erstrebenswert. Ziel ist es, der betreffenden Person begreiflich zu machen, dass Schönheit nicht nur Meinung sondern sinnloser Sorgenherd ist.

Die feministisch-selbstbewusste Variante

Man ist empört und fragt - außer sich vor Wut - "ob das alles ist", was interessiert. Man will, das muss klarzumachen sein, erklären, dass man nicht auf seine äußerlichen Attribute reduziert werden will und nicht bloße Bettgeschichte ist. Außerdem betont man die Bedeutung innerer Werte. Ziel ist es, den Gesprächspartner schreiend in die Flucht zu schlagen.

Die normal-langweilige Variante

Man sagt: "Danke!" Funktioniert eigentlich immer!
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Alt 10.09.2015, 14:00   #76
weiblich Rosenblüte
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Zitat:
Zitat von Larkin Beitrag anzeigen
Meinetwegen können Menschen auch sehr gerne Vorlieb damit nehmen, böse zu sein - allerdings erscheinen mir solche Regulierungen an der Sprache wesentlich "faschistischer" als es der dahinter liegenden Intention vielleicht lieb wäre. Unabhängig davon nämlich, was ein Wort ausdrückt, so kann ich es nicht verbieten, nicht verbannen, ohne damit nicht auch den Geist, den schließenden, denkenden Menschen also, in gewisse Bahnen zu leiten.

Das ist Gleichschaltung - und damit dem Faschismus bereits sehr nahe.

Ich verstehe nicht wirklich, warum man eine derartige Angst oder gar Abscheu vor einem einfachen Wort empfindet - ich hatte bis dato immer geglaubt, es seien die "wahren" Diktatoren, die Worte fürchteten; nicht die Oppositionellen. Und wenn man sich durch das Wort "Gutmensch" bereits beleidigt fühlt, dem wurde noch nicht an den Kopf geworfen, was ich so hören durfte...
"Mauerschütze" - "Kommunistenschwein!" - "Gutaussehend!" usw.
Hallo Larkin,

sorry, unsere Beiträge von vorhin hatten sich überschnitten.

Sprache bestimmt unser Denken und ist umgekehrt Ausdruck unseres Denkens. Wurde der Begriff „Gutmensch“ bis vor ein paar Jahren nur von wenigen zur Diffamierung Andersdenkender verwendet, so ist er heute sehr verbreitet. „Gutmensch“ gilt den Rechten nur als anderer Ausdruck für „Judensau“ u.ä., wie in den beiden Artikeln deutlich wird. „Ratten und Schmeißfliegen“ sind per se auch nur einfache Wörter. Kommt halt immer drauf an, welche Absicht man verfolgt, wenn man diese Begriffe verwendet. Der „Gutmensch“ im Nazi-Jargon dient dem Zweck, einen Menschen verächtlich und damit mundtot zu machen. Es geht nicht um das Wort allein, sondern um die Ideologie, die dahinter steckt. Verbieten soll und kann man gar nichts, darauf aufmerksam machen sollte man schon.

Du lässt es dir gefallen, wenn dich jemand als "Kommunistenschwein" beschimpft? Würdest du dich von solchen Typen auch schlagen lassen? Ich gratuliere dir zu deiner Duldsamkeit. Wenn die Nazis an der Macht wären, kämst du jedoch damit nicht weit.

Lieben Gruß
Rosenblüte
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Alt 10.09.2015, 14:03   #77
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Zitat:
Zitat von Rosenblüte Beitrag anzeigen
Bitte lies dir genau die Erläuterungen auf Wikipedia durch.
Ändert nichts, weil ich erstens Wikipedia nicht für maßgeblich und verbindlich halte und weil ich zweitens das Wort "Gutmensch" ausschließlich in dem von mir beschriebenen Sinne anwende. Mit einem aufrichtig ethischen Verhalten hat das nichts zu tun, solchen Menschen habe ich nichts vorzuwerfen.

Der Begriff "Gutmensch" ist in Gegenwehr zu den absurden Auswüchsen der Political Correctness und der Wucherung von Euphemismen entstanden und ist in diesem Zusammenhang durchaus berechtigt. Gute und weniger gute Menschen gab es dagegen schon lange vor der Installation einer Begriffspolizei.

Was den Sprachgebrauch angeht, finde ich es z.B. unerträglich, von einem "Senior, der wackelig auf den Beinen ist", zu sprechen, statt ihn wie früher knapp und markant als einen "Tattergreis" zu bezeichnen.

Das gibt es eben nur bei den "politisch (über-)korrekten" Deutschen, die unbequemen Dinge zu beschönigen, statt treffende und griffige Bezeichnungen zu gebrauchen. Unsere Sprache wird dadurch nicht reicher, sondern ärmer. Zum Glück lassen sich aber gerade die Schriftsteller von solchen Entwicklungen nicht beeindrucken und schreiben nach wie vor, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.
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Alt 10.09.2015, 14:07   #78
Thing
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Zitat:
Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Ändert nichts, weil ich erstens Wikipedia nicht für maßgeblich und verbindlich halte und weil ich zweitens das Wort "Gutmensch" ausschließlich in dem von mir beschriebenen Sinne anwende. Mit einem aufrichtig ethischen Verhalten hat das nichts zu tun, solchen Menschen habe ich nichts vorzuwerfen.

Der Begriff "Gutmensch" ist in Gegenwehr zu den absurden Auswüchsen der Political Correctness und der Wucherung von Euphemismen entstanden und ist in diesem Zusammenhang durchaus berechtigt. Gute und weniger gute Menschen gab es dagegen schon lange vor der Installation einer Begriffspolizei.

Was den Sprachgebrauch angeht, finde ich es z.B. unerträglich, von einem "Senior, der wackelig auf den Beinen ist", zu sprechen, statt ihn wie früher knapp und markant als einen "Tattergreis" zu bezeichnen.


Das gibt es eben nur bei den "politisch (über-)korrekten" Deutschen, die unbequemen Dinge zu beschönigen, statt treffende und griffige Bezeichnungen zu gebrauchen. Unsere Sprache wird dadurch nicht reicher, sondern ärmer. Zum Glück lassen sich aber gerade die Schriftsteller von solchen Entwicklungen nicht beeindrucken und schreiben nach wie vor, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Daumen hoch.
In meinem privaten Sprachgebrauch steht die neue "Political correctness"
an letzter Stelle. Inakzeptabel.


Ach, übrigens:

Wurde "Onkel Toms Hütte" (der mir nicht gefiel) schon politisch korrekt überarbeitet?
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Alt 10.09.2015, 14:11   #79
männlich Larkin
 
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Zitat:
Zitat von Rosenblüte Beitrag anzeigen
Hallo Larkin,

sorry, unsere Beiträge von vorhin hatten sich überschnitten.

Sprache bestimmt unser Denken und ist umgekehrt Ausdruck unseres Denkens. Wurde der Begriff „Gutmensch“ bis vor ein paar Jahren nur von wenigen zur Diffamierung Andersdenkender verwendet, so ist er heute sehr verbreitet. „Gutmensch“ gilt den Rechten nur als anderer Ausdruck für „Judensau“ u.ä., wie in den beiden Artikeln deutlich wird. „Ratten und Schmeißfliegen“ sind per se auch nur einfache Wörter. Kommt halt immer drauf an, welche Absicht man verfolgt, wenn man diese Begriffe verwendet. Der „Gutmensch“ im Nazi-Jargon dient dem Zweck, einen Menschen und seine Ansichten verächtlich zu machen. Es geht nicht um das Wort allein, sondern um die Ideologie, die dahinter steckt. Verbieten soll und kann man gar nichts, darauf aufmerksam machen sollte man schon.

Du lässt es dir gefallen, wenn dich jemand als "Kommunistenschwein" beschimpft? Würdest du dich von solchen Typen auch schlagen lassen? Ich gratuliere dir zu deiner Duldsamkeit. Wenn die Nazis an der Macht wären, kämst du jedoch damit nicht weit.

Lieben Gruß
Rosenblüte
Hallo Rosenblüte,

mir geht es weniger darum, irgendeine Ideologie zu enttarnen (oder als solche schlicht und einfach zu diffamieren), als vielmehr auf die Gefahr hinzuweisen, dass gerade die eigentliche Opposition eine erstaunliche Angst vor bestimmten Wörtern entwickelt hat. Meine Aussagen waren also nicht sosehr an dich gerichtet als vielmehr eine allgemeine Beurteilung.

"Neger", "Gutmensch", "Rasse", "Ideologie", "Diktatur" und weiß Gott wie viele Begriffe sonst werden gerade von der eigentlich humanistisch-progressiven Szene als "Unwörter" gebrandmarkt und aus dem Gebrauch gestrichen - es erinnert mich mehr und mehr an die Bücherverbrennungen des "braunen Mobs", wenn ich mir diese Regulierung besehe. Überhaupt erscheinen mir viele - nicht du, andere - Sonnenkönige des Humanismus, viele "Linke" und gerade auch überaus viele Pazifisten und Internationalisten als wesentlich gleichgeschalteter, radikaler und faschistischer als ihre eigentlichen Kontrahenten.

Natürlich nehme ich es nicht hin, wenn mich jemand als "Kommunistenschwein" bezeichnet. Aber ich werde deshalb nicht rot vor Wut - ich antworte mit einer geballten Ladung Satire. Und ich hätte, aufgrund meiner politischen Ansichten, bereits einige Zeit vor der Herrschaft der Nationalsozialisten einige Probleme gehabt. Unter anderem auch durch das eigene Lager...

Liebe Grüße,
Larks
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Alt 10.09.2015, 14:14   #80
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Hallo Thing,

Zitat:
Zitat von Thing Beitrag anzeigen
Daumen hoch.
In meinem privaten Sprachgebrauch steht die neue "Political correctness"
an letzter Stelle. Inakzeptabel.
In der ursprünglichen Bedeutung bezeichnet der englische Begriff politically correct die Zustimmung zur Idee, dass Ausdrücke und Handlungen vermieden werden sollten, die Gruppen von Menschen kränken oder beleidigen können (etwa bezogen auf Geschlecht oder Rasse).

Jawoll! Werfen wir alle zivilsatorischen Errungenschaften über Bord, beleidigen einander und schlagen uns wieder die Köppe ein. Und wann gibt's die nächste Hexenverbrennung?

Gruß Rosenblüte

***

Hallo Larkin,

genau! Lass dir nichts gefallen, weder von Nazis noch von Gleichgesinnten!

Ich gebe dir recht, dass Sprachregelungen nichts nützen, wenn sich am Denken, das dahinter steht, nichts ändert.

Gruß Rosenblüte
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Alt 10.09.2015, 14:24   #81
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Zitat:
Zitat von Rosenblüte Beitrag anzeigen
Jawoll! Werfen wir alle zivilsatorischen Errungenschaften über Bord, beleidigen einander und schlagen uns wieder die Köppe ein. Und wann gibt's die nächste Hexenverbrennung?

Gruß Rosenblüte
Es geht nicht um Beleidigungen und Brandstiftung, welcher Art auch immer; das regelt ohnehin das Gesetz. Es geht darum, sich gegen selbsternannte Heilige zu wehren, die bestimmen wollen, was geht und was nicht geht. Das it nichts weiter als eine Form der Diktatur und Zensur außerhalb der Rechtsordnung, einfach durch moralinsaure Konditionierung der Öffentlichkeit.

DIE ZEIT, 28.12.2009:
http://www.zeit.de/2009/53/DOS-Gutmensch
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Alt 10.09.2015, 14:32   #82
Thing
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Zitat:
Zitat von Rosenblüte Beitrag anzeigen

Jawoll! Werfen wir alle zivilsatorischen Errungenschaften über Bord, beleidigen einander und schlagen uns wieder die Köppe ein. Und wann gibt's die nächste Hexenverbrennung?

Gruß Rosenblüte
Ich glaube, Du schießt ein wenig über das Ziel hinaus.
Ich halte es nicht für eine globale zivilisatorische Errungenschaft, daß man z.B. seinen Nachbarn nicht mehr "Rabauke" nennen darf, sondern "Lärm und Ärger verurachender Mitbürger" titulieren muß.
Kinder, die mit matschenden Pfirsichen auf die Haustiere und Haustüren zielen, sind keine "Gören" - nee, die sind "in ihrer Handlungsfreit nicht genügend gezügelte Ergebnisse von Erziehungspersönlichkeiten".

Irgendwo hört es doch auf!


Demnächst darf man garantiert nicht mehr sagen, daß man friert wie n Eskimo.
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Alt 10.09.2015, 14:47   #83
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Die normal-langweilige Variante

Man sagt: "Danke!" Funktioniert eigentlich immer!
Heutzutage leider gar nicht so normal.
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Alt 10.09.2015, 14:51   #84
Thing
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Zitat:
Zitat von Blobstar Beitrag anzeigen
Heutzutage leider gar nicht so normal.
Ja, leider!
Auch die verkümmerten Antworten (sie waren nicht alle Phrasen!) enttäuschen mich.
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Alt 10.09.2015, 15:13   #85
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Jemand, der auf Kosten anderer Gutes tut oder tuen will, der ist nicht wirklich ein Gutmensch...sondern nur ein weltfremder Vollidiot. Und das trifft auf 95% der heutigen "Gutmenschen" zu -weshalb der Begriff so in Verruf gekommen ist. Diese Gutmenschen sehen sich als solche, weil sie mal hier und da einem Flüchtling eine Banane und übrig gebliebene Wndeln reichen. Der Flüchtling ist aber kein Zoo -Tier und der Besuch in einem Lager kein Zoo-Besuch. Die Verantwortung reicht weit darüber hinaus - doch dagür will der Gutmensch dann keine Verantwortung mehr tragen...weil er es gar nicht kann - verlangt aber, dass andere es tun. Zugekiffte Müslifresser in Birkenstocksandalen, die unseren Staat ruinieren.
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Alt 10.09.2015, 15:19   #86
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Das Wort "Gutmensch" ist inzw. zum Hasswort der Gegenwart geworden !
Siehe dazu Artikel von "Die Welt" http://www.welt.de/kultur/article138...Shitstorm.html

VG Pitti
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Alt 10.09.2015, 15:32   #87
Thing
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Zitat:
Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Jemand, der auf Kosten anderer Gutes tut oder tuen will, der ist nicht wirklich ein Gutmensch...sondern nur ein weltfremder Vollidiot. Und das trifft auf 95% der heutigen "Gutmenschen" zu -weshalb der Begriff so in Verruf gekommen ist. Diese Gutmenschen sehen sich als solche, weil sie mal hier und da einem Flüchtling eine Banane und übrig gebliebene Wndeln reichen. Der Flüchtling ist aber kein Zoo -Tier und der Besuch in einem Lager kein Zoo-Besuch. Die Verantwortung reicht weit darüber hinaus - doch dagür will der Gutmensch dann keine Verantwortung mehr tragen...weil er es gar nicht kann - verlangt aber, dass andere es tun. Zugekiffte Müslifresser in Birkenstocksandalen, die unseren Staat ruinieren.


Das macht mir immer noch nicht klar, wie das Wort als abwertender Begriff entstehen konnte.
Obwohl ich einen Spruch meiner Mutter noch im Gedächtnis habe:

"Gut gemeint ist nicht immer gut getan"

(wenn ich sagte: Ich habs doch nur gut gemeint!")
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Alt 10.09.2015, 16:41   #88
männlich AndereDimension
 
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Zitat:
"Gut gemeint ist nicht immer gut getan"
Deine Mutter, wohl eine kluge Frau, hat mit diesem Satz schon alles gesagt.
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Alt 10.09.2015, 16:43   #89
weiblich Rosenblüte
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Also am besten gar nichts tun.

Meine Mutter, ebenfalls eine kluge Frau, hatte am Arbeitsplatz ein paar lustige Sprüche an der Wand hängen. Einer davon lautete:

"Wer viel arbeitet, macht viele Fehler.
Wer wenig arbeitet, macht wenig Fehler.
Wer gar nicht arbeitet, macht gar keine Fehler.
Wer keine Fehler macht, wird befördert."

In diesem Sinne, pennt mal schön weiter, dann wird ganz bestimmt alles gut.

Hier noch ein interessanter Beitrag zum Thema Gutmensch:

"Was an Gutmenschen schlecht sein soll" von Amelie Fried
Rosenblüte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2015, 16:56   #90
weiblich Ilka-Maria
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Zitat:
Zitat von Rosenblüte Beitrag anzeigen
Also am besten gar nichts tun...
Rosenblüte, wir reden aneinander vorbei. Vom Nichtstun ist nicht die Rede, sondern vom Missionseifer der - ich sage es mal mit dem früher üblichen Begriff - Gutmeinenden.

Ich habe gestern einem ausländischen Mitbürger aus der Patsche geholfen, weil er mich wegen Hilfe ansprach; aber ich käme niemals auf die Idee, dies als eine besonders gute Tat anzusehen oder gar Druck auf andere Leute auszuüben, unbedingt genauso zu handeln. Ich habe nicht nachgefragt, nicht an der Wahrheit seiner Worte gezweifelt oder sonstwie lange gefackelt, sondern einfach gehandelt, weil ich es als meine Pflicht ansah. Fertig. Und welch ein Wunder: Ich bin dadurch nicht zu einem anderen Menschen geworden, sondern bin so gut und so fies geblieben, wie ich vorher war.

Gutmenschen tun dagegen nichts als predigen oder Lichterketten anzünden - aber natürlich nur in bestimmten Fällen, nicht für jeden.
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Alt 10.09.2015, 17:10   #91
Ex Richard L.
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Normalerweise mache ich das nicht, möchte aber sagen, dass ich Deinen Kommentar als sehr angenehm empfand, Ilka. Eben: einfach machen und diesen ganzen Begrifflichkeitsscheiss vergessen. Nicht zu fassen, an was sich hier aufgehalst* wird!
MfG


Für Thing: *Wortspiel, natürlich sinnentfremdet.
Ex Richard L. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2015, 17:46   #92
weiblich Rosenblüte
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Hm, nach den letzten Beiträgen dachte ich, "einfach machen" würde gerade den naiven "Gutmenschen" ausmachen. Andere wieder sehen ihn als das Gegenteil, nämlich als wichtigtuerischen Nichtsnutz. Jeder scheint eine andere Vorstellung davon zu haben, was ein "Gutmensch" sein soll. Aber als Schimpfwort eignet er sich allemal.

Noch ein letzter Beitrag zu diesem Unwort, aber dann ist gut:
http://www.diss-duisburg.de/2011/11/...gma-gutmensch/

Da jeder seine eigene Vorstellung im Kopf zu haben scheint und das wohl für alle Zeit so bleiben soll, bringen uns Recherchen auch nicht weiter.

Ich würde mir eine sachliche Auseinandersetzung wünschen, die ohne verbale Attacken und Kampfbegriffe auskommt. Aber das ist schwer. (Ich rede ja selbst von der "braunen Brut".)

Wünsche euch einen schönen Abend!

Rosenblüte
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Alt 10.09.2015, 18:30   #93
männlich Jeronimo
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Gut, nun haben wir „gelernt“ von jenen guten Menschen, die es wissen müssen, und die immer einen passenden Ausländer zur Hand haben, um ein Beispiel zu geben, dass Gutmenschen nur ein Haufen asozialer Linker sind, meist auch noch Schmarotzer, die nur dämliche Ratschläge haben und sonst nicht weiter tun als halt Lichterketten anzünden.
Wie nennt man eigentlich jene, die nicht nur Lichterketten anzünden, und die ganz genau wissen, was für DEUTSCHLAND gut ist? Die meinen es doch auch nur „gut“, wenn sie am Abfackeln sind, am Hetzen und am Demonstrieren? Und die dazwischen, die ihren Hass und ihren Abscheu vermutlich nur großkotzig in Kneipen und Foren artukulieren, also diese kopfnickenden Mitläufer, wie nennt man die?
Gute Menschen gibt es demnach überhaupt nicht, und wenn, sind es keine Gutmenschen, „gut“ sein hängt ja auch vom Standpunkt ab. Für einen schlechten Menschen ist Gutsein immer etwas zu tiefst doofes, naives und volksschädigendes, um im Vokabular der Nationalkonservativen zu bleiben.
Die konnten schon immer alles über einen Kamm scheren.
Es gibt also noch viel zu definieren im Land, das Celan so treffend beschrieben hat.

Jeronimo
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Alt 10.09.2015, 19:33   #94
weiblich Ilka-Maria
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Zitat von Rosenblüte Beitrag anzeigen
Hm, nach den letzten Beiträgen dachte ich, "einfach machen" würde gerade den naiven "Gutmenschen" ausmachen.
Gut und schlecht sind sowieso die falschen Begriffe, wenn sie auf Menschen angewendet werden, denn jeder hat Licht- und Schattenseiten. Im Grunde geht es immer um Problemlösungen, und da kommt man mit solchen Zuordnungen nicht weiter. Es gibt bestimmt viele ehrenamtliche Helfer, die mit Herzblut anpacken, wo Not herrscht. Aber es gibt auch Fieslinge mit dicken Bankkonten, die ihre Mitarbeiter ausbeuten und Steuern hinterziehen und dennoch großzügige Spenden überweisen. Ihnen gegenüber stehen die Menschen mit Empathie, die sich das Helfen nicht leisten können, weil sie selbst zu wenig Geld und zu große Verpflichtungen haben oder zu körperlichen Anstrengungen nicht mehr fähig sind.

Nichts gegen Aufrufe zur Mithilfe und Menschlichkeit - aber bitte ohne die moralische Keule. Jeder Mensch muss das Recht haben, über sein privates Engagement selbst zu entscheiden und im Falle der Verweigerung die Rechtfertigung dafür schuldig zu bleiben. Wer die Wahrnehmung dieses Rechts als unmoralisch verwirft, ist für mich ein "Gutmensch", denn er setzt alles daran, einen Verweigerer zum "Schlechtmensch" zu diskriminieren. Nur dadurch werden doch solche aberwitzigen "Kampfbegriffe" in die Welt gesetzt.
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Alt 11.09.2015, 06:31   #95
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Nichts gegen Aufrufe zur Mithilfe und Menschlichkeit - aber bitte ohne die moralische Keule. Jeder Mensch muss das Recht haben, über sein privates Engagement selbst zu entscheiden und im Falle der Verweigerung die Rechtfertigung dafür schuldig zu bleiben. Wer die Wahrnehmung dieses Rechts als unmoralisch verwirft, ist für mich ein "Gutmensch", denn er setzt alles daran, einen Verweigerer zum "Schlechtmensch" zu diskriminieren.
*unterschreib*

VG Pitti
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Alt 11.09.2015, 10:59   #96
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"Gut gemeint, ist nicht immer gut getan" - verewige ich in meinem "Sprüche-Buch".

Ich weiß nicht so recht, ob es hierher passt, aber es geht mir gerade so durch den Kopf: Ein angeblich guter Freund macht mich fix und fertig, tätschelt anschließend gönnerhaft meine Hand. "War aber nicht bös gemeint".


Merith
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Alt 11.09.2015, 11:03   #97
Thing
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Zitat von Ilka-Maria Beitrag anzeigen
Jeder Mensch muss das Recht haben, über sein privates Engagement selbst zu entscheiden und im Falle der Verweigerung die Rechtfertigung dafür schuldig zu bleiben. Wer die Wahrnehmung dieses Rechts als unmoralisch verwirft, ist für mich ein "Gutmensch", denn er setzt alles daran, einen Verweigerer zum "Schlechtmensch" zu diskriminieren. Nur dadurch werden doch solche aberwitzigen "Kampfbegriffe" in die Welt gesetzt.
So ist es!
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Alt 11.09.2015, 21:21   #98
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Ihr habt es hoffentlich alle gehört oder gelesen: Der Bund plant Immobilien - und Eigenheim-Besitzer zu enteignen...um in deren leeren leerstehenden Häusern Flüchtlinge einzuquartieren. Das ist Kommunismus in Reinkultur und in seinem hässlichsten Gewand. Wenn sich der Deutsche auch das gefallen lässt, dann versteh ich die Welt wirklich nicht mehr.
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Alt 11.09.2015, 21:30   #99
Thing
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Zitat von AndereDimension Beitrag anzeigen
Ihr habt es hoffentlich alle gehört oder gelesen: Der Bund plant Immobilien - und Eigenheim-Besitzer zu enteignen...um in deren leeren leerstehenden Häusern Flüchtlinge einzuquartieren.
Das halte ich für eine "Ente".
Noch hält unser Grundgesetz dafür nicht den Steigbügel.

Sag mal - in welches Horn stößt Du?

LG
Th.
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